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Samstag, 6. Januar 2024

Meine Lieblingsversion von »Overnight Oats«: Mit Kokos, Rosinen und Birne

Ein frohes und glückliches neues Jahr wünsche ich allen Lesern! Starten wir mit einem Müsli-Rezept.

Beim Frühstück wechsle ich gerne ab zwischen Brötchen und Müsli. Bei Müsli wechsle ich gerne ab zwischen warm (Porridge) und kalt. Bei kalt wechsle ich gerne ab zwischen Birchermüsli oder einfach nur Joghurt mit Quinoa-Kokos-Granola und Obst, wenn ich nicht abends vorausgeplant habe. Ein dritter Klassiker, der sich bei mir etabliert hat, sind die folgenden Overnight Oats. Auch wenn ich keinen Joghurt mehr daheim habe. Ich denke immer wieder an das Müsli, wenn ich Birnen kaufe (obwohl man auch anderes Obst verwenden kann). Ich liebe die frisch-exotische Kombi der Zutaten mit Rosinen (sie reichen für die Süße), Walnüssen. Kokosflocken und Hafermilch.


Overnight Oats mit Kokos, Rosinen und Birne

für 1 Portion

50 g Haferflocken
20 g Rosinen
15 g Walnüsse
1 EL Chiasamen (5 g)
2 EL Kokosflocken (10 g)
200 ml Hafermilch
1 Birne

Die Walnüsse hacken und zusammen mit den Haferflocken, Rosinen, Chiasamen, Kokosflocken in eine Schüssel geben. Mit der Milch aufgießen und alles abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen eine Birne waschen, entkernen und in Stücke schneiden, das Müsli damit garnieren.

Donnerstag, 24. Juni 2021

Kurkuma-Hirse zum Frühstück

Auch wenn Brot und Brötchen wohl mein liebstes Frühstück bleiben, so wechsle ich sehr gerne ab. Birchermüsli gibt es bei mir seit Jahren regelmäßig. Oder Porridge. Oder irgendwelche "Körner" wie Quinoa. Oder eben auch Hirse. Seit letztem Jahr wieder verstärkt. Darauf gebracht hat mich mein Bruder. Der Clou: In die gekochte Hirse wird gesundes Kurkumapulver eingerührt. 

Was an frischem Obst da ist, gehört dann auch mitangerichtet. Gerne füge ich noch einen Löffel Sojajoghurt hinzu. Zum Süßen etwas Ahornsirup ... und evtl. noch ein paar Nüsse zum Garnieren. Fertig ist die Frühstücksabwechslung.


Ein wirkliches Rezept gibt es gar nicht. Ca. 60 g Hirse nach Packungsanweisung kochen. Ich tue die Hirse in einen Topf, gebe gut die doppelte Menge an Wasser dazu, lasse alles einmal aufkochen, dann 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln (ab und zu schauen, dass auch noch genug Wasser da ist). Und wenn ich nicht schon halb verhungert bin, dann lasse ich die Hirse ausquellen. 

Kurkumapulver unterrühren, die Hirse in eine Schale füllen und mit den Toppings nach Wahl garnieren.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Salat mit Blauschimmelkäse, Obst, und karamellisierten Nüssen

Barbara hat auf ihrem Blog im Laufe der Zeit einige ähnliche Salatrezepte mit Blauschimmelkäse und Äpfel oder Birnen verbloggt. Die haben mich sehr angesprochen, und dass Roquefort und Birnen eine edle Kombination sind, ist ja allgemein bekannt. Aber es kann variiert werden, und dazu haben mich Barbara's Rezepte animiert. Nun habe ich einmal die Variante mit Gorgonzola, karamellisierten Nüssen (bei mir Cashews) und einer Nashi-Birne nachgemacht. Dabei habe ich zum ersten Mal eine Nashi-Birne gekauft. Mir war gar nicht bewusst, dass das die Birnen sind, die eher wie Äpfel aussehen und im Supermarkt in dieser weißen Netzverpackung liegen. Übrigens handelt es sich bei dem Begriff "Nashi-Birne" wie beim "Chai-Tee" um eine Tautologie vom Feinsten, da Nasi auf Japanisch Birne heißt, wie ich hier erfahren habe.


