Donnerstag, 27. Juli 2017

Schwarzwälderkirsch-Brownies

Als ich bei Micha von ihren Schwarzwälderkirsch-Brownies las, war ich sofort entzückt. Alles Essbare mit Schwarzwald im Namen ist allein rein marketingmäßig für meine Gäste schon sehr interessant. Aber schmecken muss es natürlich auch ... bei den Brownies hatte ich da gar keine Bedenken. Sie sind in etwa wie Käse-Sahne-Brownies mit ein paar Kirschen. Ich war begeistert. Und meine Gäste, für die ich zur Begrüßung gebacken habe, als das Haus voll war, auch.

Ich habe die doppelte Menge Kirschen wie im Rezept genommen. Das hat nicht geschadet. Da ich kein Kirschwasser da hatte, habe ich es durch Milch ersetzt.


Nach den Schwarzwälderkirsch-Muffins waren dies nun die Brownies. Ich taste mich näher an die Torte heran, die ich früher oder später auch ausprobieren werde. Vor allem den Gästen zu liebe (die Leute fahren so auf die Torte ab!), denn die Brownies sind sicher mehr nach meinem Geschmack.

Sonntag, 23. Juli 2017

Sommersalat mit Johannisbeerdressing

Mit diesem Salat hat mich mein Sohn Lukas im letzten Jahr empfangen, als ich ihn besucht habe und eine lange Busfahrt hinter mir hatte. Es war ähnlich heiß wie die letzten Tage. Das Besondere an diesem Salat ist das Dressing. Durch die Johannisbeeren ist es sehr aromatisch und ganz besonders erfrischend. Jetzt wo es wieder rote Johannisbeeren gibt, ist es höchste Zeit, diesen leckeren Salat
selbst zuzubereiten.


Sommersalat mit Johannisbeerdressing 

für 4 Portionen

Zutaten für das Dressing

150 g  abgezupfte Johannisbeeren
2 TL Rohrzucker
3-4 EL weißer Balsamico
 Olivenöl
Salz 
Pfeffer

Zutaten für den Salat 

 1 Kopf Salat (lollo verde)
1 Avocado
2 Kugeln Mozarella
1 Mango
300 g Cocktailtomaten
Dill
Basilikum

Die Johannisbeeren mit dem Rohrzucker in einer Pfanne erhitzen, mit weißem Balsamico ablöschen und 5-10 Minuten köcheln lassen bis die Johannisbeeren zerfallen sind. Abkühlen lassen. Anschließend Öl dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Salat waschen und zerkleinern. Die Zutaten in Würfel schneiden. Dill und Basilikum waschen, trocken tupfen und zufügen. Das Dressing unterheben und servieren.

Die Mango kann durch Pfirsich, Nektarine
 oder  Erdbeeren ersetzt bzw. ergänzt werden.
Statt Mozzarella kann auch Feta-Käse verwendet werden.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Pesto mit Ricotta und Walnüssen (Pesto alla siciliana)

Nach ganz vielen Beiträgen zum Backen kommt nun nach langer Zeit mal wieder ein Koch-Beitrag. Dass ich so wenig Neues zum Thema Kochen zu sagen habe, liegt daran, dass ich gerade vor allem Bewährtes für mehrere Leute koche. Neulich habe ich aber mal wieder was ausprobiert. Besser gesagt nachgemacht. Nachdem ich einmal "Pesto alla siciliana", sprich mit Walnüssen und Ricotta aus dem Glas probiert hatte, was wirklich gut geschmeckt hat, kam in gewohnter Blogger-Manier natürlich sofort der Gedanke auf "das kann man doch auch ganz selber machen". Nach ein wenig Recherche habe ich ein Rezept wie folgt abgewandelt.

Das wirklich einzige Manko an dem Pesto ist: die Farbe... die ist einfach nicht so fotogen. Da hilft nur Petersilie zum Garnieren. Und ein Tomatensalat in einer farbenfrohen Schüssel dazu.


Pesto alla siciliana

für 4 Portionen

100 g Walnüsse
200 g Ricotta
ein paar Stängel frische Petersilie
40 g Pecorino
4 EL Walnussöl
50 g Tomatenmark
frisch gemahlener, weißer Pfeffer
Salz
Chiliflocken nach Belieben

Die Walnüsse mit dem Mixer mahlen. dann die anderen Zutaten hinzufügen und alles pürieren. 

Mit der entsprechenden Menge an Pasta und evtl etwas Nudelwasser vermengen. Mit Petersilie garniert servieren.

