Mittwoch, 9. Juli 2014

Rätsel Nr. 2: Kulinarischer Buchstabensalat mit Gewinnspiel

Es geht in die zweite Rätselrunde. Ich hoffe, ihr seid bereit. Ich bin es nun: nach der erfolgreichen Durchführung des ersten kulinarischen Kreuzworträtsels auf diesem Blog vor circa zwei Monaten habe ich nun einen kulinarischen Buchstabensalat für euch vorbereitet. Diese Art von Rätseln war früher immer meine Lieblingssorte, daher hat das Erstellen besonderen Spass gemacht. Ich hoffe, dass ihr den auch beim Lösen habt. Nach einigen Anmerkungen, dass das erste Rätsel eine ziemliche Knacknuss war, sollte es dieses Mal wie bereits angekündigt etwas leichter sein. Wer sich's etwas schwerer machen will, der kann die 38 gesuchten Begriffe (zunächst) abdecken und ohne diese Vorlage die Wörter aus dem Salat suchen. Die übrig gebliebenen Buchstaben ergeben aneinandergereiht (müssen nicht mehr durchgeschüttelt werden) einen Spruch als Lösung.

Rätseln kann man auch wunderbar im Urlaub, im Strandbad oder im Liegestuhl im Garten. Also druckt euch das Rätsel aus und los geht's (sollte jemand Probleme haben, das Rätsel in dem Format zu öffnen bzw. keinen Druckerzugang dann schreibt mir einfach eine kurze E-Mail an noplainvanillakitchen@googlemail.com und ich schicke euch die Excel-Datei zum Lösen am Computer umgehend zu).




Zur Teilnahme habt ihr drei Wochen Zeit. Sendet bitte einfach bis zum 29. Juli 2014 eine E-Mail mit der Lösung (den Spruch bitte mit Leerzeichen zwischendrin) unter Angabe eures Vor- und Nachnamens (sowie dem Land, in dem ihr wohnt wegen dem Gutschein) an noplainvanillakitchen@googlemail.com.

Der Gewinn:
Diesmal gibt es ein Müsli von mymuesli zu gewinnen, welches mir zur Verfügung gestellt wurde. Ich durfte mir ein Müsli für euch aussuchen, und habe mich für ein leckeres Schokomüsli entschieden, was in meinem Interesse wäre und dann hoffentlich auch im Interesse des Gewinners ist!



Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Name und E-Mail-Adresse sind zur Gewinnspielteilnahme zwingend erforderlich. Eine Mehrfachteilnahme am Gewinnspiel ist nicht erlaubt. Die Gewinner werden per Zufall ausgelost - die Auslosung obliegt ausschließlich dem Gewinnspiel-Organisator. Der Versand des Gewinnes erfolgt nur innerhalb Deutschlands, der Schweiz oder Österreichs. Teilnahmeschluss ist der 29. Juli 2014 um 23:59 Uhr.
Im Gewinnfall wird euer Vorname sowie der erste Buchstabe eures Nachnamens auf meinem Blog veröffentlicht, zum Versand des Gewinns bitte ich euch im Anschluss um die Adresse.

Die Lösung des Rätsels wird nach Ende des Gewinnspiels hier aufgeschaltet. 

Sonntag, 6. Juli 2014

Die neue Einfachheit - am Beispiel von Tomatensalat

Ich habe das Gefühl, dass je einfacher ich lebe, desto intensiver lebe ich. Ganz klar wird mir das beim Laufen: bewege ich meinen Körper und bin an der Natur, fühle ich mich lebendiger als bei irgendeiner anderen Tätigkeit. Danach eine selbstgekochte Mahlzeit. Und ab und zu die Gesellschaft von interessanten Leuten und guten Freunden - ab und zu die Einsamkeit und ein gutes Buch. Braucht es wirklich so viel mehr? Die mindestens acht Stunden täglich vor einem Bildschirm tauchen in diesem Lebensentwurf jedenfalls nicht auf. Auch nicht, um mir von meinem Gehalt Dinge zu kaufen, die mein Leben noch komplizierter machen und mir Zeit für die einfachen Tätigkeiten rauben.

