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Montag, 22. Januar 2024

Spicy Nuts - Geröstete Nüsse mit Dukkah, Honig und Rosmarin

Zu Weihnachten schenke ich der Familie und Bekannten ja immer gerne etwas. Nichts Großes, aber etwas Besonderes. Eine kleine Aufmerksamkeit. Am liebsten selbstgemacht. Dieses Weihnachten hatte ich für meine Lieben ein Geschenk besonderer Art: Spicy Nuts. Im Ofen geröstete, gewürzte Nüsse. 
Die Rückmeldungen waren sehr positiv und ich werde sie baldmöglichst für mich selbst auch wieder machen. Und nicht erst zu Weihnachten :-)

Dukkah ist übrigens eine afrikanische Gewürzmischung.


Spicy Nuts

500 g Nüsse, gemischt
2 TL Schwarzkümmel
1 EL Honig
3 EL Olivenöl
3EL Dukkah-Gewürzmischung
1 TL Cayennepfeffer
eine Handvoll Rosmarinnadeln 
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Gewürze mit dem Öl und dem Honig, Salz und Cayenne-Pfeffer in einer Schüssel vermischen.

Dann die Nüsse dazugeben und ebenfalls gut durchmischen.

Die gewürzten Dukkah-Nüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und mit den Rosmarinnadeln darüberstreuen. Man kann sowohl frische, als auch getrocknete Nadeln verwenden. 

Die Nüsse etwa 10-20 Minuten im Backofen rösten und zwischendurch mit einem Löffel durchmischen. Alle 5 Minuten nachschauen, damit die Nüsse nicht verbrennen.

Den Ofen ausschalten und die Dukkah-Nüsse im Ofen abtrocknen und abkühlen lassen, sodass das Öl ganz einzieht. So sind die Nüsse hinterher weder ölig noch klebrig, sondern komplett trocken und unglaublich lecker.

Montag, 8. Juni 2020

Hübsche Fächerkartoffeln - mit neuen Kartoffeln besonders lecker


Eine meiner Freundinnen hat mir vor Kurzem erzählt, daß es bei ihr Fächerkartoffeln zum
Abendessen gab. Schon öfters habe ich Bilder davon gesehen. Aber wie so oft braucht man mehrere Anstöße um etwas umzusetzen.
Da es jetzt bereits die ersten neuen Kartoffeln gibt, schmecken die Fächerkartoffeln auch mit der Schale und es macht richtig Spaß sie unterschiedlich zuzubereiten.
Ich gestehe, daß ich zwangsweise schon mehrere Versuche hinter mir habe.
(Die folgenden Bilder sind von meinem ersten Versuch noch ohne Feta).
Nicht daß es besonders schwer wäre, aber erst waren sie nicht gut gewürzt, dann nicht richtig durchgebacken. Aber ich bin dran geblieben und das letzte Mal haben sie sehr lecker geschmeckt.
Um sie gleichmäßig einzuschneiden ohne durchzuschneiden legt man die Kartoffel auf einen Löffel.



Fächerkartoffeln

Zutaten für 4 Portionen

12 große festkochende Kartoffeln
Olivenöl
3-4 Knoblauchzehen
einige Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
evtl. etwa 100 g Feta

Die Kartoffeln gründlich waschen und abtrocknen.

Dann wie oben beschrieben einschneiden.

Jeden Zwischenraum mit Salz bestreuen und abwechlungsweise eine dünne Scheibe Knoblauch und oder eine Rosmarinnadel reinstecken.

Die Kartoffeln in eine bebutterte Auflaufform oder auf ein Backblech setzten.

Jede Kartoffel mit Olivenöl bestreichen (es darf auch etwas in die Zwischenräume tropfen).

Nun einen kleinen Rosmarinzweig, einige Scheiben Knoblauch und zerbröselten Feta auf die Kartoffeln streuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober- und Unterhitze) ca. 70-80 Minuten backen.


