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Samstag, 15. November 2025

Im Kräuterglück: Brennnessel-Kürbis-Eintopf


Der letzte Kürbis aus dem Garten meiner Tochter, den sie mir mitgegeben hat. Der muss in einem besonderen Rezept gewürdigt werden. Dieser Eintopf ist ein richtiges Herbstgericht. Zusammen mit Kartoffeln, Karotten und Petersilienwurzel ist er wärmend und gesund. Das Currypulver und die Kokosmilch geben ihm eine asiatische Note und das Wichtigste "die Brennnessel"  wertet ihn mit ihren tollen Inhaltsstoffen noch so richtig auf. 
Das Rezept stammt aus dem Brennnesselbuch von Mechthilde Fintrup. 

Brennnessel-Kürbis-Eintopf

für 4 Portionen

500 g Kartoffeln
200 g Kürbis
2 Karotten
1 Petersilienwurzel
2 Zwiebeln
150 g Brennnesselblätter (junge Triebe)
3 EL Sonnenblumenöl
600 ml Gemüsebrühe
nach Wunsch 400 ml Kokosmilch
Currypulver
Muskat
Salz
etwas Zitronen- oder Limettensaft
50 g Kürbiskerne
nach Wunsch Kürbiskernöl

Die Brennnesseln waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern. Eventuell mit einer Teigrolle die Brennhaare zerstören. Dann mit einem Messer kleinschneiden.

Die Kürbiskerne trocken anrösten und beiseite stellen.
Die Zwiebeln im heißen Öl andünsten, dann in Würfel geschnittene Kartoffeln, Kürbis, Karotten und Petersilienwurzel mitdünsten. 

Mit der Gemüsebrühe aufgießen und sanft kochen lassen, bis das Gemüse weich ist. 
Jetzt die Brennnesseln hinzugeben und noch 5 Minuten köcheln lassen.

Wer möchte, kann Kokosmilch hinzufügen und nochmals kurz aufkochen lassen. 

Mit den Gewürzen und dem Zitronen- oder Limettensaft abschmecken. 

Den Eintopf auf Tellern anrichten, mit den Kürbiskernen bestreuen und nach Wunsch ein paar Spritzer Kürbiskernöl darüber träufeln. 

Freitag, 17. Oktober 2025

DER Food-Trend: Kürbis-Scherennudeln

 


Ist der Food-Trend mit den Scherennudeln auch schon bei euch angekommen? Bei uns ist ja die ganze Familie total begeistert und im Scherennudel-Fieber. Saisonbedingt mit Kürbis, aber ich hab Nudeln in dieser Form auch schon mit Kürbis gesehen. Also man macht einen Nudelteig aus Mehl, Salz, Kürbispüree und Milch und formt diesen zu einer Kugel. Und dann schneidet man von dieser Kugel mit der Schere Nudeln ab und lässt sie direkt ins kochende Salzwasser fallen. Und dann bekommt man um Nullkommanix man sehr hübsche und natürlich auch sehr leckere Nudeln. Schaut euch auf Social Media am besten Mal ein Video dazu an, wenn ihr es noch nicht kennt. Und macht die Nudeln nach!! Man kann auch die Hälfte des Rezepts zubereiten, wir haben immer gleich mehr gemacht:

Kürbis-Scherennudeln

für 6 Portionen

500 g Hokkaidokürbis
100 ml Milch
800 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
2 TL Salz

Den Kürbis waschen, würfeln und in einen Topf geben. Die Kürbisstücke mit Wasser bedecken, alles einmal aufkochen lassen, die Herdtemperatur herunterschalen und dann mit geschlossenem Kopfdeckel 7 Minuten garen lassen. Das übrige Wasser abgießen, die Milch hinzufügen und alles pürieren.

Mehl und Salz in eine Schüssel geben, das Kürbispüree untermengen. Die Masse mit den Händen zu einem glatten Teig formen. Die Teigkugel für 15 Minuten in den Kühlschrank geben. 

In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Mit einer Schere Stücke vom Teig abschneiden und ist Wasser gleiten lassen, ca. 5 Minuten köcheln lassen (bis die Nudeln an der Wasseroberfläche schwimmen, wie bei Gnocchi) und dann das Wasser abgießen. Die Nudeln mit einer Sauce nach Wahl und evtl. einem Salat servieren.

