Dienstag, 24. September 2013

Gekonnt gewickelt: how to wrap a wrap

Heute gibt's einen Link zu einer praktischen, bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man aus einer Tortilla ganz professionell einen Wrap wickelt: KLICK.


Ich war erstaunt, wie kinderleicht das mit großen Tortillas geht (24 cm Durchmesser). Und der Wrap hält auch wirklich, wenn man ihn dann so platziert, dass der zuletzt aufgerollte Teil der Tortilla den Boden berührt (wenn man den Wrap unterwegs isst, kann man ihn natürlich auch in Alufolie einwickeln, sodass er in Form bleibt).

Sonntag, 22. September 2013

Nach dem Marathon ist vor dem Marathon

Vor gut einem Jahr habe ich mit dem regelmäßigen Laufen begonnen. Vor knapp einem Jahr habe ich über meinen ersten Halbmarathon berichtet. Und seitdem hat sich diese Sportart zu meinem Hobby Nr. 1 entwickelt, und es gibt fast nichts, was mir mehr Spaß macht, als schlichtweg draufloszulaufen. Egal wann, wo und wie schnell - die Mischung macht's.

Nun durfte ich letztes Wochenende mein Highlight des Jahres erleben (was auch der Grund ist, warum ich auf meinem Food Blog ausnahmsweise ein paar Worte zu einem nicht-themenrelevanten Sujet verliere): ich lief meinen ersten Marathon, den Jungfraumarathon in den Schweizer Bergen. Und das war ein so schönes Erlebnis, dass ich deswegen immer noch permenent strahlen könnte, wie auf dem Bild beim Zieleinlauf unten. Eine traumhafte Bergkulisse, eine riesen Stimmung, ganz viel Jubel und Beifall für alle Läufer von einem tollen Publikum, ideale Wetterbedingungen - und ich persönlich als Läuferin konnte die ganze Strecke geniessen, ohne zu leiden. Aber mal so eben bin ich den Marathon nicht gelaufen, ich habe natürlich lange trainiert. Als anstrengend habe ich den Lauf trotzdem empfunden, und die Tage davor war ich ziemlich nervös! Aber umso schöner ist dann das Gefühl, es wirklich geschafft zu haben! Ein Erlebnis, die ich jedem Empfehlen kann, der nicht durch körperliche Einschränkungen am Training gehindert ist. Oder auch einfach nur Laufen gehen, der beste Ausgleich zum Alltag überhaupt. Und wenn man gerne backt und kocht und isst, ist Laufen auch in dieser Hinsicht als Ausgleich ebenfalls sehr förderlich ;-)


In Bezug auf Ernährung geniesse ich es eigentlich in erster Linie, wie ein normaler Mensch essen zu können, ohne zuzunehmen, seit ich regelmäßig laufe. Zudem ist mir im letzten Jahr, als ich begonnen habe Sport zu treiben, gleich aufgefallen, dass ich automatisch zu gesünderen Lebensmitteln greife. Diese Beobachtung hat sich weiterhin bewahrheitet, ich esse mehr Obst und vor allem Salat und Gemüse denn je, und das auch wirklich, weil es mir schmeckt. Das sollte sich auch in der Rezeptewahl auf meinem Blog widergespiegelt haben.

Sonst wird natürlich mit zunehmenderem Trainingsumfang die Frage immer wichtiger, wie man seinem Körper durch die richtige Ernährung eine gute Grundlage gibt, um Leistung zu erbringen und sich schnell zu regenerieren. Das ist der Grund, warum ich mich auf alle Lebensmittel stürze, die in Fachliteratur als gesund angepriesen werden (darunter eben auch Quinoa, Grünkohl & Chia-Samen). Und es ist wahrscheinlich, dass ich bald noch von dem ein oder anderen neu entdecken "Super Food" berichte ;-)

Aber zusammenfassend bleibt das bunte Rezepterepertoire hier erhalten, ich werde mich in Bezug auf gesunde Ernährung sicher nicht extrem einschränken, denn dafür bin ich viel zu sehr Genussmensch. Ich freu mich schon viel zu sehr darauf, mal wieder einen richtig schönen Kuchen zu backen. Nach dem einfachen Motto: alles in Maßen.


