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Mittwoch, 21. Januar 2026

Bunter Rotkohlsalat


  
Jetzt ist wieder die Zeit, in der Tomaten, Gurken und sogar grüner Salat nicht mehr richtig gut schmeckt. Rotkohl mag ich schon der Farbe wegen und weil man ihn so gut auf Vorrat einkaufen kann. So ist man flexibel und muss nicht so oft einkaufen gehen. Sowohl als Salat als auch als Gemüse passt er sehr gut zu vielen Gerichten.Er nimmt es auch nicht übel, wenn er 2 Wochen oder mehr gelagert wird. Bei der Zubereitung von Rotkohlrohkost greife ich immer noch auf die Methode meiner Mutter zurück. Der Rotkohl wird in eine Schüssel gehobelt und mit Salz bestreut.

Dann wird  er (bei mir mit einem Fleischklopfer, den ich sonst nie brauche) gestampft, bis er weich und saftig ist. Da wird es einem auch gleich noch warm davon. Ich habe mir nie Gedanken gemacht, wie das andere Leute machen.
Wenn ich Rotkohlsalat als Beilage mache, wird er klassisch mit Salz (das in diesem Fall schon dran ist), schwarzem Pfeffer , Essig und Öl angemacht.


 Heute gab es aber Rotkohlsalat mit leckeren, bunten und gesunden Zutaten.
 Der Salat schmeckt herzhaft, hat aber auch eine fruchtige und süße Note.


Bunter Rotkohlsalat 

für 4 Portionen

1/2 Kopf Rotkohl
1 Granatapfel
Olivenöl
Zitronensaft
Ahornsirup
einige Datteln
100 g Feta
Petersilie
1 Esslöffel Sesam
Salz 
Pfeffer

Den Rotkohl hobeln und wie oben beschrieben vorbereiten.
Datteln in Scheibchen schneiden, die Petersilie hacken und die Granatapfelkerne auslösen.
Alles zum Rotkohl geben und vermischen.

Aus Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Öl und Ahornsirup ein Dressing machen und unter den Salat mischen.
Kurz ziehen lassen und den Salat nochmals abschmecken.

Den Feta darüberbröseln und mit etwas Petersilie, Sesam und Granatapfelkernen verzieren.
  


Samstag, 27. September 2025

Im Kräuterglück: Energie-Bällchen mit Brennnesselsamen


Brennnesselsamen sind echte Kraftpakete. Sie werden tradituonell zur Stärkung im Genesungsprozess, nach schweren Krankheiten oder zur Aktivierung der Lebenskräfte eingesetzt. Und richtig toll ist, dass sie so vielseitig in der Ernährung eingesetzt werden können. Egal ob zum Brotbacken, in Salaten, Smoothies, Joghurt oder übers Müsli, sie bereichern deftige und süße Speisen. Gesammelt werden sie in der Zeit von Juni - Oktober je nach Standort. Getrocknet kann man sie als Vorrat am besten lichtgeschützt aufbewahren.

wertvoller Wintervorrat


Informationen zum Sammeln von Brennnesselsamen:
Die Brennnessel ist eine zweihäusige Pflanze. Das bedeutet, dass die männlichen und weiblichen Pflanzen getrennt voneinander wachsen. Auf den nachfolgenden Fotos sieht man den Unterschied der Pflanzen im  idealen Stadium der Samenernte. Die männlichen Pflanzen bilden keine Samen, die werden nicht gesammelt. Von der weibliche Pflanze sammelt man die hängende kantigen Samenstände (man sagt auch Nüsschen). Diese sollten noch nicht braun sein. Zuerst schaue ich, ob sich keine Tiere (Läuse oder Schmetterlingsraupen) an den Pflanzen befinden. Dann streife mit einem Gummihandschuh den Brennnesselstängel von unten nach oben ab und tue alles in einen Stoffbeutel. Zuhause werden dann die Blätter von den Samen getrennt. Die Samen werden auf einem Backblech im Schatten getrocknet. Wenn sie richtig trocken sind (rascheln) streiche ich sie durch ein Sieb. Übrig sind dann nur noch die feinen Rispenstängel und die Samen können in ein Glas abgefüllt werden. Die gesammelten Blätter, die schön und nicht angeknabbert sind, werden ebenfalls getrocknet und entweder für Tee verwendet oder pulverisiert. Das Pulver kann dann im Winter z.B. Smoothies oder Suppen aufwerten.
In den Brennnesselsamen sind folgende wertvolle Inhaltsstoffe enthalten:

30% Eiweiß, 30% ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, Vitamin C und Vitamin A, B-Vitamine, Mineralstoffe (Eisen, Calcium, Magnesium, Kieselsäure) und viel Chlorophyll.

