Sonntag, 3. März 2024

Im Kräuterglück: Meerrettich Dip

Auf Empfehlung unserem Biobauern Herrn S., meine grünen Salate mit Meerrettich aufzupeppen, habe ich vor längerer Zeit eine Meerrettichwurzel gekauft und ins Wasser gestellt. Aber das ist  immer wieder in Vergessenheit geraten. Der Meerrettich hat Blätter getrieben, Wurzeln haben sich gebildet und eigentlich wollte ich ihn ins Beet setzen. Dann bin ich an dieses Rezept geraten. Gerieben hatte die Wurzel genau die vorgeschriebenen 5 Esslöffel Meerrettich gegeben. Besser hätte ich ihn nicht verwerten können. Der Dip schmeckt so lecker. Man kann fast nicht aufhören zu essen!

Meerrettich-Dip

200 Gramm geschälte Rote Beete, gegart
100 g Walnüsse
5 EL frisch geriebener Meerrettich
Saft von einer Zitrone (evtl. etwas weniger)
2 EL Olivenöl
weißer Pfeffer
Salz

Walnüsse im Wasser für ca. 30 Minuten einweichen lassen.
 Frische Rote Beete mit der Schale weich garen. Anschließend schälen und ca. 200 g davon für den Aufstrich abwiegen. 
Alternativ vorgekochte Beete verwenden.
Den Meerrettich schälen und mit einer Reibe fein reiben.
Saft von der Zitrone auspressen.
Die Walnüsse abgießen.
Die eingeweichten Walnüsse, Rote Beete, Zitronensaft (evtl. erst mal nicht den ganzen Saft), Olivenöl sowie Salz und Pfeffer in einem Mixer oder einem Pürierstab fein mixen.
Anschließend den Meerrettich unterrühren. Abschmecken-

Dieser Dip schmeckt hervorragend auf Brot, als Dip für eine Rohkostplatte, zum Verfeinern von Saucen.

Im Kühlschrank ist er für ca. 2 Wochen haltbar. 

Noch ein Diskurs zum Meerrettich:
Der Meerrettich gehört zu der Familie der Kreuzblütler. Er hat bakterien- pilz- und virenhemmende Eigenschaften. Darüber hinaus wirkt der Meerrettich gegen Entzündungen, gegen freie Radikale, fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem.

Samstag, 24. Februar 2024

Im Kräuterglück: Kräuter-Parmesan-Shortbread-Cookies

Dieses Rezept habe ich bei Instagram entdeckt und es gibt einige Varianten davon. Da ja  Kräuter gerade gleich nach der Familie die Nummer 1 in meinem Leben sind, musste ich diese Shortbreads gleich ausprobieren. Ich habe den Teig mit getrocknete Kräuter (Rosmarin, Oregano, Basilikum) gemacht und wie man sieht, die frischen Kräuter als Deko oben drauf gelegt, was sehr dekorativ aussieht.

Nachdem ich noch mehrere Rezepte angeschaut habe, bin ich inspiriert worden, das nächste Mal gleich frische kleingehackte Kräuter und etwas Chili in den Teig zu geben. 

Aber ich bin mit "meinen" Kräuter-Shortbreads sehr zufrieden, denn sie schmecken wirklich toll. Bei der nächsten Einladung oder beim anstehenden Kräuterwochenende im April gibt es wieder was zu knabbern!!!

Geschmacklich ist natürlich der Parmesan dominant, aber man schmeckt auch die Butter raus und die krossen leckeren Kräuter gehen auch nicht unter.

Das nächste Mal werde ich auch in puncto Kräuter mehr Vielfalt verwenden.

Aber Ende Februar ist die Auswahl noch nicht üppig. Das wird sich sehr schnell ändern.


Kräuter-Parmesan-Shortbread


75 g Parmesan
75 g kalte Butter
125 g Mehl
1 Eigelb
1 TL getrocknete Kräuter nach Wahl
1/4 TL Salz
Schwarzer Pfeffer
 Frische Kräuter zum Dekorieren (bei mir Brennnessel, Wiesenlabkraut und Springkresse.

Den Parmesan fein reiben. Das Ei trennen.
Aus Parmesan, Butter, Mehl, Eigelb, getrockneten Kräutern, Salz und Pfeffer einen Mürbeteig herstellen.
1 Stunde kalt stellen.

Eine Rolle mit einem Durchmesser von 4 cm formen. 
Von der Teigrolle jeweils 1 cm dicke Scheiben abschneiden, das Kräuterblättchen darauflegen und mit der Nudelrolle etwas festrollen. Dann mit einem Förmchen oder Glas die Kekse ausstechen und auf ein Backblech legen. Evtl. mit frischen Kräutern verzieren.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) etwa 10-15 Minuten backen.

