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Sonntag, 6. September 2026

Zucchini-Spaghetti »alla Nerano«

Hallo ... jetzt habe ich auf dem Blog so lange nichts von mir hören lassen, dass ich fast das Bedürfnis habe, formell zu grüßen und mich vorzustellen! Ich hoffe, ihr kennt mich noch.

Ich bin Sarah, Gastgeberin & Autorin, lebe auf dem Land und habe einen Gemüsegarten. Dieses Jahr habe ich viele Zucchini geerntet.

Heute habe ich gerade noch einmal vier große Zucchini geerntet. Schaut man einmal einen Tag nicht in den Garten, gibt es schon wieder eine Menge große Zucchini …

Generell hatte ich in dieser Saison wieder viel Freude an meinem Gemüsegarten – und an meinem Zucchini-Kochbuch, aus dem ich selbst wieder einige Rezepte nachgekocht habe. 

Und heute gab es ein neues Rezept zum Mittagessen.  Anfang dieses Jahres hat mir nämlich ein Gast in der Lodge erzählt, sie kenne ein Rezept für Zucchini-Spaghetti, mit dem jemand in Italien sogar einen Kochwettbewerb gewonnen habe. Sie hat mir das Rezept freundlicherweise auch gegeben. Danach habe ich ein bisschen recherchiert und herausgefunden: Es handelt sich um »Spaghetti alla Nerano«.

Zunächst dachte ich, das Rezept meines Gastes sei eine Variante davon. Dann stellte sich allerdings heraus, dass sie es tatsächlich von einem Restaurantbetreiber in Nerano in Italien bekommen hat, mit dem sie befreundet ist. Es handelt sich also tatsächlich um das Originalrezept.

Bei der ersten Zubereitung habe ich das Rezept dann allerdings noch etwas ausformuliert und ein klein wenig abgeändert. Deshalb kann ich dir hier nicht mehr ganz die originale Variante präsentieren, sondern meine eigene. Aber so ist das mit Rezepten ja manchmal … jedenfalls habe ich nun ein weiteres, sehr leckeres Zucchini-Rezept in meinem Repertoire.


Zucchini-Spaghetti nach Nerano-Art


für 4 Portionen

50 g Parmesan
50 g Emmentaler
2 Zucchini (ca. 500 g)
4 EL Olivenöl
Salz
400 g Spaghetti
ca. 100 ml Nudelwasser
30 g kalte Butter

Parmesan und Emmentaler sehr fein reiben und miteinander vermischen.

Zucchini waschen und in 2-3 mm dünne Scheiben schneiden. Olivenöl (zunächst 2 EL für die erste Portion) in einer großen Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben portionsweise von beiden Seiten goldbraun braten. Dabei nach Bedarf weiteres Olivenöl verwenden. Zucchinischeiben leicht salzen.

Währenddessen Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Nudelwasser auffangen.

Spaghetti abgießen und zurück in den warmen, vom Herd genommenen Topf geben. Die kalte Butter in Stücken und zunächst 4 EL heißes Nudelwasser dazugeben und alles gut vermengen, bis sich Butter, Nudelwasser und die Stärke der Pasta miteinander verbinden.

Den geriebenen Käse nach und nach unter Rühren zu den noch heißen Nudeln geben. Falls die Pasta zu trocken ist, nach und nach noch etwas Nudelwasser hinzufügen, bis eine schön cremige Konsistenz entsteht.

Etwa drei Viertel der Zucchinischeiben vorsichtig unterheben. Die Spaghetti auf Tellern anrichten und mit den restlichen Zucchinischeiben dekorieren. 

Dienstag, 27. Februar 2018

Noch winterlich: Rosenkohlpastete


Für mich hört sich "Pastete" von Grund auf besonders an. Hier wird natürlich, wie soll es auch anders sein, eine vegetarische Pastete vorgestellt. Diese Rosenkohlpastete schmeckt sehr lecker, ist vollwertig, gesund und sieht auch noch schön aus. Gründe genug, sie zu machen. Beim Rezept aus einem vegetartischen Kochbuch von GU ist noch ein weiterer Grund angegeben, diese Pastete zuzubereiten und zwar, daß man sie gut vorbereiten kann und daß sie ein winterliches oder sogar festliches Büfett, ob warm oder kalt, bereichert. Die Pastete schmeckt deftig und es ist klar, daß man den etwas bitteren Geschmack von Rosenkohl mögen muss. Ich fand sie definitiv lecker, und eben einmal etwas anderes, Besonderes.