Hier der Link zu Barbara's Rezept und Blog. Ich mache diesen Salat oder eine Variation sicher mal wieder.

Samstag, 3. Dezember 2016

Hutzlbrot oder Früchtebrot, je nachdem

Hutzeln sind getrocknete Birnen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie meine Mama die Birnen im Ofen in der Küche getrocknet hat. Und beim Schreiben kriecht mir auch der Geruch der in der Luft lag in die Nase. Der Geruch ist schwer zu beschreiben. Jedenfalls erinnere ich mich an eine gemütliche Atmosphäre in der warmen Küche und muss man es wie vieles Andere erlebt haben. Allerdings hatte ich viele Jahre genug von den fast nicht endenden Arbeiten die das Ernten und Verarbeiten der eigenen Früchte mit sich gebracht haben.
Jüngst erst merke ich, wie schwierig und teuer es ist, die richtigen Zutaten für das Hutzlbrot zu bekommen. Dieses Jahr habe ich es auch nicht geschafft, und habe so statt Birnen
getrocknete Zwetschgen und Äpfel von unserem Hofladen verwendet. Es ist trotzdem ein sehr leckeres in dem Fall Früchtebrot geworden. 

Sollte man eine Sorte der Trockenfrüchte nicht bekommen, kann man anstatt dessen auch etwas mehr einer anderen Sorte verwenden.


Hutzlbrot

400 g getrocknete Zwetschgen
400 g getrocknete Äpfel
400 g getrocknete Feigen
500 g getrocknete Datteln
300 ml Rum
200 g brauner Zucker
500 g Haselnüsse
1 kg Mehl 
1 Würfel Hefe
1 Prise Salz
2 EL gemahlenes Anis
2 EL Zimt
 1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise gemahlener Kardamom
etwas gehackter frischer Ingwer oder
1 Prise gemahlenen Ingwer
Mandeln zum Verzieren.

Die Haselnüsse in Wasser einweichen.
Alle Früchte kleinschneiden. 
Die Früchte mit Rum und Zucker mischen und am besten über Nacht aber mindestens 8 Stunden marinieren.
Ich habe die Zwetschgen getrennt angesetzt, da ich sie im Gegensatz zu den restlichen Früchten sehr trocken und zäh waren. 
Die Zwetschgen habe ich auch am Folgetag mit etwa 1/2 l Wasser zuerst aufgekocht und
 5 Minuten kochen lassen, dann die restlichen Früchte  dazugegeben und alles noch einmal aufkochen lassen.
Danach die Früchte in ein Sieb abgießen, die Flüssigkeit auffangen und alles abkühlen lassen. 1 Tasse davon für das Bestreichen am Schluß auf die Seite tun.

Später die Flüssigkeit nochmals erhitzen. 1 Tasse davon abnehmen, etwas abkühlen lassen und die Hefe darin auflösen. Das Mehl mit dem den Gewürzen und dem Salz mischen, in der Mitte eine Mulde drücken, die aufgelöste Hefe hineingießen. alles mit Kochbrühe (eventuell noch etwas Wasser ) zu einem festen Hefeteig verkneten. Den Teig gehen lassen bis er sich deutlich vergrößert hat.

In der Zwischenzeit die Mandeln kurz in kochendem Wasser aufkochen, abgießen, 
schälen und mit einem spitzen Messer in 2 Teile spalten.

Nun die abgetropften Nüsse und die Früchte nach und nach unter den Teig kneten. Sollte der Teig jetzt zu klebrig sein, noch etwas Mehl unterkneten. Aus dem Teig etwa 12 Brote formen, mit Mandeln verzieren und nochmals gehen lassen. 

Die Früchtebrote im Backofen etwa 1 Stunde bei 200 Grad C backen. Nach der Hälfte der Backzeit die Hitze etwas verringern und die Brote mit Pergamentpapier abdecken.
Garprobe: Ein Brot herausnehmen und von unten dagegen klopfen. Wenn es hohl klingt, dann ist das Brot gar.

Die fertigen Brote aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem restlichen Früchtekochwasser bespinseln. 

