Sonntag, 6. März 2022

Den Italienern abgeschaut - Orecchiette mit Rape

Orecchiette auf Italienisch Öhrchen ist eine köstliche Pasta-Variation. Wir haben sie bei einer  Italienreise in Apulien und im Basalikata kennengelernt. Teilweise werden sie von den italienischen Frauen von Hand geformt und an Touristen direkt aus der Küche verkauft.  Eine typische Zubereitung dort sind Orecchiette mit Rape. Wir haben Rape (Cima di rapa auf Italienisch) bei unserem Italiener auf dem Wochenmarkt entdeckt.

Rape wird bei uns auch Stängelkohl genannt. Er hat lange Stiele, saftige dunkelgrüne Blätter und seine Röschen sind ähnlich wie die des Broccolis. Es ist ein saisonales gesundes Wintergemüse und hat eine leicht bittere Note.

Das mediterrane Kraut Cime di Rapa hat lange Stiele, saftige, dunkelgrüne Blätter und in der Mitte kleine Röschen. Das Gemüse schmeckt ähnlich wie Weißkohl, hat aber ein leicht bitteres Aroma.

Mit Orecchiette hatten wir uns noch in Italien eingedeckt. Es gibt sie natürlich auch bei uns in Deutschland.

Orecchiette mit Rape (Orecchiette al Cime di Rapa)

 für 4 Portionen

800 g Rape
500 g Orecciette
4 Knoblauchzehen
2 kleine Peperoncini
2-3 EL Vollkornsemmelbrösel
Olivenöl
Petersilie
 
Die Rape waschen, die groben Stiele entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
 
10 Minuten in Salzwasser kochen.
 2/3 davon pürieren mit 2 EL Kochwasser pürieren.
Olivenöl erhitzen. Die Hälfte des Knoblauchs und die Peperoncini andünsten.
 Die Semmelbrösel ebenfalls dazugeben.
Das Semmelbröselgemisch aus der Pfanne in eine kleine Schüssel geben.
 
Den Rest des Knoblauchs sowie die Peperoncini auch in Olivenöl andünsten. 
Die pürierte Rape dazugeben und leicht mit Salz würzen.

Die Orecciette abgießen und mit der grünen Rapesoße mischen.
Im Teller anrichten und geröstete Brösel und gehackte Petersilie darüberstreuen.

Freitag, 25. Februar 2022

Aus aktuellem Anlass: klassische Friesenkekse (nachgekocht durch das Bloggerevent "Koch mein Rezept")


Das Foodbloggerevent Koch mein Rezept! macht mir richtig Spaß. Es ist mittlerweile die sechste Runde, bei der ich dabei bin.

Dieses Mal durfte ich mich auf Jenny's Blog Jenny is Baking umsehen und mir ein Rezept zum Nachmachen aussuchen. Bei Jenny geht es international zu. Sowas liebe ich ... ich bin also genau richtig auf ihrem Blog. Jenny ist in Uruguay geboren, hat in den USA und Kanada gelebt und wohnt derzeit in München. Sie ist mit einem Kolumbianer verheiratet. So findet sich auf ihrem Blog eine bunte Mischung aus Rezepten aus verschiedenen Ländern. Wie der Name von Jennys Blog verrät, backt sie gerne. Auf dem Blog gibt es viele Backrezepte, aber auch andere Dinge.

Ich war ja versucht, etwas Südamerikanisches nachzukochen ... jedoch habe ich mich aus aktuellem Anlass für ein deutsches Rezept entschieden. Ein norddeutsches genauer gesagt, und zwar die klassischen Friesenkekse. Da ich aus dem Süden komme, kannte ich diese Kekse gar nicht. Neulich war ich jedoch auf einer Ostfriesischen Insel im Urlaub. Dort musste ich die Kekse dann einfach backen. 