Die Kombination der verschiedenen Inhaltsstoffe macht die Samen zu einem wahren Superfood. Als wertvolle Eiweißquelle sind die Samen besonders interessant für Sportler und Menschen, die sich vegan ernähren. Darüber hinaus schmecken die Samen der Brennnessel wirklich gut. 



Energiebällchen mit Brennnesselsamen


für 20 Stück 

4 EL Brennnesselsamen
25 g Sonnenblumenkerne
50 g Nüsse nach Wahl
75 g getrocknete Datteln oder andere Trockenfrüchte
1 EL weißes Mandelmus
1 EL ungesüßtes Kakaopulver
evtl. etwas Wasser

Die Hälfte der Brennnesselsamen bei mäßiger Hitze anrösten und abkühlen lassen.

Alle anderen Zutaten mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Die Brennnesselsamen dazugeben, verkneten und zu kleinen Bällchen (je 10g) formen.

In den restlichen Brennnesselsamen wälzen und bei Zimmertemperatur trocknen.


Espresso und Energie-Bällchen - doppelter Energieschub

Dienstag, 14. März 2023

Allrounder zum Süßen: Dattelsirup

Datteln sind der gesündere Zucker - ich höre viele Leute von Datteln schwärmen. Ich kann mir Datteln anstatt normalem Haushaltszucker nicht bei allen Gerichten vorstellen. Aber manchmal passt die fruchtige Süße sehr gut.

Dattelsirup als Alternative zu Honig, Ahornsirup etc.? Das klang spannend. Neulich musste ich Datteln aufbrauchen und habe den Sirup zubereitet. Das Rezept ist denkbar einfach und besteht aus zwei Zutaten. Man braucht lediglich etwas (Einweich-)zeit und einen guten Mixer.

Ich habe den Dattelsirup zum Süßen von Müsli mit Obst genutzt. 


Dattelsirup

200 g Datteln
200 g Wasser

Die Datteln über Nacht im Wasser einweichen. Dann alles pürieren und in ein Glas füllen.

Sonntag, 9. Mai 2021

Dattel-Dip - auf die Dattel gekommen

Ich habe in einem der vorhergehenden Blogbeiträge erwähnt, daß in dem Gebäude, in dem mein Arbeitsplatz sich jetzt befindet, ein türkischer Supermarkt untergebracht ist. Neben herrlichem Gemüse und Obst gibt es immer frische Kräuter (türkische Petersilie, Koriander, Dill und Pfefferminze). Da sich dieser Laden zu einem begehrten Ort für mich entwickelt hat, habe ich ein neues Highlight entdeckt.

Angefangen hat der Dattel-Trip schon vor ein paar Wochen als ich meinen Sohn mit Familie in einer schönen bayerischen Stadt besucht habe. Dort habe ich entdeckt, daß sogar jetzt in dieser Corona-Zeit ein kleiner Dattelladen eröffnet hat. Die sehr nette Inhaberin habe ich gefragt, wo sie herkommt: da hat sie zurückgefragt - ich oder die Datteln - hat sie mir erzählt, daß sie aus Syrien und die Datteln aus Saudi-Arabien kommen. Sie hat uns von allen frischen Datteln Tüten abgepackt, liebevoll beschriftet und wir konnten aufgrund eines Prospektes die Datteln zuordnen und abends eine richtige Dattelprobe mit Tee machen.

Jetzt war mein Interesse an Datteln geweckt. Zuhause haben wir festgestellt, daß manche der frischen Datteln so lecker und karamellig schmecken, daß sie sogar das Stück Schokolade zum Cappuccino ersetzen können.

Jetzt zurück zu meinem türkischen Supermarkt. Da mein Auge für Datteln jetzt geöffnet ist, habe ich die vielen Datteln im türkischen Laden beachtet. Auf meine Nachfrage, welche die Inhaberin empfehlen kann, hat sie nur geantwortet, ich soll mich durchprobieren. Es kommen die nächsten Wochen riesige Mengen an unterschiedlichen Datteln wegen des Ramadan.

