Freitag, 7. Dezember 2018

Selbstgemachte Tagliatelle mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort


Als erste sollte ich zugeben, dass ich bei diesem Gericht habe ich weder bei der Zubereitung geholfen noch fotografiert habe. Aber ich habe bei allem zugeschaut... und die Idee geliefert. Und sogar den Salbei aus meinem Gemüsegarten mitgebracht, fällt mir gerade ein. Also doch ein wenig geholfen. 

In der vergangenen Woche habe ich nämlich mit meinem Freund meinen Bruder und seine Frau besucht. Die beiden haben eine Nudelmaschine daheim, und so habe ich mir wie die meisten ihrer Gäste selbstgemachte Nudeln zum Abendessen gewünscht. Die frischen Tagliatelle waren äußerst lecker, und mit den im Ofen gegarten Kürbisscheiben und Maroni war das Essen der Hammer. Walnüsse, Salbei und der Roquefort haben auch super gepasst. Das werde ich nächsten Herbst sicher wieder machen, wenn auch ohne ganz frische Tagliatelle.

Das Rezept habe ich bei Maja gefunden. Vielen Dank, Maja, wir waren alle begeistert von unserem Essen!

Dienstag, 27. November 2018

Quitten-Chutney - Ernten-Verarbeiten-Genießen

Nachdem ich bei Freunden im Garten selbst Quitten ernten durfte (mit einem Apfelpflücker) und ich meine Begeisterung nicht zügeln konnte, hatte ich letztendlich mehrere Gefäße voll Quitten geerntet. Über die aufwändige Bearbeitung und Verwertung habe ich mir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken gemacht. Mit männlicher Hilfe war das aber auch zu meistern.

Es ist ziemlich gemütlich, wenn man miteinander schnippelt, Radio hört, seinen Gedanken nachhängt und und sich ab und zu was zu erzählen hat. Allerdings sollte keine Zeitnot herrschen. Wir haben das Quitten-Projekt am Sonntag Nachmittag und an einem weiteren Abend angepackt.  Es sind  2 verschiedene Chutneys entstanden und den Großteil der Quitten haben wir entsaftet und herrliches Quitten-Gelee zubereitet. Auch als kleine persönliche Weihnachtsgeschenke sind die Produkte durchaus brauchbar.



Ein Chutney-Rezept schmeckt uns besonders gut (schon bei den Zutaten läuft mir das Wasser im Mund zusammen) und ich möchte es heute auf diesem Weg empfehlen. Das Rezept findet man hier. Ich habe nur 175 g Rohrzucker und rote Pfefferkörner verwendet.

Donnerstag, 22. November 2018

In Käselaune: Toasts mit Fourme d'Ambert und Spinat

Von meiner Fourme d'Ambert-Lieferung aus Frankreich habe ich schon zwei Mal Nudeln gemacht, Salat, den Käse einfach so gegessen und zuletzt noch mit Spinat kombiniert. Und zwar in Form von Toasts aus dem Ofen, die wirklich schnell gehen. Der Käse schmeckt - wie fast alle Käsesorten - geschmolzen einfach auch wunderbar - mild und cremig.

Natürlich kann man Anstatt dem Fourme d'Ambert auch eine andere Blauschimmelkäsesorte verwenden für das Rezept.


Toasts mit Fourme d'Ambert und Spinat

für 2 Portionen / 4 Toasts

4 Scheiben Vollkornbrot
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
500 g Spinat
Salz 
Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
2 EL Sesam
80 g Fourme d'Ambert

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Spinat waschen. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und beides fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen, zunächst die Zwiebeln zugeben, 2 Minuten später den Knoblauch. Nach ca. 3 Minuten den Spinat  hinzufügen und blanchieren, bis er in sich zusammenfällt. Nun die Flüssigkeit abgießen und den Spinat gut ausdrücken (ich breite ihn immer aus, damit er schneller kalt wird und drücke ihn dann in einem Sieb aus). Den Spinat groß hacken und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Den Sesam untermengen.

Die Spinatmischung auf den Toastscheiben verteilen. Den Fourme d'Ambert in kleine Stücke schneiden und die Toasts damit belegen.Im Ofen ca. 10 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist.


