Donnerstag, 14. Dezember 2017

Schon beim Frühstück im Advent angekommen: cremiger Spekulatius-Aufstrich

Diesen leckeren Brotaufstrich habe ich bei Pinterest entdeckt. Er wurde zum besten winterlichen Brotaufstrich gewählt! Und er hat es verdient!!!

Wenn es bei uns bisher einen süßen Aufstrich auf's Frühstücksbrot gab, dann klassisch Marmelade, selbstgemacht und in vielen Varianten. Hätte ich nicht bei meiner Tochter in der "Black Forest Lodge" den Karamell-Cashew-Aufstrich kennengelernt, wäre ich vermutlich gar nicht auf dieses Rezept aufmerksam geworden. Aber ich habe ihn probiert und bin wie viele andere Gäste begeistert.

Das ist jedenfalls der Grund, daß ich den Spekulatius-Aufstrich in 3 Varianten ausprobiert habe. Die 1.Variante war der Aufstrich genau nach Rezept. Er hat uns gleich sehr lecker geschmeckt, allerdings habe ich den Crunchy-Effekt vom Karamell-Cashew-Aufstrich vermisst.
Also hab ich bei der 2. Variante 100 g Cashew's mit dem Messer gehackt und untergemischt. Diese Variante ist auch lecker, aber die Nüsse müssen nicht unbedingt sein.
Die 3. Variante ist dann der vegane Spekulatius-Aufstrich. Ich habe dazu Alsan-Margarine u. Sojacreme Cuisine von Alnatura verwendet. Er ist genau so cremig geworden und schmeckt super lecker genau wie das Originalrezept.


Das Rezept findet man hierIch habe es ganz genau so gemacht. Zum Zerkleinern der Spekulatius-Kekse habe ich eine Moulinette verwendet.  


 

Dienstag, 12. Dezember 2017

Gefüllter Kürbis aus dem Ofen

Zugegen, meine verbleibenden Kürbisrezepte sind eher herbstlich als adventlich. Zu Beginn der Saison habe ich so viel mit Kürbis zubereitet, dass ich erst einmal genug hatte. Aber vor 2 Wochen ging's dann nochmal los ... durch das kalte Wetter gab es ganz viele Suppen in allen Variationen (auch klassisch, dieses Rezept ist noch überfällig). Aber ich habe auch ein altes, neues Rezept ausprobiert. Einen gefüllten Ofenkürbis habe ich vor Jahren mal gemacht, was mich dann aber nicht vom Hocker gehauen hat. Ich glaube aber, der Kürbis selbst war schuld, der war einfach nicht schmackhaft. Sehr schade. Denn beim jüngsten Versuch war ich begeistert, vom aromatischen Kürbis aus dem Ofen und von der leckeren Füllung, die ich vegetarisiert habe. Beides hat auch super zusammengepasst. Ofenkürbis in dieser Form (sprich nicht nur gebackene Kürbisscheiben) gibt es bei mir spätestens nächstes Jahr sicher wieder. Auch das Aushöhlen und erneute Befüllen des Kürbisses hatte ich mir aufwendiger vorgestellt, als es letztendlich war.


Dabei habe ich mich für ein Chefkoch-Rezept entschieden. Selbstverständlich habe ich das Hackfleisch ausgetauscht. Und zwar durch 100g Bulgur, welchen ich gekocht und dann der Füllungsmasse beigefügt habe. Zudem habe ich etwas mehr Tomatenmark und Crème fraîche bzw. Schmand, weil ich den noch da hatte, verwendet. Den Käse habe ich kurz bevor ich alles vom Herd genommen und den Kürbis befüllt habe, einfach ebenfalls untergemengt. Ich habe den Kürbis übrigens etwas länger vorgegart als im Rezept angegeben, und das hat ihm nicht geschadet, wie ich finde.


Dienstag, 5. Dezember 2017

Dank Kirsten's Blog: Eier in Senfsauce

Viel höher könnte die vorweihnachtliche Stimmung bei mir nicht sein (Schnee, Deko, Gebäck, Weihnachtslieder...) und gebacken habe ich auch bereits diverse Plätzchen und zum ersten Mal einen Quarkstollen. Allerdings gibt's für den Blog nichts Neues zu berichten, so gibt es hier heute ein Kontrastprogramm zum süßen Gebäck: Eier in Senfsauce. Ein Gericht, von dem ich bis vor Kurzem noch nichts gehört hatte und es auch noch nie gegessen habe. Da ich Kirsten's Blog aber äußerst gerne mag und er eine bewährte Rezeptequelle darstellt, machten mich ihre Eier in Senfsauce (ein traditionsreiches Familiengericht bei ihr) sehr neugierig.


