Der Rest des Raclette-Käses ist in Muffins gewandert. Da mein Muffin-Plan als erstes stand, habe ich einfach mal nach einem Rezept für pikante Muffins gesucht und bin so auf die äussert schöne Seite foodbeam gestossen. Und auf Spinat-Cheddar-Muffins. Diese sind nun seit zwei Tagen mein Frühstück und Abendessen. Und schmecken immer noch sehr, sehr gut - auch mit würzigem Raclette-Käse.
Dienstag, 10. Januar 2012
Sonntag, 8. Januar 2012
Raclette - auch ohne Gerät
Es geht ja nichts über Schweizer Käse - zumindest nach meinem Geschmacksempfinden. Keine Frage, dass ich mich mit der Schweizer Küche auch unmittelbar angefreundet habe und es super finde, dass Raclette und Fondue in den meisten Restaurants zum Standard gehören.
Besonders eignen sich Raclette und Fondue ja für gesellige Abende in netter Gesellschaft: Es ist irgendwie abwechslungsreich, wenn jeder damit beschäftigt ist, sein Pfännchen zu füllen oder sein Brot (seine Kartoffeln) in einen grossen Topf zu tunken. Aber auch allein wegen dem leckeren Käse bin ich Fan von Raclette.
Ich habe bis vor kurzem immer gedacht, leider kann ich es nicht selbst machen, da ich eben kein Raclettegerät habe. Als ich dann aber in einem Restaurant aber den Käse zusammen mit Kartoffeln in einer Auflaufform serviert bekommen habe, ging mir das Licht auf, dass ich auf diese Art ja auch für mich selbst Raclette machen kann. Als Überbrückung bis zum nächsten gemeinsamen Raclette-Abend.
Raclette (aus dem Backofen)
pro Portion
Grundzutaten:
150 g Kartoffeln, am besten festkochend und eher klein (je nach Hunger auch mehr oder weniger)
120 g Raclette-Käse (gleich wie oben - je nach Hunger auch mehr oder weniger)
als Beilage:
Kirsch-Tomaten
Silberzwiebeln
Essiggurken
frische Kräuter (z.B. Thymian, Schnittlauch, Petersilie)
Die vorab gewaschenen Kartoffeln in einem Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen, die Temperatur etwas zurückschalten und 20 Minuten bei zugedecktem Topfdeckel garen.
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Den Raclettekäse von den Rändern befreien und eine Auflaufform damit auslegen. Die Kartoffeln schälen, halbieren und auf dem Käse Platzieren. Evtl. zur Dekoration noch eine Tomate auf den Käse geben.
Das ganze im Ofen ca. 15 Minuten backen.
Das Raclette zusammen mit Tomaten, Essiggurken, Silberzwiebeln und frischen Kräutern servieren.
Samstag, 7. Januar 2012
Büro-Salat
Normalerweise nehme ich mir ja nichts zu essen mit ins Büro. Egal ob ich nun mit Kollegen was essen gehe oder wir uns nur schnell einen Snack kaufen, ich finde es wichtig, während eines Arbeitstages wenigstens kurz mal raus zu kommen, um etwas anderes zu sehen und frische Luft zu schnappen. Aber für einen Tag wie heute, an dem ich so schnell wie möglich wieder aus dem Büro fliehen und nach Hause gehen wollte, habe ich mir Verpflegung mitgenommen. Und dieser Couscous-Salat mit Paprika, Pinienkernen, Rosinen und Minze eignet sich bestens: Ohne Zutaten die gekühlt werden müssen und ohne Knoblauch oder Zwiebeln. Und schnell gemacht und schnell gegessen. Und was anderes als ein Sandwich oder Brötchen.
Couscous-Salat mit Paprika, Pinienkernen, Rosinen und Minze
für 2 Portionen
120 g Couscous
180 ml Wasser
120 g Couscous
180 ml Wasser
Salz
1 EL Öl
1/2 gelbe Paprika
1/2 rote Paprika
20 g Pinienkerne
1 Hand voll Rosinen
ein paar Blätter Minze
1 TL Zitronensaft
180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht den Topf vom Herd nehmen, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen.
