Sonntag, 6. Oktober 2013

Generalüberholung abgeschlossen: Blogdesign & die About-Seite

Die Umfrage zu meinem Blog, die ich dieses Jahr durchgeführt habe, hat mir wirklich wertvollen Input gegeben. Auch wenn ich mich wiederhole: danke nochmal an alle Teilnehmer.

Durch eure Kommentare und Wünsche ist es mir leicht gefallen, das Koch- und Backprogramm zu definieren. Zu dem Thema habe ich bereits direkt im Anschluss berichtet (siehe hier). Wie damals angekündigt, habe ich auch begonnen, mich mit einem Upgrade des Layouts zu beschäftigen, da das alte teils als langweilig empfunden wurde und auch ich nicht mehr so ganz damit zufrieden war. Auch wenn es sich bis in den Herbst gezogen hat: Nun steht das neue Layout und ich bin damit um einiges glücklicker. Es sollte auf keinen Fall zu dominant, überladen oder kitschig sein. Dafür aber irgendwie frisch, natürlich und modern wirken - einhergehend mit den Rezepten. Was haltet ihr vom Ergebnis?

Die About-Seite habe ich nun auch endlich mal umgeschrieben. Und wie aufmerksame Leser bereits mitbekommen haben, ein Bild von mir gibt's nun auch. Nach einigen Überlegungen habe ich mich dafür entschieden, da ich zugegebenermaßen auch recht interessiert daran bin, das Gesicht hinter einem Blog zu sehen.

Die alphabetische Rezepteliste werde ich nun immer am Ende eines Monats updaten.

Die Liste mit meinen 5 aktuellen Lieblingsblogs versuche ich auch monatlich zu aktualiseren.

Nach fast 3 Jahren des Bloggens haben sich einige veröffentlichte Rezepte angesammelt, deren Bilder aus heutiger Sicht gar nicht mehr vorzeigbar sind ... Daher bin ich um die Headline sehr froh, wo ich u.a. anmerke, wenn ich ein neues und besseres Bild für ein Rezept habe.

Auch wenn ich den Namen des Blogs heute wohl anders wählen würde, habe ich mich entschieden, ihn so beizubehalten, da eine Namensänderung sehr umständlich wäre und meine Kapazitäten übersteigt.


Und da so ein Projekt wie ein Blog ja genau davon lebt, ständig weiterentwickelt und verbessert zu werden und man nie ganz fertig ist: Für die Darstellung der Rezepte in Kategorien muss ich mir mal was überlegen. Und ein Slogan unter der Blogüberschrift ist auch noch ausstehend.

Freitag, 4. Oktober 2013

Meine Interpretation von Jamie Oliver's Feigensalat

Auf Balsamico-Essig mit Feigengeschmack schwöre ich bereits (siehe hier für mein Lieblings-Salatdressing), Feigensenf habe ich auch jüngst selbst gemacht - nun wird es Mal Zeit, Feigen ganz frisch zu genießen. Und was eignet sich dafür besser als ein Salat? Zum Beispiel gibt es da den berühmte Feigensalat von Jamie Oliver... den Anstoss zum Nachmachen hat mir mein Bruder gegeben, der mir einen Link zum Rezept geschickt hat, nachdem er ihn erprobt hatte. Das Rezept kam mir auf Anhieb bekannt vor. Nicht verwunderlich, der ja bereits ziemlich intensiv die Runde durch sämtliche Blogs gemacht hat. Nun gab es ihn auch bei mir.


Die Hauptzutaten frische Feigen, Büffelmozzarella und Parmaschinken klingen an sich schon sehr verlockend, da braucht man gar nicht mehr viel dazu zu sagen. Und in der Kombination brillieren sie geschmacklich auch. Besonders schön an dem Salat finde ich aber, dass er Raum für Kreativität in der Gestaltung lässt. Ich habe mich dafür entschieden, auf einem Rucola-Schinken-Basilikum-Bett aufgeschnittene Feigen mit Mozzarellakern zu servieren. Das Endergebnis erinnert mich an Seerosen.


Dienstag, 1. Oktober 2013

Variabel einsetzbar: Feigensenf

Feigensenf ist mir ein Begriff, seit ich per Zufall mal ein sehr leckeres Sandwich mit Parmesan, Rucola und eben Feigensenf gegessen habe. Wieder zufällig bin ich etwas später auf ein Rezept für Feigensenf in einem Buch zu Chutneys & Co. gestossen. Das habe ich mir gleich aus dem Buch kopiert. Das Timing des Nachmachens habe ich aber nicht dem Zufall überlassen, sondern ganz bewusst mitten in die Saison gelegt. Sprich, jetzt ist Zeit dafür.


Da es sich um ein Buch des G&U-Verlags handelte, ist das Rezept auch bei den Küchengöttern zu finden: Voilà. Hinein kommen als Zutaten neben einer Menge frischer Feigen und grobkörnigem Senf (bei mir der originale Dijon-Senf, anderen mag ich nicht) auch noch Portwein und Sherryessig. Das wird auf- und eingekocht und es entsteht folglich eine Kombination aus süß und sauer. Und eine Zimtnote rundet den Geschmack ab und gibt noch einen herbstlich/winterlichen Touch, wie ich finde.


Meine erste Begegnung mit Feigensenf hatte ich wie gesagt, als ich ihn als Verfeinerungselement in einem Sandwich aß. Aber richtig gut schmeckt der eben auch zusammen mit Käse, insbesondere Ziegenkäse. Und ein Glas Rotwein passt auch noch dazu. Genauso wie Salat, den es bei mir ebenfalls gab. Er ist auf jeden Fall variabel einsetzbar, um zum Titel zurückzukommen.




