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Samstag, 7. Juni 2025

Ayurvedisches Granola

Ich habe eigentlich immer selbstgemachtes Müsli zuhause. Mein Klassiker ist das Quinoa-Kokos-Cranberry-Granola. Im vergangenen Jahr hat mir ein Gast ein Rezept für ein Ayurvedisches Granola mitgebracht. Ich hatte das Rezept erst verlegt, habe es aber glücklicherweise wiedergefunden und zubereitet. Ich finde es durch die Gewürze auch sehr besonders, und ich mag  das Rezept, weil das Granola nicht ganz so süß ist. Diese Variante wird es wieder geben!

Das Rezept, das ich hatte, ist mit Mengenangaben in Tassen. Ich hab in Gramm umgerechnet und hier mein Ergebnis (ich bin froh, dass das Rezept nun verbloggt ist, dass ich es nicht mehr verlegen kann ;-) )

 

Ayurvedisches Granola

50 g Kokosöl
75 g Ahornsirup
1 Prise gem. Ingwer
1. Prise gem. Kardamom
1 Prise gem. Pfeffer
1/2 TL gem. Zimt
1/2 TL gem. Kurkuma
200 g Haferflocken
insgesamt 160 g Walnüsse, Mandeln und/oder Cashewkerne

Den Ofen auf 170°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Kokosöl, Ahornsirup und die Gewürze in einen Topf geben und erhitzen. Die anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Kokosöl-Ahornsirup-Mischung vermengen.
Alles auf ein Backblech geben und im Ofen ca. 20 Minuten backen, zwischendurch 1-2 Mal umrühren.

Montag, 22. Januar 2024

Spicy Nuts - Geröstete Nüsse mit Dukkah, Honig und Rosmarin

Zu Weihnachten schenke ich der Familie und Bekannten ja immer gerne etwas. Nichts Großes, aber etwas Besonderes. Eine kleine Aufmerksamkeit. Am liebsten selbstgemacht. Dieses Weihnachten hatte ich für meine Lieben ein Geschenk besonderer Art: Spicy Nuts. Im Ofen geröstete, gewürzte Nüsse. 
Die Rückmeldungen waren sehr positiv und ich werde sie baldmöglichst für mich selbst auch wieder machen. Und nicht erst zu Weihnachten :-)

Dukkah ist übrigens eine afrikanische Gewürzmischung.


Spicy Nuts

500 g Nüsse, gemischt
2 TL Schwarzkümmel
1 EL Honig
3 EL Olivenöl
3EL Dukkah-Gewürzmischung
1 TL Cayennepfeffer
eine Handvoll Rosmarinnadeln 
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Gewürze mit dem Öl und dem Honig, Salz und Cayenne-Pfeffer in einer Schüssel vermischen.

Dann die Nüsse dazugeben und ebenfalls gut durchmischen.

Die gewürzten Dukkah-Nüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und mit den Rosmarinnadeln darüberstreuen. Man kann sowohl frische, als auch getrocknete Nadeln verwenden. 

Die Nüsse etwa 10-20 Minuten im Backofen rösten und zwischendurch mit einem Löffel durchmischen. Alle 5 Minuten nachschauen, damit die Nüsse nicht verbrennen.

Den Ofen ausschalten und die Dukkah-Nüsse im Ofen abtrocknen und abkühlen lassen, sodass das Öl ganz einzieht. So sind die Nüsse hinterher weder ölig noch klebrig, sondern komplett trocken und unglaublich lecker.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Curry mit Blumenkohl, Kartoffeln und Meerrettich

Bei dem Originalrezept für dieses Curry (welches leider nicht mehr im Internet steht) ist der Meerrettich für die Schärfe ausschlaggebend. Da ich diesen beim Einkaufen nicht gefunden habe, nahm ich einfach normalen Rettich mit. Ganz schlecht, wie ich mir sagen lassen musste. Rettich und Meerrettich sind nicht vergleichbar. Nun gut, wir haben uns dann mit Sahnemeerrettich aus dem Glas beholfen und den unter das Curry gemischt. Das hat dann auch so gut geschmeckt, dass man das genau so wieder machen könnte. Alternativ halte ich das nächste Mal nach dem richtigen Rettich Ausschau. Ich will das Curry auf jeden Fall wieder machen. Ein wenig Schärfe passt auf jeden Fall. Sonst fand ich dieses Curry schön, weil es durch den Blumenkohl und die Kartoffeln schön sättigend ist, man braucht also nicht unbedingt Reis als Beilage.


