Freitag, 28. Januar 2022

Ein Bohnen-Burger mit vielen tollen Extras

Dieses Rezept gab es vor ungefähr einem Jahr, als ich meinen Bruder zum letzten Mal besuchte. Ich habe es sehr gut in Erinnerung behalten, dennoch hat es eine Weile gedauert, bis ich es nachgemacht habe.

Die Burger Patties mit Kidneybohnen und Champignons sind so schön würzig. Und das ganze Drumherum ist einfach spitze: Garniert werden die Burger mit Mayonnaise (ich hab dieses Mal selbst vegane Mayo gemacht), Preiselbeermarmelade, Spinat und Weichkäse. Das ist soo lecker! Und als i-Tüpfelchen habe ich dieses Mal richtige Burger Buns selbst gebacken - wie vor Jahren zum ersten Mal. Dazu gabs veganes Cole Slaw. Ein Traum-Essen!


Das Rezept von Schrot&Korn (eine beliebte Rezeptequelle bei mir, sowohl das Kochbuch als auch die Zeitschrift und die Website) ist hier zu finden. Anstatt Black Beans habe ich eine Dose rote Kidneybohnen genommen. Und anstatt der Misopaste Sojasauce. Ansonsten alles wie beschrieben.

Freitag, 21. Januar 2022

Kürbis-Zwiebel-Kuchen à la Ken

Wie gesagt, es folgen weitere Rezepte aus meinem Lieblings-Youtube-Kanal.
Heute gibt es Zwiebel-Kürbis-Kuchen. 


Die Kürbissaison ist ja eigentlich vorbei. Meine Augen scannen aber immer noch auf dem Markt die Angebote ab. "Ja ist gibt noch einen Hokkaido". Ich kann mich fast nicht sattessen.
Vor allem bei diesen Rezepten.

Ich habe bereits ein tolles Rezept für Zwiebelkuchen von meiner Tochter auf diesem Blog, der jeden Herbst gebacken und geliebt wird. Aber jetzt kommt ein Lieblingszwiebel-Kürbis-Kuchen dazu.
Ken nennt ihn Godfather of Zwiebel-Kürbis-Kuchen. Auch er wird mit Quark-Öl-Teig zubereitet. Jetzt relativ lange geknetet. Man merkt den Unterschied. Der Teig schmeckt krosser und leckerer!!
Den Kuchen habe ich genau wie Ken gemacht, nur den Kürbis habe ich geraspelt, habe Schmand verwendet und wie im Video gezeigt etwas Chili zugefügt.
  

Das Rezept findet man  hier.

Freitag, 14. Januar 2022

Quark-Körner-Brötchen

Beim Schreiben des Jahresrückblicks ist mir aufgefallen, dass die Quark-Körner-Brötchen noch gar nicht auf dem Blog sind. Überfällig. Lange habe ich im vergangenen Jahr am Rezept gefeilt: ich wollte die Brötchen eines Bäckers aus der Umgebung nachbacken. Das jetzige Ergebnis kommt in die Nähe. 

Gäste von mir waren so begeistert, dass sie das Rezept wollten. Das hat mich sehr gefreut. Ich finde die Brötchen auch sehr lecker. Saftig durch den Quark, nicht mit viel Hefe gebacken, sondern mit etwas Sauerteig. Und es sind ganz viel Körner drin.

Man kann die Brötchen tagsüber backen oder mit Übernachtgare, sodass man sie am nächsten Morgen nur rausbacken muss (siehe Rezept).


Quark-Körner-Brötchen

Quellstück:
20g Sesam
20g Leinsamen
20g Sonnenblumenkerne
20 g Mohn
60g Wasser (40°C)

Alle Zutaten vermengen und mind. 3 h quellen lassen

Teig:
200g Weizenmehl Type 550
200g Dinkelvollkornmehl
10 g Salz
5 g Honig
40 g Sauerteig
80 g Magerquark
8 g Hefe
200 g lauwarmes Wasser (26-28°C)

30 g gehackte Walnüsse
Mohn und Sesam zum Bestreuen

Alle Zutaten bis auf die Walnüsse zu einem glatten Teig verkneten und mind. 3 h gehen lassen.

Dann das Quellstück und den Teig und die Walnüsse vermengen. Ca. 5 Minuten mit dem Rührgerät oder der Küchenmaschine rühren.

Den Teig zu einer länglichen Rolle formen (ca. 50 cm) und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen. Die Rolle etwas flach drücken. Dann 8-9 Teiglinge abstechen.