Rosenkohlpastete

Zutaten für eine Kastenform (25 cm) 

2 Eier
100 g Sahne
150 g Dinkelvollkornmehl
Salz
schwarzer Pfeffer
1/2 TL Currypulver
1 Msp. frisch geriebene Muskatnuss
1 Zwiebel
100 g Emmentaler 
2 lange Möhren 
300 g Rosenkohl
1 Bund Petersilie
1 TL Sojasauce

Die Eier mit der Sahne, dem Dinkelmehl, Salz, Pfeffer, Curry und Muskat zu einem Teig verrühren. Zugedeckt bei Zimmertemperatur 20 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit in einem großen Topf etwa 2 l Salzwasser zum Kochen bringen. Die Zwiebel schälen und würfeln. Den Käse reiben. Die Möhren dünn schälen. Den Rosenkohl putzen und waschen. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.

1 Möhre in lange Stifte schneiden und zusammen mit etwa 10 Rosenkohlröschen im sprudeln kochenden Wasser etwa 3 Minuten blanchieren. Das übrige Gemüse mit Hilfe einer Küchenmaschine grob raspeln und mit dem Käse, der Zwiebel, Petersilie und dem Teig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken.

Den Backofen auf 200° C vorheizen. Die Form mit Backpapier auslegen, dabei das Papier etwas über den Rand stehen lassen. Etwa ein Viertel des Teigs in die Form füllen. 2 Möhrenstreifen darauf legen. Wieder etwas Teig, dann die Rosenkohlröschen, wieder etwas Teig und die restlichen Möhrenstreifen einschichten. Mit Teig abschließen und die Pastete im Ofen in 40-45 Minuten goldbraun backen.

Die Pastete aus dem Ofen nehmen und in der Form etwa 5 Minuten auskühlen lassen. An den Papierenden herausheben oder direkt aus der Form vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und etwas abkühlen lassen. Das Backpapier abziehen und die Pastete in Scheiben schneiden. 

Bei uns gab es gemischten Salat dazu.

Die Petersilie fehlt leider in meiner Pastete weil ich verpasst habe, eine zu besorgen.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Wirsing-Kartoffel-Strudel

Vor dem letzten Besuch bei meinen Eltern, stellte mir meine Mama  verschiedene Gerichte aus einem vegetarischen Kochbuch zur Auswahl, aus welchen ich auswählen sollte, was wir gemeinsam kochen würden. Meine Wahl fiel sofort auf den Kartoffelstrudel. Und zwar nicht wegen den Kartoffeln oder dem Blätterteig, sondern wegen dem Wirsing in der Füllung. Ich kaufe ja sehr gerne lokales Wintergemüse, wobei Kohl in allen Variationen hierbei die Hauptrolle zu spielen scheint, nur im Gegensatz zu anderen Gemüsesorten bin ich hierbei immer noch sehr offen für neue Rezepte, da mein Repertoire recht beschränkt ist. Auch was Wirsing betrifft. So kam der Strudel gerade recht.

Wir haben vom Originalrezept ausgehend ein paar Abwandlungen gemacht. Eine wichtige war, Käse hinzuzufügen. Es lag nämlich Emmertaler auf dem Küchentisch und so dachte ich, der würde zum Rezept gehören. Tat er zwar nicht, aber da wir ihn uns beide gut als Teil der Füllung vorstellen konnten, kam er mit rein. Er hat sich dort auch gut gemacht. Und sonst haben wir die Mengen auch einfach ein wenig angepasst, da es den Blätterteig nur als 450g-Variante gab. Der winterliche Gemüsestrudel hat uns so jedenfalls sehr gut geschmeckt und ich habe fest vor, Wirsing genau in der Form nochmal zu verwerten.