Curry mit Blumenkohl, Kartoffeln und Meerrettich

für 2 Portionen

1/2 rote Chilischote
1 Zwiebel
300 g Blumenkohl
300 g Kartoffeln
1 EL Kokosöl
250 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
2 EL Currypulver
1 EL Reisessig
2 EL Sahnemeerrettich (oder frischer Meerrettich)
Salz
Pfeffer
frische, gehackte Petersilie
30 g gehackte Cashews
evtl. frischer Meerrettich

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Chilischote waschen, entkernen und in dünne Ringe schneiden. Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen schneiden. Die Kartoffeln schälen und Würfeln.
In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen, zunächst für ca. 3 Minuten die Chili- und Zwiebelstücke darin anbraten. Dann Die Kartoffeln und den Blumenkohl dazugeben, für ein paar weitere Minuten mit anbraten. Brühe und Sahne dazugießen, alles ein Mal aufkochen lassen und dann 15 Minuten leicht bei geschlossenem Pfannendeckel köcheln lassen. Currypulver, Reisessig und Sahnemeerrettich dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit der gehackten Petersilie und den Cashewkernen garnieren.
Anstatt Sahnemeerrettich aus dem Glas kann auch frischer, geriebener Meerrettich verwendet werden, mit dem das Curry garniert wird. Oder man garniert das Curry noch mit normalem, geriebenen Rettich.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Salat mit Blauschimmelkäse, Obst, und karamellisierten Nüssen

Barbara hat auf ihrem Blog im Laufe der Zeit einige ähnliche Salatrezepte mit Blauschimmelkäse und Äpfel oder Birnen verbloggt. Die haben mich sehr angesprochen, und dass Roquefort und Birnen eine edle Kombination sind, ist ja allgemein bekannt. Aber es kann variiert werden, und dazu haben mich Barbara's Rezepte animiert. Nun habe ich einmal die Variante mit Gorgonzola, karamellisierten Nüssen (bei mir Cashews) und einer Nashi-Birne nachgemacht. Dabei habe ich zum ersten Mal eine Nashi-Birne gekauft. Mir war gar nicht bewusst, dass das die Birnen sind, die eher wie Äpfel aussehen und im Supermarkt in dieser weißen Netzverpackung liegen. Übrigens handelt es sich bei dem Begriff "Nashi-Birne" wie beim "Chai-Tee" um eine Tautologie vom Feinsten, da Nasi auf Japanisch Birne heißt, wie ich hier erfahren habe.


Hier der Link zu Barbara's Rezept und Blog. Ich mache diesen Salat oder eine Variation sicher mal wieder.

Donnerstag, 10. November 2016

Pink auf's Brot: Rote-Beete-Aufstrich


Das Vorhaben für diesen Aufstrich ist entstanden, als ich in Vorfreude auf meine eigenen roten Beete nach Rezepten recherchiert habe. Die Knollen waren dann aber gelinde gesagt nicht gerade hitverdächtig groß, als ich sie letzte Woche aus der Erde holte. Und die Gesamtmenge reichte auch nicht, um wirklich etwas aus ihnen zu machen. Den Rote-Beete-Aufstrich wollte ich aber dennoch machen. Tat ich dann auch, eben mit gekauften, vorgegarten roten Beeten. Nicht das gleiche, aber wirklich zeitsparend.

Wie so oft habe ich ein paar Rezepte schnell durchgesehen, zwei davon in die engere Auswahl genommen. Und aus diesen beiden habe ich jeweils das herausgepickt, was mir am meisten zugesagt hat. Und aus dem Mix ist meine eigene Variante entstanden. Mit Meerrettich und Zitronensaft und Cashewkernen. Mit Sonnenblumenkernen kann ich mir diesen Aufstrich allerdings auch vorstellen. Wird mal probiert. Denn er war sehr lecker. Und so ein farbenfroher Brotbelag sieht zudem schön aus und macht gute Laune - auch nicht zu unterschätzen!



