Montag, 2. Mai 2022

Gebratene Nudeln mit grünem Gemüse

Wie angekündigt folgt ein weiteres Rezept der Youtube-Videos von Ken.
 
 
 
An grünem Gemüse kann ich mich erst mal fast nicht sattsehen und diese asiatisch gewürzte
Gemüsepfanne schmeckt soooooo lecker, ist gesund  und satt macht sie auch.
Befremdlich war für mich, das Zerschneiden der Broccoliröschen. Aber sie sollen ja nicht mitgebraten werden, und um die wertvollen Inhaltsstoffe des Brokkoli's zu erhalten werden sie ganz zum Schluß roh unter das fertige Gericht gemischt. 
Ken informiert ganz nebenbei Hintergrundwissen zu gesunder Ernährung.
Deshalb sind die Videos von ihm auch so wertvoll aber nie trocken.
Da ich (noch) keinen Wok habe, habe ich das Rezept parallel in 2 Pfannen zubereitet.
Die 2. Portion am Folgetag hat wie so oft durchgezogen fast noch besser geschmeckt. 
Die Menge der Soße fanden wir etwas knapp. Deshalb die Änderung im Rezept.

Es ist das erste Rezept des folgenden Videos. 
Wer will kann das Video anschauen. Ansonsten habe ich versucht, die Zubereitung des Rezeptes zu beschreiben. 

 

für die Soße:

Saft einer kleinen Zitrone
3 EL Sojasoße
3 EL Ahorn Sirup
100 ml Wasser 

Zutaten für 4 Portionen:

1 Broccoli
1 Pak Choi
1 Handvoll Zuckerschoten
100 g junger Spinat
Knoblauch
2 Zwiebeln
Kokosfett
daumengroßes Stück Ingwer
250 g Nudeln
Koriander
Frühlingszwiebeln
ungesalzene Erdnüsse
Sesam 
Petersilie

Die Zitrone auspressen mit dem Ahorn-Sirup und der Sojasoße und dem Wasser
mischen. Auf die Seite stellen.
 
Den Sesam ohne Fett in einer Pfanne anrösten.

Die Zwiebeln in Scheiben schneiden.
Den Ingwer ebenfalls in feine Scheiben schneiden.
Vom Broccoli die Röschen fein abschneiden.
(sie werden am Schluss roh unter das Gericht gemischt)
Den restlichen Broccoli in Streifen schneiden (inclusive Strunk).
Den grünen Teil des Pak Choi zum Spinat dazugeben.
Den weißen Teil klein schneiden und auf die Seite stellen.
 
Nun die Nudeln kochen (ich habe Mie Nudeln genommen). 
Nach dem Abgießen mit kaltem Wasser abspülen, bis sie ausgekühlt sind.
Einen Schuss Öl dazugeben, dass die Nudeln nicht zusammenkleben.
 
Im erhitzten Kokosfett die Zwiebeln anrösten, nach kurzer Zeit Ingwer und Knoblauch dazugeben. Die Nudeln kurz mitbraten. Wenn die Nudeln etwas Farbe haben, aus der Pfanne nehmen, in eine Schüssel geben und auf die Seite stellen.
 
Jetzt wird der Broccoli, der Pak Choi und die Zuckerschoten angebraten.
Dann kommt der Spinat und der grüne Pak Choi dazu. Dieses Blattgemüse nur zusammenfallen lassen.
Das Ganze insgesamt etwa 4 Minuten brutzeln lassen, dann kommen die Nudeln mit den Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer dazu.
Jetzt die Soße darüberleeren und alles gut vermischen.
Nun kommen die rohen Broccoliröschen, die Erdnüsse und der Sesam dazu.
Die Nudeln auf einem Teller anrichten und mit Frühlingszwiebeln, Erdnüssen und Sesam und gehackter Petersilie bestreuen.