 

Mittwoch, 18. September 2013

Risotto mit Gorgonzola, Erbsen und Walnüssen

Der Einleitungssatz für das Rezept, welches ich aus der Berliner Küche nachgekocht habe, beginnt wie folgt: "Risotto koche ich wirklich oft, denn ...". Bei mir ist das Gegenteil der Fall: "Risotto koche ich wirklich selten" Ich musste auf meinem eigenen Blog nachsehen, wann ich zum letzten Mal Risotto gekocht habe (es war übrigens vor knapp zwei Jahren das Kürbisrisotto mit Chorizo). Und ich sag lieber nicht, wie lange die ungeöffnete Risottopackung bei mir rumstand, bevor ich sie für dieses Risotto gebraucht habe. 

Um den obigen Satz zu komplettieren, der einzige Grund ist"Risotto koche ich wirklich selten, weil es zu viele Alternativen gibt."

Nun hat es aber zum Glück mal wieder geklappt, und ich konnte die Variante mit Gorgonzola, Erbsen und Walnüssen umsetzen. Den Ausschlag zum Nachmachen des Rezeptes hat der Gorgonzola gegeben, der sich im Risotto sehr, sehr gut macht. Er lässt es schön cremig werden, und würzig. Erbsen sind, auch farblich, sehr passend - leider gibt's um diese Jahreszeit keine frischen. Und mit Weisswein angerührtes Risotto finde ich auch super, es hinterlässt ein schönes Grundaroma, und idealerweise geniesst man dann auch ein Glas Wein zum essen, was wunderbar harmoniert. Also alles in allem ein super Risottorezept. Gut war's mal wieder.

Sonntag, 15. September 2013

Caramels, bonbons et chocolat ....

Als ich bei Cathi letzte Woche von Nina's Foodblogger Charts und das begleitende Event aufmerksam gemacht wurde, bei dem es darum geht, einen Musiktitel kulinarisch umzusetzen, kam mir umgehend die Zeile eines Liedes in den Sinn: Caramels, bonbons et chocolat ... Und dann das Rezept für Karamellbonbons, bzw. Rahmtäfeli, das schon ewig in meiner Favoritenliste weilt. Also waren Lied und Rezept spontan gefunden. Mit der zeitlichen Umsetzung hat es ein paar Tage gedauert und wurde richtig knapp (denn heute ist der Einsendeschluss für das Event). Aber es sollte gereicht haben.

Nun erst Mal ein Bild vom Ergebnis:


Und nun ein paar Worte zum Lied: Bei den oben bereits genannten Wörtern "Caramels, bonbons et chocolat" handelt es sich um eine Zeile des Chansons "Paroles Paroles", von Dalida und Alain Delon gesungen. Der Liedinhalt ist nicht ganz so süß wie das von mir herausgepickte Zitat. Am liebesenttäuschten, weiblichen Part prallen sämtliche Komplimente des männlichen Duettpartners ab. Das seien doch alles nur "paroles", leere Wörter. So könne er auch seine Süßigkeiten für jemand anderen aufheben. Ich hoffe, das hört sich nicht zu deprimierend an, das Lied ist nämlich wunderschön, wie ich finde:


Und nun zu den Rahmtäfeli. Diese sind eine ziemlich mächtige Süßigkeit, eher in der Kategorie Pralinen einzuordnen. Aber wenn man Karamell mag, sind sie einfach nur genial. Pures Karamell in mundgerechten Portionen. Und das in weicher, saftiger Konsistenz mit Vanillenote.