Wir haben eines Samstag im Wald Pilze gesammelt, und so gab es Scherennudeln mit Pfifferlings-Rahm-Sauce und Salat mit krauser Glucke. Ein richtiges Angeber-Essen 😉

Mit einer Paprika-Frischkäse-Sauce waren die Nudeln aber auch unglaublich lecker:

Donnerstag, 18. September 2025

Herbst! Pasta mit Kürbissauce und gebratenen Salbeiblättern

 

Ich bin dieses Jahr schon so richtig im Herbstfieber: Ich habe viele Zwetschgen von meinem Baum im Garten geerntet und verarbeitet, einen Hagebuttenkranz geflochten, einen Herbststrauß gepflückt, Pilze gesammelt ... wer ein paar Eindrücke möchte, kann mich gerne mal auf Insta besuchen.

Ja, und Kürbisse habe ich auch geerntet. Ich liebe ja Kürbissuppen ... aber auch so sämige Pastasaucen. Es war einmal Zeit, ein neues auszuprobieren mit Kürbispüree aus dem Ofen, Käse und Sahne. Ein Rezept von Aline made ... sehr lecker ist es geworden. Und der Hit waren den angebratenen Salbeiblätter dazu, die braucht es unbedingt! Wir lieben gebratenen Salbei auch pur zu Gnocchi - aber als Ergänzung zu Kürbissauce sind sie ebenfalls perfekt!

Was sind eure liebsten Kürbisrezepte?


Donnerstag, 15. Dezember 2022

Kürbis-Möhren-Auflauf mit Sonnenblumenkernen oder »Kürbisauflauf Inge«


Die Hofladen-Besitzerin hat neulich die letzten Kürbisse der Saison an die Kunden verschenkt. Das ließ ich mir nicht entgehen und nahm ungeplant einen Muskat-Kürbis mit. Dazu fiel mit ein Rezept ein, das mir meine Nachbarin Inge vor zwei Jahren oder so gab, als ich selbst eine üppige Kürbisernte im Gemüsegarten hatte.

Bei Inge war vor Kurzem das Adventskranzbinden in der Scheune. Beim Binden erzählte mir eine Frau aus dem Ort, dass Sie Rezepte nach dem Namen desjenigen benennt, von dem sie es bekommen hat. Also »Apfelkuchen Anna«, oder »Gurkensalat Sabine«. Der folgende Auflauf wird bei mir der »Kürbisauflauf Inge«. Mit vollem Namen heißt er Kürbis-Möhren-Auflauf mit Sonnenblumenkernen. 

Auf dem Rezept, das mir Inge geschickt hat, steht die handschriftliche Anmerkung »lecker«. Und das meinte auch mein Mann: »Nicht nur, kann man essen, sondern wirklich lecker, der Auflauf.« 

Ja, das ist er. Mit viel leckerem Herbstgemüse, Kürbiskernen für Biss und würzigem Käse. Wir machen ihn nächstes Jahr wieder, hoffentlich mit Gartenkürbissen.


Kürbisauflauf-Möhren-Auflauf mit Sonnenblumenkernen oder

für 4 Portionen (eine Auflaufform mit 18 x 25 cm)

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
250 g Karotten
300 g Lauch
800 g Muskatkürbis (Nettogewicht nach dem Schälen und ohne Kerne)
3 EL Sonnenblumenöl
100 g Sonnenblumenkerne
Salz
Pfeffer
Gemüsebrühpulver
1/2 TL gem. Ingwer
150 g Cheddar (oder Gouda)
4 Eier 
200 g Sahne

Zwiebeln und Knoblauch schälen und feinhacken. Den Lauch waschen und in Ringe schneiden. Die Karotten waschen und in Ringe schneiden.
Den Kürbis schälen, entkernen und das Fruchtfleisch würfeln.

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Auflaufform mit 1 EL Öl einfetten.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch ca. 3 Minuten darin anbraten. Die Karotten dazugeben und alles bei mittlerer Hitze und geschlossenem Topfdeckel ca. 5 Minuten braten. Lauch und Kürbis dazugeben, alles umrühren und 5 weitere Minuten dünsten.

Das Gemüse mit Gemüsebrühpulver, Salz, Pfeffer und Ingwer würzen. Nochmal 5 Minuten unter gelegentlichem Umrühren weitergaren. Die Hälfte der Sonnenblumenkerne untermischen

Den Käse reiben. Die Eier mit der Sahne und 100 g des Käses verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Gemüse in die Auflaufform geben, die Eier-Käse-Sahne darübergießen und mit den restlichen Sonnenblumenkernen und dem Käse bestreuen.