Folglich komme ich zu dem Schluss, dass unser Leben nicht mehr komplizierter werden muss - in sämtlichen Bereichen. Es stört mich, dass praktisch jeder Kaufentscheidung, die ich als Konsument treffe, ein nicht mehr nachvollziehbarer Handelsstrom zu Grunde liegt, aber sehr wahrscheinlich doch am anderen Ende der Welt jemand dafür ausgebeutet wurde, dass ich eine bestimmte Ware kaufe. Intransparenz als Folge dieser Komplexität ist das Schlagwort. Und das beginnt schon bei den Lebensmitteln. Leider. Denn diese werden sicher nicht besser davon, wenn sie ein Mal um die halbe Welt gekarrt wurden. Und insbesondere beim Essen gilt nach wie vor der so oft gemachte Kommentar: "Einfaches kann so gut sein".


Ein  im wahrsten Sinne des Wortes einfaches Beispiel dafür ist Tomatensalat. Grundlegend dafür sind schlichtweg aromatische Tomaten. Nicht die halbreifen Gewächshaustomaten, die von irgendwoher kommen und nach nichts schmecken und mehr Spritzmittel als Vitamine enthalten ... Sonnengereifte, frisch geerntete Tomaten hingegen können wie der Inbegriff des Sommers schmecken.
Abgesehen davon kommen in meinen Tomatensalat noch fein gehackte Schalotten, etwas Basilikum. Und natürlich ein passendes Dressing, aus ebenfalls guten Zutaten (auf dessen Bedeutung ich ja schon mehrfach hingewiesen habe). Und wenn das spezielle Rezept erschreckend einfach klingen mag, in diesem Sinne, hier ist es:


Tomatensalat

für 2 Personen

500 g Tomaten (Hauptsache aromatisch, Strauchtomaten eignen sich genauso wie Kirschtomaten)
1 Schalotte
ca. 8 Blätter Basilikum

1 EL Öl
1 EL Balsamico-Essig
1 TL Dijon-Senf
1 TL Honig
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Die Tomaten waschen und schneiden (ich habe Kirschtomaten genommen und diese halbiert). Die Schalotte ganz fein hacken. Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden.
Die Zutaten für das Dressing vermengen. Tomaten und Schalotten mit dem Dressing vorsichtig verrühren. Den Salat mit dem Basilikum bestreut servieren.

Montag, 30. Juni 2014

Haferbratlinge mit Spinat und Joghurtsauce

So ziemlich jeder Food-Blog-Schreiber sucht auf seinem Blog früher oder später verzweifelt nach einem Rezept, dass in seinem Repertoire so grundlegend ist, dass er es kaum glauben kann, dass es dort noch nicht vorhanden ist.
Mir ging es mit den Haferbratlingen auf Spinat mit Joghurtsauce so. Mit dem Gericht habe ich praktisch Kochen gelernt. Es ist die einzig selbstgekochte Mahlzeit, die es bei mir schon zu Studentenzeiten gab, die sich auch noch mit meiner heutigen Definition von "Kochen" deckt. Sprich, nichts aus der Kategorie Ravioli aufwärmen, Tütensuppe oder Nudeln-mit-was-auch-immer-der-Kühlschrank-noch-hergibt. Und die Haferbratlinge gab's damals sogar regelmässig, deshalb war ich überrascht, das Rezept nicht auf meinem Blog zu finden, den ich zum Ende bereits meiner Studentenzeit gestartet habe.

Das Rezept stammt aus einem Teenager-Ratgeber, in dem auch das Thema Essen und gesunde Ernährung behandelt wird. Meine etwas abgewandelte Version im Folgenden:


Haferbratlinge mit Spinat und Joghurtsauce

für 2 Portionen

1 Zwiebel
1/2 EL Öl
80 g kernige Haferflocken
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Currypulver
100 ml Gemüsebrühe

400 g frischer Spinat
1/2 EL Öl

einige Stängel frische Petersilie
100 g Magerquark
100 g Naturjoghurt
1 TL Zitronensaft

30 g Parmesan, gerieben
30 g Emmentaler, gerieben
1 Ei
4 EL Öl
Salz
Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Nach ein paar Minuten die Haferflocken, das Paprika- und Currypulver hinzugeben und mit der Gemüsebrühe aufgiessen. Die Pfanne vom Herd nehmen und alles ca. 10 Minuten quellen lassen.
Inzwischen den Spinat waschen und verlesen. 

