Die enthaltenen Kräuterpulver sind alle selbst hergestellt aus Zutaten aus dem Wald und Garten. Es ist so ideal, wenn die Kräuter, die in meinem Kräuterbeet zu üppig werden wie z.B. der Wermut, der Estragon und das Bohnenkraut, verwertet werden können. Man kann sie trocknen und anschließend zu Kräuterpulver verarbeiten.
Da mein Knäckebrot einige Bitterstoffe enthält, eignet es sich besonders gut als Vorspeise. Die Wahrnehmung von Bitterstoffen beginnt bereits im Mund über die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge. Es ist wichtig "bitter" zu schmecken. Der bittere Geschmack kann dabei erste Verdauungsreaktionen anregen, unter anderem die Speichel- und Magensaftproduktion.
Über verschiedene Signale des Verdauungssystems ist auch der Vagusnerv, unser „Ruhenerv“, an diesen Vorgängen beteiligt. So kann der Körper auf die bevorstehende Nahrungsaufnahme eingestellt werden und die Verdauung beginnen. Auch die Funktionen von Leber und Galle stehen in engem Zusammenhang mit der Verdauung und können durch Bitterstoffe unterstützt werden.
Kräuter-Samen-Knäckebrot
für 2 Bleche
375 g Dinkelvollkornmehl
3 EL Olivenöl
etwa 6 EL Nährstoffpulver selbst gemacht (bei mir Fichte, Engelwurz, Wermut, Estragon, Rosmarin, Hagebutten, Bohnenkraut)
Salz
2 EL Brennnesselsamen
2 Sonnenblumenkerne
5 EL Leinsamen
2 TL Knoblauchsraukensamen
2 EL Sesam
Einen geschmeidigen Teig herstellen.
Wenn man möchte, kann man das geformte Knäckebrot vor dem Backen mit schwarzem
Pfeffer, scharfem Paprika oder Curry bestreuen.
Bei 180 Grad C 20-30 Minuten backen.