Diese Fächerkartoffeln habe ich bereits zu Spargel gemacht als Mittagessen gemacht.
Es waren 2 Kartoffeln übrig, die ich nochmals kurz im Backofen erhitzt habe. 
Dieser Rest war noch etwas aromatischer und hat uns lecker zum Abendessen geschmeckt.
 Das letzte Mal habe ich Paprikaquark, der auch auf diesem Blog zu finden ist, dazu serviert.
Auch das fanden wir köstlich. 

Ob Alltag oder Fest, diese Fächerkartoffeln sehen schön aus und schmecken sehr lecker.


Dienstag, 10. Mai 2016

Ofenkartoffeln mit Balsamico

Wenn ich Kooperationsanfragen von Firmen mit Produkten erhalte, die mir selbst zusagen, dann präsentiere ich solche ab und an gerne mal auf meinem Blog.

Da ich ein großer Fan von Balsamico bin, reagierte ich interessiert auf die Anfrage der PR-Agentur des Consorzios Tutela Aceto Balsamico di Modena (Konsortium zum Schutz des Aceto Balsamico di Modena). Balsamico verwende ich ja fast täglich für mein Salatdressing und dieser ist ein essentieller Bestandteil davon. So wurden mir netterweise zwei Sorten des Aceto Balsamico di Modena zugeschickt (eine Flasche des normalen Essig sowie eine des gealterten), die ich getestet habe. Danke dafür! Und ein Rezept mit dem Essig habe ich auch entwickelt. (NB: Wie gewöhnlich mache ich das alles unvergütet und nur für Produkte, die mich interessieren. Ich habe mit dem Blog hier noch nie Geld verdient).

Am Aceto Balsamico di Modena gefällt mir der eindrückliche Geschmack als Kombination aus Süße und Säure. Ich bin wirklich begeistert vom Geschmack des originalen Essigs aus Modena. Der gealterte Essig (Aceto Balsamico di Modena g.g.A. invecchiato) hat es mir durch den noch intensiveren Geschmack so richtig angetan. Ab jetzt gibt es bei mir nur noch diesen Essig für mein Salatdressing (und anderes mit Essig).

Nun zu dem anderen, ich hatte richtig Lust, mal wieder ein wenig kreativ zu werden und ein Rezept zu entwickeln. Kartoffeln sind bei mir gerade ganz hoch im Kurs (was nicht zuletzt dran liegt, dass ich letzte Woche welche in meinen Gemüsegarten gepflanzt habe, in Hoffnung auf eine gute Ernte). Da ich den Geschmack von Kartoffeln auch sehr gerne noch schmecke in einem Rezept, ist die Kreation relativ puristisch. Nach dem Motto: ein paar hochwertige Zutaten reichen völlig aus, einfach, aber umso besser. Die Kartoffeln habe ich im Ofen gebacken, und sie werden mit etwas Salz, frischen Kräuter und dem feinen Essig serviert. Voilà. Egal ob als Beilage, als Salat oder als Hauptspeise.


Ofenkartoffeln mit Balsamico

1 kg kleine, festkochende Kartoffeln
3 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
ein paar Zweige frischer Rosmarin
ein paar Zweige frischer Thymian
Fleur de Sel
2 EL dunkler Balsamico (di Modena)

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Kartoffeln waschen, putzen und mit einem Tuch leicht trocken tupfen, dann in eine Schüssel geben. 
Die Knoblauchzehen in dünne Ringe schneiden. Die Hälfte der Kräuter nehmen und vom Rosmarin nie Nadeln abzupfen, vom Thymian die Blätter abtrennen. Öl und die bearbeitete Hälfte der Kräuter zu den Kartoffeln geben, alles vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Alles im Ofen ca. 40 Minuten backen, dazwischen ruhig die Kartoffeln mal wenden. Je nach Größe der Kartoffeln kann die Garzeit auch länger oder kürzer sein. Den Rest der Kräuter hacken.

Die Kartoffeln nach dem Backen in eine Schüssel geben und vor dem Servieren mit dem Rest der Kräuter und dem Fleur de Sel bestreuen. Zum Schluss den Essig über die Kartoffeln träufeln.