 

Während des Ramadans fasten Muslime weltweit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dabei verzichten sie neben Nahrung und Flüssigkeit auch auf das Rauchen und Kaugummis. Nach Sonnenuntergang wird im Kreise der Familie oder mit Freunden das Fasten gebrochen. Dabei isst man traditionellerweise eine Dattel, wie der Prophet Mohammed es bereits tat. Nach muslimischen Glauben ist es Tradition, Datteln zu essen. Datteln nennt man auch „Brot der Wüste“, da die Palmen vorzugsweise in trockenen, heißen Gegenden wachsen und die Dattel – wie Brot, ein Grundnahrungsmittel darstellt. 

Der Ramadan war mir durchaus bekannt, aber das Fastenbrechen mit Datteln nicht. Daher die große Auswahl an getrockneten und frischen Früchten in "meinem" türkischen Supermarkt. Die Datteln kommen aus Tunesien, Algerien, Palästina und Saudi-Arabien.



Nun der Datteldip: Die süßen Datteln, dazu Knoblauch und kräftige Gewürze machen diesen Dip superlecker. Durch Schmand und Frischkäse kommt wahrlich die sahnige Frische dazu.

Mit Brot und Wein eine Köstlichkeit!!

Dattel-Curry-Dip

100 g saftige Datteln
200 g Schmand 
200 g Frischkäse
1 Knoblauchzehe
1 TL Harissa
1 TL Currypulver
Salz
Pfeffer

Petersilie und Dill zum Bestreuen
3-4 Datteln zum Verzieren

Die Datteln und den Knoblauch kleinschneiden.  
Mit dem Schmand und Frischkäse verrühren.

Mit Harissa, Currypulver, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

Kühlen und etwa 2 Stunden durchziehen lassen.
 

Samstag, 19. August 2017

Gesundes zum Naschen gefällig? Coco Buddha Balls

Der Grund wieso ich heute bei dieser Hitze darauf gekommen bin, die Buddha Balls auszuprobieren
war ganz simpel. Die letzten Tage versuche vor dem Urlaub die Reste im Kühlschrank aufzubrauchen. Unter anderen Sachen fand einen Rest in einem Glas mit Kokosöl. Als ich das erste Mal Kokosöl gekauft habe, habe ich mich gewundert, daß in diesem Fall das Öl nicht flüssig ist.
Da man für dieses Rezept ja nur 2 EL davon braucht und ich alle anderen Zutaten zuhause hatte, konnte ich sofort starten. Das Ergebnis schmeckt super gut, fast wie edle Pralinen. Wobei zwei von diesen Balls (nicht wie auf dem Foto gleich sechs) reichen, den süßen Zahn mit gesunden Zutaten zu füllen.

 

Coco Buddha Balls

Zutaten für etwa 20 Stück

12 Datteln
2 Handvoll Cashews (etwa 40 Gramm)
2 TL Kakaopulver (ohne Zucker)
1 EL Kokosraspeln
2 EL Kokosöl (etwa 40g)

Die Zutaten in der Moulinette klein häkseln.
Aus der Masse kleine Kugeln formen. Ich habe 10 g Masse je Kugel verwendet.
Mindestens eine Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen.


Übrigens besteht ein Grund, warum bei uns daheim fast immer Cashews vorrätig sind, darin, dass ich eine ganz tolle Bezugsquelle habe: ich kaufe fair gehandelte und Bio-Cashewnüsse bei Cashew for You. Zudem verschenke ich sie auch gerne. Das ist ein ganz tolles Projekt, das ich gerne unterstütze.

Sonntag, 17. Januar 2016

Mal wieder mit der Tajine-Form gekocht - und mit Kürbis


Letzte Woche habe ich mal wieder mit meiner Tajine-Form gekocht. Und zwar eine Tajine mit Butternut-Kürbis zu Chili-Dattel-Couscous, welche ich bei Juliane diesen Oktober gesichtet habe. Da ich des Kürbisessens aber noch nicht müde bin diesen Winter (ich wollte erst dieses Jahr schreiben, aber wir haben ja schon 2016...), gab es sie eben etwas später. Das Rezept habe ich im Oktober noch gar nicht so genau gelesen, da ich von allen Komponanten den Namens schon total angetan war. Nun habe ich festgestellt, dass das Originalrezept auf Englisch gar nicht in einer Tajine zubereitet wird. Ich hab's einfach gemacht und alles sanft gegart. Da ich noch viel Bulgur daheim hatte, habe ich diesen anstatt Couscous gekocht. Fazit: Sehr fein. Die lange Gewürzliste gibt dem Gericht einen richtig besonderen Geschmack. Der dezente Butternut-Kürbis passt als Gemüse ideal. Und die süß-sauer-scharfe Bulgurbeilage rundet dieses Geschmackserlebnis toll ab.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Chia-Pudding mit Kaki

