Montag, 24. November 2014

Ein heißer Tipp: Ziegenkäse gratinieren

Geschmolzener Käse, insbesondere Ziegenkäse, würde ich als eines meiner Spezialgebiete bezeichnen (zum richtigen Braten eines Steaks ist es ja nie gekommen und wird es auch nicht mehr ;-)). Deshalb wird der vor Urzeiten hier verlinkte Salat auch nach wie vor dem Prädikat Lieblingssalat gererecht. Sehr diplomatisch habe ich ihn damals als "einen" Lieblingssalat betitelt, sodass ich auch noch für andere Salate schwärmen kann. Der besagte Salat beinhaltet neben Avocado, Birnen und Rosinen eben auch überbackenen Ziegenkäse.


Bisher hatte ich beim Überbacken immer das Problem, dass mir der Käse zerschmolzen ist und der Transport vom Backblech auf das Teller fast nicht ohne Verluste möglich war. In einem Restaurant habe ich aber mal gesehen, dass der Käse einfach auf einer Apfelscheibe serviert (und ich nehme an, davor auch überbacken) wurde. Klasse Sache, hab ich letzte Woche ausprobiert. Je eine Scheibe Ziegenkäse von der Rolle auf ein Stück Birne. Und in den Ofen damit. Und ohne Probleme auf den Teller. Super Sache. Wollte ich mal mitteilen .... vielleicht ist der ein oder andere noch nicht darauf gekommen (oder handelt es sich hier um einen allgemein bekannten Tipp und ich bin als eine der Letzten darauf gekommen?). Natürlich geht das auch auf einer Scheibe Brot.

Samstag, 22. November 2014

Der letzte Kürbis-Post für diese Saison: Pasta mit Kürbissauce

Noch ein letzter Beitrag zum Thema Kürbis sei mir erlaubt dieses Jahr. Und für alle, die Kürbis nicht so gerne mögen wie ich: ich versichere, das ist wirklich der letzte Post in dieser Saison ;-)

Ein Rezept für Pasta mit einer Kürbissauce fehlte mir aber bisher noch in meiner Rezeptesammlung. Also wirklich nichts Komplizierter, einfach eine leckere Sauce aus Kürbis sollte es sein. Bei meinen Recherchen bin ich auf folgendes Rezept bei chefkoch gestoßen. Der Weißwein als Zutat hat mir gefallen (und beim Nachkochen fand ich das Aroma auch sehr passend), zudem ein wenig Parmesan und der Thymian. Und durch Crème fraîche wird die Sauce auch so richtig schön sähmig. Vom Kürbisfleisch habe ich übrigens 2/3 püriert und 1/3 in Stücken gelassen. Zum Rezept kann ich nur sagen: Treffer, damit habe ich meine Kürbissauce zur Pasta. Damit wäre das Thema abgehakt. Und ich freu mich einfach auf die nächste Kürbissaison, während ich jetzt andere Wintergemüsesorten auf den Speiseplan setze.

Samstag, 15. November 2014

Vegan backen?

Vegane Ernährung finde ich ja ein sehr interessantes Thema. Zunächst von der theoretischen Seite her, in Bezug auf die Stichworte Nachhaltigkeit, Tierethik .Ein paar Praxisversuche für vegane Wochen habe ich auch schon gestartet, allerdings immer maximal eine Woche durchgehalten. Zu kurz, um daraus Schlüsse zu ziehen, ob sich diese Ernährungsweise positiv auf mein Wohlbefinden und steigernd auf meine sportlichen Leistungen auswirkt (negativ bisher nicht). Jedenfalls habe ich aktuell (umtriebige Lebensphase) keinen Nerv für ein erneutes Experiment, und dann kommt auch schon die Weihnachtszeit - was so viel heisst, dass der Test vegane Ernährung für mindestens zwei Wochen am Stück wohl ein Vorsatz für's neue Jahr werden wird.


