Samstag, 19. Juli 2014

Noch 2 Wochen bis zur Verlosung beim kulinarischen Buchstabensalat

Dieser Beitrag richtet sich an alle, die das zweite Rätsel auf meinem Blog bisher übersehen haben und doch eigentlich gerne Rätseln. Wäre doch schade, wenn ihr die Gelegenheit verpasst ;-)

Die ersten Lösungen hab ich bereits bekommen und ich bin bereit, weitere zu empfangen. Dann nehmt ihr am Gewinnspiel teil. Vorher müsst ihr einfach den Buchstabensalat unten lösen, indem ihr die gesuchten Begriffe findet. Die übrig gebliebenen Buchstaben ergeben aneinandergereiht (müssen nicht mehr durchgeschüttelt werden) einen Spruch als Lösung. Wer sich's etwas schwerer machen will, der kann die 38 gesuchten Begriffe (zunächst) abdecken und ohne diese Vorlage die Wörter aus dem Salat suchen.

Also druckt euch das Rätsel aus und los geht's (sollte jemand Probleme haben, das Rätsel in dem Format zu öffnen bzw. keinen Druckerzugang dann schreibt mir einfach eine kurze E-Mail an noplainvanillakitchen@googlemail.com und ich schicke euch die Excel-Datei zum Lösen am Computer umgehend zu).



Teilnahmebedingungen sowie mehr Infos zum Gewinn findet ihr hier.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Salat mit Süßkartoffeln und Kichererbsen

Den Titel müsste man im gleichen Atemzug noch folgendermaßen erweitern: Salat mit Süßkartoffeln, Kichererbsen, Pepperoni, Pinienkernen und getrockneten Tomaten ... Dies sind alles essentielle Bestandteile, nur dass der Name des Rezeptes so unsäglich lang wird. Frischer Koriander und die Gewürze Kreuzkümmel und Zimt runden die Sache ab.

Schon optisch ist die Kombination sehr ansprechend. Deshalb ist mir der Salat auch schon als Titelfoto des Buches "Vegetarisch aus aller Welt" aufgefallen (aus diesem Buch werden bald weitere Gerichte folgen). Aber auch geschmacklich fällt mein Urteil sehr positiv aus. Ich würde nur Wert darauf legen, genügend rote (milde) Pepperoni bzw. normale Paprikaschoten zu verwenden, da diese die einzig saftige Komponente sind. Anderenfalls kann der Salat durch die Süßkartoffeln, Kichererbsen und Pinienkerne etwas zu trocken werden.
Die Pepperoni werden im Originalrezept übrigens im Ofen gegrillt und dann lässt man sie unter einem feuchten Tuch abkühlen, sodass im Anschluss problemlos die Haut abgezogen werden kann. Für das Häuten von Paprika gibt es mehrere Möglichkeiten. Diese hier bietet sich in diesem Fall aber an, da der Backofen sowieso angeschaltet werden muss, da die Süßkartoffelscheiben darin auch noch gebacken werden. Und nun meine leicht abgewandelte und um die Frühlingszwiebeln erweiterte Version:


Salat mit Süßkartoffeln und Kichererbsen 

für 2 Portionen

3 rote Pepperoni (alternativ 2 rote Paprikaschoten)

2 Süßkartoffeln
2 EL Öl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 EL Honig

2 EL Pinienkerne

2 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1 Prise Kreuzkümmelpulver
1/2 TL Zimt
5 getrocknete Tomaten
200 g Kichererbsen (gekocht der aus der Dose)
Salz
Pfeffer

etwas frischer Koriander

Den Backofengrill vorheizen. Die Pepperoni waschen und im Backofen von allen Seiten grillen, bis die Haut dunkel wird. 

Die Süßkartoffeln waschen, in dünne Scheiben schneiden und mit dem Öl, Kreuzkümmel und Honig gut vermischen. 

Die Pepperoni aus dem Ofen nehmen und unter einem feuchten Küchentuch auskühlen lassen. Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) zurückschalten. Die Süßkartoffeln für ca. 20 Minuten im Ofen backen.

Die Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne rösten, bis sie Farbe annehmen. 

Von den Pepperoni anschließend Haut abziehen. Die Schoten längs achteln und beiseite legen. 

Die Knoblauchzehe schälen und den fein hacken. Die Frühlingszwiebel waschen und in dünne Ringe schneiden. Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.
In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und dann zunächst den Knoblauch kurz braten. Dann die Frühlingszwiebel, Kreuzkümmel- und Zimtpulver hinzufügen. Nach zwei Minuten die getrockneten Tomaten und Kichererbsen hinzufügen. Mit Pfeffer und evtl. etwas Salz nachwürzen.

Den Koriander fein hacken.