Den Auflauf auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten backen.

Freitag, 21. Januar 2022

Kürbis-Zwiebel-Kuchen à la Ken

Wie gesagt, es folgen weitere Rezepte aus meinem Lieblings-Youtube-Kanal.
Heute gibt es Zwiebel-Kürbis-Kuchen. 


Die Kürbissaison ist ja eigentlich vorbei. Meine Augen scannen aber immer noch auf dem Markt die Angebote ab. "Ja ist gibt noch einen Hokkaido". Ich kann mich fast nicht sattessen.
Vor allem bei diesen Rezepten.

Ich habe bereits ein tolles Rezept für Zwiebelkuchen von meiner Tochter auf diesem Blog, der jeden Herbst gebacken und geliebt wird. Aber jetzt kommt ein Lieblingszwiebel-Kürbis-Kuchen dazu.
Ken nennt ihn Godfather of Zwiebel-Kürbis-Kuchen. Auch er wird mit Quark-Öl-Teig zubereitet. Jetzt relativ lange geknetet. Man merkt den Unterschied. Der Teig schmeckt krosser und leckerer!!
Den Kuchen habe ich genau wie Ken gemacht, nur den Kürbis habe ich geraspelt, habe Schmand verwendet und wie im Video gezeigt etwas Chili zugefügt.
  

Das Rezept findet man  hier.

Freitag, 11. Dezember 2020

Gnocchi-Kürbis-Auflauf mit Lauch

Die Kürbisernte bei meiner Tochter im Schwarzwald war sehr ergiebig. Die riesigen Exemplare kann ein Haushalt fast nicht verschaffen. So sind wir nochmals an große Vorräte des beliebten Gemüses gekommen. Da die üblichen Rezepte  in diesem Kürbisjahr schon mehrmals auf dem Tisch waren, galt es nochmals zu recherchieren. Der Fundus an Kürbisrezepten ist ja fast grenzenlos. So habe ich bei Pinterest einen Auflauf (bin ja Auflaufweltmeister aus bekannten Gründen) entdeckt und weil ich so begeistert war schon mehrmals gekocht. Ganz besonders schmeckt der Auflauf wegen des Tomatenmarks das man kurz mit brät und durch die Zugabe des Frischkäses der das Ganze sämig macht. Bitte an Currypulver nicht sparen, dieses passt sehr gut und macht die Masse delikat!!


Das Rezept findet man hier.

Mein Tipp: den Kürbis ziemlich klein schneiden (ich habe ihn gehobelt) oder/und ein paar Minuten mehr als im Rezept angegeben ist köcheln lassen, sonst ist er noch hart. Die Gnocchi müssen nicht vorgekocht werden.

Mit Salat servieren, bei uns mit Rotkohlsalat.

Sonntag, 15. November 2020

Kürbis-Zimtschnecken - gegen den Virusblues

Ich habe versucht, den link für dieses herrliche Rezept in diesem Blog anzugeben. Leider war ich nicht erfolgreich, da das Rezept schon eine Zeitlang im Internet kursiert. Deshalb werde ich unten die Zutaten und die Zubereitung beschreiben, wie ich es gemacht habe. 

Die Schnecken haben wie man auf dem Bild mit den fertigen Schnecken sieht durch den Kürbis im Teig eine herrliche warme ockergelbe Farbe. Eine wunderschöne Herbstfarbe eben.

Sie schmecken nicht zu süß, aber wunderbar zimtig mit einem Hauch von Kürbis.

Die Süße bekommen die Schnecken durch die Füllung. Dabei wird geschmolzene Butter auf den ausgerollten Teig gestrichen und dann mit braunem Zucker und Zimt bestreut. 

Ursprünglich war der Slogan dieses Rezeptes "gegen den Novemberblues". Ich habe den Slogan abgewandelt. Dieses Jahr heisst er: Gegen den Virusblues. So wichtig Bewegung und Sport für den Körper in der Natur ist, so sollten wir die Stunden Zuhause schön gestalten und etwas für die Seele tun.