Mittwoch, 12. November 2014

Kürbissuppe alternativ

Da Kürbis an sich ja schon sehr aromatisch schmeckt macht er auch in einer Kürbissuppe schon was her, die lediglich aus Kürbis sowie etwas Sahne und Gemüsebrühe besteht. Genauer gesagt kommt der Geschmack so sehr intensiv durch, weshalb ich lange Zeit nicht mit verschiedenen Varianten von Kürbissuppen experimentiert habe. Diesen Herbst habe ich bei einer Einladung bei meinen Nachbarn aber eine sehr leckere mediterrane Kürbissuppe vorgesetzt bekommen, die so gut war, dass ich sie daheim gleich öfter nachgemacht habe. Und das Rezept will ich euch auch nicht vorenthalten: hier lang. Dadurch dass der Kürbis zusammen mit Tomaten und Rosmarin im Ofen vorgebacken wird, bekommt man durch den Duft des gebackenen Gemüses einen sehr guten Vorgeschmack auf das Suppenerlebnis. Und die Oliven und der Parmesan als Garnitur ergänzen die fertige Suppe sehr schön.


So macht sich die Suppe als Vorspeise wie auch als Hauptspeise mit Salat und Brot äußerst gut.

Dienstag, 17. Dezember 2013

"Salzig" backen: Rosmarin-Stangerl

Was das Plätzchenbacken angeht, war ich dieses Jahr zwar schon äußerst aktiv und habe vergangenen Samstag vom Nachmittag bis spät abends mit Freunden bei mir daheim gewerkelt. Es gab aber vor allem Bewährtes (die genialen Zimtsterne sowie Ausstecherle, die kreativ dekoriert wurden), sowie Schoko-Crossies (wobei ich dort noch das perfekte Verhältnis zwischen Cornflakes und Schokolade herausfinden muss, bevor ich "mein" Rezept veröffentliche). Und Glühwein gab's auch.

Nun aber zum Rezept, das ich hier vorstelle, wir gehen nämlich zum "salzigen" Backen über. Seit ich den Gastbeitrag von Renate (Gutes für Leib und Seele) bei Cathi (Carpe Kitchen) mit den Rosmarin-Stangerl entdeckt habe, ist etwas Zeit vergangen, in der ich die Stangerl schon mehrfach nachgebacken habe. Wird höchste Zeit, sie mal zu präsentieren. Das Rezept ist sowohl zu Renate's Seite als auch zu Cathi's Seite verlinkt.

Und auch wenn sie nicht süß schmecken, aussehen tun sie es dennoch:


Das würzige Hefegebäck mit getrockneten Tomaten und Rosmarin (wie der Name schon sagt) ist sehr lecker zusammen mit Ziegenkäse und Weisswein (wie Renate vorschlägt), aber auch mit Hüttenkäse oder als Beilage zu einer einfachen Gemüsesuppe.

Sonntag, 12. Mai 2013

Vanillepudding mit Mango-Rhabarber-Kompott

Fast ein Jahr ist es her, seit ich zuletzt Rhabarber gegessen habe (letzte Saison eben). Da kann man fast vergessen, wie gut Rhabarber schmeckt ;-) Zumindest war das mein Gedanke, nachdem ich eine Portion davon verzehrt habe:


Für einen so säuerlichen Genossen wie den Rhabarber eignet sich die Verarbeitung zu Kompott bestens. Weit darüber hinaus erstreckt sich mein Erfahrungsschatz auch noch nicht ... aus diesem Grund habe ich diese Saison auch zunächt auf ein bewährtes Rezept zurückgegriffen, nämlich das Rhabarberkompott mit Mango und Rosmarin, das ich vor zwei Jahren in der Living at Home entdeckt habe (das Originalrezept ist hier zu finden). Die süße Mango passt nach wie vor sooo gut zum Rhabarber und der intensive Rosmaringeschmack hat mich gleich gedanklich nach Südfrankreich im Sommer versetzt. 


