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Sonntag, 26. Februar 2023

Ingwer-Kurkuma-Shot - ein wahrer Immun-Booster

Ich gestehe, lange hat es gedauert, bis ich Ingwer schätzen gelernt habe. An die Schärfe und den Geschmack musste ich mich gewöhnen. In der Zwischenzeit hat Ingwer einen festen Platz in der Küche. Ich habe auch lange nicht realisiert, was sich hinter dem Ingwer-Shot versteckt. Habe den Hype gar nicht richtig wahr genommen, dachte das ist wieder so ein süßer Smoothie. Aber jetzt habe ich mich informiert und selbst einen Ingwer-Kurkuma-Shot mit frischer Ingwer und Kurkuma zubereitet. Und natürlich mit Bioorangen und Biozitronen. Er schmeckt köstlich, wenn man scharf, etwas bitter und gesund mag. Unten habe ich eine Art Grundrezept aufgeschrieben. Aber man kann herrlich variieren, mal mit Apfel, Mandarinen, Grapefruit, Mango und Zimt.

Ingwer und Kurkuma sind ja in aller Munde und es ist bekannt, daß diese Lebensmittel gesund sind.
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen: Die Kurkumawurzel beinhaltet den Stoff Kurkumin, der entzündungshemmend und antioxidativ wirken kann. Dieselben Eigenschaften hat unter diversen anderen positiven Wirkstoffen das im Ingwer enthaltene Gingerole. Diese Gewürze stammen meist aus China oder Indien.



Ingwer-Kurkuma-Shot

Mein Grundrezept:

100 g Ingwer
 1 TL Kurkumapulver
2 Orangen
2 Zitronen
1 TL Olivenöl
Pfeffer
1 EL Honig od. Ahornsirup

Zubereitung:

Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden.
Die Orangen schälen und in grobe Stücke schneiden.
Die Zitronen auspressen.

Alle Zutaten außer dem Pfeffer in den Mixer geben und so fein wie möglich zerkleinern.

Das ganze durch ein Sieb streichen, nochmals abschmecken und mit Pfeffer würzen.

Was im Sieb übrig ist, kann man dem nächsten Joghurt oder Müsli zufügen,
auch das schmeckt noch!

Von diesem Shot wird der Verzehr der Menge eines Schnapsglases empfohlen.

Hat doch was auf dem Frühstückstisch!!!

Montag, 3. Juni 2019

Golden-Milk auch als Kuchen

"Golden Milk, heiße Milch mit Kurkuma, Zimt, Ingwer, Pfeffer und Kardamom ist ja total angesagt. Golden-Milk-Kuchen ist mindestens genauso lecker. Und da in unserer Familie "trockene" Kuchen (bloß keine Sahne) derzeit auch sehr angesagt sind, wurde dieser Kuchen mit Begeisterung angenommen. Er hat durch die Zugabe von 10 g gemahlenen Kurkuma eine extrem schöne gelbe Farbe und die Gewürze, vor allem Ingwer und der schwarze Pfeffer geben ihm den Pfiff. Dieses Rezept wurde mal als Lieblingsrezept in der Zeitschrift Brigitte veröffentlicht. Es könnte auch meines werden.


Golden-Milk-Kuchen

375 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
40 g kandierter Ingwer
250 g weiche Butter
190 g Zucker
50 g Honig
10 g Kurkumapulver (ca. 2 EL)
1 TL Zimtpulver
1/2 TL Kardamompulver
 1/2 - 3/4 TL frisch gemahlener Pfeffer
1 Prise Salz
5 Eier
75 ml Milch
Puderzucker zum Bestäuben
Butter für die Form

Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Kranzform oder Gugelhupfform gründlich mit Butter einfetten. Mehl und Backpulver mischen, Ingwer fein hacken.

Butter, Zucker, Honig, Ingwer, Kurkuma, Zimt, Kardamom, Pfeffer und Salz mit dem Handrührgerät mindestens 5 Minuten hellcremig schlagen. Die Eier nacheinander gut unterrühren. Dann die Mehlmischung im Wechsel mit der Milch auf kleinster Stufe unterrühren.

Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben und etwa 55-70 Minuten backen.

Kuchen in der Form etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und vollständig abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Donnerstag, 21. März 2019

Chinesische Suppe ... mit dem neuen Spiralschneider gemacht


Wie man auf den Gemüsebildern sieht, habe ich mir einen Spiralschneider gekauft.
Die Entscheidung war eine schwere Geburt. Eine meiner Freundinnen, die aber nicht jeden Trend mitmacht, hat immer wieder geschwärmt und mir Rezeptvorschläge geschickt.
Im Prinzip kann man diese Rezepte auch ohne Spiralschneider machen, aber es ist halt nicht ganz genau das gleiche. Die Unvernunft, nochmals ein Gerät  im Schrank zu haben war nicht zu unterdrücken.
Momentan bin ich begeistert von meinem Spiralschneider. Die Spaghetti-Karotten oder Zucchini-Tagliatelle, die auch für das folgende Rezept benötigt werden, haben es mir angetan ........... weitere Erfahrungen habe ich noch nicht. Ich hoffe, dass meine Begeisterung anhält.
 



Ich bin ebenso begeistert von der leckeren Suppe, die ich mit meinem neuen Küchengerät zubereitet habe. Ich denke, dass Ingwer, Currypaste und die Sojasauce die Brühe so delikat machen. Und auf den Koriander darf man auf keinen Fall verzichten.