Rote-Beete-Aufstrich

200 g Cashewkerne
250 rote Beete (bereits vorgegart, ohne Schale)
2 EL Zitronensaft
2 gestr. EL milder Meerrettich (nach Belieben auch weniger oder mehr)
Salz (bei mir fast 1 TL)
Pfeffer
Petersilie oder Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch zum Garnieren

Die Cashewkerne für 3-4 Stunden in Wasser einweichen lassen.
Dann die roten Beete in kleine Würfel schneiden. Die abgetropften Cashews mit den roten Beeten, Zitronensaft und Meerrettich in ein Gefäß geben und pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und evtl. noch mit Zitronensaft und Meerrettich abschmecken.
Mit Kräutern und nach belieben Chiliflocken servieren.

Samstag, 30. Januar 2016

Spannend: karibischer Linsen-Chinakohl-Eintopf

Ich habe wieder Chinakohl gekauft. Auf der Suche nach einem Suppenrezept oder etwas Ähnlichem bin ich auf Chefkoch auf eine karibische Linsensuppe mit Chinakohl gestoßen. Linsen klingen für mich auch immer gut, also war ich sofort angetan und habe das Rezept ausprobiert.


Ich würde das Ganze eher als Eintopf bezeichnen, da ich die Zutaten nur fein geschnitten, und nicht püriert habe (wie auch auf den anderen Bildern). Es kommen übrigens noch spannende Zutaten rein. Banane. Cashewnüsse. Und Curry- und Zimtpulver. Und Zitronensaft. Also sind wieder mal alle Geschmacksrichtungen vertreten. Karibische heißt der Eintopf wohl wegen der Banane, nehme ich an? Also Banane in einem Eintopf ... na ja. Das Süße passt, aber ich bin eher ein Fan von Süßen mit Ahornsirup. Aber schlimm fand ich die Banane auch nicht. Und insgesamt fand ich den Eintopf total lecker. Wegen der Linsen und dem Chinakohl und der wärmenden Wirkung gibt es ihn diesen Winter sicherlich nochmals. Wer das Rezept wie ich spannend findet und experimentierfreudig ist, der sollte es ausprobieren.

Freitag, 10. Juli 2015

Eine geniale Süßspeise namens Kirschmichel

Die letzten Tage war bei mir eine Freundin zu Besuch. Sie zeigte sich auch nachdem ich ihr meine aktuellen Küchenverhältnisse geschildet hatte (provisorisch aufgestellte Küchenschränke zwischen den letzten Umzugskartons mit Küchensachen, wenig Arbeitsfläche, aber mit funktionierendem Ofen) immer noch gewillt, mit mir zusammen zu backen. Und zwar einen Kirschmichel, da die Kirschensaison fast an uns beiden vorbeigegangen wäre. Ich war zwar etwas skeptisch wegen der Küche, aber das wäre gar nicht nötig gewesen. So bin ich froh, dass wir ihre Backidee umgesetzt haben. Wir haben unter den nicht ganz idealen Bedingungen ziemlich professionell diesen genialen Auflauf zusammengemixt. Das mag auch am soliden Rezept aus einem bewährten GU-Backbuch liegen. Anstatt der Mandeln im Rezept haben wir Cashewnüsse genommen, da ich nur diese daheim hatte. Und anstatt Kirschwasser landete etwas Weißwein im Auflauf. Wir haben uns entschieden, die Kirschen nicht zu entsteinen - das kann man halten, wie man will. Jedenfalls werden die Kirschkerne durch das Backen ziemlich warm - Vorsicht in dieser Hinsicht, wenn man den Auflauf ganz warm isst (Kirschkerne werden nicht ohne Grund als Wärmespeicher benutzt)!

Die Konsistenz des Auflaufes ist interessant, da Brötchen verwendet werden und kein Mehl. Der Rest der Zutaten wie Butter, Zucker und Eier erinnert dann aber an Kuchenteig. Schmecken tut der Auflauf dann aber wegen des Teiges und wegen der Kirschen sehr saftig. Ein wirklich geniales Rezept! Kirschmichel war mir bisher auch gar kein Begriff. Ab jetzt es er es aber, und diese Süßspeise gibt es nächstes Jahr ganz sicher auch wieder bei mir.

Und mir ist aufgefallen, wie glücklich backen macht und was für eine häusliche Tätigkeit es ist. Während der Auflauf im Ofen war, haben wir einen kurzen Spaziergang gemacht, und der süße Geruch von Gebackenem im Haus als wir wiederkamen war einfach göttlich. Ich freue mich definitiv, in der Küche bald wieder öfter aktiver zu werden.