Ich kam mir ja ein bisschen wie ein Freak vor, als ich Speisestärke und Hagelzucker daheim beim Packen für die Reise abgefüllt habe, um nicht alle Zutaten für die Kekse kaufen zu müssen. Zucker, Eier und Mehl habe ich dann auf der Insel Langeoog gekauft. Viel mehr Zutaten braucht man für die Kekse gar nicht. Dank unserer top ausgestatteten Ferienwohnungsküche mit Ofen (und Rührgerät) konnte ich die Kekse dann im Norden backen und genießen.

Sie waren sehr lecker, buttrig-mürbe und gleichzeitig doch knusprig. Perfekt als Beigabe zu einem Friesentee. Als Urlaubserinnerung werde ich die Kekse bestimmt wieder backen, genauso wie ich bei Jenny regelmäßig auf dem Blog vorbeischauen werde.

Nun noch ein paar Urlauseindrücke von Langeoog:




Dienstag, 15. Februar 2022

Orzo-Eintopf mit Spinat nachgemacht

Dieses Rezept habe ich mir vor längerer Zeit abgespeichert, mit dem Wissen, dass ich noch einen Rest Orzo-Reis bzw. Nudeln daheim habe. Ich mag die reisförmigen Nudeln ja sehr gerne, habe aber nicht sooo viele Rezepte in Petto.

Da mein Freund Eintöpfe lieber mag als Suppen, habe ich das Rezept für einen kalten Wintertag im Hinterkopf behalten. Letzte Woche war es soweit. Es gab diesen leckeren Eintopf mit viel Gemüse wie Champignons, Sellerie, Karotten und Spinat. Mit Parmesan garniert wird er noch etwas würziger. Ich kann nur sagen: Diesen Eintopf wird es wieder geben.


Das Rezept findet sich bei Madame Cuisine. 

Wenn zwei Leute gleichzeitig essen fotografieren, entstehen solche Bilder - ich habe eine Menge davon

Samstag, 5. Februar 2022

Was tun mit dem übrigen Räuchertofu? Gurkengemüse mit Räuchertofu


Ich mag es, aus Resten im Kühlschrank ein "richtiges Gericht" zu machen. Das ist dann nicht mehr nur Resteverwertung. Manchmal gebe ich den Namen der Restzutat bei google bilder ein und suche nach Rezepten. Und finde ich dann ein Rezept, dass toll klingt und für das ich zufällig noch alle Zutaten daheim habe, freue ich mich. 

So verlief es kürzlich mit Räuchertofu. Ich stieß auf ein Rezept der Küchengötter für Gurkengemüse mit Räuchertofu. Gurke war daheim. Petersilie und Tomatenmark auch. Gebongt! 

Ein richtiges Essen, schnell und einfach und lecker.

Freitag, 28. Januar 2022

Ein Bohnen-Burger mit vielen tollen Extras

Dieses Rezept gab es vor ungefähr einem Jahr, als ich meinen Bruder zum letzten Mal besuchte. Ich habe es sehr gut in Erinnerung behalten, dennoch hat es eine Weile gedauert, bis ich es nachgemacht habe.

Die Burger Patties mit Kidneybohnen und Champignons sind so schön würzig. Und das ganze Drumherum ist einfach spitze: Garniert werden die Burger mit Mayonnaise (ich hab dieses Mal selbst vegane Mayo gemacht), Preiselbeermarmelade, Spinat und Weichkäse. Das ist soo lecker! Und als i-Tüpfelchen habe ich dieses Mal richtige Burger Buns selbst gebacken - wie vor Jahren zum ersten Mal. Dazu gabs veganes Cole Slaw. Ein Traum-Essen!


Das Rezept von Schrot&Korn (eine beliebte Rezeptequelle bei mir, sowohl das Kochbuch als auch die Zeitschrift und die Website) ist hier zu finden. Anstatt Black Beans habe ich eine Dose rote Kidneybohnen genommen. Und anstatt der Misopaste Sojasauce. Ansonsten alles wie beschrieben.