Kombiniert habe ich das Kompott dieses Jahr mit klassischem Vanillepudding, sodass hübsche kleine Dessertportionen entstehen. Für diese Kombination habe ich beide Rezepte etwas abgewandelt, da nun zwei süße Dinge aufeinander treffen. So habe ich die Zuckermengen je etwas reduziert und die Mengen so angepasst, dass das Verhältnis Pudding/Kompott passt. Aber wenn man sich schon die Mühe macht, kann man natürlich auch gleich die doppelte Menge an Kompott kochen und die verbleibende Hälfte mit Quark, Joghurt oder Eis essen.


Vanillepudding mit Mango-Rhabarber-Kompott

für 6 Portionen

Pudding:

500 ml Milch
1 Vanilleschote
40 g Speisestärke
40 g Zucker

Speisestärke dem Zucker und dann mit 5 EL der 500 ml Milch so lange verrühren, bis eine "klumpenlose" Masse entsteht. Den Rest der Milch in einem Topf erwärmen. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark sowie die Schote in den Topf mit der Milch geben. Die Schote wieder entfernen, bevor die Milch kocht. Sobald sie kocht, die Stärkemischung unter ständigem Rühren in den Topf geben. Kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen. Sechs Schälchen mit der Puddingmasse bis zur Hälfte füllen und abkühlen lassen.

Kompott:
250 g Rhabarber
1/2 Mango
1 Zweig Rosmarin
40 g Zucker
1 TL Speisestärke

Den Rhabarber waschen, schälen und die Enden abschneiden. Die Stangen schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Rosmarinnadeln fein hacken. Den Rhabarber, Rosmarin und Zucker zusammen mit 100 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen und 5 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen (bei geschlossenem Topfdeckel). Während dessen die Mango waschen, schälen und würfeln. Die Stärke mit ein wenig Wasser glatt rühren und zum Kompott geben. Alles nochmal kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen, die Mangostücke unterrühren und das Kompott abkühlen lassen.

Wenn sowohl der Pudding als auch das Kompott abgekühlt sind, je circa zwei Esslöffel des Kompotts auf den mit Pudding gefüllten Schälchen verteilen.

Gerne möchte ich mit diesem Beitrag am Rhabarber-Event vom Küchenplausch teilnehmen.
Schaut doch mal hier vorbei für weitere Informationen und Inspirationen mit Rhabarber (auch über Kompott hinaus ;-)):

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Einblick ins Weihnachtsessen: geschmorte Lammkeule

Bei Überlegungen über das diesjährige Weihnachtsessen sind wir auf das Thema Lamm gekommen und haben uns sehr schnell dafür entschieden. Als das Fleisch beim Bauern bestellt wurde, war noch nicht so ganz klar, welches Stück wir denn bekommen würden. Am 22. Dezember wurde das Geheimnis aber gelüftet: Es gibt Lammkeule (die geschmorten Lammhaxen mit Vanille und Apfel-Pastinaken-Püree von Annett, die mich auf das Thema gebracht haben, sind nur aufgeschoben, nicht aufgehoben). Eine passende (Grund-)Anleitung zur Zubereitung des Stück Fleisches hat uns Donna Hay (Modern Classics) geliefert:


Zunächst werden 12 gewaschene (ungeschälte) Kartoffeln mit Olivenöl bestrichen und gesalzen in ein Backblech gegeben. Darauf kommt dann im Idealfall ein Gitterrost. Auf den werden ein paar Rosmarinzweige gelegt und dann eine parierte Lammkeule von ca. 2,5 Kilo darauf gesetzt. Wir haben die Lammkeule auch im Voraus etwas gesalzen Das wird dann im vorgeheizten Ofen bei 200°C gebacken. Während dessen kann man die Glasur aus je 60 ml Senf und Honig vorbereiten. Nach einer Stunde wird das Fleisch mit der Hälfte der Glasur bestrichen und dann für weitere 30 Minuten gebacken. Anschliessend noch mit dem Rest der Glasur bestreichen. Hier endet das Rezept von Donna Hay, wir haben die Lammkeule aber noch ein Mal gedreht und für ein paar weitere Minuten im Ofen geschmort. 