Kirschmichel

für 4 große Portionen (und 6-8 Dessertportionen)

4 weiße, alte Brötchen
150 ml Milch
750 g Kirschen
125 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
4 Eier
50 g gemahlene Cashewkerne (original: Mandeln)
30 ml Weißwein (original: Kirschwasser)

Die Butter aus dem Kühlschrank holen.
Die Kirschen waschen und gegebenenfalls entsteinen.
Die Brötchen in Würfel schneiden, mit der Milch übergießen und einweichen lassen.
Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Butter, Zucker, Salz und Zimt schaumig schlagen. Dann die Eigelbe und hinzufügen und weiterrühren. Anschließend die gemahlenen Nüsse und den Weißwein dazugeben. Die Eiweiße mit ganz wenig Salz steif schlagen. Diese unter den Teig heben und als letztes dann die Kirschen.
Eine Backform ausfetten und die Masse hineingeben. Den Auflauf 45-50 Minuten backen.

Während dessen kann eine Vanillesauce zubereitet werden, zum Beispiel nach diesem Rezept.

Mittwoch, 11. Februar 2015

So was wie Frischkäse

Das Thema brauche ich gar nicht neu einleiten, ich knüpfe nahtlos an meinen letzten Beitrag an .... (Schlagwörter: vegan, Käse) aber diesmal mit einem Rezept. Zuletzt habe ich auch ein Rezept für "veganen Frischkäse" ausprobiert, da ich auf im Veganblatt darüber gestolpert bin. Zutaten sind vor allem Cashews, aber auch Hefeflocken für die Würze und Zitrone.Ich habe noch mit einer Gewürzmischung garniert.

Also ... geschmacklich fand ich das Ergebnis lecker. Allerdings fand ich, dass der "Käse" eher nach Nüssen geschmeckt hat als dass ich ihn mit Frischkäse in Verbindung bringen würde. Von der Konsistenz und Optik her ist der Vergleich mit dem Frischkäse schon eher gerechtfertigt, finde ich.



Hier entlang für's Rezept.

Dienstag, 20. Januar 2015

Wintergemüse-Serie Teil II: Wirsing-Curry

Nach dem ersten Wurzelgemüserezept ist heute das erste Kohlrezept dran, ich werde in den nächsten Tagen schön abwechseln. Genauer gesagt steht WIRSING auf dem Speiseplan. Meine Kocherfahrung mit Kohl würde ich allgemein noch als bescheiden bezeichen - was Wirsing angeht, so gab's im Rahmen dieser Rezepteserie aber sogar eine Premiere. Denn in wirklich guter Erinnerung hatte ich ihn nicht. Seinen Geschmack habe ich mit "bitter" und "besonders intensiv nach Kohl schmeckend" verbunden und das wurde als nicht positiv abgespeichert. Und seit ich vor 2 Jahren den Grünkohl entdeckt habe, hielt ich mich einfach an ihn und kam gar nicht mehr auf die Idee, Wirsing zu probieren.
Nach der neuesten Wirsing-Erfahrung kann ich nun aber erstens sagen, dass der Geschmack dem von Grünkohl sehr ähnelt, und den finde ich mittlerweile gut. Zudem war der Wirsing gar nicht bitter (kann es sein, dass Bitterstoffe konsequent aus dem Gemüse gezüchtet werden?). Und die leicht nussige Note, die ich herausgeschmeckt habe, fand ich auch sehr angenehm, insbesondere in dem Rezept, das folgt, wo auch Nüsse Bestandteil sind.
Gekocht habe ich ein Curry, relativ klassisch mit Kokosmilch und ein paar Gewürzen. Was den Kohl angeht, ist das praktisch ein tolles "Anfängergericht", so zum reinkommen, wenn man den ganz intensiven Kohlgeschmack vermeiden will. Denn der gekochte Kohl ist schon weniger intensiv als die Rohversion und zudem lenken die anderen Zutaten vom Curry auch irgendwie vom Kohl ab. Daher sei auch Skeptikern geraten, das mal zu versuchen! Ich fand das asiatische Curry mit lokalem Gemüse eine tolle Sache (es muss nicht unbedingt asiatisches Gemüse dazu geben) - das ideale Wintercurry.