Samstag, 16. April 2022

Die süßen Hefe-Osterhasen

Hefe-Osterhasen sind einfach passend und lecker zum Osterfest. Die geschwungenen Häschen mit Ohren und dem Hagelzucker-Schwänzchen machen auch schon länger die Runde. Ich habe sie auch die letzten 3 Jahre schon gebacken, aber nie fotografiert.

Nun endlich mal ein Foto. So kann ich das Rezept auch dokumentieren. Ich nehme den Teig meines Hefezopf-Rezeptes. Aus diesem forme ich dann 8 Häschen. Eine schöne Anleitung zum Formen findet man bei Klara's Life. Gebacken habe ich die Häschen dann 20 Minuten bei 180°C. 


Wie man sieht, sind alle meine Häschen unterschiedlich geworden und zu kleine Ohren waren öfter das Problem. Aber ich werde einfach weiter üben.

Ich habe gleich als Kommentar gehört, dass die Hefeteile nur wie Häschen aussehen, wenn man weiß, was es sein soll. Von mir aus ... ich finde sie trotzdem süß. Mal sehen, was meine Gäste sagen werden, wenn ich sie zum Osterfrühstück serviere.

Was backt ihr an Ostern für (Hefe-)gebäck?

Mittwoch, 6. April 2022

Milchbrötchen

Bei so manchem Rezept denke ich: Es darf nicht wahr sein, dass das noch nicht auf dem Blog ist! Auch bei diesen Milchbrötchen. Ich hab ein Foto mit dem Rezept irgendwo auf dem Handy abgespeichert ... und ich weiß, dass es irgendwo auf Facebook ist. Aber immer muss ich suchen, bevor ich mit dem Backen loslege.

Heute zum letzten Mal. Das Rezept gehört auf den Blog. Und dort ist es nun auch archiviert.


Wie gesagt, es geht um Milchbrötchen. Man könnte auch Hefeknoten sagen. Wirklich hübsche und leckere Teile! Es kommt gar kein Zucker in den Teig, daher kann man sie auch zu salzigen Aufstrichen essen. Einige meiner Gäste lieben sie, und ich auch.

Das Rezept stammt von meinen Eltern, die es wiederum von einem holländischen Bäcker aus einem Backkurs haben. Er hat anscheinend immer "Hopa" gesagt, wenn ein Brötchen fertig geknotet war. Daher heißen sie bei meinen Eltern auch "Hopas".

Das Formen der Brötchen erfordert ein wenig Übung, ist aber machbar (ich bin auch immer am Üben, aber selbst wenn eines nicht perfekt wird, ist es ja auch nicht schlimm.

Mein Vater hat Anleitungen per Video erstellt, die man sich vorher ansehen sollte: Hier geht's zum Video fürs Ausrollen und Formen.

Hier wird nur das Formen gezeigt (sehr praktisch, wenn man mitten drin ist und sich die Anleitung nochmal ansehen will, bevor man es selbst wagt).

Milchbrötchen

1 kg Weizenmehl (Typ 550)
20 g Salz
25 g Zucker
10 g Backmalz
60 g Hefe
1 Ei
80 g Butter (kalt)
550 g Milch (kalt)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten und ca. 15 Minuten ruhen lassen.
Stücke von 80 g abwiegen und rund schleifen. Diese mit Geschirrtuch und Folie abgedeckt 15 Minuten gehen lassen. 
Die runden Teigstücke mit der flachen Hand ausrollen, dass links und rechts sich Kugeln bilden. (Hantel-Form). Siehe Video.
Danach mit der flachen Hand die Hanteln zu einer gleichmäßigen ca. 40 cm langen Schnur ausrollen. Die Kugel auf einer Seite stehen lassen.
Brötchen formen. Siehe Video. 
Die geformten Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Geschirrtuch und Folie abdecken und nochmal ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Ofen auf ca. 220°C (Ober und Unterhitze vorheizen).
1 Ei mit etwas Milch mit einer Gabel verrühren und die Milchbrötchen damit bestreichen.
Im Backofen bei goldbraun backen. Das dauert ca. 20 Minuten.