Chinesische Suppe

Zutaten für 2 Personen:

Kokosöl
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer
Currypaste (etwa 2 TL)
1 Zucchini
2 lange dicke Karotten
Champignons in Scheiben geschnitten
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
1 TL brauner Zucker 
etwas Zitronensaft
etwas Sojasauce
frischer Koriander gehackt

Die Currypaste mit gepresstem Knoblauch und klein geschnittenem Ingwer in Kokosöl anbraten. 

Zucchini und Karotten mit dem Spiralschneider zu "Nudeln" zaubern. Oder das Gemüse mit dem Julienneschneider schneiden oder eben mit dem Messer in feine Streifen 
oder auch Stücke schneiden.

Die Gemüsespaghetti und Champignons dazugeben, kurz mitbraten und dann Gemüsebrühe aufgießen. Alles einmal aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen.

Abschmecken mit Pfeffer, Salz, braunem Zucker und etwas Zitronensaft.
Etwas Sojasauce zugeben.

Mit dem Koriander garniert servieren.

 

Mittwoch, 6. Februar 2019

Gebackener Rosenkohl mit Ingwer und Birne nachgemacht

Das letzte Rezept, das ich verbloggt habe, war ein Kuchen. Quasi ein Kontrast zum Rezept davor, den Serviettenknödeln mit Rosenkohl, sodass ich das nächste Rezept mit Rosenkohl angehen kann. Diesmal handelt es sich um den gebackenen Rosenkohl mit Ingwer und Birne von Krisi.


Mir ging es ähnlich wie Krisi, dass ich bis vor Kurzem nicht so viel mit Rosenkohl anfangen konnte. Dieser Winter hingegen ist sehr rosenkohllastig. Ich mag ihn immer lieber ... und aus dem Ofen wird er besonders aromatisch. Die Birne  ist in diesem Fall ein schöner, süßlicher Kontrast zum leicht bitteren Rosenkohl. Der Ingwer macht das ganze noch besonders. Dazu gab es bei mir einen Hüttenkäse-Dipp und etwas Brot. Gerade wenn ihr dem Wintergemüse skeptisch gegenübersteht, solltet ihr es einmal mit diesem Rezept versuchen.

Dienstag, 27. November 2018

Quitten-Chutney - Ernten-Verarbeiten-Genießen

Nachdem ich bei Freunden im Garten selbst Quitten ernten durfte (mit einem Apfelpflücker) und ich meine Begeisterung nicht zügeln konnte, hatte ich letztendlich mehrere Gefäße voll Quitten geerntet. Über die aufwändige Bearbeitung und Verwertung habe ich mir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken gemacht. Mit männlicher Hilfe war das aber auch zu meistern.

Es ist ziemlich gemütlich, wenn man miteinander schnippelt, Radio hört, seinen Gedanken nachhängt und und sich ab und zu was zu erzählen hat. Allerdings sollte keine Zeitnot herrschen. Wir haben das Quitten-Projekt am Sonntag Nachmittag und an einem weiteren Abend angepackt.  Es sind  2 verschiedene Chutneys entstanden und den Großteil der Quitten haben wir entsaftet und herrliches Quitten-Gelee zubereitet. Auch als kleine persönliche Weihnachtsgeschenke sind die Produkte durchaus brauchbar.



Ein Chutney-Rezept schmeckt uns besonders gut (schon bei den Zutaten läuft mir das Wasser im Mund zusammen) und ich möchte es heute auf diesem Weg empfehlen. Das Rezept findet man hier. Ich habe nur 175 g Rohrzucker und rote Pfefferkörner verwendet.

Freitag, 26. Oktober 2018

Überfällig: ein Rezept für klassische Kürbissuppe

Kürbissuppe koche ich gerade rauf und runter ... es ist einfach so ein praktisches Essen für eine Gruppe von ein paar Leuten, und immer wärmend und lecker. Bei den Rezepten wird allerdings variiert. Neben der mediterranen Kürbissuppe und Apfel-Kürbis-Suppe ist ein Rezept für die klassische Variante der Kübissuppe längst überfällig.

Durch die Kartoffeln, und da ich Suppen lieber dickflüssig mag und eher weniger Gemüsebrühe, wird die Suppe sehr sämig. Etwas Sahne muss auch sein. Den Hokkaidokürbis finde ich vom Geschmack her einfach am besten (Butternut hat mich in der Suppe nicht so überzeugt). Und er hat auch noch den Vorteil, dass man ihn nicht schälen muss. Allein der Ingwer sorgt für einen exotischen Touch bei diesem Rezept. Und man kann die Suppe ja noch nach Belieben mit Die Suppe nach Belieben mit Balsamico und Chiliflocken (mein Favorit) oder mit frischen Kräutern oder Kürbiskern- bzw. Chiliöl garnieren.