Über Chia-Samen hatte ich bereits mit einem ganz einfachen Rezept für Chia-Pudding (mit nur 3 Zutaten!) berichtet. Da zeigte ich mich auch motiviert, weitere Rezepte für Chia-Pudding auszuprobieren. Nun hab ich eines vorzustellen: Spicy Chia-Pudding mit Kaki vom Blog greenfoodymonster. Diese Variante ist etwas anspruchsvoller, da dabei auch die Milch aus Kürbiskernen selbst hergestellt wird. Dank meines neuen Mixers konnte ich mich aber an die Sache heranwagen. Hat bestens geklappt. Die Gewürzmischung aus den üblichen Verdächtigen Zimt, Muskat, Nelken, Ingwer, Piment verleiht auch diesem Rezept viel Geschmack. Und die frischen Obststücke von der Kaki sind eine fruchtige und süße Ergänzung. Also eine süß-würzige Kombination. Und selbstverständlich äusserst gesund, was so ziemlich an allen Zutaten liegt (angefangen bei den Chia-Samen, über die Kürbiskerne und Kakistücke).

Die Kaki war diesmal leider aus dem Ausland importiert. Im letzten November noch gab es im Tessin südlich der Alpen riesige Kakibäume zu bewundern (die ich erst bei genauerem Hinsehen als solche identifizieren konnte. Erst nahm ich an, es handle sich um Orangenbäume - aber dann kam mir, dass dafür im November noch nicht wirklich Saison ist). Seitdem mag ich die Frucht in Erinnerung daran noch lieber.

Unter'm Kakibaum im Tessin

Spicy Chia-Pudding & Kaki

Samstag, 12. Oktober 2013

Kürbis-Apfel-Crumble

Auf Sabine's Blog heißt es: Die Seelenfutter-Zeit ist da! Und damit spricht sie mir aus der Seele ... ja, das schöne an der kalten Jahreszeit ist: je ungemütlicher es draußen ist, umso schöner ist es, ins Warme nach Drinnen zu kommen und es sich dort so richtig gemütlich zu machen.

Fangen wir doch mal mit dem dazu passenden Essen an, welches den Gemütlichkeitsfaktor enorm in die Höhe treiben kann. Bei dem Begriff "Soul Food" denke ich an einen schönen Teller mit Pasta, einen herzhaften Eintopf oder eine cremige Suppe. Und was die süße Seite angeht, so gibt es ein Schlagwort namens Crumble, welches ich mit Seelenfutter verbinde.

Zu Sabine's Blogevent steuere ich ein Crumble bei. Dazu habe ich mir überlegt, mein Lieblingsobst mit meinem Lieblingsgemüse zu kombinieren, also ein Kürbis-Apfel-Crumble. Das ist 100% saisonal und da Kürbis eine süßliche Geschmacksnote hat, macht er sich meiner Meinung nach in dieser Süßspeise sehr gut. Wie es sich für ein Crumble gehört, ein paar knusprige Streusel mit Zimt oben drauf. Der Verzehr mit Vanillesauce wird ebenfalls wärmstens empfohlen. Das schmeckt dann schlichtweg seelenwärmend.


 Kürbis-Apfel-Crumble

300 g Äpfel
300 g Kürbis
4 getrocknete Datteln
50 g Butter
50 g Mehl
50 g brauner Zucker
35 g Haferflocken
1 Prise Salz
1/2 EL Zimt

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
Die Äpfel waschen und in feine Stücke schneiden. Den Kürbis schälen und ebenfalls klein schneiden, in Würfel mit nicht mehr als 1,5 cm Seitenlänge. Zum Schluss noch die Datteln zerkleinern. Apfel-, Kürbis- und Dattelstücke vermengen und in eine Auflaufform geben  (meine Form misst 17 x 24 cm). 
Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Herdtemperatur schmelzen lassen. Die geschmolzene Butter in einer Schüssel mit dem Mehl, dem Zucker, den Haferflocken, dem Salz und Zimt gut verrühren (das geht auch mit dem Kochlöffel sehr gut, ist kein Rührgerät nötig). Die Streusel über dem Obst/Gemüse verteilen. Alles im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis der Kürbis durchgebacken und die Streusel schön kross (aber noch nicht schwarz) sind.
Dazu passt sehr gut (selbstgemachte) Vanillesauce.