Die gebackenen Süßkartoffeln, Paprika, sowie und Kichererbsen-Mix auf einem Teller drapieren und mit den Pinienkernen und dem Koriander garnieren.

Samstag, 12. Juli 2014

Apfel-Pfannkuchen

Eigentlich bin ich ja kein regelmässiger Pfannkuchen-Esser (und seit ich Kaiserschmarrn kenne, fällt die Wahl, wenn auf Süssspeise, meist auf den "Schmarrn" anstatt des klassischen Pfannkuchens). Nun kam mir die Idee aber kürzlich doch, da ich dringend noch zwei Eier aufbrauchen wollte. Und was Neues ausprobieren wollte ich auch. Da hat sich eine Resteverwertung mit Standardzutaten in Form von Pfannkuchen geradezu aufgedrängt. Äpfel gehören bei mir wohlgemerkt zu den Standardzutaten ;-). Als ich das Wort "Apfel-Pfannkuchen" gegoogelt habe, konnte ich ein paar schöne Kunstwerke sehen, zum Beispiel mit kreisförmig aufgereihten Apfelscheiben. Das habe ich dann auch ausprobiert. Über die Apfelscheiben habe ich vor dem Backen etwas Zucker gegeben, damit diese dann etwas karamellisiert. Zudem habe ich in den Teig etwas Zimt getan und alles mit Puderzucker bestreut serviert, dass der Pfannkuchen noch schöner aussieht. Wenn man die Apfelschnitze nach einem bestimmten Muster anordnet, ist das natürlich etwas mehr Aufwand und beim Wenden auch deutlich kritischer (man muss den Pfannkuchen nämlich zwei Mal wenden). Wer sich das ersparen will, kann die Äpfel natürlich auch ganz klein schneiden und die Apfelstücke dann unter den Teig mischen.


Apfel-Pfannkuchen

für 2 Portionen (und 4 Pfannkuchen)

2 Eier
250 ml Milch
1 Prise Salz
1/4 TL Zimt
125 g Mehl
2 Äpfel
etwas frisch gepresster Zitronensaft
4 EL Butter
4 EL Zucker
Puderzucker zum Bestreuen

Eier, Milch, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen vermengen. Das Mehl hinzufügen (am besten einsieben, um ein Klumpen des Teiges zu vermeiden) und alles zu einem Pfannkuchenteig verrühren. 
Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in schmale Schnitze schneiden. Diese sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
In einer Pfanne je 1 EL Butter erhitzen. Dann 1/4 der Teigmenge hineingeben. Nach einer halben Minute 1/4 der Apfelschnitze auf den Pfannkuchen verteilen. Je 1 EL Zucker auf den Apfelschnitzen verteilen. Ist die eine Seite gebacken, den Pfannkuchen wenden (ich mache das so, dass ich in auf einen grossen Teller gleiten lasse, und dann durch schnelles Wenden umgekippt wieder in die Pfanne zurückbringe) und von der anderen Seite fertig backen. Den Pfannkuchen zum Servieren wieder schnell auf einen grossen Teller kippen (er muss leider nochmal gedreht werden, wenn die kunstvolle Seite mit den karamellisierten Apfelschnitzen oben sein soll) und etwas Puderzucker darauf sieben.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Rätsel Nr. 2: Kulinarischer Buchstabensalat mit Gewinnspiel

Es geht in die zweite Rätselrunde. Ich hoffe, ihr seid bereit. Ich bin es nun: nach der erfolgreichen Durchführung des ersten kulinarischen Kreuzworträtsels auf diesem Blog vor circa zwei Monaten habe ich nun einen kulinarischen Buchstabensalat für euch vorbereitet. Diese Art von Rätseln war früher immer meine Lieblingssorte, daher hat das Erstellen besonderen Spass gemacht. Ich hoffe, dass ihr den auch beim Lösen habt. Nach einigen Anmerkungen, dass das erste Rätsel eine ziemliche Knacknuss war, sollte es dieses Mal wie bereits angekündigt etwas leichter sein. Wer sich's etwas schwerer machen will, der kann die 38 gesuchten Begriffe (zunächst) abdecken und ohne diese Vorlage die Wörter aus dem Salat suchen. Die übrig gebliebenen Buchstaben ergeben aneinandergereiht (müssen nicht mehr durchgeschüttelt werden) einen Spruch als Lösung.

Rätseln kann man auch wunderbar im Urlaub, im Strandbad oder im Liegestuhl im Garten. Also druckt euch das Rätsel aus und los geht's (sollte jemand Probleme haben, das Rätsel in dem Format zu öffnen bzw. keinen Druckerzugang dann schreibt mir einfach eine kurze E-Mail an noplainvanillakitchen@googlemail.com und ich schicke euch die Excel-Datei zum Lösen am Computer umgehend zu).




