Sonntag, 16. Februar 2020

Foodblogger-Treffen im Schwarzwald - wer ist dabei?


Liebe Food-Blogger,
ich würde so gerne einmal ein paar von euch kennenlernen und mich mit euch austauschen! Aus diesem Grund lade ich euch zu einem Foodblogger-Treffen im Nordschwarzwald in meiner Black Forest Lodge ein. Im Folgenden meine Ideen:

Datum: 

Ich habe eine Doodle-Umfrage mit drei Wochenenden im Mai / Juni 2020 erstellt. Bitte trage bei Interesse deine(n) Wunschtermin(e) ein. Natürlich musst du dich zum jetztigen Zeitpunkt nicht defintiv festlegen, ob du am Treffen auch teilnimmt, wenn du dich in die Liste einträgst.
Man kann (besonder hier im Schwarzwald) nie sicher sein, ob man draußen sitzen kann, jedoch habe ich bewusst Daten im Frühsommer ausgewählt, sodass die Chance besteht, draußen auf der Terrasse zusammenzusitzen. Ich fände es schön, ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. So kann man sich richtig austauschen und kennenlernen. Eintragen kann man sich hier.

Location:


Wie einige bereits wissen, betreibe ich die Black Forest Lodge in Igelsberg bei Freudenstadt im Nordschwarzald. Eine Location, die mir prädestiniert für solch ein Treffen scheint :-) Auf der Webseite findet ihr Infos zur Lodge. In meiner Küche können wir gemeinsam kochen, in den Gemeinschaftsräumen essen und verweilen. Und bei gutem Wetter auf der Terrasse.

Ablauf & Programm:

Wir können ein Wochenende zusammen verbringen (wer möchte, kann natürlich noch früher anreisen oder länger bleiben). Bei der Programmgestaltung bin ich sehr offen für Vorschläge, bringt euch gerne ein. Das Beisammensein und der Austausch sollen im Vordergrund stehen. Und natürlich einmal richtig schön gemeinsam kochen. Gerne können wir auch einen Ausflug mit Bezug zu einem kulinarischen Thema unternehmen, oder einfach einen Spaziergang oder eine Wanderung. Was haltet ihr von einer gemeinsamen Koch-Aktion am Samstag? Es könnte jeder eines seiner Lieblingsrezepte "mitbringen", inklusive der Zutaten, und dann kochen wir am Samstag zusammen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass wir "offizielle" Gesprächsrunden zu blogger-relevanten Themen machen wie Social Media, Fotografie-Tipps austauschen etc.

Der grobe Ablauf könnte so aussehen:

Freitag: Anreise, gemeinsames Abendessen
Samstag: gemütliches Frühstück, kleine Wanderung oder Ausflug zu einer kulinarischen Destination, abends gemeinsame Koch-Aktion (eine Idee: Jeder könnte sich ein Rezept überlegen, die Zutaten mitbringen und das dann vor Ort kochen)
Sonntag: gemeinsames Frühstück, evtl ein Workshop / ein Gedankenaustausch zu blogger-relevanten Themen

Ihr dürft von meiner Seite aus auch sehr gerne euren Partner, Freunde oder Familie und Kinder mitbringen.



Konditionen:

Mein Vorschlag ist, dass jeder Teilnehmer ganz normal ein Zimmer inklusive bei mir in der Lodge bucht. Infos & Preise gibt es hier,  gebe ich auch persönlich Auskunft. Das Frühstück würde ich gerne wie gewöhnlich für Gäste zubereiten, falls es zu diesem Zeitpunkt noch andere Hausgäste gibt.
Zum Abendessen am Freitag lade ich gerne ein, dann braucht ihr euch am Anreiseabend keine Gedanken ums Essen machen.
Bei der Kochaktion am Samstag sind dann alle dabei.
Meine Küche und die Gemeinschaftsräume stelle ich selbstverständlich kostenfrei zur Verfügung, für euch fällt nur der Zimmerpreis und Frühstück an.

Was meint ihr? Tragt euch gerne in die Doodle-Umfrage an oder schreibt mir eine Mail an noplainvanillakitchen@googlemail.com oder contact@black-forest-lodge.eu.
Den Termin für das Treffen teile ich euch mit, wenn sich Interessenten eingetragen haben.