Kürbissuppe

für 4 Portionen

1 kg Hokkaido-Kürbisfleisch (Nettogewicht, ohne Kerne)
300 g Kartoffeln
1 Zwiebel
15 g Ingwer (Nettogewicht, geschält)
1 EL Öl
600 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
Salz 
Pfeffer
Chiliflocken (nach Belieben)

Den Kürbis waschen in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Den Ingwer fein hacken.
In einem großen Topf 1 EL Öl erhitzen. Den Ingwer und die Zwiebelringe darin 2 Minuten anbraten, dann die Kürbis- und Kartoffelstücke hinzufügen. Alles kurz weiterbraten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles ein Mal aufkochen lassen, dann bei niedriger Temperatur mit geschlossenem Topfdeckel alles ca. 20 Minuten weich kochen. Die Sahne hinzugießen, dann die Suppe mit dem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Suppe nach Belieben mit Chiliflocken, gehackter Petersilie, Chiliöl oder 1 EL Balsamico garniert servieren.

Mittwoch, 1. November 2017

Kürbis-Steckrüben-Curry mit (!!!) Würzfladenbrot nachgemacht

Aus meinem Garten konnte ich dieses Jahr einige Steckrüben ernten. Neulich habe ich mein einziges Standard-Gericht, den Steckrüben-Eintopf, für 10 Leute gekocht. Er kam sehr gut an ("besser als der Name verlauten lässt" - so meine Gäste), und ich mag ihn auch sehr. Aber auch nicht immer, daher habe ich ein paar weitere Rezepte ausprobiert. So auch das Kürbis-Steckrüben-Curry mit Würzfladenbrot, auf das mich Kirsten hingewiesen hat.


Die Zutatenliste für dasGericht ist recht lang, aber heraus kommt ein leckeres, zur Abwechslung tomatenbasiertes (und nicht kokosmilchbasiertes) Curry mit indischen Gewürzen. Joghurt und Koriander passen auch gut oben drauf. Aber der Hammer war ja dieses Würzfladenbrot .... bei mir gab's nicht mal Fladenbrot, da ich altes Dinkelbrot übrig hatte. Ich habe aber wie beschrieben Knoblauch, Butter, Salz, Chili und Kreuzkümmel in der Pfanne angebraten und alles über das Brot geträufelt und das im Backofen geröstet. Sowas von lecker! Egal ob zu Curry oder als Beilage zu einer Suppe. Danke für die Inspiration, Kirsten!

Montag, 30. Oktober 2017

Rotkohlsalat mit Orangen

Der Herbst ist da. Die Saison für heimische Tomaten und Gurken ist endgültig passé. Ganz automatisch habe ich auch wieder Lust auf Krautsalate. Das Dressing dieses Rotkohlsalats wird mit Orangensaft zubereitet und ist deshalb leichter als Krautsalate, die mit sehr viel Öl angemacht werden. Da auch die Schale der unbehandelten Orangen und Ingwer verwendet wird, schmeckt er fruchtig, saftig und einfach besonders, obwohl er doch so einfach ist. Definitiv eine Salatalternative für Herbst und Winter.


Rotkohlsalat 

für 8 Portionen

1 kleiner Rotkohl (700 g)
2 cm frische Ingwerwurzel
1/2 TL Salz
schwarzer Pfeffer
2 unbehandelte Orangen
Saft von 1/2 Zitrone
150 g Naturjoghurt
2 EL Öl

Den Rotkohl waschen, vierteln und den Strunk entfernen. Dann in Steifen schneiden oder raspeln und in eine große Schüssel füllen. Frischen Ingwer schälen und fein hacken. Salz, Pfeffer und Ingwer zum Rotkohl geben und alles kräftig vermischen.

Für die Sauce die Orangen heiß waschen und abtrocknen. Die Schale einer Orange mit dem Schneider in feine Streifen schneiden und beiseite stellen. Die andere Orange abreiben. 
Beide Früchte auspressen und den Saft mit der abgeriebenen Schale, dem Zitronensaft und dem Öl unter den Rotkohl mischen. 

Den Salat mit der Orangenschalte garnieren. Er kann sofort serviert werden.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Weißkohlsuppe oder treffender: "Thai-Curry als Eintopf"


Jetzt wo's kalt draußen ist, könnte ich immer Suppe essen. Dazu brauche ich kein Schmuddelwetter, die Kälte reicht aus für das Bedürfnis nach einer wärmenden Suppe. Und die deftigen Sachen sind ein schöner Kontrast du dem ganzen Weihnachtsgebäck.

In meinem Schrot&Korn-Kochbuch gibt es ein Rezept für eine Weißkohlsuppe. Damit meine ich nicht die magische Kohlsuppe dieser Kohlsuppendiät (die ich übrigens auch nicht schlecht finde, aber das ist ein ganz anderes Thema).

Nein, bei diesem Rezept handelt es sich um eine nahrhafte Suppe mit Tofu, Kohl und Karotten. Ich habe Quinoa anstatt Reis verwendet als Sättigungskomponente. Mit Kokosmilch, Currypaste und Zitronensaft wird alles verfeinert - so wird das Ganze praktisch zu einem Thai-Curry, nur als Eintopf. Irgendwie praktisch. Das Originalrezept könnt ihr hier finden - ich habe einiges abgeändert, daher unten meine Version.

Die Zutaten schlucken sehr viel Wasser. Einfach noch was hinzufügen, wenn man den Eintopf nochmal erwärmt.


Asiatisch angehauchte Weißkohlsuppe

für 4 Portionen

800 g Weißkohl
400 g Karotten
30 g Ingwer
2 Knoblauchzehen
200 g Quinoa
1 EL Olivenöl
1,25 l Gemüsebrühe
200 g Räuchertofu
300 ml Kokosmilch
rote Currypaste
Saft von einer halben Zitrone
Salz
Pfeffer

Den Kohl putzen, den Strunk entfernen und in dünne Streifen schneiden. Die Karotten waschen, evtl schälen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. 