Kartoffel-Wirsing-Strudel

für 4-6 Peronen

450 g TK-Blätterteig
500 g mehlig kochende Kartoffeln
Salz
500 g Wirsing
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
250 g Quark
3 Eier (plus 1 Ei zum Bestreichen)
150 g geriebener Emmentaler
1 TL getrockneter Majoran
1 TL gem. Kreuzkümmel
1/2 TL gem. Muskatnuss
Pfeffer

Den Blätterteig auftauen lassen. Die Kartoffeln waschen, schälen, evtl. halbieren und 20 Min. in Salzwassser gar kochen. Diese dann abgießen und mit dem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Wirsing putzen, waschen und in Streifen schneiden.

Die Zwiebeln und und Knoblauch schälen, klein würfeln und im Öl anbraten. Den Wirsing zugeben und ca. 3 Min. bei geringer Hitze dünsten.

Quark, 3 Eier, den Emmentaler und die Gewürze verquirlen, kräftig salzen und pfeffern. Die Kartoffel und den Wirsing untermengen. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen.

Die Teigplatten auf einem bemehlten Küchentuch zu einem Rechteck zusammenfügen und ausrollen (bei mir ca. 40 x 40 cm). Die Füllung darauf verteilen, dabei einen Rand von 5 cm lassen (außer an der Seite, wo man mit dem Aufrollen beginnt). Dann mit Hilfe des Tuchs den Teig aufrollen.

Den Strudel mit der Nahtseite auf ein Blech mit Backpapier legen. Mit dem restlicen Ei gleichmäßig bestreichen. Im Ofen (Mitte) in ca. 45-60 Min. goldbraun backen.

Samstag, 5. November 2016

Mal wieder italienisch: Brotauflauf mit Kräutern

Mal wieder italienisch ... und mal wieder Auflauf. Das Rezept dieses italienischen Brotauflaufes liegt seit Jahren in meiner Hülle mit Rezeptkopien, die ich mal verwirklichen möchte. Da ich überraschend frischen Spinat beim Einkaufen entdeckt habe, die frischen Kräuter im Beet auch noch vorhanden waren, habe ich mich an dieses Rezept erinnert und es auch gleich ausprobiert. Der Auflauf ist wirklich sehr schmackhaft, recht leicht für eine Hauptmahlzeit und sehr gesund. Er wird ganz sicher wieder gemacht.


Brotauflauf mit Kräutern

für 4 Portionen

3 Brötchen
2 EL Olivenöl
250 g Champignons
1 Zwiebel
Petersilie
einige Stängel Schnittlauch
500 g Blattspinat
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe
gemahlener Kümmel
100 g Emmentaler
100 g saure Sahne
200 g Magerquark
2 Eier

Die Brötchen in Würfel schneiden. Die Champignons eventuell kurz waschen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie und den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Den Blattspinat waschen und gründlich verlesen.

Den tropfnassen Blattspinat in einem Topf zugedeckt 2 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend in einem Sieb abtropfen lassen.

2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln darin unter Rühren anbraten. Die Champignons und den klein gehackte Knoblauch dazugeben. Dann die Zwiebel-Champignon-Mischung mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken und alles 3 Minuten braten. 

Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Emmentaler würfeln. Den Blattspinat hacken. Die saure Sahne, den Magerquark und die Eier in einer Schüssel gut verrühren, mit dem gehackten Spinat und den Kräutern mischen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Hälfte der Spinat-Kräuter-Mischung in eine große flache, feuerfeste Auflaufform einfüllen. Dann abwechselnd die Zwiebel-Champignon-Mischung, die Käsewürfel und die Brötchenwürfel in die Form schichten. Zum Schluß die restliche Spinat-Kräuter-Mischung über den Auflauf gießen.

Den Brotauflauf auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen stellen und darin 
25 Minuten knusprig backen.
Dazu passt knackiger grüner Salat oder Tomatensalat.
 

Montag, 30. Juni 2014

Haferbratlinge mit Spinat und Joghurtsauce

So ziemlich jeder Food-Blog-Schreiber sucht auf seinem Blog früher oder später verzweifelt nach einem Rezept, dass in seinem Repertoire so grundlegend ist, dass er es kaum glauben kann, dass es dort noch nicht vorhanden ist.
Mir ging es mit den Haferbratlingen auf Spinat mit Joghurtsauce so. Mit dem Gericht habe ich praktisch Kochen gelernt. Es ist die einzig selbstgekochte Mahlzeit, die es bei mir schon zu Studentenzeiten gab, die sich auch noch mit meiner heutigen Definition von "Kochen" deckt. Sprich, nichts aus der Kategorie Ravioli aufwärmen, Tütensuppe oder Nudeln-mit-was-auch-immer-der-Kühlschrank-noch-hergibt. Und die Haferbratlinge gab's damals sogar regelmässig, deshalb war ich überrascht, das Rezept nicht auf meinem Blog zu finden, den ich zum Ende bereits meiner Studentenzeit gestartet habe.

