Samstag, 28. Mai 2011

Premiere: Erdbeer-Kokos-Torte


Eine Torte habe ich wirklich noch nie gemacht, obwohl ich ja nicht gerade wenig backe. Mein Argument dagegen war immer, dass ich Sahnetorten, die zu schwer und sahnig schmecken, nicht mag, und deshalb war der Anreiz nicht so groß. Manche Torten mag ich aber doch. Wie diese Erdbeer-Kokos-Torte. Die Füllung ist nämlich aus Quark und Sahne. Sazu die Erdbeeren und der Boden aus Cornflakes und weißer Schokolade. Und Kokos ... ich habe ebenfalls immer gedacht, dass den Geschmack in Süßgebäck nicht mag - muss mich auch hier revidieren. Alles Blödsinn: Torten sind toll und genau diese Erdbeer-Kokos-Torte ist echt wahnsinnig lecker.
Und von ihrem Aussehen bin auch ich absolut entzückt. Sie ist so wunderschön und auch richtig niedlich, da sie in einer Springform mit 20 cm Durchmesser gebacken wurde.


 Das Rezept ist aus der aktuellen Living at Home. Die Anleitung ist auch wirklich gut, da bei mir als blutiger Anfänger, was das machen von Torten angeht, nichts schief gelaufen ist.


Bis demnächst ... es dauert sicher nicht so lange, bis ich wieder eine Torte backe!

Mittwoch, 25. Mai 2011

Sonnengelbe Mango-Tarteletts


"Sonnengelbe Mangotörtchen" ist eigentlich doppelt gemoppelt bzw. unnötig, denn eine Mango ist ja für normal gelb. Und zwar so richtig gelb. Auch gebacken, und das hat mich positiv überrascht. Die intensive Farbe habt mich auch sofort an ein paar neulich aufgenommene, bunte Landschaftsbilder erinnert. Daher müssen diese an der Stelle unbedingt mit eingebracht werden ;-)

Zu den Törtchen, bzw. zunächst zum Teig. Diesmal habe ich den 3-2-1 Mürbeteig ausprobiert, von welchem ich im Internet gelesen habe. Dabei werden Mehl, Butter und Zucker im Verhältnis 3, 2, und 1 zueinander eingesetzt. 
Ich habe das mal auf das Gewicht und nicht das Volumen bezogen und für 3 Törtchen (Durchmesser 12 cm) 120 g Mehl, 80 g Butter und 40 g Zucker (und eine Prise Salz) verwendet. Ich muss aber sagen, dass mir - wider Erwarten, da ich sonst eigentlich nicht sparsam mit Butter umgehe - der Teig zu buttrig geschmeckt hat. Ich ziehe einen Teig vor, in dem nur mit Wasser und einem Ei(gelb) für Flüssigkeit im Teig gesorgt wird. Z.B. wie bei den Heidelbeer-Quarktörtchen oder dieser Quiche. 


Die Füllung: war meiner Meinung nach gut so.

1 Mango
1 Eigelb
40 ml Sahne
30 g Zucker, oder etwas mehr
1 EL Speisestärke

Die Mango schälen und in Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch anschließend pürieren. Das Püree mit den anderen Zutaten vermengen.


Was die Zubereitung angeht, so habe ich den Teig in den Törtchen ausgelegt, den Boden mehrmals mit der Gabel eingestochen und alles 10 Minuten bei 180° C im Backofen vorgebacken. Danach habe ich sie kurz aus dem Ofen geholt, die Füllung eingegossen und 20 Minuten weiter gebacken. 

Dienstag, 24. Mai 2011

Nudeln mit Garnelen

Meeresfrüchte sind bei mir, da es sie nicht so oft gibt, immer was ganz Besonderes ... und auch immer besonders lecker. Eine schöne Kombination sind Garnelen in einer Sahnesauce mit Weißwein, Zitrone, Knoblauch und Zwiebeln verfeinert. Natürlich mit Nudeln.

Damit die Garnelen auch durch sind und nichts schief geht, habe ich sie extra zubereitet und erst ganz am Schluss zur Sauce gegeben.

