Mittwoch, 11. Februar 2026

Zucchini-Kochbuch


Es gibt wieder Kochbuch-Neuigkeiten: Heute erscheint mein Zucchini-Kochbuch!

Ich bin sehr glücklich und fühle mich auch so geehrt, dass der Landwirtschaftsverlag das Projekt mit mir in Angriff genommen hat ... und natürlich, dass so ein schönes Buch entstanden ist.

Nun blogge ich schon seit Ewigkeiten ... es sind jetzt 15 Jahre. Unglaublich! Und auch wenn ich nicht mehr in der gleichen Frequenz wie anfangs blogge, mir ist sowas von bewusst, wie viel ich durch das Bloggen gelernt habe. Allem voran natürlich das Kochen und einfach ganz, ganz viel auszuprobieren. Der Blog hat also eine Beitrag dazu geleistet, dass ich mich nun (unter anderem) Kochbuch-Autorin nennen darf.

Jetzt aber mal zum Buch:

Zucchini begleiten mich schon lange, eigentlich seit ich mir vor über 10 Jahren mein Haus auf dem Land gekauft habe und einen Gemüsegarten pflege. Die Zucchini stechen heraus – sie wachsen zuverlässig, üppig und jedes Jahr aufs Neue in beeindruckender Fülle. Und genauso vielseitig sind sie auch beim Kochen.

Über die Jahre habe ich alles mögliche mit dem Gartengemüse ausprobiert: schnelle Alltagsgerichte, sommerliche Lieblingsrezepte, kleine Ofengerichte, Suppen, Kuchen und vieles mehr. Ich habe getestet, verworfen, neu kombiniert, aufgeschrieben – und irgendwann war da diese Idee: Daraus könnte man doch ein Buch machen. Eines, dass sich einzig und alle in der Zucchini widmet. Material gibt es genug.

Viele Rezepte sind direkt aus meiner Küche entstanden, oft mit frischer Ernte aus dem Gemüsegarten. Und genauso authentisch sind auch die Bilder im Buch: Fotografiert wurde alles in der Black Forest Lodge und rundherum – dort, wo die Gerichte ihren Ursprung haben.

Die Fotografin und Journalistin Birgit-Cathrin Duval war dafür gleich zweimal mehrere Tage zu Gast. Ich habe in dieser Zeit jedes Rezept noch einmal gekocht, angerichtet, vorbereitet – und sie hat die Fotos gemacht.

Das Buch enthält 70 abwechslungsreiche Zucchini-Rezepte und ist als gebundene Ausgabe für 24 € erhältlich. Es kann in jeder Buchhandlung bestellt oder online gekauft werden. Oder in meiner Black Forest Lodge oder man kann es auch direkt bei mir signiert bestellen.


ZUCCHINI
Landwirtschaftsverlag Münster
gebunden, 176 Seiten
Ladenpreis: 24 €
ISBN: ‎ 978-3784358154
Erscheinungsdatum ‎ 11. Februar 2026

Alle weiteren Infos zum Buch gibt es hier.

Für alle Blogger: Das Buch ist aktuell auch auf Netgalley verfügbar.

Ich bin wirklich glücklich über das Ergebnis. Dieses Buch ist nicht nur eine Rezeptsammlung, sondern auch ein Stück Garten, Sommer und Zuhause.

Und vielleicht bringt es ja auch ein bisschen Zucchini-Inspiration in andere Küchen.

Hier findet ich noch einen kleinen Einblick ins Buch:




Sonntag, 8. Februar 2026

Wohltuende Farbe auf dem Teller: Winterpilaw mit Roter Bete, Blumenkohl, Korianderchutney und Granatapfelkernen

Sind die Farben des Gerichts nicht herrlich? So stimmungsaufhellend, ohne dass man probiert hat! Und es handelt sich auch noch um ein Wintergericht: Der Rezeptname heißt "Winterpilaw mit Roter Bete, Blumenkohl und Korianderchutney" aus dem Kochbuch "Asien vegetarisch" von Meera Sodha. 

Mein Bruder hat mir das Rezept aus dem Buch empfohlen. Es klang lecker, aber auch aufwendig. Und nach dem Nachmachen kann ich sagen: Es ist beides. Im Alltag mit Kleinkind ist so ausgefallen zu kochen dann doch eher ein Hobby, dem ich nicht täglich nachgehe. Umso mehr Spaß hat es gemacht, mal wieder was Besonderes zu kochen. Und sooo aufwendig war es gar nicht, aber bei der Zubereitung musste man schon das Rezept lesen und sich konzentrieren.

Eine ganz tolle Kombi - würziges Wintergemüse aus dem Ofen, cremiger Kokos-Reis, ein Koriander-Chutney und Granatapfelkerne! Meine Mama (die das Kind gehütet hat, während ich gekocht habe) und ich fanden es sehr, sehr lecker.


Das Rezept aus dem Kochbuch gibt's zum Glück auch hier (allerdings auf Englisch).

Freitag, 6. Februar 2026

Im Kräuterglück: Apfel-Hagebutten-Kuchen - heitert auf an trüben Wintertagen

Eigentlich müsste die Überschrift heute "Im Beerenglück" heißen. Meine Leidenschaft zu Wildkräutern hat sich ganz automatisch auch auf die herrlichen Beeren, die im Herbst wachsen, ausgeweitet. Unglaublich was die Natur bietet. Ganz neu habe ich die Kornelkirsche entdeckt. Die Vogelbeere hat ja fast bei allen Menschen den Ruft giftig zu sein. Teilweise stimmt das ja auch, aber wenn man die vollständig reifen Früchte erhitzt, bauen sich die giftigen Inhaltsstoffe ab. Die Früchte müssen komplett von den Stielen entfernt und auch die Kerne müssen herausgelöst werden.  Die leckeren Kirschpflaumen und Wildpflaumen findet man sehr reichlich in der Natur. Total schön finde ich, dass die Früchte keine Würmer enthalten und fest und appetitlich an den Zweigen hängen. Hagebutten, Holunderbeeren und nicht zuletzt die Schlehen kannte ich schon, aber beim Reifegrad und bei der Verarbeitung konnte ich noch mein Wissen erweitern. 


