Posts mit dem Label Pfirsich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pfirsich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. August 2014

Quinoa mit Ofengemüse, Pfirsichen und Feta

Der Titel sagt eigentlich schon alles. Ursprünglich wollte ich die Überschrift dieses Posts mit "Salat mit Ofengemüse und frischen Pfirsichen" beschreiben, nahe am Original "Peach and roasted vegetable salad". Ein paar Gedankengänge später bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass es sich hier eher weniger als mehr um einen Salat im klassichen Sinne handelt: von mir aus um einen Obst-Gemüse-Käse-Körner-Salat, wobei nur die Pfirsiche wirklich roh sind und damit im engeren Sinne in die Kategorie Salat/Rohkost fallen (in meine Definition von Salat fällt es aber trotzdem noch). Wie man es auch nennt, dass es sich hierbei um eine ausgewogene, bunte Mahlzeit handelt, wird aber sicher niemand bestreiten. Und genau das hat mir an diesem Rezept auch gefallen. Die süßlichen roten Beete verbinden sich gut mit den Pfirsichen, der Käse wirkt würzig und das Quinoa sättigend. Besonders gut geschmeckt hat es mit frischen Pfirsichen vom Markt und Thymian aus der Kräuterkiste.


Das Rezept gibt's bei Love and olive oil. Wie immer bei "Salaten" (und Ähnlichem;-)), man muss es mir den Mengenangaben nicht so genau nehmen wie zum Beispiel beim Kuchen backen und kann sich sicher sein, dass es trotzdem schmeckt. In diesem Fall kann man wirklich rote Beete und Karotten mit etwas Öl im Ofen rösten, Quinoa abkochen, beides mit etwas Balsamico vermengen. Dann ein paar Pfirsichstücke daraufgeben und mit gebrösteltem Feta und Thymian garnieren. Anstatt Quinoa kann man natürlich auch ein anderes Korn verwenden. Bei der freien Auswahl fiel meine Wahl aber auf Quinoa.

Sonntag, 29. Juli 2012

Chiles en nogada - gefüllte Pfefferschoten in Walnusssauce

Jetzt wird's mal wieder literarirsch-kulinarisch: Im letzten Jahr ist habe ich auf der Suche nach einer spanischen Lektüre durch Zufall das Büchlein "Como agua para chocolate" (auf Deutsch: Bittersüsse Schokolade) von Laura Esquivel entdeckt. Es ist in einem Satz eine ganz amüsante  Liebesgeschichte, in der die Protagonistin Tita ihre Gefühle und Leidenschaft auch "verkocht".

Und ein paar Rezepte (für jeden Monat des Jahres eines) werden auch vorgestellt. Als ich das Buch gelesen hatte, habe ich mich gefragt, ob die Rezepte reine Fantasie der Autorin sind, oder ob es sich vielleicht wirklich um mexikanische Gerichte handelt, die man ja auch nachkochen könnte. Also habe ich einfach mal bei der Google-Bilder-Suche das Dezemberrezept, die "chiles en nogada" (auf deutsch in etwa: gefüllte Pfefferschoten in Walnusssauce) eingegeben. Und über das Resultat war ich wirklich überrascht. Nein, durch die vielen vorhandenen Bilder scheint das Gericht nicht nur zu existieren. Es ist sogar populär und wird mitunter als DAS Nationalgericht Mexikos bezeichnet, da die Farben grün (Pfefferschoten), weiss (Nuss-Sauce) und rot (Granatapfelkerne) die Farben der mexikanischen Flagge vereinen. Mein Wissen über die mexikanische Küche ging bis dato nicht weit über Tacos, Enchiladas, Quesadillas & Co. hinaus. 


Eine ausgiebige Kochsession während meines Urlaubs wollte ich noch durchführen. Also höchste Zeit für einen Versuch der "chiles en nogada". Die erste Zutat der Liste sind chiles poblanos. Um diese zu bekommen, bin ich in einen mexikanischen Spezialitätenladen hier in Zürich gegangen, wo ich zu meiner Freude gleich mit "buenos días" begrüsst wurde und ein paar Sätze spanisch sprechen konnten. Und fündig geworden bin ich auch noch, was die chiles angeht (s. unterstes Bild). Zu meinen anderen Einkäufen später mehr.


Das Rezept aus dem Buch (jedenfalls meiner Reclam-Version) gibt es hier auf Spanisch. Und auf folgender Seite ist auch eine deutsche Übersetzung, die bis auf ein paar kleine Unterschiede mit meinem spanischen Originaltext übereinstimmt. Für den ersten Versuch habe ich dieses Rezept benutzt, auch wenn ich mir durchaus vorstellen kann, in Zukunft mal eine vegetarische Version zuzubereiten.

