Samstag, 24. März 2012

Tatar

Und damit habe ich eine neue Spezialität für mich entdeckt. Ich habe nämlich ein paar, bzw. einige Kollegen, die total begeistert von Tatar sind. Ich war ja vor einer Weile noch sehr skeptisch und wäre nicht darauf gekommen, irgendwo rohes Hackfleisch zu essen. Bevor ich es dann selbst mal bestellt habe, musste ich mich davon überzeugen, dass meinen Kollegen das wirklich schmeckt und die davon auch nicht krank werden. Nachdem ich also für das Thema "Tatar" sensibilisiert war, bin ich irgendwann auch neugierig geworden. Zum ersten Mal habe ich dann ein steak tatare in einer tollen Brasserie in Lausanne gegessen, was gleich ein Volltreffer war. Und nicht allzu verwunderlich, ein wenig später, nämlich heute, habe ich mich dann selbst an einem Tatar versucht.  


Ich habe Rinderhüfte als Fleisch genommen und mich an dieses Rezept gehalten. Die Zutaten für ein klassisches Tatar wurden mir auch so beschrieben. Ich finde aber 150 g pro Person mehr als ausreichend, wenn es im Hauptgang serviert wird, als Vorspeise würde ich nochmal die Hälfte pro Person einplanen. Wichtig ist natürlich, dass ausserordentlich frische und gute Zutaten verwendet werden, da diese ja roh genossen und nicht verkocht werden. Das Würzen ist natürlich Geschmacks- und Übungssache, das verlinkte Rezept finde ich aber eine gute Anleitung. Ich fand mein Tatar heute richtig gut mit den verwendeten Zutaten, bin wirklich begeistert. Und auch wenn es Dinge gibt, die ästhetischer aussehen, der Geschmack entschädigt wirklich ;-)

Kommentare:

  1. ich bevorzuge es lieber gegart, aber toll sieht dein teller aus!

    AntwortenLöschen
  2. Der Satz hätte vor Kurzem auch noch von mir kommen können ;-)

    AntwortenLöschen