Samstag, 8. Februar 2020

Besser spät als nie: Paprika-Frischkäse - ein einfacher und leckerer Brotaufstrich


Wo wir gerade bei Paprika sind ... Mir ist ein Rezept mit Paprika eingefallen, welches ich schon seit Monaten verbloggen will. Es mangelt mir in der Tat nicht an Rezepten, sondern viel mehr daran, über diese auf dem Blog zu schreiben.

Nun gut, besser spät als nie. Diesen leckeren Aufstrich habe ich bereits öfter für meine Gäste zum Abendessen zubereitet. Als "Extra" neben einer Suppe und frischem Brot. Und quasi als Sicherheit für mich, dass wenn jemand die Suppe nicht schmeckt, derjenige sich trotzdem auf leckere Art satt essen kann.

Die Zutatenliste ist übersichtlich: Frischkäse, Paprika, Ajvar und Schnittlauch. Das Ergebnis ist erstaunlich lecker. Für tolle Brotaufstriche braucht es eigentlich nie viele Zutaten, sondern einfach die richtigen. Das ist ein weiteres Beispiel. Hier geht's zum Rezept.

Samstag, 1. Februar 2020

Paprikapfännchen mit Zimtgeheimnis

Ich finde schon den Titel so schön. Und tatsächlich befindet sich in diesem Paprikapfännchen versteckt (bei mir in der Auflaufform) eine dicke Zimtstange. Die Zutaten Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch mag ich als Grundlage schon sehr gerne. Bei diesem Rezept kommen grüner Paprika, grüne Chilischoten und "grüner" Spinat dazu. Harissa und Kreuzkümmel und der Halloumi geben deftigen Pepp. Frische Petersilie zum Drüberstreuen als gesunde Vitaminquelle darf nicht fehlen. Eine Augen- und Gaumenweide, wenn man das so sagen kann. Dieses Gericht ist pfiffig im wahrsten Sinn. Ich finde, der zarte Zimtgeschmack ist Mittler der deftigen Zutaten und rundet dieses leckere Gericht ab.


 Das genaue Rezept findet man hier.

Montag, 27. Januar 2020

Gemüseeintopf mit Grünkern - ausnahmsweise ein Thermomix-Rezept

Nein, ich besitze keinen Thermomix und das wird sich auch nicht ändern. Ich will nicht noch ein Küchengerät haben. Bis vor zwei Jahren konnte ich mit dem Begriff "Thermomix" auch noch nicht viel anfangen. Erst durch meinen Freund kam ich mit  dem Gerät in Kontakt, dem ich anfangs noch sehr skeptisch gegenüberstand: Man füllt Zutaten in einen Kochtopf, dieser bruddelt einige Minuten geheimnisvoll und im Verborgenen vor sich hin und dann gongt es, wenn das Essen fertig ist ... Mittlerweile halte ich den Thermomix  bei einigen Gerichten (Spargel mit Hollondaise, Rosenkohl mit Serviettenknödel) für unschlagbar (in Bezug auf Geschmack und Aufwand). Gestern Abend ist überraschenderweise ein weiteres Gericht dazugekommen, für das der Thermomix prädestiniert ist: Gemüseeintopf mit Grünkern.


Ausschlag gebend für die Zubereitung des Eintopfes war, dass ich noch Grünkern daheim hatte, welcher bald abläuft. Also suchte ich nach Rezepten und stieß zufälligerweise auf eines für den Thermomix. Ich speicherte es für einen Besuch bei meinem Freund und seinem Thermomix ab. Der Thermomix ersetzt ja glatt eine Getreidemahlmaschine. Im Nullkommanix hatten wir Grünkernschrot. Und dann grob geschreddertes Eintopfgemüse (Karotten, Sellerie, Lauch, Zwiebeln).
Und dem Grünkernschrot wurde dann mit Gemüsebrühe und Öl erst einmal langsam eine Eintopfbasis gerührt. Dann kam das Gemüse hinzu. Und am Schluss noch etwas Sahne ... heraus kam ein wahnsinnig leckerer, von der Konsistenz her ganz typisch dickflüssiger Eintopf. Mit feinen Gemüsestückchen und auf einer leckeren Grünkernbasis. So eine Art Eintopf habe ich lange nicht gemacht. Entweder habe ich für einen Eintopf immer alles Gemüse in Stücken gelassen oder dann den ganzen Topfinhalt zu Suppe püriert. Aus diesem Grund und wegen des so leckeren Geschmacks löste dieser Eintopf Begeisterung bei mir aus. 