Das Rezept stammt aus einem Teenager-Ratgeber, in dem auch das Thema Essen und gesunde Ernährung behandelt wird. Meine etwas abgewandelte Version im Folgenden:


Haferbratlinge mit Spinat und Joghurtsauce

für 2 Portionen

1 Zwiebel
1/2 EL Öl
80 g kernige Haferflocken
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Currypulver
100 ml Gemüsebrühe

400 g frischer Spinat
1/2 EL Öl

einige Stängel frische Petersilie
100 g Magerquark
100 g Naturjoghurt
1 TL Zitronensaft

30 g Parmesan, gerieben
30 g Emmentaler, gerieben
1 Ei
4 EL Öl
Salz
Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Nach ein paar Minuten die Haferflocken, das Paprika- und Currypulver hinzugeben und mit der Gemüsebrühe aufgiessen. Die Pfanne vom Herd nehmen und alles ca. 10 Minuten quellen lassen.
Inzwischen den Spinat waschen und verlesen. 

Die Petersilie hacken. Joghurt, Quark,Zitronensaft und die Hälfte der Petersilie verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce beiseite stellen

Den Käse, die andere Hälfte der Petersilie und das Ei mit der Hafermasse vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann aus der Masse 6 Bratlinge formen (ist zugegebenermassen ziemlich klebrig und geht mit nassen Händen etwas besser). In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und drei Bratlinge bei mittlerer bis hoher Temperatur darin herausbacken, das dauert von jeder Seite ein paar Minuten. Den Vorgang wiederholen

Während dessen in einem Topf (oder einer Pfanne) 1/2 EL Öl erhitzen und die andere Hälfte der Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Dann dien Spinat hinzufügen und blanchieren, bis er zusammenfällt, nach Belieben leicht salzen und pfeffern. Evtl. vor dem Servieren etwas Wasser abgiessen.

Die Bratlinge auf dem Spinat mit der Joghurtsauce zusammen servieren.

Mittwoch, 31. August 2011

Trauben-Käse-Salat

Weintraubensaison! Konnte mir beim Einkaufen bei so viel Trauben nicht entgehen. Es ist ja nicht so, dass ich generell auf Sonderangebote aus wäre und mir Schnäppchenjägerei Freude bereitet, aber beim aktuellen Euro-Franken-Kurs und noch ohne Gehalt in der Schweiz einzukaufen ist schon irgendwie bitter. Wenn ich dann also frische und saisonale Ware kaufe und das dann zu einem guten Preis, dann habe ich ja doppelt gewonnen.

Trauben-Emmentaler-Spieße sind mir von Buffets bekannt. Gestern wurde die Kombination in einen Salat gepackt, was ich auch sehr gut fand. Nein, besser sogar, da es mehr auf einmal ist. Und es war so gut, dass ich mir später gleich nochmal diesen Salat mache.


Trauben-Käse-Salat

für eine Portion (wie fast immer ein Salatteller zum Sattessen)

150 g Weintrauben (blaue und grüne gemischt)
einige Blätter Eisbergsalat
40 g Emmentaler
ca. 6 Walnusskerne
2 EL Sauerrahm
1/2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer


Die Trauben waschen, und wenn sie größer sind entkernen und halbieren. Den Eisbergsalat ebenfalls waschen und klein schneiden. Den Emmentaler würfeln und die Walnusskerne hacken. Aus dem Sauerrahm und dem Essig ein Dressing anrühren und mit Salz und Pfeffer gut würzen. Alle Zutaten vermischen und servieren.