Kürbis-Zimtschnecken

für ca. 28 Stück

Zutaten für den Teig
900 g Dinkelvollkornmehl
1 Würfel Hefe
2 EL Zucker
2 TL Salz
2 Msp. Muskat
320 g Kürbispüree
160 g Butter
400 ml lauwarme Milch

Zutaten für die Füllung:
100 g Butter geschmolzen
120 g brauner Zucker
6 TL Zimt

Vorbereitung des Kürbispürees:
Einen Bio-Kürbis waschen, entkernen und die angegebene Menge Kürbis in Stücke schneiden und in etwas Wasser ca. 20 Minuten dünsten. 
Abgießen und gut abtropfen lassen.
Mit einem Pürierstab gleichmäßig pürieren.
Abkühlen lassen.

Zubereitung:
Alle trockenen Zutaten für den Hefeteig vermischen. Die Hefe, die Milch, die Butter und das Kürbispüree dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Diesen ca. 90 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen. 

Wenn sich der Teig sichtlich vergrößert hat, auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Zucker und Zimt vermischen. Die geschmolzene Butter auf den Teig streichen und ihn mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in ca. 2-3 cm dicke Stücke schneiden (siehe nachfolgende Bilder).

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. 
Die Schnecken auf ein Backblech setzen und ca. 25-30 Minuten backen. 

Am besten schmecken die Zimt-Schnecken noch warm.
Sie lassen sich auch gut einfrieren und aufgebacken schmecken sie fast wie frisch!!





Dienstag, 10. März 2020

Empanadas mit verschiedenen Füllungen - Fingerfood für alle Geschmäcker


Ein Rezept für die ganze Familie. Nachdem sich vor allem die junge Generation immer mehr der vegetarischen Ernährung zuwendet, ist dieses Rezept wieder super um mit dem selben Gericht Fleischesser und Vegetarier zufrieden zu stellen. Der Teig ist der gleiche und es macht sogar richtig Spaß, verschiedene Füllungen zu verwenden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und Reste aus dem Kühlschrank können kreativ verbraucht werden. Damit man sie unterscheiden kann habe ich den Rand an dem sie geschlossen werden unterschiedlich gestaltet. Wir haben die Empanadas mit Salat und Piri Piri Soße (Rezept folgt noch) zum Abendessen verzehrt und am Folgetag als Proviant zu einer Wanderung mitgenommen. Sie schmecken auch kalt!!


    

Zutaten für den Teig (bei mir 25 Empanadas):
250 g Mehl (550er)
250 g Dinkelvollkornmehl
125 g Butter
250 ml Wasser
1 TL Salz
1 Ei zum Bestreichen

Alle Zutaten für den Teig vermischen und zu einem glatten Teig ausrollen. Dann Kreise ausstechen. Bei mir 11 cm Durchmesser.
Auf jeden Kreis 1 EL Füllung geben. Den Teig umschlagen und die Ränder fest andrücken.
Mit dem verquirlten Ei bestreichen.
 Bei 200°C (Ober- und Unterhitze) etwa 20 Minuten backen.

 

Zutaten für die Spinatfüllung: (reicht für ca. 15 Empanadas)
150 g Spinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
8 sun-dried Tomaten 
75 g Feta
Salz
Pfeffer
Muskat
Kreuzkümmel

Die Zwiebel kleinschneiden und in etwas Olivenöl andünsten, den kleingeschnittenen Knoblauch dazu und auch leicht bräunen. Dann den gewaschenen abgetropften Spinat zugeben, zusammenfallen lassen und alles zusammen noch etwas dünsten.
Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kreuzkümmel kräftig abschmecken und abkühlen lassen.
Danach den kleingeschnittenen Feta und die Tomaten untermischen.

 

 

Zutaten für die Kürbisfüllung: (reicht für etwa 10 Empanadas)
200 g Kürbispüree
1 EL Schmand oder vegane Sahne
1 EL gehackte glatte Petersilie
Salz
Pfeffer
Chili-Pulver
1 TL Paprikapulver (bei mir Pimentón de la Vera)

Alle Zutaten vermischen und kräftig abschmecken.

Montag, 21. Oktober 2019

Kürbis-Rosenkohl-Gratin - ein saisonales Highlight

Wir nehmen bei jedem Wochenend-Einkauf mindestens einen Kürbis mit. Dieses Mal wieder einen Hokkaido. Und Rosenkohl - da denke  immer an die kalten Finger, die ich hatte, als ich mit meiner Mama im eigenen Garten die Röschen geerntet habe. Meistens war das bei uns mitten im Winter. Die Röschen waren unten am Stunk richtig groß und oben an der Pflanze wuchsen nur noch ganz kleine Knospen. 