Während meiner letzten veganen Woche habe ich jedoch einen ersten Backversuch gestartet. Da ich gelesen habe, dass Bananen wunderbar als Bindemittel fungieren und Eier im Kuchen daher überhaupt nicht nötig seien, gab es Bananenkuchen. Mit vielen Schokostreuseln. Und zwar diesen da
vom Blog buntes veganes Leben. Der Kuchen war sehr lecker, und das fand auch mein Besuch. Allerdings waren wir uns auch einig, dass die Konsistenz sich doch von einem "normalen" Rührkuchen mit Eiern im Teig unterscheidet. Der Kuchen war nämlich sehr fest, während nicht-vegane Kuchen einen sehr viel "fluffigeren" Teig haben können.

Deshalb interessiert mich nun:  Was sind eure Erfahrungen zum Thema vegan backen?

Mittwoch, 12. November 2014

Kürbissuppe alternativ

Da Kürbis an sich ja schon sehr aromatisch schmeckt macht er auch in einer Kürbissuppe schon was her, die lediglich aus Kürbis sowie etwas Sahne und Gemüsebrühe besteht. Genauer gesagt kommt der Geschmack so sehr intensiv durch, weshalb ich lange Zeit nicht mit verschiedenen Varianten von Kürbissuppen experimentiert habe. Diesen Herbst habe ich bei einer Einladung bei meinen Nachbarn aber eine sehr leckere mediterrane Kürbissuppe vorgesetzt bekommen, die so gut war, dass ich sie daheim gleich öfter nachgemacht habe. Und das Rezept will ich euch auch nicht vorenthalten: hier lang. Dadurch dass der Kürbis zusammen mit Tomaten und Rosmarin im Ofen vorgebacken wird, bekommt man durch den Duft des gebackenen Gemüses einen sehr guten Vorgeschmack auf das Suppenerlebnis. Und die Oliven und der Parmesan als Garnitur ergänzen die fertige Suppe sehr schön.


So macht sich die Suppe als Vorspeise wie auch als Hauptspeise mit Salat und Brot äußerst gut.

Samstag, 8. November 2014

Klassiker: russischer Zupfkuchen

Im Rahmen einer Spendenaktion bei der Arbeit konnten sich die Mitarbeiter dazu bereit erklären, einen Kuchen zu backen (Ziel: jeden Tag im November einen Kuchen). Ehrensache, dass ich da mitmache, da ich ja auch sonst keine Gelegenheit auslasse, einen Kuchen zu backen. Und da ich sofort zugesagt habe, wurde ich auch gleich am übernächsten Tag als Bäckerin eingeteilt. Ich habe mich für einen russischen Zupfkuchen entschieden. Der ist nämlich einer meiner absoluten Lieblingskuchen. Schmeckt immer schön saftig und ist schnell zubereitet. Und ich finde ihn interessanter und hübscher als normalen Käsekuchen mit Quark.(amerikanischer Cheesecake ist nochmal was anderes...). Das Rezept ist eines meiner Standardrezepte für Kuchen, mehrfach erprobt. Ich habe es von chefkoch. Ich verwende lediglich 50g weniger normalen Zucker. Dafür aber 2 Päckchen Vanillezucker. Und anstatt dem Vanille-Puddingpulver nehme ich 40g Stärke.

Jetzt habe ich diesen Kuchen schon so oft gebacken, und immer noch kein würdiges Bild machen können (das Problem war in diesem Fall nicht die saisonal bedingte frühe Dunkelheit, die jedem Blogger ein Dorn im Auge ist. Nein, vielmehr wurde es am vergangenen Mittwoch gar nicht richtig hell...). Dennoch ist es Zeit, diesem Kuchen einen echten Beitrag zu widmen. Und das wäre hiermit getan.


Für den Kuchen habe ich bei der Arbeit einige Komplimente eingesammelt. War mir schon fast unangenehm. Lecker ist er ja wirklich, aber ich schiebe die Begeisterung auch ein wenig darauf, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwischt habe, da ich die erste Kuchenbäckerin war. Wahrscheinlich wird die Begeisterung der Belegschaft über den täglichen Kuchen Ende November ein wenig geschrumpft sein ;-)