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Dienstag, 25. Mai 2021

Frühlingssalat mit Lupinen (oder: die Neuentdeckung der Lupinenkerne)

Wenn ich meinen Bruder und seine Familie besuche, werde ich essenstechnisch immer inspiriert (im Moment sehr zur gesunden und veganen Küche). Beim letzten Besuch gab er mir Lupinenkerne mit. Ein in Deutschland angebautes Produkt (ich bekam diese hier), zudem erhalten Lupinenkerne unglaublich viel Eiweiß. Zwei schlagkräftige Vorteile.

Die rohen Lupinenkerne muss man einige Stunden in Wasser einweichen und dann 1-2 Stunden kochen, ähnlich wie Kichererbsen. In diese Kategorie würde ich sie auch einordnen. Sie schmecken ähnlich, ein wenig nussiger. 

Die gekochten Lupinenkerne sind bei mir dann in einem Salat gelandet. Der Frühlingssalat mit Lupinen kam wie gerufen. Er war sehr lecker. Und ich hab wieder mal etwas Neues entdeckt.

Dienstag, 20. August 2019

Rohkost mit Hüttenkäse


Hüttenkäse steht fast immer auf meinem Einkaufszettel. Für gewöhnlich ist er Grundbestandteil sämtlicher Brotaufstriche: Avocacdo-Hüttenkäse-Aufstrich, oder Tomaten-Hüttenkäse oder Rote-Bete-Hüttenkäse ... Als Beigabe zum Salat hatte ich ihn schon länger nicht mehr verwendet - bis ich den Rezepttitel "Rohkost mit Hüttenkäse" in meinem Schrot-und-Korn-Kochbuch las. Diese erwecke sofort meine Aufmerksamkeit. Man muss sich ja nicht genauestens an die Zutatenliste halten, aber für mich war es der Auslöser, mein Gemüse einmal ganz schön fein zu schneiden und schön anzurichten. Und mein Haselnussöl und die Haselnusskerne zu kombinieren (das mache ich auch gerne mit Walnüssen). Und natürlich, den Hüttenkäse im Salat zu verwenden. An meinem schön angerichteten Teller habe ich mich sehr gefreut, sodass die Rohkostplatte noch besser geschmeckt hat.

Das Originalrezept steht hier. Ich habe die Kräuter aus meinem Gemüsegarten genommen, die zur Hand waren und das Traubenkernöl weggelassen.

Mittwoch, 8. Mai 2019

Spätzlepfanne mit Champignons, Radieschen und Spinat

Ich blättere sehr gerne und regelmäßig durch meine Kochbuchsammlung. Und noch lieber entdecke ich die Rezepte in einem neuen Kochbuch. Vor Kurzem hat mir ein Gast, der beruflich mit Büchern handelt, ein Kochbuch zugeschickt. Es war mit einer Nachricht versehen, dass das Buch zu mir wollte. Diese Überraschung hat mich sehr gefreut.

Als ich im buch stöberte, sprachen mich gleich zwei Rezepte an. Die Zutaten für eines behielt ich mir im Hinterkopf (Spinat, Pilze und Radieschen), um es bald auszuprobieren. Denn Spätzle hatte ich noch daheim, und ich wusste nicht, was ich mit diesen tun sollte (ich mag ja keine Linsen und Spätzle und auf Käsespätzle bin ich im Moment auch nicht gut zu sprechen, da das in so vielen Restaurants die einzige Option für Vegetarier ist). Da ist mir doch so eine Gemüse-Spätzle-Pfanne tausend mal lieber. Die Chilisauce war meine Idee, ansonsten habe ich das Meiste aus dem Rezept übernommen. Die Champignons kann man natürlich auch durch andere Pilze austauschen oder mit anderen Sorten mischen:


Spätzle mit Champignons, Radieschen und Spinat

für 2 Portionen

160 g Spätzle
200 g Champignons
150 g Radieschen
200 g Spinat
2 EL Olivenöl
1 EL Chilisauce (optional)
1 Prise Muskat
Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Die Spätzle nach Packungsanweisung kochen. Währenddessen die Champignons waschen, entstielen und in Scheiben schneiden. Die Radieschen waschen, vom Grünzeug befreien und in dünne Scheiben schneiden. Den Spinat waschen und in Streifen schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen, zunächst die Champignons und Radieschen für 3 Minuten darin anbraten. Die Chilisauce hinzufügen und umrühren. Dann den Spinat dazugeben und 2 Minuten blanchieren. Mit Muskat, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Am Schluss die gegarten Spätzle untermengen.