 Tipps:

Statt der verschiedenen Gewürze kann man Lebkuchengewürz verwenden
Rum kann durch Pflaumensaft ersetzt werden
Früchtebrote in Keksdosen einschichten und trocken und kühl lagern

Mittwoch, 8. Juni 2016

Der beste Spinat(salat), den ich je gegessen habe


Mit dem Titel habe ich nicht übertrieben. Ich habe wirklich noch nie so guten Spinat gegessen, und das hat einen einfachen Grund: die Blätter habe ich aus meinem eigenen Gemüsegarten geerntet. Und damit handelt es sich um die erste selbst gesäte Ernte aus meinem Gärtchen überhaupt. Das hat was! der Wunsch nach einem eigenen Garten kam bei mir ja schleichend über die letzten Jahre (hier habe ich 2011 den Wunsch geäußert, dann kam 2014 die erste Balkonkohlrabi). Und nun bin ich am Gärtnern. Ich seh das alles zwar locker, ist auch kein Drama, wenn nicht alles was wird, aber das Ernten des Spinats war definitiv schon ein Highlight, an dem ich mich freue. Das Mittagessen an sich aber auch. Das Rezept für den kreierten Salat finde ich nämlich auch gut. Ich hab mich an Anlehnung an den Salat mit Spinat, Radieschen, Apfel und Cheddar mal allen ähnlichen Zutaten daheim bedient und den Salat mit frisch gebackenen Brot vom Biohof aus dem Nachbarort sehr genossen.


Salat mit Spinat, Radieschen, Apfel und Cheddar

für 2 normale Portionen oder 4 Vorspeiseportionen

für den Salat:
2 Hände voll frischer, junger Spinat
2 Birnen
1 Frühlingszwiebel
50 g Cheddar
1 Hand voll Pekannusshälften

für das Dressing:
2 EL Öl
1 EL Balsamico di Modena
1 TL Dijon-Senf
1 TL Ahornsirup
frisch gemahlener Pfeffer
Salz

Die Spinatblätter gut waschen und trocknen. Die Birne und Frühlingszwiebel waschen und in dünne Scheiben bzw. Streifen schneiden. Den Käse ebenfalls kleinschneiden. Alle Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben. Die Zutaten für das Dressing verrühren und anschließend Salat und Dressing gut vermischen.

Samstag, 16. April 2016

Birnen-Pudding-Auflauf

Hier habe ich noch ein "ganz altes" Rezept aus meinem Archiv, welches ich regelmäßig zubereitet habe, als das Kochen und Backen vor ein paar Jahren zu einem Hobby von mir wurde und welches auf irgendeinem Grund noch nicht auf meinem Blog ist.

Ich mag Süßspeisen ja nicht allzu oft und dann auch nur bestimmte, aber dieser Auflauf hat was. Es wurde Zeit, ihn mal wieder zu machen und auch zu verbloggen. Das Highlight für mich ist ja der Vanillepudding darin. Ich bereite den Auflauf mit Birnen zu. Da hat man allerdings ein wenig Spielraum. Im Originalrezept (Dr. Oetker Schulkochbuch) werden Birnen aus der Dose verwendet (460 g Abtropfgewicht). Man kann verschiedene Sorten Obst verwenden, Dosenobst oder besser frisches Obst. Ich werde bald mal variieren, evtl. auch mal mit verschiedenen Obstsorten auf einmal.


Birnen-Pudding-Auflauf

für 2 Portionen

250 ml Milch
9 Zwiebäcke
600 g Birnen (reif)

500 ml Milch (für den Pudding)
40 g Speisestärke
30 g Zucker 
1 Pck. Vanillezucker
2 Eigelb

2 Eiweiß
10 g Zucker
1 Msp. Salz

Die 250 ml Milch erhitzen. Auf einem Teller die Zwiebäcke verteilen und diese dann mit der warmen Milch begießen. Die Birnen waschen, das Gehäuse  entfernen und in Streifen schneiden.

Speisestärke mit 4 EL von den 500 ml Milch und dem Zucker und Vanillezucker so lange verrühren, bis eine "klumpenlose" Masse entsteht. Den Rest der Milch in einem Topf erwärmen. Sobald die Milch kocht, die Speisestärkemischung unter ständigem Rühren in den Topf geben. Rühren, bis die Masse eindickt und dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Den Ofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze vorheizen).