Donnerstag, 15. Februar 2024

Rote-Bete-Kuchen mit Schokoladenguss

Nach mehreren Anläufen, in verschiedenen Backöfen, mit Backpulver statt Natron - mit Natron hat es nun geklappt - und ich habe einen fluffigen, saftigen, schokoladigen und leckeren Rote-Beete-Kuchen zustande gebracht. 

Ganz besonders freut es mich, dass ich mit diesem Rezept eine Ganache kennengelernt habe, die sich leicht zubereiten und verteilen lässt und auch sehr lecker schmeckt. Man schneidet die Couvertüre (ich habe Vollmilch genommen, die mein Schwiegersohn diese bevorzugt) in Stücke und gießt die aufgekochte Sahne darüber. Nicht gleich die ganze Menge, nach und nach ist es besser. Wenn die Couvertüre ganz aufgelöst ist und die Ganache leicht zähflüssig ist, mittig auf den Kuchen gießen, verlaufen lassen und nur noch auf der Seite mit einem Backpinsel verteilen. Allerdings habe ich die Zutaten für diese Ganache  ziemlich reduziert. Es war bei meinem Kuchen zu viel Masse und ich musste einiges davon wegtun. 


Das Rezept dieses leckeren Kuchens findet man hier.
Der Kuchen ist bei der ganzen Familie gut angekommen, vor allem weil er nicht sehr süß ist.
Er wird  definitiv wieder gemacht.

Sonntag, 4. Februar 2024

Spaghetti Carbonara - reloaded vegetarisch

Es ist ewig her, dass ich Spaghetti Carbonara gegessen habe. Klar, als Vegetarier ... jedenfalls habe ich neulich beim Einkaufen einen veganen Bacon-Ersatz gesehen und diesen gekauft, weil mein Mann kurz zuvor von Carbonara sprach. Ich sagte ihm, dass ich das Rezept vor Jahren (ja, es sind mehr als 10 Jahre) im Rahmen meines Projekts der "Pastasaucenklassiker" gekocht habe. Zwar nur einmal, aber es war lecker und einfach. An das Eigelb in der Sauce habe ich mich auch erinnert.

Und dann das Rezept herausgesucht. Ihr findet es hier. Wir haben uns bei der Zubereitung an das Rezept gehalten. Es ist so einfach und so schnell (mit Kleinkind gewinnt das Wort "schnell" beim Kochen enorm an Bedeutung). Nudeln kochen. Speck (oder vegane Alternative) anbraten. Eigelb, Parmesan und nach Belieben Sahne vermischen. Und alle Zutaten vermengen. Fertig! Bei uns waren alle begeistert. Es wir eher 10 Tage als 10 Jahre dauern, bis wir das wieder essen.

Montag, 22. Januar 2024

Spicy Nuts - Geröstete Nüsse mit Dukkah, Honig und Rosmarin

Zu Weihnachten schenke ich der Familie und Bekannten ja immer gerne etwas. Nichts Großes, aber etwas Besonderes. Eine kleine Aufmerksamkeit. Am liebsten selbstgemacht. Dieses Weihnachten hatte ich für meine Lieben ein Geschenk besonderer Art: Spicy Nuts. Im Ofen geröstete, gewürzte Nüsse. 
Die Rückmeldungen waren sehr positiv und ich werde sie baldmöglichst für mich selbst auch wieder machen. Und nicht erst zu Weihnachten :-)

Dukkah ist übrigens eine afrikanische Gewürzmischung.


Spicy Nuts

500 g Nüsse, gemischt
2 TL Schwarzkümmel
1 EL Honig
3 EL Olivenöl
3EL Dukkah-Gewürzmischung
1 TL Cayennepfeffer
eine Handvoll Rosmarinnadeln 
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Gewürze mit dem Öl und dem Honig, Salz und Cayenne-Pfeffer in einer Schüssel vermischen.

Dann die Nüsse dazugeben und ebenfalls gut durchmischen.

Die gewürzten Dukkah-Nüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und mit den Rosmarinnadeln darüberstreuen. Man kann sowohl frische, als auch getrocknete Nadeln verwenden. 

Die Nüsse etwa 10-20 Minuten im Backofen rösten und zwischendurch mit einem Löffel durchmischen. Alle 5 Minuten nachschauen, damit die Nüsse nicht verbrennen.

Den Ofen ausschalten und die Dukkah-Nüsse im Ofen abtrocknen und abkühlen lassen, sodass das Öl ganz einzieht. So sind die Nüsse hinterher weder ölig noch klebrig, sondern komplett trocken und unglaublich lecker.