Nun aber zurück zur Verwendung unseres Rosenkohls vom Markt. Das Rezept für dieses Kürbis-Rosenkohl-Gratin habe ich seit langem in meinem vegetarischen Kochbuch markiert. Der Rosenkohl tut dem eher süßlichen Geschmack des Kürbisses gut und macht das Gratin etwas erdiger. Die Petersilie-Nuss-Käsemischung obendrauf rundet das Gratin geschmacklich sehr lecker ab. Mit Salat serviert ist es ein sehr bekömmliches Essen das satt und zufrieden macht.


Kürbis-Rosenkohl-Gratin

für 2 Portionen

600 g Kürbis
500 g Rosenkohl
1 Bund Frühlingszwiebeln
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
200 g Crème fraiche
200 ml Milch
1 Bund Petersilie
50 g Walnusskerne
50 g frisch geriebener Bergkäse
1 EL Butter 

Den Kürbis entkernen und grob raspeln. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Den Rosenkohl putzen, in feine Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Kürbis, Zwiebeln und Rosenkohl mit Salz, Pfeffer und Paprika in einer hitzebeständigen Form mischen.

Crème fraiche mit der Milch verrühren und über das Gemüse gießen. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und mit den Nüssen hacken. Mit dem Käse mischen und auf dem Gratin verteilen. Mit Butterflöckchen belegen und im Ofen etwa 45 Minuten backen.

Freitag, 7. Dezember 2018

Selbstgemachte Tagliatelle mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort


Als erste sollte ich zugeben, dass ich bei diesem Gericht habe ich weder bei der Zubereitung geholfen noch fotografiert habe. Aber ich habe bei allem zugeschaut... und die Idee geliefert. Und sogar den Salbei aus meinem Gemüsegarten mitgebracht, fällt mir gerade ein. Also doch ein wenig geholfen. 

In der vergangenen Woche habe ich nämlich mit meinem Freund meinen Bruder und seine Frau besucht. Die beiden haben eine Nudelmaschine daheim, und so habe ich mir wie die meisten ihrer Gäste selbstgemachte Nudeln zum Abendessen gewünscht. Die frischen Tagliatelle waren äußerst lecker, und mit den im Ofen gegarten Kürbisscheiben und Maroni war das Essen der Hammer. Walnüsse, Salbei und der Roquefort haben auch super gepasst. Das werde ich nächsten Herbst sicher wieder machen, wenn auch ohne ganz frische Tagliatelle.

Das Rezept habe ich bei Maja gefunden. Vielen Dank, Maja, wir waren alle begeistert von unserem Essen!

Freitag, 26. Oktober 2018

Überfällig: ein Rezept für klassische Kürbissuppe

Kürbissuppe koche ich gerade rauf und runter ... es ist einfach so ein praktisches Essen für eine Gruppe von ein paar Leuten, und immer wärmend und lecker. Bei den Rezepten wird allerdings variiert. Neben der mediterranen Kürbissuppe und Apfel-Kürbis-Suppe ist ein Rezept für die klassische Variante der Kübissuppe längst überfällig.

Durch die Kartoffeln, und da ich Suppen lieber dickflüssig mag und eher weniger Gemüsebrühe, wird die Suppe sehr sämig. Etwas Sahne muss auch sein. Den Hokkaidokürbis finde ich vom Geschmack her einfach am besten (Butternut hat mich in der Suppe nicht so überzeugt). Und er hat auch noch den Vorteil, dass man ihn nicht schälen muss. Allein der Ingwer sorgt für einen exotischen Touch bei diesem Rezept. Und man kann die Suppe ja noch nach Belieben mit Die Suppe nach Belieben mit Balsamico und Chiliflocken (mein Favorit) oder mit frischen Kräutern oder Kürbiskern- bzw. Chiliöl garnieren.


Kürbissuppe

für 4 Portionen

1 kg Hokkaido-Kürbisfleisch (Nettogewicht, ohne Kerne)
300 g Kartoffeln
1 Zwiebel
15 g Ingwer (Nettogewicht, geschält)
1 EL Öl
600 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
Salz 
Pfeffer
Chiliflocken (nach Belieben)

Den Kürbis waschen in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Ingwer fein hacken.
In einem großen Topf 1 EL Öl erhitzen. Den Ingwer und die Zwiebelringe darin 2 Minuten anbraten, dann die Kürbis- und Kartoffelstücke hinzufügen. Alles kurz weiterbraten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles ein Mal aufkochen lassen, dann bei niedriger Temperatur mit geschlossenem Topfdeckel alles ca. 20 Minuten weich kochen. Die Sahne hinzugießen, dann die Suppe mit dem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Suppe nach Belieben mit Chiliflocken, gehackter Petersilie, Chiliöl oder 1 EL Balsamico garniert servieren.

