Sonntag, 1. Mai 2016

Rot wie Samt: durch Rote Beete Pesto gefärbte Pasta

Rote Pasta bestreut mit frischem Knoblauch-Schnittlauch vom Kräuterbeet... Seit ich diesen Knoblauch-Schnittlauch im Kräuterbeet habe, verwende ich fast keinen normalen Schnittlauch mehr. Ich finde er sieht mit seinen flachen grasartigen Stielen schöner aus und schmeckt
zu vielen Gerichten (Salat, Suppe, gekochten Kartoffeln) einfach herrlich. Wie zum Beispiel zu diesem Rote Beete Pesto, das auch optisch ein Hingucker ist.


Das Rezept des Pesto's findet man bei Herzelieb. Ich habe statt Pistazien Pinienkerne verwendet. Ich muss gestehen, das hatte ich überlesen, weil Pinienkerne einfach üblicher sind. Hat trotzdem lecker geschmeckt, werde aber das Rezept mit Pistazienkernen wiederholen. Ein guter Grund, es bald wieder zu machen ;-) .

Mittwoch, 27. April 2016

Chili vegetarisch - mit Mais, Bohnen, Tofu (und Schokolade)

Es passt so schön zum Wetter, dieses wärmende und nahrhafte Chili - denn hier schneit es. Also der ideale Zeitpunkt, dieses winterliche Gericht noch zu verbloggen (auch wenn ich in den letzten Tagen auch schon die Spargelsaison eingeweiht habe).

Ich mag ja Chili richig gerne - und zwar vor allem wegen der Schärfe, die der Name des Gerichts schon sagt. Seit ich Vegetarierin bin, war ich passiv auf der Suche nach einem Rezept für ein Chili nach klassischer Art mit Bohnen und Mais. Passiv heißt, dass ich darauf gewartet habe, durch Zufall auf einem von mir gelesenen Blog ein Rezept zu entdecken. Und es kam auch .. und zwar von einer meiner Lieblingsadressen: Gourmande.


Wetterbedingt und da ich alle Zutaten daheim hatte, habe ich das Rezept für das Chili con Tofu ziemlich schnell nachgemacht. Das Räuchertofu finde ich natürlich besser als sämtliches Hackfleisch, ich bevorzuge auch in diesem Fall wie so oft diese vegetarische Alternative. Die Avocadoscheiben oben drauf fand ich auch eine schöne, milde Ergänzung und irgendwie passend, da ich sowohl Chili als auch Avocados mit Mexiko verbinde. Und für meine Verhältnisse war ich mutig, und habe am Schluss Zartbitterschokolade untergerührt. Die hab ich dann aber gar nicht rausgeschmeckt. Lag wohl daran, dass ich auch wirklich nur 1/2 Rippe untergerührt habe, beim nächsten Mal kann ich dann die ganze Rippe für die Portion wagen und sehen, ob sich geschmacklich was ändert.

Zum hundersten Mal: Danke für das Rezept, Gourmande!

Freitag, 22. April 2016

Mandelkuchen mit Vollkornmehl

Bei diesem Mandelkuchen sind die Mandeln nicht im Teig sondern obendrauf mit geschmolzener Butter und AkazienhonigDieser Kuchen wurde bei einem Vollkornseminar bei der Firma Manz zubereitet und er ist einer unserer Lieblingskuchen geworden.

Mir ist dieser Mandelkuchen vor Kurzem mißlungen d.h. er ist nicht richtig aufgegangen und war schwer. Ich denke, daß es daran lag, daß ich das Vollkornmehl auf einmal dem Teig zugegeben habe. Dann erst habe ich die Sahne steifgeschlagen. Der Teig stand deshalb einige Minuten und war dann schon etwas zäh. Ich konnte dann die Sahne  nicht mehr gut unterheben sondern eher mit dem Teig verrühren. Also bitte genau nach Rezept arbeiten, damit das nicht passiert.

Für diese Form mit 36 cm Durchmesser habe ich die anderthalbfache Menge der Zutaten genommen.


Mandelkuchen mit Vollkornmehl


für eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm

Zutaten für den Teig:
3 Eier
150 g Honig
250 g Weizenvollkornmehl
1 Päckchen Backpulver
250 g Sahne

Zutaten für den Belag:
125 g Butter
150 g Honig
3 EL Sahne
200 g Mandelstifte

Ich schlage zuerst die Sahne steif.
Dann rühre ich die Eier mit dem Akazienhonig mit dem Rührfix richtig gut schaumig, bis eine hellgelbe luftige Masse entstanden ist. Jetzt portionswiese das mit dem Backpulver vermischte Mehl mit dem Schneebesen unterheben. Anschließend sofort die steifgeschlagene Sahne vorsichtig und auch portionsweise unterheben.

Jetzt den Teig in eine gebutterte Kuchenform füllen und bei 170 °C ca. 15 Min. backen.

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten. Dafür die Butter schmelzen und mit dem Akazienhonig, der Sahne und den Mandelstiften verrühren.

