Mittwoch, 22. Juli 2026

Im Kräuterglück: Indisches Linsen-Dal mit Wildkräutern

Ein Klassiker bei mir ist seit vielen Jahren das Linsen-Dal mit Spinat nach dem Tibits-Rezept. Hier habe ich darüber gebloggt - es ist lange her, so das Dal gibt es immer wieder.

Nun dachte ich mir, dass wir für das nächste Wildkräuter-Wochenende in der Lodge mal etwas asiatisches für die Gäste servieren könnten. Daher habe ich das Rezept vom Spinat-Dal zum Wildkräuter-Dal abgewandelt. Auch sehr lecker!


Linsen-Dal mit Wildkräutern

für 3-4 Portionen

300 g Wildkräuter (bei uns Giersch)
250 g rote Linsen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
15 g Ingwer (Nettogewicht nach dem Schälen)
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Senfsamen
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Koriander
1/2 TL Garam Masala
1 TL Kurkuma
400 ml Kokosmilch
600 ml Wasser
1/2-1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Den Giersch gründlich waschen, gut abtropfen lassen und grob hacken. Die roten Linsen in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.

Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Senfsamen hineingeben und kurz anrösten, bis sie zu springen beginnen. Anschließend Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hinzufügen und 3–4 Minuten glasig dünsten.

Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala und Kurkuma einrühren und etwa 30 Sekunden mitrösten, bis die Gewürze ihr Aroma entfalten.

Die abgespülten Linsen, Kokosmilch und Wasser hinzufügen, alles gut verrühren und aufkochen. Die Hitze reduzieren und das Dal bei mittlerer bis niedriger Temperatur etwa 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.

Den gehackten Giersch unterrühren und weitere 2–3 Minuten mitgaren, bis er zusammenfällt, aber noch seine frische Farbe behält.

Das Dal mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit etwas zusätzlichem Garam Masala oder frischen Wildkräutern servieren.

Dazu passt Naaan-Brot, Baguette oder anderes Brot.

Samstag, 4. Juli 2026

Im Kräuterglück: Vollkornkekse mit Anis & Rotkleesamen

Es geht von den Wildkräutern weiter in der Natur zu den Samen/Beeren/Wurzeln der Pflanzen. Zu diesem Thema wird in der Black Forest Lodge diesen Herbst erstmals ein Themenwochenende stattfinden.

Meine Mama und ich habe uns ein paar Tage gesehen, und es ist klar was wir dann machen: Über Rezepte sprechen, und dann ganz viel in der Küche werkeln und ausprobieren und genießen.

Ein getestetes Rezept waren Kekse aus Vollkornmehl mit Anis und Rotkleesamen. Der Rohrzucker sorgt für die karamellige Note. Anis wird natürlich der dominante Geschmack, aber die Rotkleesamen sorgen für den Crunch. Das Keksrezept hat den Test bestanden, es wird sie im Herbst wieder geben für die Teilnehmer des Events! Wir haben nicht einmal die Schokolade vermisst. Ich finde sie eine tolle Ergänzung zu einer Tasse Kaffee oder einem Cappucchino.


Vollkornkekse mit Anis & Rotkleesamen

für 30 bis 40 Kekse

250 g Dinkelvollkornmehl
150 g Butter, kalt, in Stücke geschnitten
40 g Rohrohrzucker 
40 g Zucker
1 Ei 
1 TL Backpulver (5 g)
1 Prise Salz
1,5 TL Anissamen (3 g)
1,5 TL gem. Anis (4 g)
1 EL Rotkleesamen (10 g)
etwas Vanille (gem. aus der Mühle)

Die Rotkleesamen mit dem Mörser grob zerstoßen.

Alle Zutaten für die Kekse zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Ofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Dann den Teig ausrollen (ca. 5 mm dick) und Kekse ausstechen. Alternativ den Teig zu einer Rolle von ca. 4 cm Durchmesser ausrollen und mit dem Messer runde Taler abschneiden.

Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Ca. 12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.