Ohne Kirsten hätte ich die Eier in Senfsauce wohl nicht zubereitet, da Hausmannskost nicht gerade mein Steckenpferd ist, aber ich muss sagen, dass ich das Gericht sehr schmackhaft fand. Und eine willkommene Abwechslung für mich. Nun wäre ich gespannt zu erfahren, wie Eier in Senfsauce nach einem anderen Familienrezept zubereitet schmecken. Werde ich sie mal (vegetarisch) auf eienr Speisekarte erblicken, bestelle ich sie auf jeden Fall.

Montag, 20. November 2017

Der Renner: Karamell-Cashew-Aufstrich

Karamell und Salz bzw. etwas eleganter ausgedrückt Fleur de Sel sind eine total angesagte Kombination - ich selbst finde das Geschmackserlebnis auch ganz toll. So bin ich sofort auf einen Brotaufstrich mit dieser Kombination sowie Cashews angesprungen, welchen ich in dem Buch Ich bring' was mit: 70 kulinarische Geschenke aus der eigenen Küche erblickt habe. Ich habe ihn etwas abgewandelt (keine gesalzenen Nüsse genommen) und mich für die vegane Variante entschieden (aber man kann den Aufstrich genauso mit Butter und normaler Sahne zubereiten).

Beim Karamellisieren des Zuckers war ich erst etwas skeptisch, ob er flüssig wird. Das wurde er, aber dann auch wieder fest ... aber dann auch wieder flüssig, als ich die ganze Mischung aufgekocht habe. Hat also auch alles geklappt. Dann war ich skeptisch, ob die ganze Sache nicht zu zähflüssig, süß und klebrig ist. Habe den Aufstrich aber einfach mal auf's Frühstücksbuffet gestellt. Er hat so einige Gäste neugierig gemacht und wurde auch fleißig probiert. Und wirklich von allen Seiten gelobt. Als das erste Glas dann innerhalb kurzer Zeit schon weg war, war ich nun überzeugt und habe ihn gleich zum Zweiten mal zubereitet.

Der Aufstrich eignet sich also auch für ein Buffet aber ebenso als besonderes Geschenk. In meiner Rezeptequelle steht, dass er im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar ist. Also unbedingt nachmachen, wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Geschmackserlebnis für's Frühstück seid!


Karamell-Cashew-Aufstrich

75 g Cashews
1/2-1 TL Fleur de Sel
220 g Zucker
100 g Margarine 
200 ml Sojasahne

Die Cashews fein hacken und in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Das Fleur de Sel hinzufügen.

Den Zucker langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze goldbraun karamellisieren lassen. Butter und Sahne hinzugeben, alles aufkochen und etwa 5 Minuten einköcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat.  
Dei Cashews unterrühren und dann alles in ein bzw. mehrere Gläser füllen und sofort verschließen. Im Kühlschrank ist der Aufstrich mehrere Wochen haltbar.

Montag, 13. November 2017

Passend zum Wintereinbruch: Broccoli-Suppe

Miri's Rezept für eine cremige Broccoli-Suppe habe ich schon seit einigen Monaten abgespeichert. Im Herbst mache ich allerdings kaum eine Suppe außer Kürbis-Suppe, beziehungsweise verschiedenste Variationen hiervon. Mittlerweile hatte ich genug Kürbis für diesen Herbst. Und so kam wurde passend zum hiesigen Wintereinbruch (hier liegt wirklich ein wenig Schnee im Schwarzwald) umgehend die besagte Broccoli-Suppe gekocht.


Sie hat insofern auf jeden Fall ihren Zweck erfüllt, dass sie wunderbar gewärmt hat. Aber auch sonst war die Suppe sehr lecker. Sie wird mit Kokosmilch zubereitet, und das mag ich für einen leicht exotischen Touch sehr. Dazu grünes Gemüse in Form von Broccoli, Lauch und etwas Spinat. Und ein wenig Zitronensaft. Garniert habe ich wie Miri auch mit ein paar Chiliflocken (dann wärmt die Suppe noch mehr), so schön wie Miri's Bilder sind meine aber nicht, da ich Spinat und Kokosmilch komplett mitpüriert habe. Das Rezept merke ich mir auf jeden Fall für eine winterliche Suppenvariante.