Dienstag, 8. März 2011

Pie mit Ei


Meine Souffléförmchen habe ich nun zum wiederholten Male zweckentfremdet, diesmal nicht für Pudding, sondern für kleine Pies, und zwar mit Speck und Eiern. Eine sehr leckere Entdeckung! Manchmal hat Donna Hay einfach gute Ideen. Das Rezept habe ich aus ihrem Modern-Classics-Buch. Bei 80 Breakfasts hat eine andere Bloggerin das Rezept notiert und interpretiert. Ich habe einfach pro Souffléförmchen eine Scheibe Bacon 5 Minuten im Ofen bei 200°C gebacken. Dann die Förmchen mit Blätterteig ausgekleidet, je etwas Dijonsenf auf den Boden gestrichen und etwas Emmentaler darübergestreut. Schließlich habe ich die Baconscheiben in die Förmchen gelegt und ein Ei daraufgeschlagen und 20 Minuten gebacken.


Und aus der Blätterteigrest wurde auch noch passend zum heutigen Tag, den 8. März, verwertet. Und damit meine ich nicht den Faschingsdienstag. Ich hoffe, man erkennt das Symbol:

Dienstag, 22. Februar 2011

Ein Wintermärchen

Es ist wieder sehr verschneit im Süden Deutschlands. Meinem heutigen (verspäteten) Mittagessen hat die so gut aussehende winterliche Quiche auf Barbara's Spielwiese den Ausschlag gegeben. Von dem dort verwendeten Winzerteig habe ich zum ersten Mal gelesen, und den gleich mal nachgemacht. Finde ich sehr, sehr lecker und in der Tat passend zum Winter.

Champignon-Quiche aus Winzerteig

Wie gesagt, den Winzerteig habe ich genau von der Vorlage übernommen. Ich habe lediglich die Menge halbiert und meine Quiche in einer Form mit 20 cm Durchmesser gebacken. Auch wenn die Füllung bei Barbara perfekt klingt, habe ich aus Mangel an anderen Zutaten im Haushalt eine reine Champignon-Quiche gebacken. Und zwar eine halbe Zwiebel mit 100 g frischen Champignons angedünstet und etwas gehackte Petersilie hinzugefügt. Für den Guss habe ich 1 Ei mit 50 ml Sahne verquirlt, die Mischung mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer gewürzt und mit 50 g Emmentaler vermengt und die Form mit Füllung und Guss gefüllt. Gebacken wurde die Quiche 20 Minuten bei 200°C (Ober- / Unterhitze). Der Teig hat's mir echt angetan, dieser wird sicher als Grundlage weiterer Varianten dienen.

Zum Beweis, dass hier der Winter wirklich zurückgekehrt ist (was im Februar ja auch normal ist, die Temperaturen davor waren außergewöhnlich mild), ein paar Impressionen vom gestrigen Frische-Luft-Spaziergang mit Fotoapparat im Gepäck:


Donnerstag, 27. Januar 2011

Chefinnensalat



Ein Salat ist keine schlechte Idee, dachte ich mir heute morgen und habe mich für einen Chefsalat entschieden. Ist ja auch ein netter Name (und abgesehen davon hört sich das besser als Kochsalat an). Meine Variante sieht so aus:

Chefinnensalat

für 2 Portionen
 
Zutaten für den Salat
1/2 Eisbergsalat (ca. 120 g)
100 g gekochter Schinken
60 g Emmentaler
8 Kirschtomaten (ca. 200 g)
1 Ei

Zutaten für das Dressing
1 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
1 Eigelb
3-4 EL Öl
2 EL Tomatenketchup
¼ TL Paprikapulver
1 Prise Cayennepfeffer

Das Ei in Wasser hart kochen (in kochendem Wasser ca. 6-8 Minuten) und abkühlen lassen.
Den Eisbergsalat waschen, schneiden und auf 2 Teller legen. Die Tomaten waschen, vierteln und auf dem Salat verteilen. Den Käse und den Schinken in kleine Würfel schneiden. Das hart gekochte Ei schälen und nach dem Käse und Schinken auf den Tellern anrichten.

Für das Dressing Zitronensaft, Salz und Pfeffer und das Eigelb verrühren. Das Öl zugießen. Chilipulver, Paprikapulver und Ketchup hinzufügen, alles gut verrühren.

Den Salat mit dem Dressing servieren. Ggf. Baguette dazu reichen.