Apfel-Hagebutten-Kuchen

Zutaten für den Teig:

350 g Mehl
120 g Zucker
1 Prise Salz
200 g Butter
1 Ei

Zutaten für den Belag: 

900 g Äpfel
90 ml. trockener Weißwein (alternativ Apfelsaft)
2-3 EL Zucker
1-2 Zimtstangen
1 Sternanis
1/2 TL Nelkenwurzpulver (alternativ: 3 Gewürznelken)
150 g Hagebuttenmarmelade
Saft von 1/2 Zitrone

Aus Mehl, Zucker, Salz, Butter und Ei einen Mürbeteig zubereiten.
30 Minuten kaltstellen.


Die Äpfel schälen und in feine Spalten schneiden oder hobeln. 75 g davon mit Wein, Zucker und den Gewürzen (Gewürze am besten in einen Teebeutel geben) in einem Topf aufkochen und weich dünsten. 

Die Gewürze entfernen und die Hagebutten-Marmelade einrühren. Mit den übrigen Apfelspalten und dem Zitronensaft mischen und komplett abkühlen lassen. 

Die Springform mit der Hälfte des Teiges auskleiden, dabei einen kleinen Rand formen. 

Die Apfelmasse darauf verteilen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.

Dann den restlichen Teig mit einer groben Käsereibe darüber reiben und den Kuchen in etwa 30 Minuten goldbraun fertigbacken.










Mittwoch, 21. Januar 2026

Bunter Rotkohlsalat


  
Jetzt ist wieder die Zeit, in der Tomaten, Gurken und sogar grüner Salat nicht mehr richtig gut schmeckt. Rotkohl mag ich schon der Farbe wegen und weil man ihn so gut auf Vorrat einkaufen kann. So ist man flexibel und muss nicht so oft einkaufen gehen. Sowohl als Salat als auch als Gemüse passt er sehr gut zu vielen Gerichten.Er nimmt es auch nicht übel, wenn er 2 Wochen oder mehr gelagert wird. Bei der Zubereitung von Rotkohlrohkost greife ich immer noch auf die Methode meiner Mutter zurück. Der Rotkohl wird in eine Schüssel gehobelt und mit Salz bestreut.

Dann wird  er (bei mir mit einem Fleischklopfer, den ich sonst nie brauche) gestampft, bis er weich und saftig ist. Da wird es einem auch gleich noch warm davon. Ich habe mir nie Gedanken gemacht, wie das andere Leute machen.
Wenn ich Rotkohlsalat als Beilage mache, wird er klassisch mit Salz (das in diesem Fall schon dran ist), schwarzem Pfeffer , Essig und Öl angemacht.


 Heute gab es aber Rotkohlsalat mit leckeren, bunten und gesunden Zutaten.
 Der Salat schmeckt herzhaft, hat aber auch eine fruchtige und süße Note.


Bunter Rotkohlsalat 

für 4 Portionen

1/2 Kopf Rotkohl
1 Granatapfel
Olivenöl
Zitronensaft
Ahornsirup
einige Datteln
100 g Feta
Petersilie
1 Esslöffel Sesam
Salz 
Pfeffer

Den Rotkohl hobeln und wie oben beschrieben vorbereiten.
Datteln in Scheibchen schneiden, die Petersilie hacken und die Granatapfelkerne auslösen.
Alles zum Rotkohl geben und vermischen.

Aus Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Öl und Ahornsirup ein Dressing machen und unter den Salat mischen.
Kurz ziehen lassen und den Salat nochmals abschmecken.

Den Feta darüberbröseln und mit etwas Petersilie, Sesam und Granatapfelkernen verzieren.
  


Samstag, 3. Januar 2026

Gerösteter Buchweizen - vielseitig, gesund und lecker


                 

Gerösteter Buchweizen gehört bei uns schon zum Standardvorrat in der Küche.
Er steht immer in einem großen Glas bereit und wird ständig verwendet.
Ob auf der Kürbissuppe, auf dem Müsli oder auf dem Karottensalat - er macht  sich immer gut. Und natürlich ist er für die Wildkräuterküche essentiell. Er gleicht die manchmal etwas bitter schmeckenden Aromen wohltuend aus. Durch das Rösten schmeckt er nussig und knusprig.

Buchweizen ist botanisch kein Getreide. Er gehört zur Familie der Knöterichgewächse und wird wie Amaranth und Quinoa als Pseudogetreide bezeichnet. Er ist von Natur aus glutenfrei und somit für  Menschen mit Glutenunverträglichkeit ideal. 
Außerdem ist er ballaststoffreich und kann mit vielen Mineralstoffen und einem hohen Eiweißgehalt punkten. Er enthält alle acht essentiellen Aminosäuren. 


Gerösteter Buchweizen

Zutaten

500 g Buchweizen aus der Packung
50 ml Olivenöl
Salz

Zubereitung

Die Buchweizenkörner in einer großen flachen Pfanne mit dem Olivenöl bei niedriger Temperatur rösten bis sie duften und goldgelb glänzen. Dabei ständig rühren, sie dürfen nicht zu dunkel werden. 

Anschließend gleich aus der Pfanne nehmen, salzen und auf einem Küchenpapier abkühlen lassen.