Öl in einem Topf erhitzen. Knoblauch und Ingwer 1 Minute ­andünsten. Kohl und Karotten ­zugeben. Beides 5 Minuten mit anbraten. Das Quinoa waschen und hinzugeben. Die Gemüsebrühe zugeben. Alles Aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Den Tofu in Stücke schneiden. Nach den 15 Minuten mit Kokosmilch und Currypaste zur Suppe geben. Alles nochmal 5 Minuten köcheln lassen. Den Zitronensaft zugeben. Den Eintropf mit Salz und Pfeffer würzen.

Freitag, 4. Dezember 2015

Nudeln mit Butternut-Kürbis und asiatischer Sauce

Eigentlich steht bei mir seit Jahren auf dem Plan, einmal Kürbislasagne und Kürbispesto zuzubereiten. Aber anstatt solche klassischen Gerichte in meinen Speiseplan aufzunehmen, probiere ich allerlei eher ausgefallene Rezepte aus. So wie diese Nudeln mit einer asiatisch angehauchten Sauce aus Limette, Sojasauce, Ingwer, Tahini und Koriander. Und gebackene Butternut-Kürbiswürfel on top. Für dieses Gericht eignet sich diese buttrig und nicht zu dominant schmeckende Kürbissorte am besten, wie ich finde. Und auch die Sauce ist wirklich lecker (ich mag diesen süß-sauren Geschmack bekanntlich ja sehr), eben eher asiatisch als italienisch. Das Originalrezept habe ich bei Naturally Ella gefunden.

Was die Nudelsorte angeht, so habe ich wenig kulturelles Feingefühl gezeigt, ich gebe es zu. Anstatt Udon-Nudeln habe ich Mie-Nudeln verwendet. Ist mit etwas unangenehm - "nehmen wir eben chinesische anstatt japanische Nudeln - ist ja alles das gleiche, asiatisch halt" - solche Sprüche bringe ich eigentlich nicht. Aber ich habe Udon-Nudeln nirgends gefunden und in einen asiatischen Supermarkt hat's nicht mehr gereicht (und ich wohne halt nicht in New York oder einer anderen Großstadt, wo's an jedem Eck Supermärkte mit typischen Produkten eines bestimmten Landes gibt). Jedenfalls habe ich in einem Sternartikel über asiatische Nudelkunde noch ein wenig recherchiert: Udon-Nudeln sind dicke japanische Weizennudeln (auf dem Bild bei Naturally Ella zu sehen). Und Mie ist ein Begriff für Eiernudeln. Mir hat's auch mit Mie-Nudeln geschmeckt.


Nudeln mit Butternut-Kürbis und asiatischer Sauce

für 2 Portionen

1 kleiner Butternut-Kürbis (ca. 500 g)
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. 10 g)
ein paar Zweige frischer Koriander (alternativ Petersilie)
2 EL Tahini
1 EL Sojasauce
2 EL Limettensaft
1 EL Ahornsirup
Pfeffer
evtl. wenig Salz
2 EL Sesam
200 g Udon-Nudeln

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Kürbis waschen, schälen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel mit 1 EL Olivenöl vermengen und ca. 25 Minuten im Ofen backen.
Während dessen Knoblauch und Ingwer schälen und ganz fein scheiden. Beides in etwas Olivenöl für 3 Minuten anbraten. Knoblauch, Ingwer, Koriander, Tahini, Sojasauce, Limettensaft und Ahornsirup mit einem Mixer zu einer Sauce pürieren und mit Pfeffer und gegebenenfalls Salz würzen. 
Die Nudeln in Wasser abkochen.
Am Schluss die Nudeln mit der Sauce und dem Kürbis vermengen. Mit Sesam bestreut servieren.

Donnerstag, 12. November 2015

Auflauf mit Süßkartoffeln und allerlei anderen Zutaten


Ein orangefarbenes Gericht im Herbst ohne Kürbis (und auch ohne Orangen) - sowas ist ungewöhnlich für diesen Blog. In diesem Auflauf sind in der Tat "nur" Süßkartoffeln und Karotten zu finden. Zugegeben, soooo weit weg sind beide Gemüsesorten geschmacklich nicht vom Kürbis. Sicher ein Grund, warum mir dieser Auflauf auch sehr gut geschmeckt hat.


Aufmerksam wurde ich auf die interessante Kombination bei Inga. Sie nennt das Rezept Süßkartoffelauflauf in Mandel-Mohn-Soße. Interessant schreibe ich, weil zu den bereits genannten noch allerlei andere Zutaten reinkommen: Karotten, Feta, Sonnenblumenkerne, Rosinen und Ingwer. Das bekommt nach meiner Definition schon Experimentcharakter. Und für sowas bin ich manchmal sehr offen :-)


Meine Offenheit wurde auch diesmal belohnt, denn mir hat's super geschmeckt. Einfach mal anders, vor allem mit dem Mohn und den Rosinen im süß-salzigen Auflauf. Dazu gab's einen frischen Feldsalat, wie von Inga geraten. Ich habe übrigens statt Mandelmilch 300 ml Wasser und einen guten Teelöffel Mandelmusverwendet, da ich nur letzteres daheimhatte. Und Kürbiskerne gab's statt Sonnenblumenkernen, da ich diese ein wenig lieber mag.