Dienstag, 15. Mai 2018

Warmer Spargelsalat mit knackigen Radieschen



Eine Kollegin hat letzte Woche von einem leckeren Spargelsalat geschwärmt und mir während der Arbeit erzählt, wie sie ihn zubereitet. Ich habe es nach Ihrer Anleitung versucht und der Salat war sehr lecker. Der Kontrast der knackigen Radieschen zum zarten Spargel, dazu die cremigen Eier. Das ist schon ein Geschmackserlebnis. Dazu mein frischer Knoblauchschnittlauch aus dem Kräuterbeet, den ich viel lieber verwende als den klassischen Schnittlauch. Er ist länglich, breit und schmeckt  nach Knoblauch.
  
Knoblauchschnittlauch

Warmer Spargelsalat mit Ei und Radieschen

für 2 Portionen als Hauptmahlzeit oder 4 Portionen als Vorspeise

Zutaten für den Salat:
750 g grüner Spargel
1 Bund Radieschen
6 Eier
Schnittlauch

Zutaten für die Salatsoße:
Salz
schwarzer Pfeffer
1 TL Senf
Balsamico
Olivenöl

Spargel putzen, unteres Drittel schälen und die Stangen etwa dritteln. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und 1/2 TL Salz und 1 EL Zucker hineingeben. Wenn das Wasser kocht, den Spargel einlegen und in etwa 5-7 Minuten bissfest garen. Das Wasser abgießen, aber den Spargel im heißen Topf lassen, damit er nicht ganz abkühlt.

In der Zwischenzeit die Eier hart kochen.

Die Salatsoße zubereiten und einen Teil über den gekochten Spargel träufeln,
damit sie durchziehen kann.

Die Radieschen waschen und in Scheiben schneiden.

 Die Eier pellen und halbieren. 4 Eier grob hacken.

Jetzt die Zutaten auf den Tellern anrichten. Zuerst habe ich den Spargel verteilt, dann die Radieschen, die Eier, die restliche Salatsoße und den Schnittlauch. Mit den Eierhälften garnieren.

Als leichtes Mittagessen mit Baguette

Freitag, 30. März 2018

Radieschen-Apfel-Aufstrich

Das Schöne an vielen Zeitschriften im Vergleich zu Tages- oder Wochenzeitungen ist, dass ein Großteil des Inhalts nicht wirklich veraltet. Deshalb werfe ich auch die alten Ausgaben der Runner's World nicht weg und habe einen Stapel Landlust-Zeitschriften einer Bekannten im letzten Jahr gerne angenommen. Diese liegen nun für die Gäste der Lodge im Hause aus, aber auch ich selbst habe neulich zwei Frühlingsausgaben durchblättert. Und ich bin prompt auf ein Rezept für einen Brotaufstrich gestoßen, das mich angesprochen hat: ein einfacher Aufstrich mit Apfel, Radieschen und Frischkäse. Man muss nur das Obst und Gemüse raspeln und dann alle Zutaten vermengen. Also nichts einweichen, anbraten etc. Und heraus kommt ein frischer Aufstrich, der erste, willkommene Frühlingsgefühle hervorruft (hier im Schwarzwald sind wir ja etwas hinterher, was deshalb umso wichtiger ist). Unten mein leicht abgewandeltes Rezept.


Radieschen-Apfel-Aufstrich

1 Bund Radieschen
1 Apfel
1 EL Zitronensaft
200 g Frischkäse
50 g Naturjoghurt
2 EL gehackte Petersilie
Salz 
Pfeffer
Chiliflocken (nach Belieben)

Die Radieschen und den Apfel waschen und fein Raspeln. Über die Apfelraspel direkt den Zitronensaft geben. Alles mit den restlichen Zutaten vermischen und nach Geschmack würzen.

