Donnerstag, 21. März 2019

Chinesische Suppe ... mit dem neuen Spiralschneider gemacht


Wie man auf den Gemüsebildern sieht, habe ich mir einen Spiralschneider gekauft.
Die Entscheidung war eine schwere Geburt. Eine meiner Freundinnen, die aber nicht jeden Trend mitmacht, hat immer wieder geschwärmt und mir Rezeptvorschläge geschickt.
Im Prinzip kann man diese Rezepte auch ohne Spiralschneider machen, aber es ist halt nicht ganz genau das gleiche. Die Unvernunft, nochmals ein Gerät  im Schrank zu haben war nicht zu unterdrücken.
Momentan bin ich begeistert von meinem Spiralschneider. Die Spaghetti-Karotten oder Zucchini-Tagliatelle, die auch für das folgende Rezept benötigt werden, haben es mir angetan ........... weitere Erfahrungen habe ich noch nicht. Ich hoffe, dass meine Begeisterung anhält.
 



Ich bin ebenso begeistert von der leckeren Suppe, die ich mit meinem neuen Küchengerät zubereitet habe. Ich denke, dass Ingwer, Currypaste und die Sojasauce die Brühe so delikat machen. Und auf den Koriander darf man auf keinen Fall verzichten.

Chinesische Suppe

Zutaten für 2 Personen:

Kokosöl
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer
Currypaste (etwa 2 TL)
1 Zucchini
2 lange dicke Karotten
Champignons in Scheiben geschnitten
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
1 TL brauner Zucker 
etwas Zitronensaft
frischer Koriander gehackt

Die Currypaste mit gepresstem Knoblauch und klein geschnittenem Ingwer in Kokosöl anbraten. 

Zucchini und Karotten mit dem Spiralschneider zu "Nudeln" zaubern. Oder das Gemüse mit dem Julienneschneider schneiden oder eben mit dem Messer in feine Streifen 
oder auch Stücke schneiden.

Die Gemüsespaghetti und Champignons dazugeben, kurz mitbraten und dann Gemüsebrühe aufgießen. Alles einmal aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen.

Abschmecken mit Pfeffer, Salz, braunem Zucker und etwas Zitronensaft.
Etwas Sojasauce zugeben.

Mit dem Koriander garniert servieren.

 

Mittwoch, 13. März 2019

Auf Gästewunsch: Rührei

Beim Frühstücksbuffet für die Gäste in meiner Black Forest Lodge biete ich ein tägliches variierendes Frühstücks-Special an. Das kann ein selbstgemachter Brotaufstrich sein, Hefezopf, Laugenigel, Birchermüsli, Puddings, Obstsalat ... und manchmal auch ein Frühstücksei oder Rührei. Auf expliziten Wunsch und wenn es einen  Gast glücklich macht, gibt es Rührei auch auf Anfrage. Es kommt bei den Gästen immer sehr gut an.

Schwer ist es nicht, allerdings habe ich folgende drei goldene Regeln für ein gelungenes Rührei aufgestellt:

1. etwas Milch oder Sahne unter die Eiermasse mischen
2. bei der Butter nicht sparen
3. die Eiermasse bei mittlerer und nicht zu hoher Temperatur langsam stocken lassen und dabei nicht unnötig rühren


Rührei

für 1-2 Portionen

3 Eier
50 ml Milch
Salz
Pfeffer
15 g Butter
frische Kräuter

Die Eier  zusammen mit der Milch, Salz und Pfeffer mit einer Gabel verquirlen.
Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Eier-Milch-Mischung hinzugeben und leicht stocken lassen. Danach ab und zu mit einem Pfannenwender das am Pfannenboden angebratene Rührei lösen und zur Seite schieben. Diesen Vorgang wiederholen, bis die ganze Masse gestockt ist. Dabei nicht zu viel rühren. Das Rührei aus der Pfanne nehmen, sobald es die richtige Konsistenz hat, damit es nicht zu trocken wird.
Vor dem Servieren nach Belieben mit frischen, gehackten Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie oder Basilikum bestreuen.

Und da der Beitrag einfach perfekt zu Zorra's Blogevent "Huhn oder Ei" passt, mache ich dort mit:

Blog-Event CL - Huhn oder Ei (Einsendeschluss 15. März 2019)

Montag, 4. März 2019

Zu 100% vegetarisch: Auberginen-Kaviar

Ich liebe es, in internationalen Geschäften zu stöbern. Dazu gehören auch der Asia-Laden oder der türkische Supermarkt in meiner Heimatstadt - noch toller sind allerdings Geschäfte im Ausland.
Bei meinem letzten Elsass-Aufenthalt entdeckte ich in einem Intermarché ein "caviar d'aubergines". Gekauft habe ich ihn nicht. Aber während des Aufenthalts kaufte ich mir auch ein Gemüsekochbuch auf französisch (ja, in Buchläden stöbere ich auch gerne ...). Und darin war ein Rezept für Auberginen-Kaviar. Das Rezept habe ich dann zum letzten französischen Abend in meiner Lodge ausprobiert. Und der "Kaviar" kam soo gut an. Ein ganz toller, würziger Brotaufstrich zu frischem Baguette.
Er war auch erstaunlich schnell gemacht, da sich das Fruchtfleisch der gegrillten Auberginen sehr leicht entnehmen lässt. Eine ganz große Nachkochempfehlung!

