Dienstag, 22. September 2015

Lila, weinrot, marsala, aubergine, pflaume, rostrot: so schön wie die Mode ist das Essen im Herbst

Dieses Rotkohlgemüse ist ein dankbares Rezept für den Herbst oder Winter. Meist verwende ich ein Viertel eines Kohlkopfes für einen Rohkostsalat. Der Rest wird in einem großen Topf als Gemüse verarbeitet. Super lecker schmecken dazu Kartoffelklöße und was ich sonst noch dazu serviere, wird in diesem vegetarischen Blog nicht verraten ;-).

Der Clou bei diesem Rezept ist die Zugabe von Milchreis. Das war ein Tipp einer Kollegin vor vielen Jahren. Der Milchreis macht das Gemüse sämig und man muss es am Schluss nicht mehr mit Stärke binden. Und noch ein Tipp: Besonders gut schmeckt das Gemüse, wenn man kurz vor dem Servieren Johannisbeergelee darunter rührt. Ich bereits das Rotkohlgemüse gerne am Vortag zu, denn es gewinnt durch das Aufwärmen an Geschmack und der Milchreis ist dann auch ganz aufgelöst.

 Rotkohlgemüse

für 6 Portionen

800 - 1000 g Rotkohl
4 EL Öl oder 60 g Butterschmalz
2 Zwiebeln
2 Äpfel
2 Lorbeerblätter
Salz
2 ganze Nelken
1 TL Zucker
Pfeffer
4 EL Essig
250 ml Rotwein
250 ml Gemüsebrühe
40 g Milchreis
2 EL Johannisbeergelee

Die äußeren Blätter des Kohlkopfes entfernen. Den Strunk entfernen und den Kohl nicht zu fein schneiden. Das Fett im Topf erhitzen. Die geschälten, gewürfelten Zwieben darin andünsten. Dann den Kohl, geschälte, gewürfelte Äpfel und Gewürze der Reihe nach zugeben. Alles einmal umrühren. Erst Essig, dann Rotwein und Brühe darauf gießen und nochmals gut umrühren.
Danach kann man das Gemüse schon mal abschmecken ob es würzig genug ist.
Jetzt schiebe ich am Rand des Topfes das Gemüse etwas auf die Seite und lasse den Milchreis portionsweise einrieseln. 
Den Deckel auflegen und alles bei mäßiger Hitze etwa 70 Minuten garen. Möglichst nicht umrühren, wohl aber nachsehen, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist. Kurz vor dem Servieren das Johannisbeergelee darunterrühren. Dann abschmecken und Lorbeerblätter und Nelken möglichst herausfischen.

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