Dienstag, 13. November 2018

Die große Käselieferung und Pasta mit Fourme d'Ambert und Champignons

Ich wurde von HeimGourmet gefragt, ob ich die französische Käsesorte Fourme d'Ambert testen möchte. Mir würde ein Kilogramm des Käses zugeschickt - im Gegenzug wünschte man sich ein Rezept von mir. Bei Käse kann ich nicht nein sagen .... gerne ließ ich mich auf diesen Deal ein. Am Freitag kam nun die Käselieferung direkt aus Frankreich. 

Fourme d'Ambert ist ein Blauschimmelkäse aus der Stadt Ambert in der Auvergne in Frankreich. Er ist besonders mild und cremig. Die Herkunftsbezeichnung ist mittlerweile offiziell geschützt, und daher mit dem Kürzel AOP (Appellation d’Origine Protégée) versehen. Das bedeutet, dass der Käse wirklich aus dem Herkunftsgebiet seines Namens stammt.

Natürlich musste ich den Käse gleich auspacken und probieren. Er wurde mir in der typisch runden Form geliefert, von der man sich einzelne Scheiben abschneiden kann. Der Käse schmeckt am besten, wenn man ihn ca. eine Stunde bei Raumtemperatur "akklimatisieren" lässt, habe ich gelesen. Einfach so, zu Brot, Weißwein oder in Kombination mit Obst wie Birnen schmeckt er traumhaft. 

Aber zum Kochen kann man den Käse auch super verwenden. Von folgender Pastasauce auf Basis von Fourme d'Ambert bin ich begeistert. Ich habe in der Sauce nur Champignons als Gemüse verwendet und keine weiteren Sorten, dass der Käsegeschmack erhalten bleibt, also relativ puristisch. Garniert mit Basilikum und Pinienkernen einfach nur lecker.


Pasta mit Fourme d'Ambert und Champignons

für 2 Portionen

200 g Linguine (oder andere Nudeln)
30 g Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
15 g Butter
250 g Champignons
100 g Fourme d'Ambert
75 ml Milch
75 ml Sahne
Salz
Pfeffer
etwas frisches Basilikum

Die Nudeln in heißem Wasser gar kochen. Die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten, dabei immer wieder umrühren und aufpassen, dass die Pinienkerne nicht schwarz werden.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Champignons waschen, die Stiele entfernen und dann achteln. Den Fourme d'Ambert in Stücke schneiden. In einer weiteren Pfanne die Butter schmelzen. Den Knoblauch und die Champignons in der Pfanne bei hoher Temperatur 5 Minuten anbraten. Dann die Herdtemperatur herunterschalten. Den Fourme d'Ambert, die Milch und die Sahne hinzugeben. Alles heiß werden lassen, bis der Käse geschmolzen ist, dabei immer wieder umrühren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln abgießen und mit der Sauce vermengen. Mit den Pinienkernen und dem Basilikum garniert servieren.

Donnerstag, 8. November 2018

Kartoffelsuppe mit Champignons - ist lecker und wärmt


Jetzt wird es doch kühler und die Lust auf herbstliche Kost ist auch angekommen.
Wir hatten Besuch und ich wußte noch nicht, ob überhaupt jemand was essen will, wann und wieviele Personen. Da ist ein Eintopf oder eine Suppe einfach klasse.
Das Essen ist schnell warmgemacht, Baguette oder Bauernbrot dazu, und man kann als Gastgeber alles entspannt auf sich zukommen lassen.
Das besondere an der Suppe ist auf jeden Fall der Kümmel. Ich habe gemahlenen Kümmel verwendet. Das fanden wir sehr schmackhaft.


Kartoffelsuppe mit Champignons

für 4 Portionen

850 g Kartoffeln
300 g Champignons
100 g Karotten
250 g Lauch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL + 1 EL Butter
1 TL Majoran
knapp 1 TL Kümmel
800 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
Salz
Pfeffer
frische, gehackte Petersilie

Das Gemüse waschen, schälen und in Stücke schneiden. Die Hälfte der Pilze beiseite legen. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einem Topf die Butter erhitzen, dann die Zwiebelstücke 2 Minuten darin anbraten. Nun das restliche Gemüse hinzufügen und alles ein paar Minuten weiter braten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles ein Mal aufkochen und dann bei geschlossenem Topfdeckel und mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. 
Die andere Hälfte der Pilze mit 1 EL Butter anbraten.
Nun die Sahne hinzugeben und die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken. Die Suppe mit der Petersilie und den angebratenen Champignons bestreut servieren.