Samstag, 28. September 2013

Backtherapie vom Feinsten: Briochettes comme und diamant

Wenn man Irene's Seite mit Leckereien besucht, dann lachen einem gleich eine Reihe verschiedenster Brioches an. Eine Kreation schöner als die andere. Wenn man sich dann entschließt, ein Rezept nachzubacken, fällt die Entscheidung bei so viel Auswahl ganz schön schwer! Ich hab jedenfalls eine Weile überlegen müssen, bevor ich mir die Briochettes in Diamantenform zum Nachmachen ausgesucht hatte. Wie der Name und die Bilder erahnen lassen, stellen diese Briochettes in Bezug auf das Formen eine mindestens mittlere Herausforderung an die Feinmotorik dar. Und etwas Geduld und Muße sollte man auch mitbringen. Da ich die Briochettes aber im Urlaub gebacken habe, war das bei mir der Fall - dann ist die Angelegenheit auch kein Hexenwerk. Und so kann die Handarbeit beim Backen sehr entspannend, ja sogar therapeutisch wirken. Auch nach einem anstrengenden Tag bei der Arbeit zum Abschalten sehr zu empfehlen. Da können mir sicher ein paar von euch beipflichten.


Geschmeckt haben die Briochettes übrigens auch sehr gut. Auch wenn ich mich fast schon dazu überwinden musste, sie aufzuessen, nachdem ich doch einiges an Zeit in die Herstellung gesteckt hatte und sie dann auch noch so hübsch aussahen.


Eine Brioche, die durch das Kneten viel mehr eine Herausforderung für die Armmuskeln als für die Feinmotirik darstellt, habe ich vor zwei Jahren bereits vorgestellt (siehe hier). Geduld benötigt man übrigens für beide Rezepte (also sowohl die Brioche von damals als auch die Diamantenbriochettes), da der Teig der Brioche sehr lange gehen musste. Aber der Geschmack hat mich absolut vom Hocker gehauen. Über Irene's Seite bin ich neulich dann auch zu Nicole's Profitipps gestossen, die mir von damals sehr bekannt vorkamen. Kann gut sein, dass ich demnächst mal eine Sahnebrioche nach Profi-Art (lange Kneten, Hefeteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen) und anschliessend "ganz normal" herstelle und dann vergleiche. Zudem habe ich auch in der Vergangenheit schon ein paar Mal Brioche-Muffins gemacht, die wirklich einfach und schnell waren und im Geschmack auch überzeugt haben. Da werde ich das Rezept auch mal hervorkramen, quasi als Kontrastprogramm zu den Diamanten.

Mittwoch, 25. September 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: September-Rezept

Wie man aus der gestrigen Anleitung zum Wrappen schließen kann, geht's heute um Wraps und Quinoa. Dabei bleiben dann auch nicht so viel Kombinationsmöglichkeiten übrig, sodass der zweite messerscharfe Schluss nahelegt, dass es um Wraps mit einer Füllung aus Quinoa geht. Für die Füllung habe ich schlichtweg eine Reihe aus meinen momentanen Lieblingszutaten für Salate und Brotaufstriche ausgewählt. Sprich, an erster Stelle nach dem Quinoa Hüttenkäse, dann Avocado, Gurke, frische Petersilie und Sprossen. Und dazu noch ein intensiver Zitronengeschmack, ein paar Chiliflocken und die Hälfte der Zutaten für das Standard-Salatdressing. Klingt gelingsicher, oder? Und fertig ist eine äußerst leckere und gesunde Füllung für Wraps, an der ich so nichts mehr verändern möchte.


Für alle, die noch nicht das ganze Jahr mitlesen: Hier gibt's Details zu meinem Quinoa-Projekt im International Year of Quinoa 2013. Im Rahmen desssen blogge ich nämlich immer am 25. des Monats im Verlaufe diesen Jahres ein Rezept mit Quinoa. Und sporadisch auch Informationen zum Lebensmittel an sich und der globalen Bedeutung des Korns, wie hier.


 Quinoa-Hüttenkäse-Füllung

zum Beispiel für 6 Weizentortillas mit 24 cm Durchmesser

100 g Quinoa (ungekocht)
400 g Hüttenkäse 
1 Avocado
1/2 Gurke
1 Bund Petersilie (20g)
50 g Sprossen
1 rote Zwiebel (Optional)
1 EL Chiliflocken (optional)
Saft von 1/2 Zitrone (ca. 50 ml)
1 EL Olivenöl
2 EL Dijonsenf
1,5 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Quinoa wie hier beschrieben zubereiten und abkühlen lassen. Die gewaschene und geschälte Gurke und Avocado in sehr feine Würfel schneiden. Die Petersilie fein hacken. Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Ich habe die Füllung am Ende abgewogen, und sie war ziemlich genau 1 kg schwer. Dann habe ich je ein Sechstel (166.67g) auf einer Weizentortilla mit 24 cm Durchmesser verteilt und gewrappt. Siehe hier für die folgende Schritt-für-Schritt Anleitung. 


Was die Weizentortillas angeht, so bin ich bei der Eigenherstellung noch auf keinen grünen Zweig gekommen. Maistortillas für Enchiladas, die lediglich ein Mal aufgerollt werden müssen, haben ja bereits geklappt. Aber Weizentortillas für Wraps, die auch wirklich elastisch sein müssen (also nicht zerbrechen, wenn man sie faltet) und idealerweise eine gewisse Größe haben, das hat leider noch nicht geklappt. Aber ich bleibe dran, und ich hab auch schon ein paar Rezepte abgespeichert, die nacheinander ausprobiert werden.