Donnerstag, 22. Oktober 2026

Im Kräuterglück: Knoblauchsraukenwurzel-Aufstrich

Die Knoblauchsrauke war "die Entdeckung" in meinem ersten Kräuterjahr. Ein frisches Blatt im Frühling auf ein Käse- oder Lachsbrot schmeckt himmlisch. Aber das ist noch nicht alles. Auch die Blüten, die Samen und die Wurzeln lassen sich von dieser Pflanze verwenden. Heute ein toll schmeckender Aufstrich aus der Wurzel.

Die Blätter haben im ersten Jahr einen feinen milden Knoblauchgeschmack. Sobald die Pflanze in die Blüte geht, wird er schärfer, vergleichbar mit Dijonsenf.
Auch die Wurzel wird von Pflanzen geerntet, die noch nicht geblüht haben. Sie schmeckt ähnlich wie Meerrettich (oder Wasabi) mit einer leichten Knoblauchnote. 

Nach der Blüte im 2. Jahr bildet die Knoblauchsrauke lange, dünne, harte und reichverzweigte Samenstände. Diese können  ab Juli  aus den bohnenförmigen Schoten geerntet werden.

die nierenförmigen gekerbten Blätter der Pflanze im 1. Jahr

die spitzen Blätter und Blüten im 2. Jahr


Knoblauchsraukenwurzel-Aufstrich


110 g Sonnenblumenkerne geröstet
100 g Olivenöl
1 Handvoll Knoblauchsrauken-Wurzeln (bei mir 35 g gerichtet)
5 g Kurkumawurzel (gerichtet)
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
1 TL Zitronenabrieb

Die Wurzeln der Knoblauchsrauke unter fließendem Wasser putzen und kleinschneiden.
 Ebenso ein Stück Kurkumawurzel.

Jetzt die Knoblauchsrauke und die Kurkumawurzel mit den gerösteten Sonnenblumenkernen in einem Mixer oder Mörser zu einer groben Paste verarbeiten.

Dann nach und nach das Olivenöl hinzufügen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Nun den Zitronenabrieb hinzugeben.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

                                                    

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