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Zucker und ganz wenig Salz steif schlagen.
Die Eigelbe in den Pudding einrühren (dazu erst ein paar Mal einen Löffel Pudding in das Eigelb einrühren, sodass es nicht stockt).

Die Auflaufform fetten (bei mir 18 x 25 cm groß, eine große Quicheform geht aber auch). Zunächst die Birnen darin verteilen. Dann die Zwiebäcke darauf legen. Im Anschluss mit der Puddingmasse bestreichen. Als letztes dann noch das Eiweiß auf den Pudding streichen.
Alles für 20 Minuten backen (evtl nach 10 Minuten mit Alufolie bedecken, falls das Eiweiß schon Farbe angenommen hat).

Blühende Birnenbäume auf Mallorca im März 2014

Samstag, 17. Januar 2015

Wintersalat mit gebratenen Birnen

Diese Woche im Hallenbad war es leider so, dass auf den zur Feierabendzeit eh schon recht gut besetzten Bahnen ungefähr doppelt so viele Schwimmer versucht haben, ihre Bahnen zu ziehen. Ein erfahrener Schwimmfreund meinte nur: "Neujahresvorsätze, im Februar ist das wieder vorbei". Ähnliches gilt wohl für sämtliche Fitness- und Yogastudios. Ich gebe ja zu, dass ich im Januar auch immer sehr motiviert mit neuen Vorsätzen starte. Aber solange es nicht nach dem Motto passiert "im alten Jahr war alles schlecht und nun wird schwupsdiwups alles gut weil 2015 im Datum steht", finde ich das gar nicht schlecht. Ich bemühe mich dieses Jahr besonders, ausdauernd in meinen Vorsätzen zu sein und kleine Schritte zu gehen. Täglich Yoga zu machen steht auch auf dem Programm. So habe ich mich bei der Detox-Challenge von yogaeasy.de angemeldet. Ich habe bis jetzt auch fleißig am Yogaprogramm teilgenommen, und sogar die ein oder andere Extra-Stunde hingelegt.


Die Ernährungsratschläge habe ich zwar nicht so eifrig eingehalten, aber ein Rezept im Rahmen der Detox-Challenge habe ich heute nachgemacht: Einen Wildkräutersalat mit gebratener Birne. Mangels Wildkräutern auf dem Markt gab's eben einen Winter-Blattsalat als Grundlage. Frische Blüten zur Deko habe ich (unter der Schneedecke) auch nicht gefunden. Und anstatt Piniengerne gab's bei mir Cashews. Die Birnen habe ich beim Anbraten mit etwas Ahornsirup karamellisiert. Das war's aber mit den Änderungen. So hat mir der Salat sehr gut geschmeckt. Besonders die gebratenen Birnen, diese Idee war auch ausschlaggebend für das Nachmachen des Salates. Das Dressing mit getrockneten Feigen, Minze und Limettensaft ist aber auch äußerst schmackhaft und passt sehr gut zu diesem fruchtigen Salat.

Samstag, 6. Dezember 2014

Nochmal eine Porridge-Idee ... mit Amaranth

Porridge schätze ich ja bekanntlich als wärmendes Frühstück zur kalten Jahreszeit. Egal ob klassisch mit Haferflocken (im Form von Zutatenkombinationen, die wiederum als mehr oder weniger klassisch angesehen werden können), mit Quinoa, oder seit Neuestem auch mit dem Quinoa ähnelnden Pseudogetreide Amaranth. Geschmacklich würde ich Amaranth wie Quinoa beschreiben, äußerlich als Quinoakörner im Miniformat.

Auf die Amaranth-Porridge-Idee bin ich beim Blättern in einem von Attila Hildmann's Kochbüchern gestoßen. Dort wird es mit veganer Milch (bei mir Sojamilch) zubereitet, mit Reissirup gesüßt (bei mir Ahornsirup), mit Beeren serviert (bei mir mit saisonaleren Birnenstücke) und mit Mandelmus verfeinert (das hab ich mich zur Abwechslung mal genau an die Vorlage gehalten). Das Rezept steht auch hier. Für die Zubereitung braucht man etwas mehr Geduld als bei Porridge mit Haferflocken oder Quinoa, aber es lohnt sich durchaus, das mal zu versuchen. Diese Art der Abwechslung ist mir immer sehr willkommen.