Montag, 28. März 2022

Noch winterlich: Rosenkohl-Quiche

Ich habe seit einigen Jahren ein paar Lieblingsblogs, auf denen ich immer und immer wieder Rezepte lese, abspeichere und nachkoche, die mich auf Anhieb begeistern. Einer dieser Blogs ist Madam Rote Rübe. Sigrid veröffentlicht immer wieder so lecker klingende gemüselastige Rezepte. 

Im Hofladen gab es bei uns vor gut einer Woche noch Rosenkohl. Den nahm ich spontan mit. Und buk eine Quiche daraus. Ich liebe ja Quiches und backe sie nicht besonders oft (ist halt doch kein schnelles 30-Minuten-Rezept), aber regelmäßig.

Die letzte Version war also mit Rosenkohl, Äpfeln und Lauch und Vollkornteig. Ein Winterliebling von Sigrid, das Rezept gibt es hier. Uns hat die Quiche sehr gut geschmeckt. Der leicht bittere Rosenkohl harmoniert mit dem süßen Apfelgeschmack sehr gut. Es war ein besonderes Abendessen.

Für diese Woche sind hier im Schwarzwald wieder sehr kalte Temperaturen (Schnee?) angesagt, da dachte ich, verblogge ich das Rezept noch schnell, bevor ich bis zur nächsten Rosenkohl-Saison warten muss.

Das sind nun für eine Weile auch hoffentlich die letzten schlechten Bilder, die gemacht wurden, als es draußen schon längst dunkel war. Der Zeitumstellung sei Dank! schönere Bilder für den Blog sind für mich jedes Jahr ein Grund, mich über die Umstellung zur Sommerzeit zu freuen ;-)

Sonntag, 6. März 2022

Den Italienern abgeschaut - Orecchiette mit Rape

Orecchiette auf Italienisch Öhrchen ist eine köstliche Pasta-Variation. Wir haben sie bei einer  Italienreise in Apulien und im Basalikata kennengelernt. Teilweise werden sie von den italienischen Frauen von Hand geformt und an Touristen direkt aus der Küche verkauft.  Eine typische Zubereitung dort sind Orecchiette mit Rape. Wir haben Rape (Cima di rapa auf Italienisch) bei unserem Italiener auf dem Wochenmarkt entdeckt.

Rape wird bei uns auch Stängelkohl genannt. Er hat lange Stiele, saftige dunkelgrüne Blätter und seine Röschen sind ähnlich wie die des Broccolis. Es ist ein saisonales gesundes Wintergemüse und hat eine leicht bittere Note.

Das mediterrane Kraut Cime di Rapa hat lange Stiele, saftige, dunkelgrüne Blätter und in der Mitte kleine Röschen. Das Gemüse schmeckt ähnlich wie Weißkohl, hat aber ein leicht bitteres Aroma.

Mit Orecchiette hatten wir uns noch in Italien eingedeckt. Es gibt sie natürlich auch bei uns in Deutschland.

Orecchiette mit Rape (Orecchiette al Cime di Rapa)

 für 4 Portionen

800 g Rape
500 g Orecciette
4 Knoblauchzehen
2 kleine Peperoncini
2-3 EL Vollkornsemmelbrösel
Olivenöl
Petersilie
 
Die Rape waschen, die groben Stiele entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
 
10 Minuten in Salzwasser kochen.
 2/3 davon pürieren mit 2 EL Kochwasser pürieren.
Olivenöl erhitzen. Die Hälfte des Knoblauchs und die Peperoncini andünsten.
 Die Semmelbrösel ebenfalls dazugeben.
Das Semmelbröselgemisch aus der Pfanne in eine kleine Schüssel geben.
 
Den Rest des Knoblauchs sowie die Peperoncini auch in Olivenöl andünsten. 
Die pürierte Rape dazugeben und leicht mit Salz würzen.

Die Orecciette abgießen und mit der grünen Rapesoße mischen.
Im Teller anrichten und geröstete Brösel und gehackte Petersilie darüberstreuen.