Die Paprika waschen und in Würfel schneiden. Die Minze grob hacken. Alle Zutaten vermengen. Evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Neujahrsmuffins 2012
Vor knapp einem Jahr ging es im ersten Post auf dieser Seite überhaupt um Neujahrsmuffins. Aus verschiedensten Gründen sind Muffins hier immer noch hoch im Kurs. Von Zitronen-Mohn-Kuchen habe ich schon viel gutes gelesen, daher stand die Kombination bei mir schon länger auf dem Programm. Und so gab's eben Zitronen-Mohn-Muffins in passenden Förmchen.
Zitronen-Mohn-Muffins
für 12 Stück
150 g Butter
125 g Zucker
1 Bio-Zitrone
2 Eier
200 g Crème fraîche
2 EL Mohn
250 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
50 ml Milch
evtl. Puderzucker für die Glasur
Die Butter aus dem Kühlschrank stellen und zimmerwarm werden lassen. Die Zitrone waschen, die Hälfte derSchale abreiben und beiseite stellen. Eine Zitronenhälfte auspressen. Die anderen Zutaten abwiegen und ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Eier nacheinander dazugeben. Anschliessend die crème fraîche unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und einsieben. Zusammen mit der Milch, der Zitronenschale, dem Zitronensaft (30ml ca. 1/2 Zitrone) und dem Mohn zu einem Teig verrühren. Den Teig auf die Förmchen verteilen und alles ca. 25 Minuten backen. Die Muffins nach dem Auskühlen nach Belieben mit einer Glasur aus Zitronensaft (der anderen Zitronenhälfte) und Puderzucker bestreichen.
Montag, 2. Januar 2012
Ein würdiger Jahresabschluss: Nudeln mit Möhrenpesto
Den Silvesterabend (und auch einen großen Teil des Tages) haben wir ganz gemütlich in meiner Wohnung verbracht. Und dennoch waren wir richtig beschäftigt mit Brettspielen, dem gegenseitigen Erzählen unserer Highlights im vergangenen Jahr, Geschichten wie dem Gummibärchenorakel und Bleigießen, und natürlich hat auch das Kochen, Essen und Trinken eine wichtige Rolle gespielt.
Zu unserem Menü gehörte ein Aperitiv aus Sekt, Holunderblütensirup und gefrorenen Himbeeren. Als Vorspeise gab es Bruschetta mit Knoblauch, Basilikum, Mozzarella und Tomaten (hab ich leider zu fotografieren vergessen). Zum Hauptgang haben wir uns dann für Spaghetti mit Möhrenpesto entschieden. Und der krönende Abschluss war ganz klassisch Tiramisu, bei dessen Herstellung ich viel mehr zugeschaut und gelernt habe.
Das Möhrenpesto habe ich der Living at Home Spezial im Sommer entdeckt, das Rezept ist auch auf der Webseite veröffentlicht. Durch das Karamellisieren der Karottenstücke vor dem Zerkleinern schmeckt das Pesto dann leicht süßlich, und zusammen mit den anderen Zutaten wie Pinienkernen, Feta, Thymian und Zitrone ganz besonders. Und da waren wir uns einig: Das war ein würdiger Jahresabschluss, auch kulinarisch.
Zu unserem Menü gehörte ein Aperitiv aus Sekt, Holunderblütensirup und gefrorenen Himbeeren. Als Vorspeise gab es Bruschetta mit Knoblauch, Basilikum, Mozzarella und Tomaten (hab ich leider zu fotografieren vergessen). Zum Hauptgang haben wir uns dann für Spaghetti mit Möhrenpesto entschieden. Und der krönende Abschluss war ganz klassisch Tiramisu, bei dessen Herstellung ich viel mehr zugeschaut und gelernt habe.
Das Möhrenpesto habe ich der Living at Home Spezial im Sommer entdeckt, das Rezept ist auch auf der Webseite veröffentlicht. Durch das Karamellisieren der Karottenstücke vor dem Zerkleinern schmeckt das Pesto dann leicht süßlich, und zusammen mit den anderen Zutaten wie Pinienkernen, Feta, Thymian und Zitrone ganz besonders. Und da waren wir uns einig: Das war ein würdiger Jahresabschluss, auch kulinarisch.
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