Ach ja, und da bereits Adventszeit ist habe ich unter Nutzung eines Großteils des Inhalts meines Gewürzregals selbst Lebkuchengewürz hergestellt und das Porridge großzügig damit gewürzt. Ein kulinarischer Vorgeschmack auf Weihnachten also, bevor ich dieses Wochenende mit dem Plätzchenbacken loslege.

Sonntag, 17. November 2013

Power-Brötchenbelag mit Mandelmus, Birnenscheiben und Ziegenkäse

In einer etwas älteren Ausgabe der Runner's World habe ich einen Artikel zu Power-Sandwiches entdeckt. Dazu gab's ein paar Rezepte, von denen ich mir gleich zwei gemerkt  habe.

Beim ersten davon kommt das Mandelmus zum Einsatz (auch so ein angeblich sehr gesundes Produkt ;-)), welches neulich zum ersten Mal in mein Einkaufskorb wanderte.
Ich weiss nicht, ob es die Kombination des Mandelmuses mit Vanille, Zimt oder Honig ist, die das Ganze so genial schmecken lässt. Vielleicht ist es auch die Mischung aller Zutaten zusammen. Auf die Sandwichgrundlage aus dem aromatisierten Mandelmus kommt dann noch frisches Obst in Form von Birnenscheiben und Trockenobst in Form von Aprikosen. Und Ziegenkäse bereichert jedes Essen.
Das Ergebnis sieht zudem noch hübsch und besonders aus.


Brötchenbelag mit Mandelmus, Birnenscheiben und Ziegenkäse

für 1 Brötchen bzw. 2 Scheiben Brot/Vollkorntoast

1 EL Mandelmus
1 TL Honig
1 TL Zimt
1 TL Vanillezucker
1/2 Birne
40 g Ziegenkäse
4 getrocknete Aprikosen

Das Mandelms mit dem Honig, Zimt und Vanillezucker verrühren und auf den Brötchenhälften verstreichen. Die Birne waschen, vierteln und längs in dünne Streifen schneiden und anschließend die Brötchen damit belegen. DieAprikosen in kleine Stücke schneiden, den Ziegenkäse zerbröseln  und am Schluss beides obendrauf verteilen. 

Sonntag, 4. November 2012

Birnen-Ingwer-Muffins

In den vergangenen Tagen war mein Aktivitätsindex besonders hoch (und eurer übrigens auch, danke für die Besuche und Kommentare auf meinem Blog!). Das lag daran, dass ich eine Woche Urlaub hatte und eher untypisch für mich nicht verreist war. Da ich mich momentan aber permanent überfordert mit meinen Hobbys, der Pflege meiner sozialen Kontakte und meinem Haushalt fühle, kam mir die Urlaubswoche gerade recht, um alledem etwas intensiver als sonst nachzugehen. Auch dem Kochen und Backen, ja ich konnte sogar etwas "vorkochen". Vorkochen im Sinne von "ich hab jetzt ein paar Rezepte auf Lager für stressigere Zeiten". Zu essen für die nächsten Tage habe ich aber auch reichlich, da mein Kühlschrank ziemlich voll ist mit allerlei Lebensmitteln, die ich für meine Kocherei gebraucht habe und von denen noch was übrig ist ;-)


Und diese Woche bekommt nun auch einen gebührenden Abschluss mit Muffins, mit saftigen Birnen und frischem Ingwer. Inspiriert wurde ich von diesem ginger spiced pear bread. Da ich aber keine kleine Kastenform besitze, gab's eben Muffins. Ich habe zudem noch etwas Mohn sowie etwas Kakao für die schokoladige Note hinzugefügt. Der Teig ist vom Grundrezept aus meinem Muffinbuch abgeleitet, somit konnte in der Zubereitung nicht viel schief gehen.




Birnen-Ingwer-Muffins

für 12 Stück 


1 Birne (200 g)
40 g Ingwer
100 g Butter
2 Eier
80 g Rohrzucker
40 g Ahornsirup
200 g Joghurt (3,8% Fettanteil)
250 g Mehl
2 geh. TL Backpulver
2 EL Mohn
2 EL Kakaopulver

Die Butter vor Backbeginn aus dem Kühlschrank holen und weich werden lassen. 

Ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Birne waschen und in sehr kleine Stücke schneiden. Den Ingwer waschen, schälen und sehr fein hacken oder hobeln. 