Wieder einmal ein nicht besonders fotogenes Gericht. Aber egal. Es war jedenfalls so gut, dass ich es verbloggen wollte, allein schon, dass ich das Rezept (hier steht es) selbst wiederfinde. Daher ausnahmsweise ein Thermomixrezept. Ich würde diesen Eintopf genau so nämlich gerne wieder einmal essen. Möglichst noch diesen Winter. 

Donnerstag, 23. Januar 2020

Der karamellige Klassiker aus Frankreich: Tarte tatin aux pommes

Nochmal ein Apfelkuchen auf diesem Blog. Da ich den einfach zu machenden und so saftigen spanischen Apfelkuchen so sehr mag, und mich der Bratapfelkuchen vom letzten Herbst wirklich vom Hocker gehauen hat, dachte ich erst, dass ich kein weiteres Apfelkuchenrezept mehr brauchen würde. Beim letzten französischen Themenabend in meiner Lodge kamen spontan noch Anmeldungen, sodass ich lieber noch einen Kuchen backen wollte. Also machte ich mich an den französischen Klassiker "Tarte tatin aux pommes". Ich war so begeistert vom Ergebnis, dass ich überzeugt bin, dass es dieses Rezept auf meinem Blog unbedingt noch braucht. Die Tarte war so unglaublich karamellig, dazu die saftigen Äpfel und der knusprige Boden ...


Ein Rezept habe ich veröffentlicht, da ich mir nach langer Recherche - wie so oft - mein eigenes Rezept zusammengebaut habe. Ich besitze nämlich keine ofenfeste Pfanne, also habe ich das Karamell auf dem Herd geschmolzen und in eine Tarteform umgefüllt, was gut geklappt hat. Die Äpfel habe ich der Optik halber in Spalten geschnitten, was ich auch wieder machen werde. Säuerliche Äpfel wie Braebrun oder Boskop sind für diese Tarte prädestiniert, da sie einen schönen Kontrast zum süßen Karamell bilden.

Die Tarte tatin ist ja dafür bekannt, dass sie nach dem Backen gestürzt wird. Das hat wunderbar geklappt, man braucht keine Angst davor zu haben, bestätige ich hiermit. Wie die französische Spezialität entstanden ist, dazu gibt es verschiedene Legenden. Eine ist, dass die etwas verplante Köchin einfach den Boden der Tarte vergessen und ihn nachträglich auf die Tarte gesetzt hat. Dass der Boden schließlich unten ist wie bei einem gewöhnlichen Kuchen, musste er gestürzt werden. Diese Anekdote gefällt mir am besten, wohl weil ich mich mit der Schusseligkeit der Köchin identifizieren kann. Auf jeden Fall: Eine Tarte tatin zu backen lohnt sich, wenn man Karamell und Äpfel mag, der Geschmack ist sooo lecker. Man kann etwas Sahne oder Eis dazu essen, es muss aber gar nicht sein.



Tarte Tatin

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Zutaten für den Teig:
180 g Mehl
70 g Zucker
50 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:
4-5 Äpfel
etwas Zitronensaft
140 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
75 g Butter 
1/2 TL Salz

Aus Mehl, der kalten, in Stücke geschnittenen Butter, Ei und Salz einen Mürbeteig kneten und anschließend für ca. 30 Minuten im Kühlschrank in einer Frischhaltefolie verpackt kalt stellen.

Währenddessen die Äpfel schälen, vierteln, das Gehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Jeweils mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

In einer Pfanne (Vanille-)Zucker, Butter und Salz erhitzen und zu einem Karamellsirup einkochen lassen.

Den Karamellsirup in die Tarteform füllen. Sofort die Apfelspalten kreisförmig darauf verteilen. 

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und auf die Apfelspalten legen.

Die Tarte für ca. 30 Minuten im Ofen backen. Die Tarte ein paar Minuten abkühlen lassen und dann auf einen großen Teller stürzen.