Montag, 18. Dezember 2017

Über Kürbis im Müsli und Overnight Oats

Dass ich Kürbis mag, ist nichts neues. Ich mag ihn so sehr, dass ihn nicht nur in Suppen oder Gnocchi verarbeite, sondern auch gerne Hummus damit verfeinere ... oder ihn eben auch im Müsli zum Frühstück verarbeite. Diesen Herbst bin ich auf zwei Rezepte gestoßen, einmal Krisi's Kürbis - Porridge mit Apfel, Zimt und Kardamom und dann noch auf ein amerikanisches Rezept für Healthy Pumpkin Pie Breakfast Oats. Daraufhin war ich wegen der allgemeinen Müsli-Nomenklatur etwas verwirrt. Porrdige? Overnight Oats?



Krisi nennt ihr Rezept Porridge, obwohl das Müsli kalt gegessen wird. Für mich bleibt Porrdige aber was Warmes. Sonst ist es auf deutsch ein Müsli. Und Overnight Oats sind über Nacht eingeweichte Haferflocken, egal in was. Birchermüsli ist ja auch eine Form von Overnight Oats, hierbei stand beim Erfinder aber das Einweichen der Haferflocken im Saft eines geriebenen Apfels über Nacht im Vordergrund. Somit kann Krisi's Kürbis-Müsli-Rezept wiederum auch als ein Birchermüsli mit Kürbis gesehen werden ;-) Ich hab es auf jeden Fall so ausprobiert und nur noch um ein paar typische Gewürze zum Kürbis wie Nelken und Ingwer erweitert. Ganz mein Geschmack.

Dann habe ich die Pumplin Pie Breakfast Oats nachgemacht (für eine Portion würde ich 30 g Haferflocken, 100 g Kürbispüree, 150 g Joghurt und wenn nötig noch etwas Milch verwenden. Alles mischen, mit Zimt, Kardamom, Nelken und Ingwer würzen und mit Honig süßen und über Nacht einweichen lassen.

Ich fand beide Varianten sehr lecker. Den Apfel hat man bei der ersten Variante sehr gut rausgeschmeckt und es war etwas säuerlicher durch ihn, was ich persönlich aber sehr mag. Bei der zweiten Variante kam der Kürbis mehr durch. Fazit: Egal wie ihr es nennt, und ob ihr Äpfel, Joghurt oder Milch in euer Müsli mischt, wer Kürbis mag, wird den Geschmack auch im Müsli lieben ;-)


Und das sollte der letzte Post zum Thema Kürbis für dieses Jahr sein. Meine Suppenexperimente hebe ich mir dann für das nächste Jahr auf.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Gefüllter Kürbis aus dem Ofen

Zugegen, meine verbleibenden Kürbisrezepte sind eher herbstlich als adventlich. Zu Beginn der Saison habe ich so viel mit Kürbis zubereitet, dass ich erst einmal genug hatte. Aber vor 2 Wochen ging's dann nochmal los ... durch das kalte Wetter gab es ganz viele Suppen in allen Variationen (auch klassisch, dieses Rezept ist noch überfällig). Aber ich habe auch ein altes, neues Rezept ausprobiert. Einen gefüllten Ofenkürbis habe ich vor Jahren mal gemacht, was mich dann aber nicht vom Hocker gehauen hat. Ich glaube aber, der Kürbis selbst war schuld, der war einfach nicht schmackhaft. Sehr schade. Denn beim jüngsten Versuch war ich begeistert, vom aromatischen Kürbis aus dem Ofen und von der leckeren Füllung, die ich vegetarisiert habe. Beides hat auch super zusammengepasst. Ofenkürbis in dieser Form (sprich nicht nur gebackene Kürbisscheiben) gibt es bei mir spätestens nächstes Jahr sicher wieder. Auch das Aushöhlen und erneute Befüllen des Kürbisses hatte ich mir aufwendiger vorgestellt, als es letztendlich war.