Linguine mit Garnelen in Sahnesauce

für 2 Portionen

200 g Linguine
200 g Riesengarnelen 
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
50 ml Weißwein
1 EL Zitronensaft
100 g Sahne
50 ml Milch (alternativ Gemüsebrühe)
2 EL Butter
Salz
Pfeffer
Zitronenbasilikum zum Garnieren

Die Garnelen, sofern es Tiefkühlware ist, auftauen lassen. Anschließend in einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen und diese darin anbraten. Mit Weißwein ablöschen und auf dem Herd lassen, bis dieser fast verdampft ist. Die Pfanne von der Herdplatte nehmen und beiseite stellen. Die Frühlingszwiebeln waschen, die Enden abschneiden und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch ebenfalls waschen, schälen und zerkleinern. Nun das Nudelwasser aufsetzen, wenn es kocht, die Nudeln darin garen. Während dessen in einer Pfanne wieder 1 EL Butter erhitzen, und die Frühlingszwiebel darin ca. 2 Minuten anbraten. en Knoblauch hinzufügen und ca. 2 Minuten alles weiter dünsten. Die Temperatur etwas herunterschalten und anschließend mit der Sahne und dem Zitronensaft ablöschen. Damit die Sauce etwas flüssiger wird, kann noch etwas Milch oder Gemüsebrühe hinzugefügt werden. Den Pfanneninhalt einmal langsam aufkochen lassen und dann die Sauce ein paar Minuten einköcheln lassen. Zum Schluss gut würzen und die Garnelen hinzufügen. Alles mit den Nudeln vermischen und servieren. Evtl. mit Zitronenbasilikum garnieren. 

Montag, 23. Mai 2011

Gemüserösti


Nach so vielen "süßen" Posts mal wieder ein salziger. Die Rezepte aus der "Living at Home" vom Mai haben es mir echt angetan. Das Gemüserösti mit Dillcreme und Forelle habe ich etwas abgewandelt. Für die Rösti habe ich die gleiche Menge Gemüse genommen, allerdings drei Esslöffel Stärke und viel mehr Öl zum Anbraten. Und ich glaube das haben die Redakteure der Living at Home, bzw. der Food Stylist für das Foto in er Zeitschrift auch gemacht, um so ein leckeres  Bild zu bekommen ... Der Einfachheit halber habe ich auch 12 Miniröstis (ist Röstis der Plural oder sind das immer noch Rösti?) gebacken, anstatt 2 große. Diese sind in der Pfanne einfacher zu wenden. 
Anstatt Forelle habe ich Räucherlachs dazu serviert. Und als Dipp habe ich 100 g Sauerrahm mit 100 g Joghurt vermischt, frischen Schnittlauch dazugeschnibbelt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. 

Da das Waschen und hobeln vom Gemüse doch etwas Zeit kostet (Nudeln sind schneller abgekocht), fällt das Gericht bei mir nicht in die Kategorie superschnelles Abendessen. Aber gemüsig-lecker, und soo groß ist der Aufwand auch wieder nicht.

Sonntag, 22. Mai 2011

A piece of cake

Zu meiner Freude durfte ich heute schon wieder backen, nachdem sich spontan ein Verwandtschaftsbesuch ergab (natürlich auch zu meiner Freude). Schon lange wollte ich einen Zitronenkuchen machen - ist auch so ein Klassiker, für den ich mein Standardrezept definiert habe. Und ich finde diesen im Sommer besonders geeignet, da er so schön frisch und leicht schmeckt und aussieht.

Gut, das mit dem sommerlichen Wetter hat dann heute Nachmittag nicht hingehauen, ich musste die Kaffeetafel spontan nach innen verfrachten, da sich zur richtigen Zeit ein Gewitter angekündigt hat...

Das Rezept wird aber als Standard für Zitronenkuchen abgespeichert. Die Zubereitung war wirklich ein Kinderspiel (a piece of cake). Ich hab ein wenig nach Blechkuchenrezepten recherchiert, die alle sehr ähnlich waren. Unten dann meine Variante.


Zitronenkuchen

350 g Butter
350 g Zucker
2 unbehandelte Zitronen (davon den Saft von 2 Zitronen und den Abrieb von einer halben Zitrone)
6 Eier
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g Puderzucker

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine Zitrone wird für den Teig, eine für die Glasur benötigt. Zunächst eine Zitrone auspressen, das Fruchtfleisch ruhig hinzufügen und beiseite stellen. In einer großen Schüssel die Butter und den Zucker gut verrühren. Die Eier nach einander hinzufügen, dabei immer zwischen drin rühren. Den Zitronensaft (bei mir waren es 50 ml) und die abgeriebene Schale (bei mir die Schale von 1/2 Zitrone) in die Schüssel geben. Das Mehl mit dem Backpulver einsieben und den Teig nochmals gut verrühren. Ein Backblech unten mit Backpapier auslegen und die Seitenränder einfetten. Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verstreichen. Der Kuchen kann nun gebacken werden (Die Backzeit variiert je nach Blechgröße und Ofen, bei mir hat es 20 Minuten gedauert. Ich habe aber ein sehr großes Blech gehabt, und der Kuchen war dementsprechend dünn und schnell durch). Den erkalteten Kuchen mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft (der zweiten Zitrone) bestreichen.