Samstag, 7. Juni 2014

Pasta mit Zucchini - die exotische Version

Pasta mit Zucchini - eine puristische Version, bei der der volle Geschmack der Zucchini zur Geltung kommt, mache ich sehr gerne nach diesem Rezept. In meinem Tibits-Kochbuch habe ich eine etwas exotischere Version von Pasta mit Zucchini entdeckt, mit frischem Ingwer, einer Vielzahl an Gewürzen (alles dabei von Curry, über Kurkuma zu Koriander) und Kokosmilch. Das klang für mich sehr interessant und wollte ausprobiert werden. Durch die Leichtigkeit der Sauce eignet sich das Gericht auch zum Carbo-Loading, so gab's in letzer Zeit genug passende Zeitpunkte, die Pasta auszuprobieren. Mit dem Ergebnis, dass ich sie wirklich lecker fand, durch die Kokosmilch und die Gewürze irgendwie asiatisch. Geschmacksintensiv durch die Vielzahl an Gewürzen, aber absolut stimmig und folglich ein schönes Geschmachserlebnis.


Und zwar hat die Pasta so lecker geschmeckt, dass ich sie wiederholt habe, obwohl der erste Kochversuch eigentlich ziemlich daneben gegangen ist und ich beim zweiten Mal einige Veränderungen vornehmen musste, was das Vorgehen und die Mengen angeht:
1. Erst mal ein kleiner Tipp: Die Gewürzmengen vorher abmessen in ein kleines Schälchen geben. Ich bin bei der ersten Zubereitung etwas aus der Ruhe gekommen, als ich dann ca. 10 verschiedene Gewürze auf ein Mal zur Sauce hinzufügen musste und nebenbei noch rühren.
2. Die Sauce hat bei mir beim ersten Versuch geklumpt. Beim zweiten Versuch war ich daher etwas vorsichtiger und habe die Milch zunächst aufgekocht, dann von der Herdplatte genommen und die Speisestärke eingerührt und dann alles ganz langsam wieder aufgekocht. So hat's geklappt.
3. Da die Nudeln kurz sind, finde es in diesem Fall passender, die Zucchini nicht in 10 cm lange Streifen zu schneiden, sondern auch in kürzere Stücke. Ich hab die Zucchini sogar geraspelt.
4. Cava... was? Cavatappi. Ich denke, irgendeine kurze Pasta geht super für das Gericht. Bei mir gab's Schweizer Hörnli - die Vollkornvariante. Sehr passend.
5. Auch wenn ich Pasta gerne mit viel Sauce esse, finde ich, dass man es im Originalrezept doch etwas zu gut gemeint hat. Daher habe ich die angegebene Saucenmenge mit 400 g Pasta gekocht - für 4 Portionen. Dafür war ich bei der Zucchinimenge etwas großzügiger und habe 300 g Zucchini genommen anstatt 200 g.

Nein, ich ändere Rezepte nicht alle aus Prinzip ab und rede lange darüber. Ich koche Rezepte manchmal auch ganz genau nach Rezept nach ohne tausend Dinge zu verändern. Das sei an dieser Stelle angemerkt ;-)

Das Originalrezept ist auf der Website des Tibits veröffentlicht.

Samstag, 31. Mai 2014

Ofengemüse mit Zitronen-Ingwer-Dipp

Gemüse - am liebsten bunt und oft und viel - dieses Statement aus meinem Munde ist ja nichts Neues. Sehr gerne mache ich auch klassisches Ofengemüse. Also einfach Gemüse schnibbeln, mit etwas Öl vermengen und würzen und dann im Ofen backen ... das wird dann so schön aromatisch, wie das eben nur der Ofen kann.

Ofengemüse ist wie gesagt auch nichts Neues. Aber dafür gibt's einen tollen Dipp zu zeigen, den ich bei Birgonia gefunden habe: einen Ingwer-Zitronen-Joghurt-Dipp. Darauf bin ich natürlich sofort angesprungen, als ich davon gelesen habe, da ich ein grosser Fan der Ingwer-Zitronen-Kombination bin. Allem voran im Tee. Aber auch vom Dipp bin ich absolut begeistert, der schmeckt so richtig schön frisch zum Ofengemüse. Ich habe noch frischen Thymian hinzugegeben. Was das Gemüse angeht, habe ich Süßkartoffeln & Topinambur genommen, die durch die süße Note auch schön mit dem süß-sauren Dipp harmonieren. Und Zucchini und Auberginen gab's auch noch. Damit bin ich etwas von Birgonia's Vorlage abgewichen, wo Kürbis, Kartoffeln und Apfel verwendet werden. Spätestens im Herbst werde ich den Dipp auch mal mit "Originalgemüse" probieren, was wirklich lecker klingt. Aber ich bin mir sicher, dass er zu sämtlichem (saisonalem) Gemüse schmeckt.