Dabei habe ich mich für ein Chefkoch-Rezept entschieden. Selbstverständlich habe ich das Hackfleisch ausgetauscht. Und zwar durch 100g Bulgur, welchen ich gekocht und dann der Füllungsmasse beigefügt habe. Zudem habe ich etwas mehr Tomatenmark und Crème fraîche bzw. Schmand, weil ich den noch da hatte, verwendet. Den Käse habe ich kurz bevor ich alles vom Herd genommen und den Kürbis befüllt habe, einfach ebenfalls untergemengt. Ich habe den Kürbis übrigens etwas länger vorgegart als im Rezept angegeben, und das hat ihm nicht geschadet, wie ich finde.


Mittwoch, 1. November 2017

Kürbis-Steckrüben-Curry mit (!!!) Würzfladenbrot nachgemacht

Aus meinem Garten konnte ich dieses Jahr einige Steckrüben ernten. Neulich habe ich mein einziges Standard-Gericht, den Steckrüben-Eintopf, für 10 Leute gekocht. Er kam sehr gut an ("besser als der Name verlauten lässt" - so meine Gäste), und ich mag ihn auch sehr. Aber auch nicht immer, daher habe ich ein paar weitere Rezepte ausprobiert. So auch das Kürbis-Steckrüben-Curry mit Würzfladenbrot, auf das mich Kirsten hingewiesen hat.


Die Zutatenliste für dasGericht ist recht lang, aber heraus kommt ein leckeres, zur Abwechslung tomatenbasiertes (und nicht kokosmilchbasiertes) Curry mit indischen Gewürzen. Joghurt und Koriander passen auch gut oben drauf. Aber der Hammer war ja dieses Würzfladenbrot .... bei mir gab's nicht mal Fladenbrot, da ich altes Dinkelbrot übrig hatte. Ich habe aber wie beschrieben Knoblauch, Butter, Salz, Chili und Kreuzkümmel in der Pfanne angebraten und alles über das Brot geträufelt und das im Backofen geröstet. Sowas von lecker! Egal ob zu Curry oder als Beilage zu einer Suppe. Danke für die Inspiration, Kirsten!

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Herbstlich: gebratenes Gemüse mit Trauben und Spinat

Ich befinde mich gerade in einem absoluten Blogger-Hoch - ich fühle mich absolut inspiriert und in Ausprobierstimmung, bin fleißig am Kochen und auch Bloggen. Die Rezeptewahl ist zugegebenermaßen immer noch sehr durch Reste und den Gemüsegarten beeinflusst. Aber nicht im negativen Sinne. Habe ich von einer Zutat etwas übrig bzw. vorrätig, fällt mir meist sofort ein Rezept ein, für welches ich genau das brauche und welches ich auch zubereiten möchte. 


So ging's mir auch in diesem Fall. Ich hatte Trauben in zwei Farben übrig, und musste an das passende Rezept aus dem Schrot&Korn-Kochbuch denken. Neben den Trauben kommt herbstliches Gemüse wie Spinat, Lauch und Kürbis in die Pfanne. Fazit: Ein buntes, schmackhaftes, gemüselastiges Herbstessen. Das gibt's mal wieder. Und das Rezept gibt's hier.

Mittwoch, 27. September 2017

Etwas Außergewöhnliches: Deftiger Kürbis-Schmarrn (mit Mangold-Gemüse und Dipp)

Auch wenn die Liste an bereits verbloggten Kürbis-Rezepten schon sehr lang ist, so habe ich immer noch ganz viele Dinge, die es auszuprobieren gilt. Endlich ist wieder Saison! Vor Jahren habe ich mal ein Rezept für Kürbis-Schmarrn entdeckt und das ist mir in Erinnerung geblieben. Diese Woche wurde es konkreter und ich habe nach dem Rezept recherchiert. Dabei habe ich allerdings nur süße Schmarrn-Rezepte entdeckt - nichts, was mir vorschwebte. Also habe ich basierend auf den erprobten Rezepten für Kaiserschmarrn und Bärlauch-Schmarrn ein Rezept für Kürbis-Schmarrn entwickelt. Und gestern und heute bin ich ganz in Ruhe zur Tat geschritten und habe das Rezept ausprobiert bzw. weiterentwickelt. Es hat beim 2. Versuch heute geklappt. Lecker war's. Und schön anzusehen. Der Schmarrn wirkt sehr gelb, die Farbe kommt aber nicht durch Safran oder Kurkuma zustande, sondern wirklich durch Hokkaido-Kürbispüree. Das schmeckt man auch ganz dezent.