Eier und Butter schaumig schlagen. Den Rohrzucker und den Ahornsirup einrühren. Anschliessend den Joghurt hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und einsieben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Dann den Mohn, das Kakaopulver und den Ingwer einrühren. Am Ende die Birnenstücke unterheben.

Den Teig auf die Förmchen verteilen und alles ca. 20-25 Minuten (bei mir 25) backen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Ein weiterer Herbstsalat


Ohne große Worte: Diesen Salat mit Cranberries, Feta, Birne und (!) Mohn habe ich letzte Woche auf Bloglovin gesehen und auch ziemlich schnell nachgemacht. Den Bacon vom Rezept habe ich rausgelassen, aber die Geschmacksrichtungen im Salat waren auch so schon sehr vielfältig. Ganz nach meinem Geschmack, und doch mal was anderes. Denn vor allem auf die Idee, Mohn dazuzugeben,  ich auch nicht selbst gekommen, passt aber gut und sieht schön aus. 

Dienstag, 16. August 2011

Birchermüsli

Von Birchermüsli hatte ich ja schon öfter gelesen, ohne genau zu wissen, was die Besonderheit bei dieser Müsliart ist. Nun bin ich schlauer: die Haferflocken werden vor dem Verzehr lange in Wasser eingeweicht.

Als ich dann glücklicherweise bei Juliane auf eine Anleitung für Birchermüsli nach Christian Rach gestoßen bin, war das der Anlass, die Sache mal auszuprobieren. Fazit: sehr leckere Vollwerternährung! Ich habe auch einen geraspelten Apfel und eine Birne verwendet, hatte sonst aber kein weiteres Obst da. Und die Karamellisierten Haferflocken habe ich ja vor kurzem bei diesem Rezept schon entdeckt, und finde, dass diese jedes Müsli aufpeppen.

Samstag, 26. Februar 2011

Ein Lieblingssalat

Ich erinnere mich noch, als ich in Spanien in einem Restaurant eine Vorspeise bestellt hatte, die aus gebackenem Ziegenkäse mit Rosinen und Honig bestand.Sie ist mir als unglaublich gut in Erinnerung geblieben. Seitdem ist Ziegenkäse aus meinem Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Auf der Suche nach einem Rezept mit gebackenem Ziegenkäse und Rosinen stieß ich damals auf einen entsprechenden Salat. Dieser zählt nun zu meinen absoluten Favoriten.


Für alle, die sich für die für den deutschen Gaumen evtl. exotische Geschmacksnote erwärmen können, im Folgenden das Rezept. Ich habe dies damals auf Chefkoch gesehen (wo es mittlerweile nicht mehr zu finden ist) und leicht abgewandelt.

Salat mit gebackenem Ziegenkäse und Balsamico-Honig-Dressing

für 2 Portionen

für den Salat:
1/3 - 1/2 Salatkopf (Eissalat)
1 Birne
1/2 Avocado
20 g Rosinen
80 g Ziegenkäse

für das Dressing:
3 EL Olivenöl
1 EL Balsamico-Essig
1 TL Honig
Salz
Pfeffer
Kräuter der Provence, wie z.B. auch getrockneter Rosmarin

Den Salatkopf in Streifen schneiden, gut waschen und abtropfen lassen. Auf zwei Tellern anrichten. Den Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Birne zerkleinern (Ich habe sie längs geviertelt und dann quer Streifen abgeschnitten, mit denen ich den Tellerrand belegt habe. Den Rest der Birne habe ich in kleinere Stücke geschnitten und auf dem Eissalat verteilt). Die Avocado ebenfalls in kleine Stücke schneiden und auf dem Blattsalat anrichten. Von einer Ziegenkäserolle 6 Scheiben abschneiden, ca. 1 cm dick, damit sie nicht auseinander fallen, wenn sie schmelzen. Die Taler auf Alufolie im Ofen ca. 5 Minuten backen (den Käse im Auge behalten, falls er schon vorher wegläuft bzw. zu zerlaufen droht). Die Zutaten für das Dressing vermischen und über den Salat gießen. Anschließend die Rosinen darüber streuen. Zuletzt den gebackenen Ziegenkäse auf den Salattellern anrichten.