Die Form aus dem Backofen nehmen und mit einer Mischung aus 1 Eigelb und 2 EL Sahne dick bestreichen. Dann den Belag gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und nochmals ca. 15 Minuten backen. Die Mandeln sollten eine schöne braune Farbe haben.

Samstag, 16. April 2016

Birnen-Pudding-Auflauf

Hier habe ich noch ein "ganz altes" Rezept aus meinem Archiv, welches ich regelmäßig zubereitet habe, als das Kochen und Backen vor ein paar Jahren zu einem Hobby von mir wurde und welches auf irgendeinem Grund noch nicht auf meinem Blog ist.

Ich mag Süßspeisen ja nicht allzu oft und dann auch nur bestimmte, aber dieser Auflauf hat was. Es wurde Zeit, ihn mal wieder zu machen und auch zu verbloggen. Das Highlight für mich ist ja der Vanillepudding darin. Ich bereite den Auflauf mit Birnen zu. Da hat man allerdings ein wenig Spielraum. Im Originalrezept (Dr. Oetker Schulkochbuch) werden Birnen aus der Dose verwendet (460 g Abtropfgewicht). Man kann verschiedene Sorten Obst verwenden, Dosenobst oder besser frisches Obst. Ich werde bald mal variieren, evtl. auch mal mit verschiedenen Obstsorten auf einmal.


Birnen-Pudding-Auflauf

für 2 Portionen

250 ml Milch
9 Zwiebäcke
600 g Birnen (reif)

500 ml Milch (für den Pudding)
40 g Speisestärke
30 g Zucker 
1 Pck. Vanillezucker
2 Eigelb

2 Eiweiß
10 g Zucker
1 Msp. Salz

Die 250 ml Milch erhitzen. Auf einem Teller die Zwiebäcke verteilen und diese dann mit der warmen Milch begießen. Die Birnen waschen, das Gehäuse  entfernen und in Streifen schneiden.

Speisestärke mit 4 EL von den 500 ml Milch und dem Zucker und Vanillezucker so lange verrühren, bis eine "klumpenlose" Masse entsteht. Den Rest der Milch in einem Topf erwärmen. Sobald die Milch kocht, die Speisestärkemischung unter ständigem Rühren in den Topf geben. Rühren, bis die Masse eindickt und dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Den Ofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze vorheizen).

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Zucker und ganz wenig Salz steif schlagen.
Die Eigelbe in den Pudding einrühren (dazu erst ein paar Mal einen Löffel Pudding in das Eigelb einrühren, sodass es nicht stockt).

Die Auflaufform fetten (bei mir 18 x 25 cm groß, eine große Quicheform geht aber auch). Zunächst die Birnen darin verteilen. Dann die Zwiebäcke darauf legen. Im Anschluss mit der Puddingmasse bestreichen. Als letztes dann noch das Eiweiß auf den Pudding streichen.
Alles für 20 Minuten backen (evtl nach 10 Minuten mit Alufolie bedecken, falls das Eiweiß schon Farbe angenommen hat).

Blühende Birnenbäume auf Mallorca im März 2014

Montag, 11. April 2016

Frühlingsgefühle: Omelette mit Bärlauch und Ziegenkäse

Als ich noch in der Schweiz gewohnt habe, wuchs der Bärlauch im April in den Wäldern nahe Zürich praktisch überall ... das konnte man nicht nur sehen, sondern auch riechen. Und damit verbinde ich sehr schöne, frühlingshafte Läufe an der Natur. Hier im Schwarzwald wächst er wohl eher nicht, der Bärlauch, zumindest habe ich bisher keinen in der Natur gesehen. Dafür aber im Supermarkt und ihn kurzerhand mitgenommen.

Da ich am Wochenende zusätzlich 10 Bio-Eier aus dem Ort erhalten habe und vorige Woche auf einem Kurztrip ein leckeres Omelett mit Bärlauch gegessen habe ... ratet mal, was es bei mir heute gab? Omelett. Morgen übrigens auch. Allerdings ohne den Bärlauch und Ziegenkäse wie heute, da beides aufgebraucht ist. Leider, denn die Kombination war äußerst lecker.


Omelette mit Bärlauch und Ziegenkäse

für 1 Portion

3 Eier
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 EL Öl
5 g Butter
ein paar Blätter Bärlauch
30 g Ziegenkäse

Die Eier mit dem Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und mit einer Gabel verquirlen. In einer Pfanne Öl und Butter erhitzen. Den Bärlauch waschen und hacken, den Ziegenkäse in Würfel schneiden oder brechen, was auch immer besser geht.

Sobald die Butter geschmolzen ist, die Herdtemperatur reduzieren (das Omelett sollte bei mittlerer bis niedriger Hitze gebraten werden). Die Eiermischung in die Pfanne füllen. Nach einer Minute den Bärlauch und Käse darüberstreuen. Das Omelett 5-10 Minuten fertigbacken, bis die Eiermasse gestockt ist (aber bei nicht zu großer Hitze, sodass das Omelett unten nicht anbrennt). Das Omelett übereinanderklappen und servieren.