Mittwoch, 5. März 2014

Stärkung vor und nach der Wanderung: Suppe mit roten Linsen

Etwas exotische Geschmacksnoten sprechen mich aus einem einfachen Grund besonders an: sie schmecken abwechslungsreich. Ingwer zum Beispiel gibt so einigen Gerichten einen frischen, besonderen Touch. Etwas Süße, insbesondere bei asiatisch angehauchten Speisen gibt Kokosmilch. Und mit frischen Kräutern lässt sich auch so einiges ausrichten. In diesem Fall ist es Koriander. Zusammen mit gesunden Hülsenfrüchten in Form von roten Linsen und Gemüse in Form von Karotten fügt sich die Zutatenliste gekocht und püriert zu einer äußerst schmackhaften Suppe zusammen. Dass sie Gesamtkombination der von mir aus oben genanntem Grund so gelobten Zutaten mit exotischen Geschmacksnoten dann im Ergebnis stimmen muss und nicht zu "bunt" bzw. "wahllos zusammengewürfelt" schmecken darf, ist auch klar. Hier aber sicher nicht der Fall. Die Suppe war richtig lecker. Zudem sättigend und wärmend, wie sich das für eine ordentliche Suppe gehört.

 

Das Rezept stammt vom Blog Rezeptepenny.  Den Blog mag ich übrigens nicht nur wegen der Rezepte (von denen eines mittlerweile ja auch erprobt ist). Dort zu finden ist nämlich auch eine Linksammlung zu verschiedenen Dokumentationen. Die Themen regen zum Nachdenken und Überdenken des eigenen Konsumentenverhaltens an. Sehr sympathisch!

Und weil ich am Sonntag eine wunderschöne Wanderung unternommen habe, die mir auch im Zusammenhang mit der Suppe, mit der ich mich im Voraus und im Nachhinein gestärkt habe, in Erinnerung bleiben wird, gibt's noch ein paar Bilder.

 

Freitag, 21. Februar 2014

Brunch-Dipp Nr. III: Möhren-Ananas-Frischkäse mit Curry


Und nun stelle ich auch noch den dritten im Bunde vor, den es zum Brunch gab: Bei diesem Brotaufstrich/Dipp bildet Frischkäse die Basis. Nachgemacht habe ich das Rezept aber wegen der Curry-Ananas-Kombination, die für meinen Geschmack absolut treffsicher ist. Der frische Ingwer ergänzt die bereits exotisch anmutende Geschmacksvielfalt. Und Karottenraspel sorgen für die frische Gemüsenote. Das Rezept gibt's auch bei den Küchengöttern. Wer auf die Curry-Ananas-Mischung steht, dem sei das Nachmachen empfohlen!

Montag, 4. Februar 2013

Geschmackssinn der Affen -> Ingwer -> frischer Tee

Es ist schon interessant, was die Leute so alles im Internet suchen ... besonders lustig finde ich es, dass über Google regelmässig Leute auf meine Seite geleitetet werden, die sich über den "Geschmackssinn der Affen" kundig machen wollen. Und zwar seit ich für einen Beitrag über Rhabarber-Ingwer-Kompott  das Sprichwort "Was weiss ein Affe vom Geschmack von Ingwer" als Überschrift gewählt habe. Der Spruch bedeutet so viel wie dass man über das, was man gar nicht verstehen kann, auch kein Urteil abgeben kann. Ich finde die Aussage nach wie vor gut - nur: Es tut mir leid, Leute, aber mit Infos zum Geschmackssinn der Affen kann ich nicht dienen  ...


Das Verfolgen meiner Blog-Statistiken kann auch sonst interessant sein. Was ist mit einer "Sommernudel" gemeint? Aber bevor ich mich über irgendwen lustig mache: ich reihe mich ein in die Schlange der Leute, die so ziemlich alles googlen ... ist ja immerhin anonym (okay, was Google mit den Suchdaten letztendlich macht, weiss ich nicht, aber ich sehe nicht, wer nach welchem Begriff gesucht hat und so auf meine Seite kam).


Zu Ingwer habe ich ein paar Worte mehr zu sagen als zum Geschmackssinn der Affen. Heute zu Ingwer in Verbindung mit Tee. Denn Tee trinke ich ja allein schon aus Gewohnheit sehr viel. Hauptargument dafür: Tee ist gesund. In meinem Teefach stand bis vor Kurzem auch eine Box mit Ingwer-Zitronen-Teebeuteln. Eine Sorte, die ich sehr gerne mag. Erst als diese Box aufgebraucht war, ist bei mir der Groschen gefallen: Es kam mir die Idee, dass ich Ingwer und Zitrone ja einfach mit heissem Wasser aufgiessen und so selbst "echten" Tee herstellen kann. Vor allem wenn ich bedenke, dass in meinem Kühlschrank eigentlich meistens ein Rest Ingwer ist, den ich für was anderes gebraucht habe. Und Zitronen gehören sowieso zum Inventar. Zu den Mengen: Für eine Tasse habe ich von einem daumenbreiten Stück Ingwer drei Scheibchen abgeschnitten und in das Teeglas gegeben. Dazu 1-2 TL frisch gepressten Zitronensaft und eine Scheibe zur Deko. Das habe ich 10 Minuten ziehen lassen, und fertig ist ein wirklich aromatischer Tee!

Ingwer-Zitronen-Tee

Marokkanisches Essen hatte ich ja in meinen letzten Beiträgen thematisiert. Ähnliches wie oben beschrieben gilt für frische Minze. Es musste erst ein Besuch in einem marokkanischen Teehaus (in Zürich) vorausgehen, der mich auf die Idee gebracht hat, dass ich ja daheim auch ein Glas mit frischen Minzezweigen füllen und das ganze mit heissem Wasser aufgiessen kann. Alles durchziehen lassen und umrühren/einstampfen. Da Ergebnis: frischer Pfefferminztee genannt. 

