Samstag, 31. Mai 2014

Ofengemüse mit Zitronen-Ingwer-Dipp

Gemüse - am liebsten bunt und oft und viel - dieses Statement aus meinem Munde ist ja nichts Neues. Sehr gerne mache ich auch klassisches Ofengemüse. Also einfach Gemüse schnibbeln, mit etwas Öl vermengen und würzen und dann im Ofen backen ... das wird dann so schön aromatisch, wie das eben nur der Ofen kann.

Ofengemüse ist wie gesagt auch nichts Neues. Aber dafür gibt's einen tollen Dipp zu zeigen, den ich bei Birgonia gefunden habe: einen Ingwer-Zitronen-Joghurt-Dipp. Darauf bin ich natürlich sofort angesprungen, als ich davon gelesen habe, da ich ein grosser Fan der Ingwer-Zitronen-Kombination bin. Allem voran im Tee. Aber auch vom Dipp bin ich absolut begeistert, der schmeckt so richtig schön frisch zum Ofengemüse. Ich habe noch frischen Thymian hinzugegeben. Was das Gemüse angeht, habe ich Süßkartoffeln & Topinambur genommen, die durch die süße Note auch schön mit dem süß-sauren Dipp harmonieren. Und Zucchini und Auberginen gab's auch noch. Damit bin ich etwas von Birgonia's Vorlage abgewichen, wo Kürbis, Kartoffeln und Apfel verwendet werden. Spätestens im Herbst werde ich den Dipp auch mal mit "Originalgemüse" probieren, was wirklich lecker klingt. Aber ich bin mir sicher, dass er zu sämtlichem (saisonalem) Gemüse schmeckt.

Dienstag, 27. Mai 2014

Ein nahr- und herzhafter Frühstücks-Burrito

Wenn ich Bohnen oder Kichererbsen selbst koche, dann mache ich immer gleich eine grosse Ladung von ca. 250 g (ungekochte Ware). Sonst lohnt sich das Prozedere mit Einweichen und dann 1-2 Stunden Garen nicht. Die gekochten Hülsenfrüchte reichen dann für ein paar Portionen. Es ist natürlich eine Möglichkeit, gleich einen Teil einzufrieren. Aber selbst dann bleibt in einem 1-Personen-Haushalt noch mehr als genug übrig. So gab's die zuletzt von mir abgekochten schwarzen Bohnen in Form von der neulich vorgestellten Burritofüllung, dann im Salat, und schliesslich für eine weitere Burritofüllung: heute stelle ich euch diese sehr nahrhafte Version vor. Neben den Bohnen kommen Avocadostücke, Rührei und Joghurt in die Füllung. Das Rezept kommt aus der Runner's World und wird dort als Breakfast Burrito betitelt. Nach einem morgendlichen Lauf oder einer frühen Sporteinheit kann man so ein herzhaftes Frühstück aber durchaus vertragen. Und dass gesundes und nahrhaftes Essen für die schnelle Regeneration des Körpers wirklich wichtig ist, ist ja auch kein Geheimnis ;-)


Zum Burrito gab's bei mir (wie empfohlen) eine Tomatensalsa, nach meinem Rezept hier:

Samstag, 24. Mai 2014

Mexikanische Füllung für Burritos, Fajitas, Enchiladas ...

Letztens habe ich euch meine Version der Weizentortillas vorgestellt. Heute gibt's eine passende Füllung dafür. Eine von unzähligen Möglichkeiten, aber eine sehr leckere - und gesunde. Allem voran wegen den Bohnen, aber auch durch die Süßkartoffeln und den Mais. Das tönt schon ziemlich mexikanisch, oder? Füllt man eine Weizentorilla damit und wrappt das (auf eine Anleitung für das "Wrappen" habe ich an dieser Stelle verwiesen), wird daraus ein Burrito. In eine Maistortilla gegeben und überbacken wird daraus eine Füllung für Enchiladas. Aber auch für Fajitas kann man diese Füllung super verwenden (Fajitas sind die Dinger zum selber Füllen und Rollen). So viel zur Wiederholung der mexikanischen Speisekarte ;-)


Inspiriert für die Füllung wurde ich auf fitsugar.com.