Meine Rezeptquelle stammt von swissmilk.ch. Allerdings habe ich zum Probieren die Rezeptmenge etwas verkleinert, dann das Mark einer echten Vanilleschote anstatt Vanillezucker hinzugefügt und die Zuckermenge etwas reduziert. Bei den ganzen Veränderungen liefere ich deshalb auch noch mein Rezept:

Rahmtäfeli

200 g Sahne (ich habe Halbrahm genommen, mit 28% Fettanteil)
Mark von 1/2 Vanilleschote
75 g normaler Zucker
75 g Rohrzucker
20 g Butter

Alle Zutaten in eine Pfanne geben, unter Rühren aufkochen lassen. Alles so lange einkochen lassen, bis die Masse relativ fest wird (bei mir hat das nach dem Aufkochen noch gut 30 Minuten gedauert). Die Masse auf Backpapier ca. 0,5 cm dick ausstreichen). Vollständig abkühlen lassen (ich habe sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt) und dann in kleine Quadrate schneiden.

Hier könnt ihr mehr zu der tollen Eventidee erfahren:

Foodblogger-Charts: Das Event!

Und da mich die liebe Anna noch auf das Süßigkeiten-Blogevent bei ihr aufmerksam gemacht hat, zu dem mein Beitrag ja thematisch auch haargenau passt, mache ich doch da gleich auch noch mit. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ;-)

Blog-Event

Donnerstag, 12. September 2013

Kürbis-Porridge (syn: Pumpkin-Oatmeal; Melonenfrucht-Haferbrei)

Bleiben wir nach dem gelungenen Auftakt der Kürbissaison doch gleich beim Thema. Kürbis ist ja äußerst vielseitig einsetzbar und auch frühstücksgeeignet.

Während der Sommerhitze habe ich mich ja morgens nicht in die Küche gestellt, um mir mein Porridge zu kochen, um dann wiederum im Anschluss heißen Haferbrei zu essen und den Tag schon mal gut durchgeschwitzt vom Frühstück zu beginnen. Anstatt dessen gab's viel Birchermüsli. Aber jetzt im September, wo's früh morgens auf einen Schlag sehr viel frischer geworden ist, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Ein wärmendes Frühstück ist kann ein sehr wohltuender Start in den Tag sein. So hat das auf vielen US-amerikanischen Food Blogs präsente Pumpkin-Oatmeal umgehend auf mich gewirkt und ich musste es gleich nachmachen. Das war sehr gut so, denn so kann ich die Kürbissaison noch noch so richtig ausnutzen. Übersetzt habe ich das "Pumpkin Oatmeal" einfach mal mit Kürbis-Porridge. Der englische Ausdruck Porridge wird ja hierzulande auch verwendet, bzw. verstanden. Und Haferbrei klingt in meinen Ohren einfach nicht besonders appetitlich, weshalb ich auch in Zukunft dem Begriff Porridge treu bleiben werde. Auch wenn überall vom gleichen gesprochen wird.


Das Rezept in der Form unten bzw. ganz ähnlich ist wie gesagt auf mindestens jedem zweiten US-amerikanischen Food Blog zu finden. Also einfach Milch, Haferflocken und Kürbispüree in einen Topf geben und einköcheln lassen. Und das ganze noch schön herbstlich würzen, entweder mit "pumpkin spice" oder mit Zimt, IngwerNelken, Kardamon. Rosinen sind hier keine Pflicht und können einfach weggelassen werden, aber ich mag sie sehr gerne. Süßen kann man am besten mit Ahornsirup und ein paar Nüsse sind auch immer gesund - Pekannüsse zum Beispiel machen sich hervorragend. So viel zu meinem Grundrezept - weitere Extras sind natürlich immer erlaubt. 

Kürbispüree: Früher habe ich Kürbis in einem Topf mit etwas Wasser weichgekocht, allerdings ist mir das Ergebnis immer etwas zu wässrig gewesen. Mittlerweile backe ich den Kürbis lieber im Ofen bei ca. 200°C für ca. 30 Minuten und schäle ihn dann (entweder ganz oder in Scheiben, das geht beides).


Kürbis-Porridge 

100 g Kürbispüree
35 g Haferflocken
200 ml Milch
50 ml Wasser
1 EL Ahornsirup
je 1 Prise Salz, Zimt, Nelken, Kardamon & Ingwer
optional:15 g Rosinen 
10 g Pekannüsse

Alle Zutaten bis auf die Nüsse in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer bis geringer Hitze für ca. 7 Minuten einköcheln lassen. Mit den zerteilten Nüssen garnieren.