Samstag, 19. Januar 2019

Kein Rezept, aber eine Anregung: gesunde, knackige Sprossen selber ziehen


Vor vielen Jahren habe ich das Sprossenglas bei meiner Schwägerin kennengelernt.
Im gleichen Jahr hat die gesamte Familie und Freunde dieses Glas von mir zu
Weihnachten bekommen, weil ich so begeistert war und bin.
Speziell im Winter, wenn es keine frischen Sachen vom Freiland gibt und das Kräuterbeet
eher traurig aussieht, ist es eine super Möglichkeit den Gaumen mit den frisch und knackig, manchmal etwas scharf schmeckenden Sprossen zu verwöhnen.

Wie man auf dem Bild sieht, kann man die verschiedene Keimsaaten aus biologischem Anbau in Portionsgrößen kaufen, auf dem auch die unterschiedliche Einweichzeit angegeben ist.
Die günstigere Variante ist, unbehandeltes Saatgut wie Radieschen, Brokkoli, Kresse oder Alfama (sieht gekeimt aus wie Putzwolle) zu verwenden. Auch Mungbohnen (wie die Keimlinge auf dem Bild), Linsen oder Kichererbsen eignen sich gut. Ich muss unbedingt auch mal wieder was Neues ausprobieren.
Und natürlich gibt es auch andere Methoden als dieses Glas um Sprossen zu ziehen.

meine Ausstattung
Das Herstellen der Keimlinge nach meiner Methode mit dem Glas ist recht einfach.
Man füllt etwas 1-2 Esslöffel Samen in das Glas, spült ihn in kaltem Wasser gründlich und weicht ihn zwischen 4 bis 12 Stunden ein. Danach abgießen und mit neuem Wasser füllen. Diesen Vorgang morgens und abends wiederholen und das Glas an einen warmen hellen Ort stellen. Nach etwa 2 Tagen sind die verzehrfertig.


Die kleinen Keimlinge sind sehr gesund, sie sind reich an wertvollem Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Die Konzentration der Vitamine und Mineralstoffe ist in Sprossen meist mindestens doppelt so hoch wie in ausgewachsenen Pflanzen. Da sich die meisten Sprossen und Keimlinge roh genießen lassen, gehen bei der Zubereitung keine wertvollen Inhaltsstoffe durch Hitze verloren.

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