Kürbis-Schmarrn

für 2 Portionen

150 g Mehl
0,5 TL Salz
200 g Kürbispüree
2 Eier
1 Prise Muskat
100 ml Milch
100 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)
2 EL Rapsöl

Zu Backbeginn die Eier trennen, die Eiweiß steif schlagen (Unterschied zu Pfannkuchen) und beiseite stellen. Die Eigelbe mit Salz, Mehl, Kürbispüree, Muskat, Milch und Wasser verrühren, sodass ein dickflüssiger Teig entsteht (bei Bedarf etwas mehr Milch hinzufügen). Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen.

Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen. Den Teig backen (wichtig, dass die Temperatur niedrig ist, sodass der Teig langsam durchgebacken wird und nicht außen schwarz und innen flüssig ist). Wenn die untere Seite nach ein paar Minuten Farbe annimmt, den "Pfannkuchen" mit einem Holzlöffel vierteln und wenden. Wenn auch die andere Seite gebacken ist, den Teig in grobe Stücke zerteilen. Den Vorgang für den Rest wiederholen.
Alternativ kann man in einer wirklich großen Pfanne alles in einem Durchgang backen.


Dazu passt eine Portion gedünstetes Gemüse und ein Dipp wie z.B. Sour Cream. Bei mir gab es noch Mangold aus dem Garten. Dazu habe ich eine Zwiebel kleingeschnitten und 2 Minuten mit 1 EL Kokosöl angebraten. Dann habe ich den Mangold hinzugefügt, mit Sojasauce und Pfeffer gewürzt und alles 7 Minuten in einem Topf mit Deckel gedünstet.

Mittwoch, 16. November 2016

Butternut zum Auslöffeln


Und auch nach gefühlten 1000 Kürbisrezepten, die ich in den letzten Jahren verbloggt habe, gehen mir die Rezepte auch für ganz neue Arten, Kürbis zu essen, nicht aus. Diesmal gibt es eine unglaublich einfache, ganz puristische Anleitung zum Backen eines Butternut-Kürbisses und dann zum Auslöffeln. Mit ein wenig Butter (um alles noch buttriger zu machen) und Gewürzen ein Traum. Ich kann echt ins Schwärmen geraten bei den Erinnerungen an diesen Kürbis, wenn ich die Bilder sehe, die ich gemacht habe. An alle, die des Kürbis noch nicht müde sind die Saison, und mal eine Alternative zum Hokkaido-Kürbis suchen: probiert das aus! So eine tolle Idee...

Auf die Idee bin ich übrigens bei Feinkostpunks.de gestoßen. Nur dass ich den Kürbis nicht in einem Topf gegart, sondern im Ofen gebacken habe. Denn alles, was aus dem Ofen kommt, wird meiner Meinung nach noch aromatischer. 


Butternut-Kürbis zum Auslöffeln

für 2 Portionen

1 Butternut-Kürbis
60 g Butter
Salz
Pfeffer
Chiliflocken

Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Kürbis der Länge nach halbieren und die Kerne entfernen.

Die Kürbishälften auf ein Blech mit Backpapier legen und backen, bis das Kürbisfleisch schön weich ist. Bei mir hat das 50 Minuten gedauert.

Den Kürbis auf einem Teller mit Butterflöckchen garniert und Salz, Pfeffer und Chiliflocken bestreut servieren. Alternativ kann man die Butter in Scheiben und Gewürze auch dazu servieren, sodass man immer schön nachwürzen kann.


Sonntag, 9. Oktober 2016

Kürbis und Kartoffeln vom Blech

Nun gut, es ist Herbst, und da ist klar, welches Gemüse in meinem Einkaufskorb nie fehlt: der Kürbis. Nach dem Marktbesuch am Freitag hatte ich inkl. der kleinen Zierkürbisse sogar acht Exemplare eingekauft. Aber auch die Rezepte, die ich ausprobieren will, gehen nie aus. Heute gab es im Ofen gebackene Kürbis- und Kartoffelspalten. Mit einem Sahne-Parmesan-Guss und Thymian. Im Ofen gegartes Gemüse wird ja immer besonders aromatisch, und so ist auch dieses Rezept äußerst lecker.


Das Rezept hat meine Mama aufgetan. Es ist folgender Sahnekürbis vom Blech von lecker. de. Als wir ihn zum ersten Mal gegessen haben, fragten wir uns allerdings, ob man nicht die Hälfte der Sahne durch Milch ersetzen könne, da das schon recht gehaltvoll ist. Das habe ich heute gemacht. Und ich finde die Version von heute auch einwandfrei.