Winter-Wirsing-Curry

für 2 Personen

400 g Wirsing
1 kleine Zwiebel
100 g Tofu
2 EL Öl
80 g Cashewnüsse
1 EL Sojasauce
1 TL Currypulver
1 Prise Cayennepfeffer (nach Belieben mehr)
1/4 TL gemahlener Koriander
200 ml Kokosmilch
100 ml Gemüsebrühe
Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Den Wirsing waschen und die Blätter in kleine Quadrate schneiden. Die Zwiebel waschen und fein hacken. Tofu in Stücke schneiden.
In einer Pfane das Öl erhitzen. Zunächst die Zwiebel darin ca. 2 Minuten glasig dünsten. Dann die Tofustücke und die Cashewnüsse hinzugeben, für ca. 3 Minuten weiterbraten. Mit der Sojasauce ablöschen und die Gewürze hinzufügen, alles gut verrühren. Den Wirsing hinzugeben und alles für ein paar Minuten weiterbraten. Dann die Kokosmilch und Gemüsebrühe hinzugeben und alles für 5-10 Minuten köcheln lassen. Mit Zitronensaft abschmecken, mit Salz und Pfeffer würzen.

Als Beilage passt z.B. Reis oder Quinoa.

Samstag, 17. Januar 2015

Wintersalat mit gebratenen Birnen

Diese Woche im Hallenbad war es leider so, dass auf den zur Feierabendzeit eh schon recht gut besetzten Bahnen ungefähr doppelt so viele Schwimmer versucht haben, ihre Bahnen zu ziehen. Ein erfahrener Schwimmfreund meinte nur: "Neujahresvorsätze, im Februar ist das wieder vorbei". Ähnliches gilt wohl für sämtliche Fitness- und Yogastudios. Ich gebe ja zu, dass ich im Januar auch immer sehr motiviert mit neuen Vorsätzen starte. Aber solange es nicht nach dem Motto passiert "im alten Jahr war alles schlecht und nun wird schwupsdiwups alles gut weil 2015 im Datum steht", finde ich das gar nicht schlecht. Ich bemühe mich dieses Jahr besonders, ausdauernd in meinen Vorsätzen zu sein und kleine Schritte zu gehen. Täglich Yoga zu machen steht auch auf dem Programm. So habe ich mich bei der Detox-Challenge von yogaeasy.de angemeldet. Ich habe bis jetzt auch fleißig am Yogaprogramm teilgenommen, und sogar die ein oder andere Extra-Stunde hingelegt.


Die Ernährungsratschläge habe ich zwar nicht so eifrig eingehalten, aber ein Rezept im Rahmen der Detox-Challenge habe ich heute nachgemacht: Einen Wildkräutersalat mit gebratener Birne. Mangels Wildkräutern auf dem Markt gab's eben einen Winter-Blattsalat als Grundlage. Frische Blüten zur Deko habe ich (unter der Schneedecke) auch nicht gefunden. Und anstatt Piniengerne gab's bei mir Cashews. Die Birnen habe ich beim Anbraten mit etwas Ahornsirup karamellisiert. Das war's aber mit den Änderungen. So hat mir der Salat sehr gut geschmeckt. Besonders die gebratenen Birnen, diese Idee war auch ausschlaggebend für das Nachmachen des Salates. Das Dressing mit getrockneten Feigen, Minze und Limettensaft ist aber auch äußerst schmackhaft und passt sehr gut zu diesem fruchtigen Salat.

Freitag, 9. Januar 2015

Die Entdeckung alternativer Brotaufstriche jenseits von Wurst, Käse und Marmelade

Der klassische Brotbelag heißt Wurst, Käse oder zum Frühstück auch Marmelade. Dieser hat bei mir derzeit erst Mal ausgedient, da es so viel spannendere und gesündere Alternativen zu entdecken gibt. Ein Streifzug durch ein Reformhaus oder kleinen Bio-Supermarkt kann dabei sehr inspirierend sein, denn dort gibt es in der Regel eine grosse Auswahl an Aufstrichen auf verschiedenen Zutaten. Oft sind diese aus Gemüse und Nüssen zusammengemixt. Und sofern man einen Mixer besitzt, kann man diese auch sehr leicht selbst herstellen. Ein Mixer oder Pürierstab ist allerdings unabdingbar.
Der zuletzt von mir hergestellte Aufstrich besteht aus Cashewnüssen, Paprika, Avocado, Thymian und Tomatenmark. Die genauen Mengenverhältnisse gibt es beim Zentrum der Gesundheit, meiner Rezeptquelle (ich habe etwas mehr Tomatenmark verwendet). Anleitung ist simpel, alles mixen. Heraus kommt ein wohlschmeckender, sättigender, cremiger und gesunder Brotaufstrich.