Den Ofen auf 230°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Ein Teller mit Wasser und ein Teller mit einer Mohn-Sesam-Mischung bereitstellen. Die Teiglinge zunächst von einer Seite kurz ins Wasser legen und dann in der Mohn-Sesam-Mischung wälzen. Mit der Mohn-Sesam-Seite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ca. 10 Minuten gehen lassen und dann für 20-25 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene zu goldbraunen Brötchen backen. Gerne mit Wasserdampf.

Man kann die Brötchen auch mit Übernachtgare herstellen. Hierfür das Quellstück und den Teig ebenfalls 3 Stunden separat quellen lassen. Dann zu einem Teig mischen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Morgen die Brötchen formen und backen.

Freitag, 7. Januar 2022

Low carb Lasagne - Weihnachtsessen für Flexitarier und Veganer

Ich habe einen Lieblingskanal in Youtube. Er heißt Ken kocht - gsund & gschmackig.
Ken's Philosophie ist, daß Essen ausgewogen und gesund sein soll. Es sollte die Geschmacksnerven kitzeln und lange satt machen.

Also - es gibt tolle Rezepte, viel Info über gesunde Lebensmittel, dabei humorvoll und sympathisch rübergebracht. Wenn Ken ein Rezept präsentiert, fühlt es sich einfach nicht nach Arbeit an und man hat Lust loszuschnippeln.
Ich habe mich die letzten Wochen länger und öfters als gewöhnlich im Biomarkt und am Asia-Regal des Supermarkts aufgehalten. Habe nach Soba-Nudeln gesucht, Ajowan, Fenchelsamen. Miso-Paste, Kardamom, Hafermilch und Hefeflocken (die ich früher schon mal hatte, aber nicht verwendet) und verschiedene Öle eingekauft. Außerdem habe ich uns zu Weihnachten einen mega schönen Mörser angeschafft. Das macht Spaß!!!

Einige von Kens Rezepten sind schon ausprobiert und werde sie in der nächsten Zeit nach und nach auf diesem Blog veröffentlichen.
Zu Weihnachten sind unsere vegetarisch/veganen Kinder angerückt. Zur Sicherheit (auch ob es uns selbst schmeckt) haben wir schon eine Woche vorher Probekochen veranstaltet. Es hat sich gelohnt!!

 

Das Rezept findet man hier
 

Der Game-Changer (die vegetarische Lasagne mit Wirsing) war ein voller Erfolg. Wirsing lieben wir sowieso und es hat an nichts gefehlt. Die getrockneten Tomaten, das Miso und 1 zusätzliche kleine Chilischote, frischer Rosmarin und Sojasoße haben die Linsen-Pilz-Karotten-Tomatensoße lecker deftig gemacht. Der Knoblauch darf natürlich nicht fehlen.

Die Bechamelsoße wurde durch die Kapern und das geräucherte Paprikapulver aufgewertet. 
Der Käse hat die Soße dann schön sämig gemacht.
Also wirklich eine Geschmacksexplosion a la Ken. 
 
Als Vorspeise  gab es bei unserem Weihnachtsessen Kürbissuppe und als Nachtisch war der Basmati-Milchreis aus Hafermilch sehr begehrt.

Freitag, 31. Dezember 2021

Best of 2021

Nun dauert das Jahr nur noch ein paar Stunden ... es ist quasi fünf vor zwölf, um mit einem Jahresrückblick zu beginnen. Nachdem ich in den letzten Jahren geschlampt habe, was den gewohnten Jahresrückblick angeht, hat mich dieses Jahr ganz spontan und kurzfristig noch die Motivation gepackt.

Zusammenfassend kann ich wohl sagen, dass ich dieses Jahr mehr gekocht habe als gebloggt. Andere Blogs habe ich weiter gelesen, auch wenn es vor einigen Jahren bedeutend mehr waren.

Die Motivation zum Bloggen ist wie die letzten Jahre nicht auf dem höchsten Niveau, aber auch nicht weg. Ich glaube, ich würde doch etwas vermissen, wenn ich keine Rezepte mehr nachkochen könnte mir dem Ziel, diese evtl. zu verbloggen.

Und sowohl meine Mama und ich freuen uns an einem umfangreichen Familien-Rezeptearchiv. Wohl die Hauptfunktion dieses Blogs.

Für mich geht ein bewegtes Jahr zu Ende. Es war nicht immer leicht mit der Black Forest Lodge, und auch sonst. Aber sagen wir es mal so: Das Jahr nimmt ein unerwartet gutes Ende!

Über jeden Kommentar von Lesern freuen meine Mama und ich uns sehr. Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr ... und allgemein ein tolles Jahr 2022!