Sonntag, 9. Juli 2017

Stachelbeer-Marzipan-Tarte

Hier erscheinen gerade verhältnismäßig viele Kuchenrezepte. Ich hab in letzter Zeit doch öfter für meine Gäste gebacken. Gekocht auch, jedoch auf Bewährtes zurückgegriffen und eher beim Backen mal experimentiert. Dass die folgende Tarte entstand, ist hingegen eher dem Zufall geschuldet. Eigentlich wollte ich die bewährte Heidelbeer-Marzipan-Tarte backen. Ich habe jedoch keine schönen Heidelbeeren gefunden und so nahm ich deutsche Stachelbeeren vom Markt mit und habe mein Rezept etwas angepasst. Da die Stachelbeeren etwas säuerlich sind, habe ich ein wenig mehr Zucker verwendet. Und die Menge verdoppelt, jetzt habe ich ja Leute im Haus, die Kuchen essen.


Fazit: Auch Stachelbeeren harmonieren toll mit den Marzipanstreuseln. Ich mag die Tarte übrigens am liebsten, nachdem sie eine Nacht im Kühlschrank war.


Stachelbeer-Marzipan-Tarte

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
125 g Butter
60 ml kaltes Wasser
60 g Zucker
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
2 EL Zitronensaft
100 g Zucker
200 g Schmand
2 Eier
400 g Stachelbeeren

Zutaten für die Streusel:
150 g Mehl
150 g Marzipan
100 g Butter, weich

Puderzucker zum Bestäuben

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Zutaten für den Mürbeteig rasch verkneten und den Teig mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend den Teig ausrollen und in der Tarteform auslegen, einen ca. 2 cm hohen Rand formen.

Die Butter für die Streusel spätestens jetzt aus dem Kühlschrank nehmen.
Den Teig allein15 Minuten blindbacken (Backpapier auf den Teig in der Form legen und z.B. getrocknete Bohnen darauflegen, alles in den Ofen schieben).

Für die Füllung den Zitronensaft, Puderzucker, Schmand und das Ei verrühren.
Die Zutaten für die Streusel mit der Hand oder dem Knethaken der Rührgeräts verrühren.
Die Stachelbeeren waschen und halbieren.

Nach 15 Minuten den vorgebackenen Teig aus dem Ofen holen. Die Stachelbeeren in der Form verteilen, dann die Füllung darüber gießen und am Ende die Streusel darauf verteilen.

Die Tarte nochmal 20-25 Minuten bei 180°C im Ofen backen. Vor der Servieren mit Puderzucker bestreuen. 


Und das Rezept passt, um am Kochevent der Tomateninsel teilzunehmen:

Wir kochen uns durch das Alphabet - S

Donnerstag, 29. Juni 2017

Voll im Trend: Kurkuma - und ein passendes Kurkuma-Müsli

Dass Inder in der Regel durch ihren Konsum von Kurkuma nicht an Eisenmangel leiden, war mir durch einen Zeitschriftenartikel, den ich vor ein paar Jahren gelesen habe, bereits in Erinnerung. Dort ging es auch um die positiven Eigenschaften des Gewürzes bzw. der Kurkuma-Wurzel. Neulich brachte meine Mama einen Artikel mit dem Titel "Go Gelb" aus der Brigitte Woman ebenfalls zu Kurkuma mit. Zahlreiche Studien wollen unter anderem die entzündungshemmende, antioxidative und depresionsmildernde Wirkung der Wurzel belegen... hört sich doch alles gut an und macht Lust, Kurkuma zu sich zu nehmen. Das Pulver schmeckt zwar intensiv, aber wenn es passt, auch sehr besonders. Und die gelbe Farbe ist auch toll. So habe ich mir letzte Woche gleich mal ein Müsli zubereitet, nachdem ich per Zufall auf dieses Rezept gestoßen bin. Ein schön anzusehendes und lecker schmeckendes Essen für heiße Tage.


Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt: Und zwar habe ich die Haferflocken mit 1 EL Chia-Samen und 200 ml lauwarmer Milch für 1 Stunde eingeweicht. Dann habe ich das Kurkumapulver und die ganzen anderen Gewürze dazugegeben. Nun habe ich alles in einen Teller gegeben und mit Mango- und Bananenstücken sowie Kokosraspeln und Zitronenmelisse garniert.

Als nächstes wird dann die famose und angesagte Kurkuma-Latte ausprobiert!