Die Petersilie hacken. Joghurt, Quark,Zitronensaft und die Hälfte der Petersilie verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce beiseite stellen

Den Käse, die andere Hälfte der Petersilie und das Ei mit der Hafermasse vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann aus der Masse 6 Bratlinge formen (ist zugegebenermassen ziemlich klebrig und geht mit nassen Händen etwas besser). In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und drei Bratlinge bei mittlerer bis hoher Temperatur darin herausbacken, das dauert von jeder Seite ein paar Minuten. Den Vorgang wiederholen

Während dessen in einem Topf (oder einer Pfanne) 1/2 EL Öl erhitzen und die andere Hälfte der Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Dann dien Spinat hinzufügen und blanchieren, bis er zusammenfällt, nach Belieben leicht salzen und pfeffern. Evtl. vor dem Servieren etwas Wasser abgiessen.

Die Bratlinge auf dem Spinat mit der Joghurtsauce zusammen servieren.

Sonntag, 22. Juni 2014

Avocado und Kuchen

Bestimme Rezepte touren durch sämtliche Blogs, nachdem ein Blogger den Anstoss gegeben hat. Im Fall, dass mir das Rezept schon aufgefallen ist, als ich es zum ersten Mal auf einem Blog erblickt habe, so heisst es nach der dritten Erscheinung auf einem von mir gelesenen Blog: Nachmachalarm! 
Das verhielt sich jüngst beim Avocado-Kuchen so. Schon als Judith ihn verbloggte, wurde ich äusserst neugierig. Als ich ihn dann bei Christina sah, noch mehr. Und als ihn schliesslich auch noch Natali nachmachte, musste ich ihn nun auch wirklich backen.


Auch bevor ich Avocados als Bestandteil für süsse Speisen verwendete, waren sie bereits regelmässig in Salaten, Dipps und Brotaufstrichen. Seit der Entdeckung des genialen Avocado-Schoko-Puddings erfreuen sich die Früchte bei mir noch grösserer Beliebtheit. Der Avocado-Schoko-Pudding wird aktuell jedem, der bei mir zu Gast ist, als Dessert vorgesetzt. Aber auch im Kuchen können sie sich sehen lassen! A propos "sehen", der Rührkuchen bekommt durch die Avocado wenig überraschend eine schöne, hellgrüne Farbe. Und zum Geschmack: Der ist durch die Avocado schön cremig, aber gleichzeitig ist der Kuchenteig sehr saftig. Ohne dass man die Avocado zu sehr schmeckt. Wir fühlten uns bei der Verkostung an andere Rührkuchen mit Gemüse, wie zum Beispiel dem Zucchini- oder Karottenkuchen erinnert, die im Ergebnis ebenfalls sehr saftig schmecken, ohne dass das Gemüsearoma irgendwie unpassend hervortritt.

Freitag, 20. Juni 2014

Mango-Bohnen-Salat

Und schon wieder ein Bohnensalat. Daran kann ich mich aber schon mal gewöhnen. Denn ich habe mir vorgenommen, etwas mehr Geld anzusparen, und Bohnen gehören zu den preisgünstigsten Lebensmitteln, mit denen man sich gesund satt essen kann. Zumindest wenn man die getrocknenten Hülsenfrüchte kauft und selbst abkocht, anstatt auf die Dosenware zurückzugreifen. Eigentlich viel besser (=nährstoffreicher) als Nudeln mit Tomatensauce oder Was-auch-immer-noch-im-Kühlschrank-ist, was bei mir untrennbar mit Erinnerungen an das Studentendasein verbunden ist. Nun gut, an die Bohnen könnt ihr euch in diesem Fall auf meinem Blog auch schon mal gewöhnen ;-)


Dieses Mal gibt's einen Bohnen-Mango-Salat. Ich habe hier Kidneybohnen genommen, im Originalrezept werden schwarze Bohnen verwendet. Die Mango sorgt für Süsse. Und das Dressing ist wie immer nicht zu vernachlässigen: hier ein erfrischendes Zitrus-Dressing mir Orangen-, Limetten- und Zitronensaft (sollte man nicht alle drei Obstsorten daheim haben, kann man auch nur ein oder zwei verwenden), solange die Säurekomponente durch mindestens eine Zitrusfrucht als Kontrast zur Mango erhalten bleibt.

Das Originalrezept gibt's hier: A High-Protein Vegan Salad For Post-Workout Bliss


Bohnen-Mango-Salat

1 Mango
250 g Bohnen, gekocht (entspricht einer Dose)
frischer Koriander
1 EL Zitronensaft
1 EL Limettensaft
1 EL Orangensaft
Salz
Pfeffer

Die Mango waschen und würfeln. Den Koriander fein hacken. Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen (vorsichtig - sodass die Bohnen nicht zu Muss werden).