Das Geschmackshighlight:
Ganz toll in Erinnerung habe ich den vegetarischen Ceasar-Salad. Unsere Begeisterung über diesen Salat war groß. Ja, ich fand ihn erstaunlich gut. A propos Highlight. Das regelmäßig stattfindende Blog-Event "Koch mein Rezept" war mein Blogger-Highlight in diesem Jahr. Ich habe jedes Mal teilgenommen und es hat einfach riesig Spaß gemacht, auf neuen Blogs zu stöbern und tolle Gerichte (ja, es kamen immer tolle Sachen raus) nachzukochen.




Die kulinarische Neuentdeckung:
Hm ... was habe ich mir damals für Fragen gestellt, als ich dieses Format des Jahresrückblickes aufgesetzt habe. Mir fällt da spontan gar nichts ein. Ich hab in letzter Zeit Kartoffeln wiederentdeckt ... am liebsten ganz puristisch als Pell- oder Salzkartoffeln mit Quark. Mein derzeitiges Lieblings-Lebensmittel, glaube ich. Aber was Neues ... Fehlanzeige.

Meine Mama scheint Kräuter entdeckt zu haben, die - anders als Petersilie oder Basilikum - nicht ganz so gängig in der Küche sind.

Am meisten wiederholt:
Ich habe ganz fleißig Sonntagsbrötchen von Lutz Geißler für meine Gäste zum Frühstück gebacken. An allen Tagen der Woche.



Die grösste Sauerei in der Küche:
Das waren die Schupfnudeln. Die selbstgemachten wohlgemerkt. Und an zweiter Stelle die Dezember-Sushi-Aktion (über die berichte ich vielleicht noch).

Grösste Überraschung:
Also wir haben gut gekocht in diesem Jahr. Ich war öfter positiv überrascht von unserem Essen, wie bei der Süß-Sauer-Sauce oder dem Dhal mit Birnen-Pickles und Pappadums.
Gefreut hat mich aber auch, dass der Mohn-Cheesecake auf Anhieb so gut funktioniert und geschmeckt hat. Das Rezept mache ich genau so wieder.

Grösste Enttäuschung:
Ich musste 5 Minuten darüber sinnieren, jetzt fällt es mir ein: Im Sommer haben wir mit viel Aufwand eine Karotten-Zucchini-Spiralquiche zubereitet. Leider war das Gemüse nach über einer Stunde backen immer noch nicht durch ... und wir am Schluss irgendwie ernüchtert: Der Aufwand hat sich nicht gelohnt. Die Quiche sieht zwar hübsch aus, das reicht aber nicht, um für gut befunden zu werden - und weiter am Rezept basteln wollten wir auch nicht. 

Das schönste Foto:
Wenn ich mir diesen Mango-Tomaten-Mozzarellasalat meiner Mama anschaue, dann kommen Sommergefühle auf. 

Genauso beim Zucchinibrot. Für dieses Foto habe ich mir echt Mühe gegeben:


Das schlimmste Foto:
Das stammt natürlich aus dem Januar und wurde zur Abendessenszeit aufgenommen. Das Chana Masala, ich habe es besser in Erinnerung als das Bild vermuten lässt.

Hat die meisten Nerven gekostet:
Die Mehrkorn-Quark-Brötchen. Ich habe sie oft gemacht und am Rezept gefeilt. Vor allem, nachdem mich Gäste nach dem Rezept gefragt hatten und ich gar nicht mehr genau wusste, wie viel Wasser denn nun im Teig war. Aber nach langem Probieren bin ich zufrieden und merke gerade - Asche auf mein Haupt - dass ich das Rezept noch nicht verbloggt habe. Wird bald nachgeholt.


Der grösste Lerneffekt:
Da fällt mir das Stichwort "Kochen mit dem Thermomix" ein. Ich habe das Gerät meines Freundes oft genutzt, auch zum Kochen von Marmelade und zum schnellen Mixen von Salaten und hab mich sehr mit dem leistungsstarken Gerät angefreundet. Ich habe so langsam ein besseres Gefühl für das Gerät. Auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass ich auch ohne gut zurecht kommen würde.

Am beliebtesten bei anderen:

Es sind altbekannte Rezepte. Der Nuss-Nougat-Guglhupf. Die Apfel-Wein-Torte. Und der Quarkstollen meiner Mama. Und neu dabei in der Liste der 2021 aufgerufenen Artikel ist mein Bericht über typische Schweizer Produkte. Er ist schon ein paar Jahre alt. Mich würde interessieren, wie aktuell er noch ist.

Das war mein Jahresrückblick. Auf ein gutes Jahr 2022 (und falls es nicht so gut wird, dann zumindest kulinarisch ... da hat man viel Spielraum ;-) )!