Anmerkung: anhand des Geschirrs auf dem Foto kann man sehen, dass ich bereits umgezogen bin und mich in der Wohnung einer lieben Freundin befinde. Ihr Geschirr ist so schön, dass ich mich kaum traue, es zu benutzen. Andererseits ist es natürlich ein paradiesischer Zustand für einen Food Blogger ;-)

Donnerstag, 18. August 2011

Mittagessen auf dem Balkon

Ja, mein Essen konnte ich heute auf meinem sonnigen Balkon genießen. Das Wetter der letzten Zeit bleibt jetzt absolut unkommentiert, viel mehr freue ich mich, dass ich in meiner neuen Wohnung einen richtigen Balkon habe! Bisher gab's in meinen Bleiben entweder ein Zimmer ohne Balkonzugang, gar kein Balkon in der Wohnung oder nur einen Wintergarten, der dann als Wäschetrockenraum oder Mülllager zweckentfremdet wurde. Nun ist mein großer Balkon echt das Highlight der Wohnung. Die Küche ist nicht gerade die modernste (gelbe Fliesen). Aber immerhin ist sie groß genug, gut ausgestattet, und ich kann darin schalten und walten wie ich will.

Wie heute: Es gab Thai pineapple fried rice. Das Rezept habe ich bei Kevin auf seinem Blog Closet Cooking entdeckt. Gebratenen Reis in dieser Art habe in während meiner Thailand-Reise vor ein paar Jahren neben sämtlichen Curries und Pad Thai auch mal gegessen - es war alles traumhaft. Und nicht zuletzt, weil die thailändische Küche schön scharf ist.

Auf der Seite Darlene's Thai Food Blog, auf die auch Kevin verweist, gibt es noch eine Menge anderer thailändischer Rezepte. Der gebratene Reis ist auch meiner Meinung nach wie von Darlene beschrieben ein "Thai heavenly pineapple fried rice".


Ich habe mich grundsätzlich an die Vorlagen gehalten, aber die Shrimps weggelassen (obwohl sie sicher auch passen). Hier mein Vorgehen (dabei behaupte ich nicht, dass das Ergebnis ganz authentisch ist):

Gebratener Reis mit Ananas nach Thai-Art

 für 2 Personen

120 g Reis
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
1 Schalotte
40 g Cashew-Nüsse
50 g Rosinen
150 g Ananas 
50 g Erbsen
1 Frühlingszwiebel
frischer Koriander
3 TL Öl
1 Ei
3 TL Gemüsebrühe
3 TL Sojasauce
2 TL Currypulver
1 TL Zucker

Den Reis in leicht gesalzenem Wasser gar kochen. Während dessen folgende Zutaten klein schneiden: Schalotte, Knoblauch und Chilischote. Nüsse. Ananas. Frühlingszwiebel und Koriander. Die restlichen Zutaten bereit stellen (es wird nachher ziemlich schnell nacheinander alles in die Pfanne gegeben).


Nun das Öl in der Pfanne erhitzen. Dann die Schalotte, und nach 2 Minuten den Knoblauch und die Chilischote für weitere 2 Minuten darin anbraten. Das Ei hinzugeben und bei mittlerer Temperatur 1 Minute rühren. Anschließend Gemüsebrühe, Sojasauce, Curry und Zucker in die Pfanne geben. Ich habe Tiefkühlerbsen verwendet, und sie ebenfalls an dieser Stelle noch gefroren in die Pfanne getan. Als nächstes die Cashew-Nüsse dazugeben. Den Reis unterheben und rühren, bis alles vermengt und der Reis warm ist. Als letztes Ananas und Rosinen dazutun und alle Zutaten vermischen. Den Reis mit dem gehacktem Koriander und den Frühlingszwiebelstücken bestreut servieren.