Samstag, 14. Juli 2012

Salat mit Spinat, Radieschen, Apfel und Cheddar

Wenn ich mir mein Stichwortverzeichnis im Balken rechts auf dieser Seite anschaue, dann sind folgende Begriffe besonders häufig (um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: je häufiger ein Begriff auf ein Rezept zutrifft, desto grösser erscheint er): Pasta, Tomaten, vegetarisch, Kuchen, Eigenkreation und Salat. 
Ja das mit der vegetarischen Pasta mit Tomatensauce passt, das gibt's wirklich ziemlich oft. Kuchen hab ich seit ich meinen Blog habe auch einige ausprobiert. Wenn es anstatt der "Eigenkreation"-Kategorie ein "nachgemacht" gäbe, dann wäre letztere Kategorie allerdings bedeutend grösser ... das ist also etwas irreführend. Und zum Salat: den esse ich auch wirklich sehr viel und sehr gerne, unabhängig von der Jahreszeit oder dem Wetter. 
Die einzelnen Stichworte sind aber nicht wirklich konsequent kategorisiert. Ich hab nämlich die Überkategorie "Pasta" oder "Kuchen", aber dafür jede Obst- und Gemüsesorte einzeln aufgelistet, genauso wie beim Käse. Hätte ich hier auch Überkategorien, so wären diese Begriffe auch ausserordentlich häufig im Stichwortverzeichnis vertreten und würden rechts auf der Seite dementsprechend riesig aufblitzen, denn ganz allgemein würde ich meine Küche als gemüse-, obst- und käselastig beschreiben.
Eventuell habe ich in den nächsten Tagen ja noch Zeit, mein Stichwortverzeichnis etwas besser zu ordnen und aufzuräumen, indem nach Zutaten, Art der Mahlzeit und Herkunft des Rezeptes separat gegliedert wird. Den Plan habe ich zumindest. Aber nun erst mal ein weiterer Eintrag zum Thema Salat:


Salat mit Spinat, Radieschen, Apfel und Cheddar

für 2 normale Portionen oder 4 Vorspeiseportionen

für den Salat:
150 g frischer, junger Spinat
1 Apfel
10 Radieschen
60 g Cheddar

für das Dressing:
2 EL Öl
1 EL weisser Balsamicoessig
1 TL Dijon-Senf
1 TL Honig
frisch gemahlener Pfeffer
Salz

Die Spinatblätter gut waschen und abtropfen lassen. Den Apfel und die Radieschen waschen und in dünne Streifen bzw. Scheiben schneiden. Den Käse ebenfalls kleinschneiden. Alle Zutaten auf Tellern anrichten. Die Zutaten für das Dressing verrühren und die Sauce anschliessend über den Salat giessen.

Sonntag, 27. März 2011

Radieschen, die Zweite ...


Die zweite Ladung Radieschen wurde heute in einem weiteren Salat verarbeitet. Diesmal bildet Bulgur die Sattmacher-Grundlage. Das Rezept stammt von den Küchengöttern.
Dazu kommt übrigens ein pikantes Joghurt-Dressing. Nachdem ich den Salat erst mal ohne und dann mit Dressing fotografiert habe, ist mir auch klar geworden, warum auf dem Bild bei den Küchengöttern der Joghurt extra gereicht wird ... die Kombination schmeckt vermischt dennoch sehr gut.

Freitag, 25. März 2011

Nussig-zitroniger Reissalat mit Gemüse und Mozzarella


Die Radieschen haben mein Einkaufen mich vor Kurzem so angelacht, da habe ich mir gleich überlegt, wie ich diese in einem frischen Salat verarbeite. Und zwar mit verschiedenen Zutaten wie Gurke, Kresse, Nüssen, Mozzarella und Zitronengeschmack. Und natürlich Reis, basierend auf diesem Wildreissalat. Das Gemüse habe ich nach Vorlage der Gemüse-Tagliatelle geschnibbelt. Ich fand den Salat sehr erfrischend!


Nussig-zitroniger Reissalat mit Gemüse und Mozzarella

für 1 Portion

50 g Wildreis
Gemüsebrühe
1 Hand voll Radieschen (ich habe im Moment keine Küchenwaage zur Hand)
1/4 Gurke
6 Walnusshälften 
30 g Mozzarella (ich habe Mozzarella-Kügelchen genommen)
etwas Kresse
1/2 EL Olivenöl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Den Reis in der Gemüsebrühe gar kochen. Anschließend etwas abkühlen lassen. Während dessen die Gurke und Radieschen waschen und in dünne Streifen schneiden. Die Walnüsse zerhacken. 
Das Gemüse mit dem Reis vermischen, den Mozzarella und die Kresse hinzufügen. Das Öl, Zitronensaft nach Belieben (ich habe gut 2 EL hinzugegeben, sodass es richtig zitronig war) einrühren und den Salat würzen. Mit etwas Kresse garnieren.