Das Fleisch war am Ende gut durch und sehr fein. Die Honig-Senf-Kruste hat uns wirklich geschmeckt, und das so gut, dass wir gar keine Bratensauce serviert haben. Der Rosmarin macht sich auch sehr gut und hat schon während der Backzeit schön geduftet. Die Kartoffeln haben uns sowohl farblich durch die goldene Kruste als auch geschmacklich durch die Honig-Senf-Kruste, die auf ihnen gelandet ist, überzeugt:



Als weitere Beilagen gab es dann noch Karotten nach dieser Methode zubereitet und grüne Bohnen.


Ein Weihnachtsessen wäre ja kein richtiges Essen ohne mehrere Gänge: Zur Vorspeise unseres Menüs gab es daher den Feldsalat mit Kirschtomaten, Pinienkernen und Parmesan. Und zum Nachtisch in klassischer Tradition Mousse au Chocolat.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Das Comeback der Pastinake

Neulich war im "Blick am Abend" (einer S-Bahn-Zeitung in der Schweiz, auf die sich gewöhnlich alle Leute  in den öffentlichen Verkehrsmitteln stürzen, da sie gratis ist) ein Artikel zu früher gegessenen, dann vergessenen und nun wiederentdeckten Gemüsesorten (dieser Artikel war für mich ein inhaltliches Highlight der Zeitung, das ist sonst höchstens durchblättere, wenn ich zu müde bin, eine andere Lektüre aufzuschlagen). Im besagten Artikel wird erwähnt, dass es sogar einen Verein namens Pro Specie Rata gibt, der vom Aussterben bedrohte Sorten schützen möchte. Die neue Mode von alten Gemüsesorten wird folgendermaßen erklärt:

"Der Erfolg der alten Sorten hat mit dem Trend zurück zu einer ehrlichen Küche mit regionalen Produkten zu tun, bei denen nur die Namen exotisch sind. Bestimmt aber auch damit, dass Gutes tun noch nie besser geschmeckt hat."

Schöner könnte ich es nicht ausdrücken, und gerne schliesse ich mich dieser Bewegung an. Und nachdem ich mich auf dem Markt am Angebot von Wurzelgemüse kaum retten konnte, gab es bei mir Pastinaken.


Für die moderne Premiere habe ich mir die "gerösteten Pastinaken mit Süßkartoffeln und Kapernvinaigrette" von Ottolenghi ausgesucht. Ich mag mich noch dunkel erinnern, dass das neue Kochbuch ein viel diskutiertes Thema war. Das meiste der Diskussionen ist aber an mir vorbeigegangen. Die Gerichte, die ich aber bisher gesehen habe, sagen mir absolut zu. Das hier ausprobierte Gericht bestätigt dies. Auch diese Zusammenstellung macht Ofengemüse so lecker wie immer, die Pastinaken machen sich sehr gut und die Zitronen-Ahornsirup-Kapernvinaigrette gibt alledem noch den Touch von etwas Besonderem.


Erst im Nachhinein habe ich gemerkt, dass die gerösteten Pastinaken davor schon die Runde bei den Bloggern gemacht hat. Bin wohl etwas spät dran, aber das das Comeback der Pastinake habe ich somit offiziell bestätigt.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Ein Update zur Pizza


"Reduzier mal die Hefe auf 1/3 oder noch weniger und lass den Teig ein paar Stunden länger gehen. Er wird besser!" 

Nun hab ich es ausprobiert, mit weniger Hefe und mehr Geduld: Und er wurde wirklich besser bzw. die Pizza einfach viel knuspriger. Das alte Rezept wird ersetzt - wieder was gelernt. Das einzige Problem ist, wenn ich mal Pizza machen will und keine Zeit habe, den Teig vorher Stunden gehen zu lassen. In diesem Fall könnte ich es ja mal mit der Hälfte der Hefe vom Originalrezept versuchen und der doppelten Gehzeit, so als Kompromiss. Aber richtig Planen oder Geduld haben ist sicher die beste Wahl.