Pfefferminztee

Sonntag, 20. Januar 2013

Yoga, Tara Stiles und eine Detox-Gemüsesuppe

Bei der Arbeit wird bei uns an manchen Tagen in der Mittagspause eine Yoga-Stunde angeboten. Da die wöchentlichen Yoga-Stunden unter den Kollegen ein grosses Thema sind, war ich nach kurzer Zeit auch so weit, es mal auszuprobieren. Da ich zuvor noch nie Yoga praktiziert habe, wollte ich vor meiner ersten Stunde auf "Youtube" ein paar Videos ansehen bzw. mitmachen. So stiess ich auf Tara Stiles, die dort einiges an Material hochgeladen hat (dieses Video war wirklich meine erste Yoga-Session überhaupt). Ich war sofort begeistert, die Videos sind wirklich eine Herausforderung, das Nachmachen macht aber Spass. Und die coole und relaxte Art der Lehrerin sagt mir auch zu. So führte eines zum anderen: Ich habe mich auch auf der Webseite von Tara Stiles umgesehen und entdeckt, dass sie auch einen Blog über's Kochen hat. Und dort veröffentlichte sie neulich ein Rezept für eine Veggie-Detox-Soup, mit gaaaanz viel Gemüse und Kokosmilch.


"Detox" bzw. "Entgiften" auf Deutsch, ist ein Wort, dass im Zusammenhang mit Yoga nicht selten fällt. Und in Bezug auf Essen trifft das auch zu. Und ich bin mittlerweile auch schon so weit, dass ich nach einem salzigen, fettigen Essen oder Alkohol denke, jetzt muss ich mich unbedingt entgiften ;-). Und warum nicht mit entgiftenden Yoga-Posen, kann ja nicht schaden ... etwas offensichtlicher wirksam finde ich dabei aber noch entgiftende Nahrungseinnahme. Paradebeispiele dafür sind Smoothies mit frischem Gemüse, die sich ganz fix zu einem festen Bestandteil meiner Mahlzeiten entwickelt haben. Suppen sind aber auch nicht schlecht, praktisch das Ganze in "warm", was im Winter ja ein netter Nebeneffekt ist. Deshalb habe ich die Gemüsesuppe nach Grundlage von Tara Stiles auch umgehend nachgekocht.


Im ersten Durchgang letzte Woche (grünes Suppenbild) habe ich mich ungefähr an die Zutaten aus diesem Rezept gehalten. Ich hab wohl nur einiges mehr an Spinat hinzugefügt, was die Farbe erklärt. Sonst habe ich noch Sellerie, Süßkartoffeln, Ingwer, Zwiebeln und Paprika in die Suppe getan. Und abends gab's unter der Woche drei Mal einen wärmenden Teller Suppe, da ich gleich einen Pot für die ganze Woche auf einmal habe.

Diese Woche (oranges Suppenbild) das gleiche Spiel, nur mit variierendem Gemüse. Es gab Kartoffeln, rote und gelbe Paprika, Karotten, Zwiebeln und eine Chilischote.

Ein Video zur Herstellung der Suppe gibt's auch hier zu sehen. Es ist nett, wenn auch nicht zwingend nötig für eine erfolgreiche Herstellung, da das ganze doch relativ selbsterklärend ist. Suppe eben - macht die Sache leichter, wenn am Schluss alles püriert wird ;-)

Die Kokosmilch in der Suppe finde ich eine tolle Idee, sie ist auch der Grund, warum ich so begeistert bin. Gibt dem ganzen einen frischen und exotischen Touch.

In diesem Sinne: Esst Suppe und macht Yoga zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens :-)

Sonntag, 4. November 2012

Birnen-Ingwer-Muffins

In den vergangenen Tagen war mein Aktivitätsindex besonders hoch (und eurer übrigens auch, danke für die Besuche und Kommentare auf meinem Blog!). Das lag daran, dass ich eine Woche Urlaub hatte und eher untypisch für mich nicht verreist war. Da ich mich momentan aber permanent überfordert mit meinen Hobbys, der Pflege meiner sozialen Kontakte und meinem Haushalt fühle, kam mir die Urlaubswoche gerade recht, um alledem etwas intensiver als sonst nachzugehen. Auch dem Kochen und Backen, ja ich konnte sogar etwas "vorkochen". Vorkochen im Sinne von "ich hab jetzt ein paar Rezepte auf Lager für stressigere Zeiten". Zu essen für die nächsten Tage habe ich aber auch reichlich, da mein Kühlschrank ziemlich voll ist mit allerlei Lebensmitteln, die ich für meine Kocherei gebraucht habe und von denen noch was übrig ist ;-)


Und diese Woche bekommt nun auch einen gebührenden Abschluss mit Muffins, mit saftigen Birnen und frischem Ingwer. Inspiriert wurde ich von diesem ginger spiced pear bread. Da ich aber keine kleine Kastenform besitze, gab's eben Muffins. Ich habe zudem noch etwas Mohn sowie etwas Kakao für die schokoladige Note hinzugefügt. Der Teig ist vom Grundrezept aus meinem Muffinbuch abgeleitet, somit konnte in der Zubereitung nicht viel schief gehen.