Sabine fragt weiter nach unseren Gute-Laune-Maßnahmen für die kalte Jahreszeit. Der Klassiker, sich mit einer guten Lektüre auf dem Sofa unter einer Wolldecke zu verkriechen, gehört für mich auch dazu. Die Lektüre ist sehr variabel, im Moment sieht es so aus, dass ich mich mit der Emanzipation der Frau befasse ;-)


Gegen kalte Füße werden zudem Oma's Wollsocken hervorgeholt:


Und das Erfolgsrezept gegen kalte Hände ist die Umklammerung einer Tasse Tee:


Noch mehr Seelenfutter gefällig? Hier lang:

Donnerstag, 27. September 2012

Lauch-Apfel-Salat

Wie in meinen vorigen Posts schon angeklungen ist, haben es mir die Rezepte auf der Alantura-Seite spontan angetan. Denn wann sonst koche bzw. backe ich innerhalb so kurzer Zeit drei Sachen von nur einer Seite nach? Der Grund dafür sind die durchaus raffinierten Kombinationen aus wenigen und nicht besonders ausgefallenen Zutaten. Rezepte, die interessant klingen und schnell nachgemacht sind.


Nach dem Sprossensalat und dem Apfelbrot habe ich auch noch den Lauch-Salat gegessen. Mit den Äpfeln und den Trockenfrüchten eine fruchtige Kombination. Und durch das Andünsten des Lauches wird dieser als Grundlage des Salates auch etwas bekömmlicher.

Sonntag, 19. Februar 2012

Von SuB's, RuB's und SuR's

In einem Literaturforum, auf das ich vor Jahren im Internet gestoßen bin, gehörte die Abkürzung SuB zum Standardvokabular. Gemeint ist ein Stapel ungelesener Bücher (die Steigerung ist ein RuB, ein Regal ungelesener Bücher). Gemerkt habe ich mir das, da ich eigentlich auch immer einen SuB daheim habe (und damit sind keine Kochbücher gemeint). Im Moment ändert sich an den zum Stapel gehörenden Büchern nur nicht mehr so viel, der Turnover war zu Schulzeiten eindeutig höher ;-). Aber auf jeden Fall stelle ich durch meinen regelmässigen Kauf von Büchern immer sicher, dass mir das Lesefutter nich ausgeht ...
Eine andere Abkürzung dieser Art, die mir im Moment in den Sinn kommt, ist der SuR: der Stapel ungekochter Rezepte. Meiner wächst nämlich  rasant an, da ich mir so viele Rezepte merke und nicht mal groß zum kochen komme...


Ein Fall, der schon ganz lange zu meinem SuR zählt, ist das Bananen-Dattel-Brot vom Blog Bella Eats. Das wurde von Andrea so hoch gelobt, dass es mich neugierig gemacht hat. Zudem diese schönen Bilder ... Ich bin nach dem Backen ebenfalls voll des Lobes: das Brot schön fruchtig und saftig im Geschmack und irgendwie auch was Neues und Besonderes.


Update 22.09.2013: Das Rezept habe ich in Gramm-Mengeneinheiten umgerechnet, die Zuckermenge reduziert sowie die Mehlmenge etwas erhöht, da mir der Teig nach dem ersten Backen nicht ganz fest genug vorkam. Siehe unten für das Ergebnis.


Bananen-Dattel-Brot

 für 1 kleine Kastenform (mit 20 cm Länge)

2 reife Bananen
150 g Vanillejoghurt
30 g Rohrzucker
1 Ei
1/2 kleiner Apfel (ca. 75g)
9 getrocknete Datteln
150 g Mehl (ich habe je zur Hälfte Vollkorn- und Weissmehl benutzt)
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 EL Zimt
1/4 TL Muskat

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Form einfetten.
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken, den Apfel waschen und in feine Scheiben schneiden, die Datteln in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel die saftigen Zutaten zusammengeben und vermengen: Bananen, Joghurt, Zucker, Ei, Apfelscheiben und Dattelstücke. In einer anderen Schüssel die trockene Zutaten vermischen, also Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Muskat. 
Nun können die Zutaten beider Schüsseln zusammengegeben werden. Nur so lange bzw. kurz mit einem Löffel rühren, bis eine homogene Teigmasse entsteht. Diese in die Kastenform füllen und das Brot im Ofen backen (im Originalrezept steht 45-55 Minuten, bei mir hat es allerdings gut eine Stunde gedauert).