Pizzateig

für 4 Portionen / 1 Blech

400 g Mehl
10 g Hefe
225 ml lauwarmes Wasser
etwas Zucker
1 Prise Salz
4 EL Öl

Die Hefe mit dem Wasser und Zucker Glatt rühren. Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und den Teig mindestens drei Stunden gehen lassen, dann belegen und bei 220°C im Ofen backen (je nach Dicke und Pizzagrösse 15-25 Minuten).


Wenn man den Belag anschaut, kann das ganze auch beinahe als Flammkuchen durchgehen. Inspiriert wurde ich zur Ziegenkäse-Apfel-Variante durch die Extraausgabe der Living at Home "Bella Italia" im letzten Jahr.

Ziegenkäse-Apfel-Belag 

für 1 Blech

200 g Sauerrahm
30 g Frühlingszwiebeln
200 g Ziegenkäse (Rolle)
1 Apfel (ca. 200 g)
einige Rosmarinnadeln
Salz
Pfeffer

Den Sauerrahm auf dem ausgerollten Pizzateig verteilen. Gut mit Salz und Pfeffer würzen. Den Apfel waschen und entweder vierteln und in sehr dünne Scheiben schneiden oder fein hobeln. Die Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Ziegenkäse ebenfalls in Scheiben schneide. Die Zutaten gleichmässig verteilen, zum Schluss noch die Rosmarinnadeln darüber streuen. Die Pizza im Ofen bei 220°C im Ofen fertig backen (je nach Dicke und Pizzagrösse 15-25 Minuten).

Freitag, 20. Mai 2011

Rhabarber mit Mango und Rosmarin


Langsam aber sicher ist der Rhabarber im Gemüsegarten wieder nachgewachsen. Also Zeit, die nächste Kompottvariante auszuprobieren, die ich kürzlich in einer Ausgabe von "Living at Home" gesichtet habe. Und zwar mit Rosmarin und Mango ... auch total lecker. Die süße Mango verbunden mit dem säuerlichen Rhabarber ist eine sehr gelungene Zusammenstellung. Und den Rosmarin kann man auch sehr gut rausschmecken, auch wenn nur ein paar Nadeln verwendet werden. Obwohl es daran ja hier nicht mangelt ... von der Pflanze im Garten war ich echt beeindruckt (s.o.). Das ist mal ein Rosmarinstock .. anders als die Pflänzchen aus dem Supermarkt.

Das Rezept ist hier zu finden. Ich habe mich genau an die Anleitung für das Kompott gehalten, nichts einzuwenden. Anstatt Sabayon habe ich allerdings Joghurt und Leinsamen dazu gegessen 

Sonntag, 20. Februar 2011

Ziegenkäse zum Frühstück

Das Wissen, dass ich nach dem Aufstehen mit einer Tasse Kaffee in den Tag starten kann, hilft mir morgens aus dem Bett, und wenn ich schon Kaffee mache, dann frühstücke ich normalerweise auch gleich was. Das sind dann aber Dinge, die keine oder nur minimale Vorbereitung brauchen wie zuvor gebackener Kuchen, Müsli oder ein Brötchen. Entweder habe ich keine Zeit oder keine Lust, mich direkt nach dem Aufstehen lange in die Küche zu stellen. Lieber wache ich eher passiv bei einer Tasse Kaffee auf.


Heute war alles anders. Auf einigen Blogs durfte ich in letzter Zeit leckere Dinge zum Frühstück wie Pfannkuchen oder Toasts bewundern, die natürlich frisch am besten schmecken. So auch der gefüllte French Toast mit Rosmarin und Ziegenkäse von Elisabeth bei Homemade Deliciousness. Diesen Toast habe ich mir heute zum Frühstück zubereitet. Das hat sich selbstverständlich gelohnt. Der Toast schmeckt so lecker, wie von Elisabeth beschrieben und fotografiert. Und ein gar so großer Aufwand war es ja auch nicht. Und im Fazit hätte es sich auch bei mehr Aufwand gelohnt, diesen leckeren Toast zuzubereiten.