Birnen-Ingwer-Muffins

für 12 Stück 


1 Birne (200 g)
40 g Ingwer
100 g Butter
2 Eier
80 g Rohrzucker
40 g Ahornsirup
200 g Joghurt (3,8% Fettanteil)
250 g Mehl
2 geh. TL Backpulver
2 EL Mohn
2 EL Kakaopulver

Die Butter vor Backbeginn aus dem Kühlschrank holen und weich werden lassen. 

Ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Birne waschen und in sehr kleine Stücke schneiden. Den Ingwer waschen, schälen und sehr fein hacken oder hobeln. 

Eier und Butter schaumig schlagen. Den Rohrzucker und den Ahornsirup einrühren. Anschliessend den Joghurt hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und einsieben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Dann den Mohn, das Kakaopulver und den Ingwer einrühren. Am Ende die Birnenstücke unterheben.

Den Teig auf die Förmchen verteilen und alles ca. 20-25 Minuten (bei mir 25) backen.

Samstag, 13. Oktober 2012

Hitverdächtig: Mango-Chutney

Wer hier regelmässig liest, der weiss, dass ich zwar für sehr viele Speisen Lob übrig habe, aber mit Begriffen wie "hitverdächtig" nicht gerade um mich schmeisse. Aber dieses Chutney wird wirklich in meine Blogger-Geschichte 2012 als etwas Besonderes eingehen.
Eigentlich habe ich ja nicht viel Erfahrung mit Chutneys: wenig Esserfahrung (und noch weniger Kocherfahrung). Ich habe diesen Sommer aber mal eine Variante mit Äpfeln gekostet, und bin daraufhin überhaupt erst auf das von mir ausprobierte Rezept mit Mango, Rosinen und Paprika aufmerksam geworden. Es ist aber mal wieder diese Kombination aus süß, salzig und scharf (ja, es kommen eine Menge Chilis rein), die mich so schwärmen lässt..


Das Rezept habe ich von der Seite "My diverse kitchen", einem vegetarischen Foodblog aus Indien. Dort gibt es sehr viel Inspirationen für mich - sowohl was indisches Essen angeht, aber auch darüberhinaus. Chutney gehört laut der Autorin eindeutig in letztere Kategorie. Trotzdem bekommt das auf der Seite veröffentlichte Rezept durch die Gewürze (Garam Masala-Gewürzmischung & Kurkuma) einen indischen Touch. Und ich finde das Geschmackserlebnis wirklich genial so! Nachmachen!


Wer es wirklich nachmachen will: Ich habe 2/3 der Menge des Originalrezeptes nachgemacht und die Mengen in Gramm umgerechnet. Verändert habe ich allerdings nichts. 

Das Originalrezept in Gramm umgerechnet lautet wie folgt:

Mango, Paprika & Rosinen Chutney

3 Mangos (das Fruchtfleisch davon, in Stücke gehackt)
70 g Rosinen
60 g brauner Zucker
60 ml weisser Balsamicoessig
3/4 TL Salz
2 EL Öl
2 TL Senfsamen
2 Zwiebeln, fein gehackt
1,5 TL Koriander (gemahlen)
0,5 TL Kurkuma (gemahlen)
1 TL Chilifkocken
1 TL Garam Masala
1große rote Paprika, fein gehackt
120 ml Orangensaft (am besten frisch gepresst und nicht gesüßt)
2-3 grüne Chilischoten, fein gehackt

Zunächst die Mangostücke mit dem Essig, braunen Zucker, den Rosinen und dem Salz in eine Schüssel geben und gut vermischen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Als erstes die Senfsamen hinzugeben. Dann die Zwiebeln, diese in der Pfanne glasig braten. Als nächstes die Gewürze hinzufügen (Koriander, Kurkuma, Chiliflocken, Garam Masala). Nach einer weiteren Minute die Paprikastücke in die Pfanne geben und wieder eine Minute später schließlich die Mangomischung. Wenn alles vermengt ist, am Schluss die grünen Chilis sowie den Orangensaft unterrühren.

Alles zum Kochen bringen und dann für 20-30 Minuten bei schwacher Hitze einkochen lassen. Dabei regelmäßig umrühren. Wenn die Mango gekocht und das Cutney eingedickt ist, die Herdplatte abstellen und alles abkühlen lassen.

Das Chutney in Marmeladengläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Orangen-Ingwer-Gnocchi, oder: meine neue Pfeffermühle


Eigentlich hatte ich ja vor, dieses Wochenende mexikanisch zu kochen. Ich war aber gestern Abend um halb acht erst im Supermarkt, und damit zu spät, denn alle Avocados waren schon weg. Dafür hatte ich davor aber Zeit zum Ausschlafen, für den Sport und ganz wichtig, für meine Familie - all dies hatte Priorität vor dem Besuch auf dem Markt.

Also wurde Plan B umgesetzt, die bewährten Gnocchi mit Organgen-Ingwer-Sauce kamen zum Zug. Kategorie einfach, aber ausgefallen. Mit meiner so gern gemochten Geschmackskombination süß-salzig-scharf.


Und ganz wichtig: mit frisch gemahlenem Pfeffer und Fleur de Sel. Es hat viel zu lange gedauert, bis ich mir endlich eine ordentliche Pfeffer- und Salzmühle zugelegt habe. Die Qualität aller verwendeten Zutaten ist entscheidend, unabhängig vom Schwierigkeitsgrad, Aufwand und der Exklusivität des Rezeptes ... das wird mir mit der Zeit immer klarer.