Zur Zubereitung ausgehend vom deutschen Rezept: Ich habe ungefähr 1/8 des Rezeptes zubereitet, also statt 25 nur 3 Chilischoten und statt 8 nur einen Granatapfel genommen. Den Parmesan kann ich in meinem spanischen Rezept nirgends finden und habe ihn deshalb weggelassen. Und anstatt crème fraîche übersetzte ich das Original mit Frischkäse.
"Acitrón" kann mit Zitronat übersetzt werden, aber ich glaube, dass es sich hierbei um kandierte Kaktusblätter handelt. Da ich Zitronat nicht mag und beim Mexikaner nach den vergessen habe, nach den Kakturblättern zu fragen, habe ich es weggelassen und anstatt dessen ein paar getrocknete Pfirsiche verwendet.

chiles poblanos

Zum Geschmack: Zunächst habe ich mich bei der Zubereitung gewundert, wo denn die Schärfe ist. Da ich die"chiles poblanos" durch ihre Form mit ganz normalen Paprika assoziiert habe, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass diese ja leicht scharf sein könnten. Das waren sie dann aber doch, also alles im Rahmen für ein mexikanisches Gericht (alternativ kann man natürlich Spitzpaprika verwenden  anstatt den chiles poblanos, die haben immerhin die gleiche Form).

Das Resultat: Wirklich mal was anderes, aber auch wirklich lecker. Die Füllung ist schön würzig und fruchtig, die Sauce schön frisch und nussig und die Chilis sind schön scharf. Mir war nur die Füllung etwas zu nussig, aber es kann auch sein, dass das Mengenverhältnis etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist in meiner Version, da ich die Mengenangaben einfach mal grob geachtelt habe.

Und jetzt würde ich mich gern in den nächsten Flieger nach Mexiko setzen und in einem Restaurant die "chiles en nogada" testen. Wer kommt mit? ,-)

Sonntag, 13. Februar 2011

Partypost Nr. 2: Essen süß


Und jetzt kommt noch der süße Teil des Buffets. Es gab Muffins, nämlich meine Marzipan-Apfel-Muffins mit Zimtstreuseln, einen Rührkuchen, ein typisches Dessert und Brownies. Eigentlich ist mein Brownie-Rezept, welches auch von zwei Leuten ist, die lange in Amerika gelebt haben, super. Ich habe allerdings nicht genau auf die Uhr geschaut, als ich die Form in den Ofen getan habe, und am Schluss waren die Brownies noch total flüssig, sodass sie aus der Form gelöffelt werden mussten. Also kann ich nicht mal beurteilen, ob die Brownies zu kurz im Ofen waren... wahrscheinlich aber schon. Daher poste ich das Rezept, wenn ich es nochmal ausprobiert habe und die Richtigkeit definitiv bestätigen kann. Die anderen beiden Sachen aber noch mit Bildern:

Russischer Zupfkuchen

Ich mag diesen Kuchen so richtig gerne und da er auch unkompliziert zu backen ist, gab's ihn auf der Party. Das Rezept gibt's hier.

Pfirsich-Quark-Schüssel


Ein typisches Dessert wollte ich auch noch, daher war ich meiner Mama, die mich begeistert mit ganz vielen Rezepten versorgt hatte, auch für den Tipp mit der Pfirsich-Quark-Schüssel dankbar.

500 ml Sahne
500 g Quark
4 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 große Dose Pfirsiche 
Löffelbisquits (ca. 10 Stück)
ca. 100 ml Eierlikör
100 g Mandelblättchen
20 g Butter
4 EL Zucker

Zuerst die Sahne steif schlagen. Den Quark mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Die Pfirsiche abtropfen lassen und würfeln. Die Zutaten verrühren. Circa zwei Drittel der Masse in eine Schüssel geben. Dann eine Schicht Löffelbisquits darauf verteilen und den Rest der Quarkmasse auf die Löffelbisquits geben. Nun den Eierlikör vorsichtig darübergießen. Für den Belag die Butter in einer Pfanne erhitzen, den Zucker und die Mandelblättchen dazugeben und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren auf dem Herd lassen, bis der Zucker karamellisiert. Die Pfirsich-Quark-Schüssel kann nun mit den Mandelblättchen bestreut werden. Das Dessert sollte einige Stunden im Kühlschrank durchziehen, am besten über Nacht.


So, das hatte ich kulinarisch zu meiner Party zu sagen. Die glückliche Gastgeberin ist nach zwei Tagen Vorbereitung allerdings froh, dass sie nicht jeden Tag Stunden lang in der Küche stehen muss.