Zur Teilnahme habt ihr drei Wochen Zeit. Sendet bitte einfach bis zum 29. Juli 2014 eine E-Mail mit der Lösung (den Spruch bitte mit Leerzeichen zwischendrin) unter Angabe eures Vor- und Nachnamens (sowie dem Land, in dem ihr wohnt wegen dem Gutschein) an noplainvanillakitchen@googlemail.com.

Der Gewinn:
Diesmal gibt es ein Müsli von mymuesli zu gewinnen, welches mir zur Verfügung gestellt wurde. Ich durfte mir ein Müsli für euch aussuchen, und habe mich für ein leckeres Schokomüsli entschieden, was in meinem Interesse wäre und dann hoffentlich auch im Interesse des Gewinners ist!



Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Name und E-Mail-Adresse sind zur Gewinnspielteilnahme zwingend erforderlich. Eine Mehrfachteilnahme am Gewinnspiel ist nicht erlaubt. Die Gewinner werden per Zufall ausgelost - die Auslosung obliegt ausschließlich dem Gewinnspiel-Organisator. Der Versand des Gewinnes erfolgt nur innerhalb Deutschlands, der Schweiz oder Österreichs. Teilnahmeschluss ist der 29. Juli 2014 um 23:59 Uhr.
Im Gewinnfall wird euer Vorname sowie der erste Buchstabe eures Nachnamens auf meinem Blog veröffentlicht, zum Versand des Gewinns bitte ich euch im Anschluss um die Adresse.

Die Lösung des Rätsels wird nach Ende des Gewinnspiels hier aufgeschaltet. 

Sonntag, 6. Juli 2014

Die neue Einfachheit - am Beispiel von Tomatensalat

Ich habe das Gefühl, dass je einfacher ich lebe, desto intensiver lebe ich. Ganz klar wird mir das beim Laufen: bewege ich meinen Körper und bin an der Natur, fühle ich mich lebendiger als bei irgendeiner anderen Tätigkeit. Danach eine selbstgekochte Mahlzeit. Und ab und zu die Gesellschaft von interessanten Leuten und guten Freunden - ab und zu die Einsamkeit und ein gutes Buch. Braucht es wirklich so viel mehr? Die mindestens acht Stunden täglich vor einem Bildschirm tauchen in diesem Lebensentwurf jedenfalls nicht auf. Auch nicht, um mir von meinem Gehalt Dinge zu kaufen, die mein Leben noch komplizierter machen und mir Zeit für die einfachen Tätigkeiten rauben.

Folglich komme ich zu dem Schluss, dass unser Leben nicht mehr komplizierter werden muss - in sämtlichen Bereichen. Es stört mich, dass praktisch jeder Kaufentscheidung, die ich als Konsument treffe, ein nicht mehr nachvollziehbarer Handelsstrom zu Grunde liegt, aber sehr wahrscheinlich doch am anderen Ende der Welt jemand dafür ausgebeutet wurde, dass ich eine bestimmte Ware kaufe. Intransparenz als Folge dieser Komplexität ist das Schlagwort. Und das beginnt schon bei den Lebensmitteln. Leider. Denn diese werden sicher nicht besser davon, wenn sie ein Mal um die halbe Welt gekarrt wurden. Und insbesondere beim Essen gilt nach wie vor der so oft gemachte Kommentar: "Einfaches kann so gut sein".


Ein  im wahrsten Sinne des Wortes einfaches Beispiel dafür ist Tomatensalat. Grundlegend dafür sind schlichtweg aromatische Tomaten. Nicht die halbreifen Gewächshaustomaten, die von irgendwoher kommen und nach nichts schmecken und mehr Spritzmittel als Vitamine enthalten ... Sonnengereifte, frisch geerntete Tomaten hingegen können wie der Inbegriff des Sommers schmecken.
Abgesehen davon kommen in meinen Tomatensalat noch fein gehackte Schalotten, etwas Basilikum. Und natürlich ein passendes Dressing, aus ebenfalls guten Zutaten (auf dessen Bedeutung ich ja schon mehrfach hingewiesen habe). Und wenn das spezielle Rezept erschreckend einfach klingen mag, in diesem Sinne, hier ist es:


Tomatensalat

für 2 Personen

500 g Tomaten (Hauptsache aromatisch, Strauchtomaten eignen sich genauso wie Kirschtomaten)
1 Schalotte
ca. 8 Blätter Basilikum

1 EL Öl
1 EL Balsamico-Essig
1 TL Dijon-Senf
1 TL Honig
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Die Tomaten waschen und schneiden (ich habe Kirschtomaten genommen und diese halbiert). Die Schalotte ganz fein hacken. Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden.
Die Zutaten für das Dressing vermengen. Tomaten und Schalotten mit dem Dressing vorsichtig verrühren. Den Salat mit dem Basilikum bestreut servieren.