Woher der Name kommt, frage ich mich immer noch ... weder inhaltlich noch optisch sehe ich Parallelen zu richtigem Kaviar. Vielleicht weil der Aufstrich auch gut zu Kaviar passt? Oder für die Leute, die sich keinen Richtigen Kaviar leisten können? Hat jemand einen anderen Tipp oder weiß etwas?


Auberginen-Kaviar

1 kg Auberginen
2 Knoblauchzehen
150 ml Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
3 Schalotten
Salz
Pfeffer

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Wenn er heiß ist, die Auberginen waschen und 30 Minuten mitsamt Schale im Ofen backen. Die Auberginen ab und zu drehen. Dann mit heißem Wasser abschrecken, längs durchschneiden und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen. Das geht nach dem Backen recht einfach. Die Knoblauchzehen fein hacken und in 50 ml Olivenöl ca. 5 Minuten in einer Pfanne anbraten. Die Knoblauchzehen mit dem Öl aus der Pfanne und dem restlichen Öl zu den Auberginen geben. Alles fein pürieren. Die Schalotten sehr fein hacken und untermischen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

Sonntag, 24. Februar 2019

Kreuzkümmel-Karotten, Sesam-Erbsen und Quinoa


Ich durfte diesen Sommer eine Woche in Lissabon verbringen. Die Zeit war wunderschön und gerne erinnere ich mich auch an die gute portugiesische Küche. Die folgenden Rezepte habe ich aus meinem Lissabon-Kochbuch nachgekocht.

Die Karotten sind geschmacklich durch den Kreuzkümmel  und durch den schrägen Schnitt für's Auge was Besonderes. Der nussige Geschmack des gerösteten Sesams passt sehr gut zu den Erbsen. Beide Gemüse sind auch wintertauglich, schön zu kombinieren und schnell zubereitet. Bei uns gab es Quinoa dazu.

Kreuzkümmel-Karotten (4 Portionen)

1 TL Kreuzkümmelsamen
3 EL Olivenöl
4 große Karotten, schräg in 5 mm dicke Scheiben geschnitten 
1 Knoblauchzehe, gehackt
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 

Die Kreuzkümmelsamen mit einem scharfen Messer zerkleinern. Eine Pfanne erhitzen, die Kreuzkümmelsamen hineingeben und etwa 1 Minute rösten, bis sie duften. Dann Olivenöl, 3 EL Wasser, Möhren und Knoblauch zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Temperatur reduzieren und die Möhren unter häufigem Rühren bissfest garen (bei mir etwa 15 Minuten). Vor dem Servieren noch einmal abschmecken. 


Sesam-Erbsen (4 Portionen)

400 g Erbsen (TK oder frisch)
Salz
1 EL Sesamsamen
2 EL Olivenöl 
 schwarzer Pfeffer
getrocknete Chiliflocken nach Geschmack
2 EL fein gehackte Petersilie

Die Erbsen in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. TK-Erbsen nur einmal kurz aufkochen, frische Erbsen ein paar Minuten kochen.
Parallel in einer trockenen Pfanne die Sesamsamen 1-2 Minuten goldfarben rösten, dabei die Pfanne immer wieder rütteln.
Die Erbsen abgießen und mit dem Olivenöl und dem Sesamsamen mischen.
Mit Salz und Pfeffer und evtl. mit Chiliflocken abschmecken und mit Petersilie bestreuen.


Montag, 18. Februar 2019

Überbackenes Fladenbrot mit Sauerkraut, Äpfeln und Käse


In einem gemütlichen Restaurant in der Umgebung gibt es als Spezialität Salate und leckeres, überbackenes Fladenbrot. Dort bin ich regelmäßig zu Gast. Die Wintervariante ist mit Sauerkraut, Äpfeln und Käse belegt. Dies klang mir zunächst fast zu experimentell, um das Gericht dort zu bestellen. Aber neugierig war ich doch, sodass ich es tat. Und es war äußerst lecker! So lecker, dass ich das überbackene Fladenbrot mitsamt Salat auch einmal daheim nachgebastelt habe. Es geht ganz einfach. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man beim Käse zum Überbacken 1. nicht spart, und 2. einen würzigen Hartkäse nimmt.

Zudem eignet sich das Gericht als kreative Brotresteverwertung, sowohl für Fladenbrot aber auch für andere Brotreste.


Überbackenes Fladenbrot mit Sauerkraut, Äpfeln und Käse 

für 2 Portionen

2 Stücke Fladenbrot (alternativ: 2 Brötchen)
1 kleiner Apfel
150 g Sauerkraut
60 g Bergkäse
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Brot / die Brötchen halbieren. Den Apfel waschen, längs achteln und in dünne Scheiben schneiden. Den Käse reiben.
Zunächst die Apfelstücke, dann das Sauerkraut auf den Brothälften verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit dem Käse bestreuen. Das belegte Fladenbrot im Ofen 10-15 Minuten überbacken, bis der Käse goldbraun ist. Dazu passt sehr gut ein gemischter Salat.