Mexikanische Burritofüllung

1 Süsskartoffel (gut 200 g)
1 TL Öl
400 g Dosentomaten, stückig
250 g schwarze Bohnen, gekocht (alternativ: Kidneybohnen aus der Dose)
150 g Mais
40 g Tomatenmark
1/2 TL Kreuzkümmel
1 Prise Cayennepfeffer
Salz
Pfeffer
1 EL frischer Koriander, gehackt

Die Süsskartoffel waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden (da Wraps damit gefüllt werden gilt, je kleiner, desto besser, 1 cm Kantenlänge ist gut). Das Oel in einer Pfanne erhitzen und die Süsskartoffelstücke darin ca. 5 Minuten anbraten. Anschliessend die Tomaten hinzufügen und alles bei mittlerer Herdtemperatur 10-15 Minuten garen. Dann den Mais und die Bohnen hinzufügen und für 5 Minuten weiterkochen lassen, bis diese auch erwärmt sind. Nun mit Tomatenmark, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer würzen. Vorsichtig umrühren, sodass die Bohnen nicht zu Muß werden. Am Schluss den Koriander untermengen.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Läufer-Café

Heute steht mal kurz Marktforschung in eigener Sache auf dem Speiseplan ;-)

Ein Traum von mir ist es, irgendwann ein eigenes Café zu eröffnen. Als leidenschaftliche Läuferin bin ich bei der Idee eines Läufer-Cafés angelangt. Um das Potential der Idee auszuloten, betreibe ich gerade etwas Marktforschung. Daher würde ich mich über eure spontane und ehrliche Kritik sehr freuen. Den Link zu einem kurzen Fragebogen zum Thema gibt's hier (bei der Teilnahme gibt es einen 10€-Buchgutschein zu gewinnen):

Montag, 19. Mai 2014

Weizentortillas selbstgemacht - meine Version

Nach dem ganzen Rätselwahn heisst's jetzt mal wieder back to normal business. Sprich, es gibt ein Rezept. Ein sehr wichtiges Grundrezept: es geht um Weizentortillas. Denn nach einigen Anläufen des Ausprobierens habe ich nun meine Version dafür gefunden. Endlich! Bisher hatte ich lediglich ein Rezept für Tortillas mit Maismehl für gut befunden (siehe hier). Und das Backen von original mexikanischen Tortillas aus Maizena habe ich auch ein Mal versucht, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass es ohne eine Tortillapresse bei diesem einmaligen Versuch bleiben wird (siehe hier für den Bericht).

Zurück zu den Weizentortillas. Basis für meine Version bildet das Rezept von Coconut und Vanilla. Dort werden die Tortillas mit Butter hergestellt. Das habe ich auch ein Mal gemacht und die Tortillas sind super geworden. Allerdings verwende ich in diesem Fall lieber Öl, da das schlichtweg gesünder ist. Also habe ich im Anschluss einfach im Originalrezept die Butter durch Öl ersetzt, was auch perfekt geklappt hat. Das ist nun meine Version - mittlerweile mehrfach erprobt. Ein Mal habe ich die Tortillas auch mit Vollkornmehl gebacken, was auch gut ging.

Als Argument für die Eigenherstellung von Tortillafladen anstatt welche zu kaufen, wird oft der Preis angeführt. Desweiteren auch, dass keine Zusatzstoffe in den selbstgemachten sind und dass sie wirklich schnell hergestellt sind. Den ersten beiden Argumenten kann ich ja zustimmen, und wenn man nicht gestresst ist, sooo lange dauert die Herstellung wirklich nicht. Absolut machbar, ja. Aber so ganz easy finde ich es dennoch nicht, und ich muss mich bei der Herstellung wirklich konzentrieren (gleichmässiges Ausrollen der Teigkugeln zu einer runden Form, während gleichzeitig eine andere Tortilla genau richtig lange ausgebacken werden sollte ...). Deshalb werde ich, um ehrlich zu sein, in Zukunft sicher auch nicht ganz auf die gekaufte Variante verzichten. Auch wenn ich natürlich versuchen werde, mich so oft wie möglich selbst an den Tortillas zu versuchen.

In den nächsten Artikeln stelle ich dann zwei weitere, gesunde Füllungen vor. Auch wenn meine Lieblingsfüllung die mit Quinoa, Avocado und Hüttenkäse bleibt, das sei schon mal vorweggenommen.


Weizentortillas

für 8 Stück mit 20 cm Durchmesser

275 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
30 ml Öl
175 ml Wasser

Mehl, Salz und Backpulver in eine Schüssel geben und vermengen. Dann Wasser und Öl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch (oder Klarsichtfolie) bedecken und den Teig ca. 10 Minuten ruhen lassen. Den Teig achteln und zu Kugeln formen (geht am besten mit bemehlten Händen). Etwas Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen, je eine Kugel darauf geben und mit dem Teigroller zu einer runden Tortilla ausrollen. Eine Pfanne auf der Herdplatte erhitzen (zwischen starker und mittlerer Hitze). Je eine ausgerollte Tortilla darin backen, bis sie Blasen wirft, dann noch von der anderen Seite backen. Das dauert so 30-60 Sekunden pro Seite bei mir. Die gebackenen Tortillas auf einem Teller stapeln und sofort mit einem Geschirrtuch bedecken, dass sie warm und geschmeidig (=aufrollbar) bleiben. Luftdicht verschlossen aufbewahren.